Stadtarchiv Münster
E. STADTGESCHICHTLICHE DOKUMENTATION
ZEITUNGSARTIKEL "AUF ROTER ERDE" ZUR STADTGESCHICHTE
Zeitungsartikel 'Auf roter Erde'

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Münster und seine Humanisten

v.num : 70

Darin : Von Rudolf von Langen stammt eines der ersten Bücher der Stadt / 1462 Propst des Domkapitels




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Verbindungen mit langer Geschichte

v.num : 289

Enthält : Münster und Riga verbinden viele geschichtliche Aspekte. Aber die Geschichte von Münster und Riga beginnt schon sehr früh. 1201 gründete der Missionsbischof Albert von Bekeshovede die Niederlassung Riga. Die ersten Einwohner der Siedlung waren überwiegend Kaufleute aus dem niederdeutschen Raum. Die Westfalen stellten im 13. Jahrhundert die mit Abstand stärkste Gruppe. So nahm Münster den vierten Platz als Herkunftsort der der Gründerfamilien Rigas ein. Andere Familien kamen aus Soest, Groningen und Dortmund. Münster und Soest sind aber auch heute dank der "Stuben (=Häuser) von Münster und Soest" in Riga nicht vergessen. Diese "Stuben" wurden bald nach 1230 gegründet und wurden dann zu Gildehäusern für die dauerhaft in der Stadt Wohnenden. Heute ist die "Stube von Münster" das Domizil der Lettischen Philharmonie. Aber die Münsteraner waren nicht nur als Kaufleute in Riga erfolgreich. Schon 1202 ließ Bischof Albert den Schwertbrüderorden gründen, auf den 1237 der Deutsche Orden folgte. Dieser christianisierte in wenigen Jahrzehnten die heutigen Staaten Lettland und Estland.

Darin : Zwei alte Hansestädte: Münster und Riga




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Das Handelsschiff der westfälischen Kaufleute

v.num : 329

Enthält : Drei Seiten - bitte blättern!

Am 10. Oktober 1962 wurde in Bremen bei Weserarbeiten eine mittelaterliche Kogge des 13./14. Jahrhunderts gefunden. Dieser Schiffstyp wurde im nordeuropäischen Raum gebaut und revolutionierte damals auch den süd- und westeuropäischen Schiffsbau. Zur Bergung des Schiffes wurden zuerst die Sandmassen über der Kogge in die Weser geschoben, so dass sich eine wannenartige Vertiefung bildete, in der das Schiff gesichert war. Grundsätzlich konnte die Bergung nur bei Ebbe durchgeführt werden und musste noch vor dem Winter vorgenommen werden. Da das Holz des Schiffes sehr morsch war, drohte es von der Weser auseinandergerissen zu werden. Zusätzlich musste jedes Teil des Schiffes identifiziert, vermessen und aufgezeichnet werden. Das trübe Wasser der Weser erschwerte die Bergungsarbeiten noch zusätzlich. Erst mit Hilfe einer großen Taucherglocke aus dem Duisburger Hafen konnte das Strombett wasserfrei gemacht werden, so dass der Boden gründlich auf Restteile untersucht werden konnte. Es wurde erkannt, dass sich das Schiff noch im Bau befunden hatte. Der Herstellungsplatz war also Bremen. Es mussten zahlreiche Konservierungsmaßnahmen durchgeführt werden.

Weitere Artikel zu:
- Gespräch mit Diözesankonservator Dr. Ernst-Wolfgang Mick
- Westfälische Kommunalwappen - Lüdinghausen

Darin : Fund einer mittelalterlichen Hansa-Kogge in der Weser bei Bremen




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Münster und die Hanse

v.num : 347

Enthält : Drei Seiten - bitte blättern!

Die Stadt Münster, die ursprünglichz Mimigernaford hieß, ist im Laufe des Mittelaters langsam zu einer mit Mauer und Graben fest umwehrten Stadt gewachsen. An der Wiege der Stadt Münster standen die Hansekaufleute Pate. Im 9. und 10. Jahrhundert kamen die friesischen Kaufleute nur sporadisch in die Stadt, doch blieben einige den Winter über im Schutz dem Domburg. Auch lockte die heimische Leinwand, als Ankäufer das Münsterland zu bereisen. Im 9. bis 11. Jahrhundert stieg die Bevölkerungszahl auf das Dreifache an. Viele der nachgeborenen Bauernsöhne, die in der Landwirtschaft kein Auskommen fanden zogen als Handwerker und Tagelöhner an den Marktort. Das 12. Jahrhundert war die Geburtsstunde der "Stadt Münster". Noch immer gingen die Kaufleute auf Hansefahrt nach England, Norwegen etc. Die führenden Kaufmanngeschlechter bildeten bis in das 13. Jahrhundert hinein den Rat der Stadt. Als die deutschen Kaufleute 1229 mit dem russischen Großfürsten von Smolensk einen Handelvertrag schlossen, waren zwei der Unterhändler Bürger von Münster. Auch dies ist ein Zeichen der weiten Handelsbeziehungen der münsterschen Kaufleute. Die Blütezeit der Hanse ging im 16. Jahrhundert zu Ende. Doch erlebte Münster gerade in dieser Zeit, nach dem Ende der Täuferherrschaft, eine große wirtschaftliche Blüte.

Weitere Artikel zu:
- Die westfälische Hallenkirche.
- Ein autobiographischer Brief des Freiherrn [Karl] vom Stein
- Um die Erhaltung des Archivgutes. Die Aufgaben der Archivberatungsstelle



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