Stadtarchiv Münster
E. STADTGESCHICHTLICHE DOKUMENTATION
ZEITUNGSARTIKEL "AUF ROTER ERDE" ZUR STADTGESCHICHTE
Zeitungsartikel 'Auf roter Erde'

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Inkognito in Männerkleidung

v.num : 50

Darin : Königin Christine von Schweden weilte 1654 in Münster




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Besuch in Münster 1661

v.num : 63

Darin : Die Kavaliersreise eines fränkischen Markgrafen




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Opfer fürstlicher Kabinettsjustiz

v.num : 82

Darin : Der münstersche Bügermeister Wittfeld




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Neubürger der Stadt Münster 1661-1815

v.num : 179

Enthält : Drei Seiten - bitte blättern!

Das älteste Bürgerbuch der Stadt Münster war noch 1677 im Besitz der Stadt;
Günter Aders konnte das Buch rekonstruieren und publizieren;
1670 ab: Die Bürgerrechtsverleihung findet ohne die früher übliche Mitwirkung von zwei Richtsherren statt;
Erforderlich war der Nachweis der freien und ehelichen Geburt und der katholischen Erziehung durch zwei Zeugen;
Mit der Ablegung des Bürgereides erhielten Neubürger das aktive und passive Wahlrecht;
Der Erwerb des Bürgerrechts setzte auch ein gewisses Vermögen vorraus;
1802 ab: Münsteraner legten den Bürgereid auf den preußischen König ab;
1810: Münster fällt an das Kaiserreich Frankreich. Das Bürgerrecht verlor seine Bedeutung. Jeder Einwohner war jetzt französischer Staatsbürger;
1815: Einführung eines "preußischen" Bürgerrechts: jeder der einem "bürgerlichen" Gewerbe nachgehen wollte, musste um die Erteilung des Bürgerrechtes bei der "Stadtdirektion" ersuchen

Weitere Artikel zu:
- Spieker im Münsterland
- Westfälischen Kommunalwappen

Darin : Der einzige heute noch erhaltene Bürgerbrief stammt aus dem Jahre 1677




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Chronogramme aus der Zeit des Bommen Berend

v.num : 259

Enthält : Drei Seiten - bitte blättern!

1650: Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen trat die Regierung an.
Von seiner Regierungszeit zeugen viele Chronogramme
Es existieren zwei Chronogramme zu den Belagerungskämpfen der Stadt Münster
Auf Galen gehen auch die Chronogramme zurück, die sich an fünf Doppelstationen des Prozessionsweges zwischen Münster und Telgte befanden
1661: Der feierliche Triumph brachte der Stadt eine Vielzahl von chronogrammatischen Dekorationen
1661: Andere Chronogramme aus dieser Zeit bringen den Konflikt zwischen den Gilden und dem Territorialherren zum Ausdruck.

Weitere Artikel zu:
- Bedeutung der Begriffe 'Bram' und 'Drein'
- Satiren im Plattdeutschen

Darin : Jahreszahlsprüche zur Geschichte des Fürstbischofs Christoph Bernhard als Sprache des Barock




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Der "Bommen Berend" und sein Bistum

v.num : 261

Enthält : Drei Seiten - bitte blättern!

Mit einem Flächeninhalt von 220 Quardratmetern gehörte das Fürstbistum Münster zu den größten geistlichen Territorien des alten deutschen Reiches.
Die Bevölkerung betrug ca. 200 000 Seelen, die größtenteils von der Landwirtschaft lebten
Es existierten 400 adelige Häuser
Der münstersche Landesherr war deutscher Reichsfürst und zugleich Oberhirte seiner Diözese
1650: Christoph Bernhard von Galen wurde Bischof;
Der Bischof schuff sich nach und nach einen anpassungsfähigen Behördenapparat, beschnitt die Rechte der Landstände und bildete somit einen fürstlichen Absolutismus aus.
In kirchlichen Pflichten war Christoph Bernhard ein vorbildlicher Bischof
1657: Christoph Bernhard belagerte Münster, da die Stadt die Reichsfreiheit anstrebte
21. Oktober 1657: Die Niederlande mobilisierten Truppen und zwangen den Bischof zu einem Vergleich.
1660: Der Bischof versicherte sich der französischen Hilfe und schloss seine Hauptstadt von allen Seiten ein
26. März 1661: Münster musste bedingungslos kapitulieren
1662: Der Bischof wurde zum Administrator der Reichsabtei Corvey gewählt
Er schaffte sich ein großes Söldnerheer
1665: Er vereinbarte mit England ein Verteidigungsbündnis
September 1665: Einmarsch in die Niederlande
1666: Da sich der Kaiser neutral verhielt, sah sich Christoph Bernhard zum Friedensschluss genötigt

Weitere Artikel zu:
- Die Abteien Marienfeld und Gravenhorst
- Die Madonna in Obermarsberg

Darin : Zur politischen und wirtschaftlichen Lage des Fürstbistums Münster um 1670 unter Christoph Bernhard von Galen




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Pläne der Belagerung von Münster 1657

v.num : 303

Enthält : Drei Seiten - bitte blättern!

Der Plan der Belagerung von Münster durch Bischof Christoph Bernhard von Galen wurde im Auftrag von Merian angefertigt. Er zeigt die Stadt im Februar 1658. Der zweite Plan ist oberflächlicher und nicht so präzise, er ist ein Kopie. Der Merian-Plan trägt auch das Wappen des Bischofs. In dem zweiten Plan ist eine knapper Bericht über die Aufstellung der Batterien und über ihre Erfolge enthalten. Der Bischof hatte als Feldherr einen Ruf weit über Münster hinaus. Bemerkenswert ist auch, dass die Aa in den Plänen den Namen Ay trägt, was auf eine holländische Herkunft deuten könnte. Die Pläne zeichnen sich gegenüber allen früheren Stadtansichten Münsters durch die große Anzahl von Mühlen aus. Im Februar 1658 lag noch eine weitere Karte der Belagerung von Münster vor, die der Ingenieur Nikolaus Knickenberg gezeichnet hat. Er befindet sich im Besitz des Stadtarchivs.

Weitere Artikel zu:
- Ein Schulmeisterleben vor 300 Jahren [Anton Fricke]
- Westfälische Kommunalwappen

Darin : Das älteste Bildnis des Fürstbischofs Christoph Bernhard von Galen



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