Stadtarchiv Münster
E. STADTGESCHICHTLICHE DOKUMENTATION
ZEITUNGSARTIKEL "AUF ROTER ERDE" ZUR STADTGESCHICHTE
Zeitungsartikel 'Auf roter Erde'

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Pöbeleien und Straßenschlachten

v.num : 20

Enthält : Jugend im Nationalsozialismus

Darin : Nazis machten die Jugendlichen haltlos




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Überall standen nur noch Ruinen

v.num : 41

Darin : Ein Augenzeugenbericht vom Luftangriff auf Münster am 10. Oktober 1943




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Willkür, Folter und Zwangsarbeit

v.num : 46

Darin : Ehemaliger KZ-Häftling aus Ramsdorf berichtet




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Den Geist der Zeit rasch erkannt

v.num : 74

Darin : Vor 60 Jahren wurde Clemens August Graf von Galen zum Bischof geweiht




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Aus Münster deportiert

v.num : 90

Darin : Das kurze Leben der Münsteranerin Reha Mathel Falk




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Münster vor und nach der Stunde Null

v.num : 158

Enthält : Drei Seiten - bitte blättern !!!

2. April 1945: Die alliierten Kampftruppen rückten in die zerstörte Innenstadt Münsters ein.
19. Mai 1933: Beurlaubung des gewählten Oberbürgermeisters Dr. Karl Zuhorn
Juni 1945: Dr. Zuhorn kehrt nach Münster zurück
14. Juli 1945: Er tritt seinen Dienst als Oberstadtdirektor an.
Er hatte zwei Aufgaben: 1. Wiederaufbau der Stadtverwaltung, 2. Wiederaufbau Münsters zu einer zentralen Behördenstadt Westfalens.
Dr. Zuhorn schuf einen "Allgemeinen Beirat", bestehend aus zwölf Herren der Bürgerschaft. Der Beirat sollte Dr. Zuhorn beraten und Kontakte zu den Bürgern halten.
Ende 1945: Die englische Militärregierung setzte ein neues Stadtparlament ein.
30 Januar 1946: Einführung des neuen Parlaments in der Stadthalle
24. April 1946: Wahl Dr. Zuhorns zum Oberstadtdirektor
13. Oktober 1946: Erste freie Wahlen für die Stadtvertretung

Darin : Erinnerungen von Dr. Karl Zuhorn als Oberbürgermeister und Oberstadtdirektor




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Ein Bischof unter Beobachtung

v.num : 412

Enthält Auszüge aus den Aufzeichnungen Wantzens und Kommentare des Autors des Artikels
Enthält ebenfalls biographische Elemente:
1901: Wantzen wird als Sohn eines Apothekers in Dorsten geboren
1918: Wurde gegen Ende des Jahres 1918 noch Rekrut und tat Dienst in einem Freikorps auf dem Baltikum
Danach Jurastudium in Marburg, welches er abbrach
1925 (ab): freier Schriftsteller in Münster
1928: Erste Ehe wird geschieden. Ein Sohn: Harro
Eine zweite Ehe wird er mit einem neunzehnjährigen Mädchen aus Soest schließen. 1943 wird in Wittenberg die Tochter Heide geboren
1931 (ab): Schriftleiter der Zeitschrift Noaberschopp und Rundfunksprecher
1934 (ab): nach der Machtübernahme Lokalredakteur und Schriftleiter "Münstersche Zeitung"
Glühender Nationalsozialist und bekannte Persönlichkeit in diesem Kreise
Ablehnung als Propagandasoldat bei Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, daher Spitzeldienste in Holland
Führt während des Krieges ein Tagebuch, welches die Tagesereignisse aber in besonderem Maße den Bischof von Münster verunglimpft.
1942: Versetzung nach Luxemburg
Bei Kriegsende bei Telgte auf einem Bauernhof einquartiert.
1974.08.06: Stirbt unbeachtet
Zu seinen Schriften gehörten u.a.:
Es klingt eine Seite - Lieder und Balladen (1925)
Professor de Iselmott - Ein Schelmenroman
Der Wiedertäufer Macht und Ende - verschollen
Wanderwege rund um Münster
Das Dokument - seine Kriegsaufzeichnungen post mortum 2000 veröffentlicht

Darin : Aus dem Tagebuch eines NS-Journalisten (Paul Wantzen)




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Wie Schüler aus Münster die trügerische Berg-Idylle erlebten

v.num : 417

Enthält : - Persönlicher Erlebnisbericht zum Thema Kinderlandverschickung

Darin : 1943: Kinderlandverschickung in Reit im Winkel




ohne Datum
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Schwestern kämpften für das Leben

v.num : 443

Enthält : Leitung des Clemenshospital während des Dritten Reiches: religiöse Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern zu Münster
Generaloberin der Clemensschwestern Mutter Bona verbietet nach Bekanntwerden des Sterilisationsgesetzes allen Schwestern das Assistieren bei Zwangssterlisationen und -abtreibungen.
Clemensschwestern wehren sich gegen angeordnete Mittelkürzungen und Verkleinerungen der Plegeeinrichtungen.
1940 erste Deportation jüdischer Pflegepatienten der Clemensschwestern.
1941 Clemensschwestern und Bischof von Galen wehren sich vergeblich gegen weitere Abtransporte.
Ende August 1941: 'Euthanasie'-Programm wurde gestoppt, Grund dafür bis heute nicht zweifelsfrei geklärt

Darin : Der Kampf gegen die Euthanasie des NS-Regimes



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