Stadtarchiv Münster
E. STADTGESCHICHTLICHE DOKUMENTATION
ZEITUNGSARTIKEL "AUF ROTER ERDE" ZUR STADTGESCHICHTE
Zeitungsartikel 'Auf roter Erde'

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Politischer Visionär eines vereinigten Deutschland

v.num : 13

Enthält : 1814 Levin Schücking wird geboren
1845/47 Schücking fordert un der Kölnischen Zeitung Pressefreiheitund kritisiert die polizeilichen Repressalien gegen Journalisten und Literaten
1848 Schücking ist sachverständiger Beobachter der eutschen Nationalversammlung und berichtet aus der Paulskirche
1848 Schücking fordert das kleindeutsche Modell

Darin : Der Journalist Levin Schücking und die Frankfurter Paulskirche




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"Volkshalle": Die linke Zeitung aus Münster

v.num : 32

Darin : Blatt begleitete die Revolution im Jahr 1849




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Ignaz von Olfers und seine Frau Hedwig

v.num : 264

Enthält : Drei Seiten - bitte blättern!

30. August 1793: Ignaz von Olfers wird in Münster geboren
Studium der Medizin, Naturwissenschaften und Archäologie in Münster und Göttingen
1815: Promotion der Medizin in Göttingen
Ernennung von den Universitäten Gießen und Jena zum Dr. phil. honoris causa
1815-ca. 1840: zahlreiche Publikationen in der Medizin und Archäologie
Heirat mit Hedwig von Stargemann, die 1799 in Königsberg geboren wurde
Der Ehe entstammen sieben Kinder
23.8.1872: Tod in Berlin

Weitere Artikel zu:
- Als einst der 'tolle Christian' brandschatzte [Herzog Christian von Braunschweig]
- Annette Droste zu Hülshoff im Sauerland
- Ein origineller Schützenhof

Darin : Ein Münsteraner als preußischer Beamter in Berlin und seiner Gesellschaft / Mehr als Biedermeier




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Der Demokrat Benedikt Franz Waldeck

v.num : 272

Enthält : Drei Seiten - bitte blättern!

Benedikt Franz Leo Waldeck wurde am 31. Juli 1802 zu Münster geboren. Er machte mit 15 Jahren sein Abitur am Paulinum und studierte daraufhin Jura. Kurz darauf siedelte er nach Göttingen über und studierte dort bei Jakob Grimm. 1828 kehrte er als Oberlandesgerichtsassessor nach Münster zurück. Berühmt wurde er 1841 mit seinem Buch "Über das bürgerliche Erbfolgegesetz in Westfalen". Für die Westfalen selbst war er seit dem ihr "Bauernkönig". 1844 ging Waldeck nach Berlin. Dort wurde er Vizepräsident der Preußischen Nationalversammlung". 1848 war sein Einfluss auf die Verfassungsurkunde so groß, dass sie seit dem die "Charte Waldeck" genannt wird. Engagiert war er auch bei der Beseitigung noch bestehender bäuerlicher Lasten aus feudaler Zeit. In der Nationalversammlung wurde er Führer der Linken. Ein Demagoge jedoch wurde Waldeck nie. Für ihn war nicht wichtiger, als in freier Gemeindeverfassung den Unterbau für ein konstitutionelles Staatswesen zu sichern. 1870 wurde er des Hochverrats bezichtigt und kam für ein halbes Jahr Untersuchungshaft in das Gefängnis.

Weitere Artikel zu:
- Eine Rehabilitierung für Franz Giese
- Ehrung für Gertrud von le Fort

Darin : Dem "Bauernkönig" der Westfalen und Mann der "Linken" im Parlament zum 100. Todestage




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Ein Westfale in der Schlacht bei Sedan

v.num : 286

Enthält : Drei Seiten - bitte blättern!

Brief von Dr. Wilhelm Brümmer, Assistenzarzt im 37. Füsilier-Regiment. Dr Brünner schrieb am 4. September 1870, bald erwarte man ein Gefecht. Am 30. August seien sie sehr früh ausgerückt in eine Schlacht. Sie hätten den Befehl erhalten, das Dorf la Besace zu besetzen und den Franzosen dort den Rückzug abzuschneiden. Doch die Franzosen seien schon fort gewesen. Vom 30. auf den 31. August hätten sie eine durchfrorenen Nacht im Freien verbracht. Dann begann der Weitermarsch. Am 1. September begann eine weitere Schlacht. Die 20. Brigade von Dr. Brümmer bildete das Centrum der fünf Corps, welche im Feuer waren. Es kam die Nachricht, die Franzosen seien mit ihrer Festung Sedan durch Bayern und Sachsen eingeschlossen. Dann begannen die Franzosen gegen das Centrum vorzurücken. Die 20. Brigade blieb erst in Reserve und musste somit 2 Stunden im Granatfeuer liegen. Es kam die Nachricht auf, der Feind weiche rasch. Dann musste die 20. Brigade den Feind verfolgen, durch tausende gefallener Franzosen hindurch. Dr. Brümmer begann mit der Verarztung der Verwundeten. Am 2. September besuchte der König die Soldaten. Er lobte die Soldaten, beklagte die Verluste und versprach, sie noch bis Paris zu führen. Man hörte, Napoleon habe sich mit seinen in Sedan weilenden Truppen gefangen gegeben. Daraufhin rückten die Soldaten am 3. September vom Schlachtfelde ab. Dabei fand noch eine Begennung mit Kaiser Napoleon und anschließend mit Bismarck statt.

Weiterer Artikel zu:
- Raubmörder Mathias Weber, der 'Fetzer'

Darin : Vor 100 Jahren: Feldpostbrief eines an der Schlacht teilnehmenden Assistenzarztes



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