Stadtarchiv Münster
E. STADTGESCHICHTLICHE DOKUMENTATION
ZEITUNGSARTIKEL "AUF ROTER ERDE" ZUR STADTGESCHICHTE
Zeitungsartikel 'Auf roter Erde'

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Harter Wahlkampf um das Amt des Reichspräsidenten

v.num : 27

Darin : Polizeieinsatz im Jahre 1932 beim Auftritt Hitlers




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Wahlkampfeinsatz im September 1930

v.num : 43

Darin : Aus der münsterischen Polizeigeschichte




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Kirche und Staat in der Weimarer Republik

v.num : 93

Darin : Professor Joseph Mausbach und seine Haltung in der Verfassungsfrage




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Priester, Publizist und politischer Prälat

v.num : 94

Darin : Zur Rolle des Theologen Joseph Mausbach (1861-1931) in der deutschen Öffentlichkeit




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Kirche und Demokratie

v.num : 352

Enthält : Bei den Wahlen am 19. Januar 1919 wurde der münsterische katholische Moraltheologe Joseph Mausbach als Abgeordneter des Zentrums in die Deutsche Nationalversammlung gewählt. Er war durch seine Vorträge auf den Katholikentagen bekannt geworden. Mausbach setzte sich in den Folgemonaten für die Freiheit der Religionsgemeinschaften in der jungen Demokratie ein. Er widersprach nachdrücklich der Auffassung der SPD, die Religion sei Privatsache. Das Verhältniss von Kirche und Staat sollte Anfang April im Verfassungsausschuss geklärt werden, dem Mausbach angehörte. Die SPD machte deutlich, dass sie keinen Kulturkampf wolle, so dass es schnell zu einer Regelung kam. Mausbach war Berichterstatter des Ausschusses. Im Kompromiss wude deutlich gemacht, dass keine Staatskirche bestehe und jedermann die Freiheit zur Gründung von Religionsgemeinschaften habe. Zugleich wurde die Kirche eine "Körperschaft des öffentlichen Rechts". Als die DDP im Juni 1919 aus der Regierung ausschied, musste die SPD einen hohen Preis zahlen, um das Zentrum in der Regierung zu halten: sie musste ihre Forderung der Weltlichkeit der Schulen aufgeben. Mausbach zählte in diesem und den folgenden Jahren zu einem entscheidenden Verteidiger der Weimarer Verfassung. Er warnte die Katholiken, sich abseits der Demokratie zu stellen.

Darin : Joseph Mausbachs Rolle in der Nationalsversammlung 1919



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