Stadtarchiv Münster
E. STADTGESCHICHTLICHE DOKUMENTATION
ZEITUNGSARTIKEL "AUF ROTER ERDE" ZUR STADTGESCHICHTE
Zeitungsartikel 'Auf roter Erde'

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Der letzte Scharfrichter Münsters

v.num : 115

Enthält : Drei Seiten bitte blättern!!
Hauptartikel

weiterer Artikel zu:
- Freibrief Rogge 1780
- Damals bei uns in Heek. Erinnerungen an bäuerliches Brauchtum

Darin : 1851 erfolgte Verbot öffentlicher Hinrichtung und Ausstellung am Pranger




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Ablösung von der Grundherrschaft

v.num : 180

Enthält : Drei Seiten - bitte blättern!

Erste Hälfte des 19. Jahrhunderts: Beseitigung des bäuerlichen Hörigkeitsverhältnisses zum Grundherren
1820: Gesetz zur Aufhebung des "Leibeigenthums"
Es wurden alle Verpflichtungen der Bauern aufgehoben, die auf der alten Unfreiheit beruhten
Durch den Ankauf ihrer Höfe mussten die Bauern aber z.T. hohe Verschuldungen akzeptieren
Größere Barsummen besaßen nur wenige


Weitere Artikel zu:
- Weimars Dichterfürst und Westfalen. Goethe in Westfalen
- Die Droste und Rolevinck

Darin : Bauernbefreiung durch die vom Stein'schen Reformen von 1820




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Ein patriotischer Politiker: Justus Gruner

v.num : 220

Enthält : Drei Seiten - bitte blättern!

28. Februar 1777: Der Beamtensohn Justus Gruner wird in Osnabrück geboren
Studium der Rechte und Nationalökonomie in Göttingen
1811: Berliner Polizeipräsident; später wird er Chef des gesamten staatlichen Geheimpolizeiwesens
1812: Verhaftung durch die österreichischen Behörden
1813: Auf Intervention Pteußens wird er wieder frei gelassen
Er wird provisorischer Generalgouverneur des auf Initiative Steins errichteten Generalgouvernements Berg; er hatt hier die Spuren der französischen Herrschaft zu beseitigen
1814: Gruner widmet sich dem westfälisch- niederdeutschen Raum, um es für das Deutschtum zurückzugewinnen
1816: Er übernimmt die preußische Gesandtschaft bei der Eidgenossenschaft
8. Februar 1820: Gruner stirbt in Wiesbaden

Weiterer Artikel zu:
- Sind unsere Mundarten noch zu retten?
- Sie traten zusammen: to vinden... Gerichtsformen des Mittelalters

Darin : Vor 200 Jahren wurde der vielseitige preußische Beamte und Staatsmann in Osnabrück geboren




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Westfalens Huldigung an den König

v.num : 324

Enthält : Drei Seiten - bitte blättern!

Die 50 jährige Gedenkfeier zum Bestehen der Provinz Westfalen verlief 1865 sehr prunkvoll. Schon Wochen zuvor erschien König Wilhelm I. mit der gesamten Familie zur Huldigung. In den Akten des Stadtarchivs lässt sich über diesen Besuch aber nicht viel finden. Die Feierlichkeiten waren rein auf Münster konzentriert. Eine Reihe von Polizei-Verordnungen machten deutlich, wie sich die Bürger während der Feierlichkeiten zu verhalten hatten. Alle Traditionsvereine Münsters mussten sich am 18. Oktober in den Festzug einreihen. Dort wurden Freikarten für das "Veteranen-Festmahl" ausgegeben, welches nachmittags im Saale des Herrn Hölscher stattfinden werde. Es wurden Extrazüge von Lippstadt und Rheine nach Münster eingesetzt. Auch das Schneiderhandwerk blühte in diesen Tagen, da jeder nach der neusten Mode eingekleidet sein wollte. Auch die großen Restaurants boten für die Tage der Feiern besondere Programme. Der Feiertag begann mit Gottesdiensten und endete mit einem großen Ball, an dem auch das Königspaar teilnahm. König Wilhelm I. forderte jedoch, dass bei den Feierlichkeiten nicht der Franzosenherrschaft gedachte wurde, um den französischen Kaiser Napoleon nicht herauszufordern. Der König zensierte die Rede des Landtagsmarschalls stark und strich alle Hinweise auf die Franzosen heraus. Wenige Tage nach den Feierlichkeiten trat der Landtagsmarschall zurück.

Weitere Artilel zu:
- Westfälische Kommunalwappen - Kreis Tecklenburg und Kreis Warendorf
- Napoleons Umgehungsstraße für Telgte
- Die Gemeinschaft der Siebenten Tag-Adventisten

Darin : Die Feiern zum 50jährigen Bestehen der Provinz im Spiegel der zeitgenössischen Presse




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Ludwig Freiherr von Vincke

v.num : 388

Enthält : Friedrich Ludwig Wilhelm Philipp von Vincke wurde am 23. Dezember 1774 in Minden geboren. 1792 nahm er ein Rechtsstudium auf und wurde nach zweijährigem Referendariat am 8. August 1798 Landrat des Fürstentums Minden. Nach Spannungen mit seinem Vorgesetzten Reichsfreiherr von Stein nahm Vincke 1800 eine Englandreise auf. Doch bereits 1804 wurde er Steins Nachfolger als Kammerpräsident von Münster und Hamm. Aus dieser Stelle wurde er aber bald von den französischen Besatzern entlassen. Am 19. November 1813 wurde Vincke Civilgouverneur der Provinzen zwischen Weser und Rhein mit Sitz in Münster, im Juli 1816 Oberpräsident der neugeschaffenen Provinz Westfalen. Vincke starb fast 70jährig am 2. Dezember 1844.



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