Stadtarchiv Münster
E. STADTGESCHICHTLICHE DOKUMENTATION
ZEITUNGSARTIKEL "AUF ROTER ERDE" ZUR STADTGESCHICHTE
Zeitungsartikel 'Auf roter Erde'

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Holländische Orgelbauer in Westfalen

v.num : 157

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In Westfalen gibt es viele Orgeln von niederländischen Orgelbauern.
16./17. Jahrhundert: Niederländer nahmen im westfälischen Orgelbau eine führende Stellung ein.
Sie stießen in eine Lücke, die das Wiedertäufertum in den Jahren 1534/35 in den Orgelbestand der Stadt Münster gerissen hatte.
1550: Der Dom, die Lamberti-, Aegidii-, und die Liebfrauenkirche verfügen über neue Orgeln.
1550-1620: Viele niederländische Orgelmeister wandern aus den Niederlanden ab.
1565: Mit Michael und Cornelis Slegel treffen in Westfalen erstmals niederländische Orgelbauer ein.

Weiterer Artikel zu:
- Für Kenner und Liebhaber der Malerey. Antiquitatenangebote durch Ausrufer im alten Münster

Darin : "Ausländer" zwischen Wiedertäuferherrschaft und Dreißigjährigem Krieg




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Janusköpfiger westfälischer Autor

v.num : 174

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In den Literaturgeschichten lebt Schücking fast nur als späte Liebe der Droste fort.
Er schuf aber auch selber ein umfangreiches Werk: etwa 150 Romane, Erzählungen, Dramen, halbwissenschaftliche Werke und solche der Reiseliteratur.
1814: Schücking wird in Meppen geboren
1815: Nach der Berufung des Vaters zum Richter der Justizkommission bezog man die über dem Schloß Clemenswerth gelegende Dienstwohnung.
Jurastudium
1837: Rückkehr nach Münster
1841-1842: Arbeit als Bibliothekar
1842, ab: Prinzenerzieher beim Fürsten Wrede
1845: Arbeit als Redakteur
31. August 1883: Schücking stirbt in Bad Pyrmont

Darin : Zum 100. Todestag des Schriftstellers und Kritikers Levin Schücking




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Johannes Brahms in Detmold und Münster

v.num : 176

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In der Zeit vom Frühjahr 1857 bis Januar 1860 ging Brahms mehrmals nach Dettmold, wo ihn fürstliche Honorare lockten.
Im übrigen sah Brahms die Aufenthalte als Strapaze an. Die Detmolder Gesellschaft bot ihm keine Anregungen.
Er fand allerdings Muße zum Komponieren. So entstanden seine beiden Detmolder Serenaden.
Brahms Beziehungen zu Münster begannen, als sein Freund Julius Otto Grimm zum Direktor des münsterischen Musikvereins berufen wurde.
Das "Deutsche Requiem", mit dem Brahms seinen Durchbruch erzielte, wurde in Münster schon am 9. März 1869 aufgeführt.
Wiederholt kam Brahms auch persönlich nach Münster , um selbst zu dirigieren oder zu spielen.

- Thé, Caffe und Toback. Kulturgeschichte um 1717
- Bischof Heinrich III. von Schwarzburg (1446-1498 Fürstbischof von Münster)
- Josef Schepers 75 Jahre alt
- Westfälische Kommunalwappen

Darin : Erinnerungen an einen Musiker aus Hamburg zum 150. Geburtstag




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Ein unbekannter Brief an die Droste

v.num : 177

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Anton Matthias Sprickmann war der fast 50 Jahre ältere Freund und literarische Berater der jungen Droste.
Die Briefe der Droste entstanden nach dem Weggang Sprickmanns nach Breslau.
Der bisher unbekannte Brief stammt vom 1. 3. 1819.
Dieser Brief Sprickmanns antwortet auf einen langen Brief der Droste vom 8. 2. 1819.
Diesem Brief lag eine Handschrift ihres Jugendepos, des "Walther" bei.
Die Droste forderte Sprickmann nachdrücklich auf, Korrekturvorschläge für den "Walther" zu machen.

Weiterer Artikel zu:
Schmachtlappen des Mittelalters. (Hungertuch)

Darin : Das letzte Schreiben Anton Matthias Sprickmanns an die Dichterin




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Spiele vor den Toren der Stadt

v.num : 185

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16./17. Jahrhundert: Unweit der heutigen Aaseewiesen befand sich ein öffentlicher "Ballplatz";
Schon seit dem späten Mittelalter diente der Platz den Bürgern der Stadt zur Erholung;
1570: In einer Stadtansicht wird ein Balllspiel festgehalten, das dem heutigen Boccia verwandt ist;
Die Frauen erfreuten sich besonders am Federballspiel;
In der Täuferzeit wurde sogar ein Tag als "Spieltag" festgesetzt;
1570: Der Maler Hermann tom Ring stellt Szenen aus dem bürgerlichen Leben in Münster dar: Vor dem Aegidiitor stellt er eine Spielszene mit 16 Personen dar;
Auch die münsterschen Handwerker trafen sich während ihrer "Guten Montagsfeier" am Aegidiitor, um den Ball zu schlagen.

Weitere Artikel zu:
- Geschichte der Juden in Werne bis 1800
- Spiele vor den Toren der Wiedertäuferstadt
- Westfälische Kommunalwappen

Darin : Münsters mittelalterlicher Ball- und Turnierplatz bei den ,Giant Pool Balls'




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Heines Beziehungen zu Münster

v.num : 187

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27. Oktober 1843: Heine besucht in Münster seinen Studienfreund Friedrich Steinmann
Die Freunde nutzen Heines knapp bemessene Zeit für eine Stadtbesichtigung
Heine war sehr gut über die Geschichte der Täuferbewegung informiert
11. Dezember 1843: Heine besucht Münster ein zweites Mal. Er besucht seinen Schulfreund Christian Sehte, der seit 1826 Regierungsrat in Münster war
Heine hatte außerdem Kontakt zu dem Münsteraner Friedrich Raßmann, der 1804 als Redakteur nach Münster gekommen war
Die westfälische Schriftstellerin Elise von Hohenhausen, die eine Zeit lang in Münster lebte, war ebenfalls gut bekannt mit Heine.

Weiterer Artikel zu:
- Ballschlagen vor dem Aegidii-Tor. Vergangenes Brauchtum...
- Höfe Osterhof und Wideman in Nienberge

Darin : Auf seiner "Winterreise" besuchte der Dichter auch westfälische Städte




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Landschaftsgärtnerei auf Burg Hülshoff

v.num : 205

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Clemens August von Droste-Hülshoff, der Vater Annettes, experimentierte gerne als Landschaftsgärtner;
Rat holte er sich dazu von seinem Freund, dem Apotheker Carl Ludwig Murdfield aus Rheine;
Der Briefwechsel blieb erhalten;
1806/ 1819: Briefe sind überliefert, in denen die Freunde erworbene oder gezüchtete Pflanzen tauschten;
Die Pflanzen stammen aus exotischen Gebiten Asiens und Amerikas;
Die beiden Freunde können als Bahnbrecher der westfälischen Landschaftsgärtnerei gelten.

Weiterer Artikel zu:
- Politischer Lambertustag
- Nicht alles, was Droste heißt, heißt auch Hülshoff

Darin : Briefe von Clemens August II. von Droste-Hülshoff an den Apotheker Murdfield in Rheine




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Eine frühe westfälische Frauenrechtlerin

v.num : 206

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3. April 1817: Mathilde Franziska Anneke wird auf dem Gute ihres Großvaters bei Blankenstein an der Ruhr geboren;
1836: Heirat mit Alfred von Tabouillot; die Ehe war unglücklich. Bei der Ehescheidung erkannte Mathilde, in welcher schlechten rechtlichen Lage sich die Frau im 19. Jahrhundert befand;
Als Schriftstellerin versuchte sie für sich und ihre Tochter den Lebensunterhalt zu verdienen;
1847: Eheschleißung mit Fritz Anneke;
Sie wurde zu einer politischen Revolutionärin und stellte sich auf die Seite verfolgter Frauen;
Herausgabe von Frauenzeitungen;
1849: Mathilde folgt ihrem Mann in die Badische Revolution und in die Verbannung nach Amerika;
Im Westen der USA kämpfte sie weiter für die Gleichberechtigung der Frauen und die Befreiung der Sklaven;
Im amerikanischen Bürgerkrieg beliefert sie zahlreiche deutsche und deutsch-amerikanische Zeitungen. Sie engagiert sich für die Sache des Nordens gegen den Süden;
25. November 1884: Tod Mathilde Annekes

Weiterer Artikel zu:
- Westfälische Arbeiter im Kohlenrevier
- Das Kirchspiel Roxel am Rande der Weltgeschichte

Darin : Mathilde Franziska Anneke, die "große Tochter der roten Erde", Dichterin und Lehrerin




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A. K. Emmerick und Clemens Brentano

v.num : 207

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Goethe war ein häufiger Gast im Hause der Großmutter Brentanos;
Brentanos Jugendjahre sind gekennzeichnet durch Unstetigkeit, Unsicherheit und Ziellosigkeit;
Es begann ein bewegendes Dichterleben im Kreise der frühromantiker in Heidelberg und Jena;
Eheschleißung mit Sophie Mereau;
1817: Brentano tritt in Berlin in den Kreis der Brüder Gerlach ein. Dort erfährt er von der stigmatisierten Augustinernonne Anna Katharina Emmerick in Dülmen;
Er entflammt in Liebe zu Luise Hensel;
Er besucht Anna Katharina Emmerick in Dülmen;
Er schreibt an ihrem Krankenbett auf, was sie ihm von ihren Visionen erzählt. Er sieht sich als ihr Sprachrohr.

Weiterer Artikel zu:
- Denkmalpflege Anno 1906

Darin : Die Bedeutung der Augustinernonne für den Dichter/ Gedenken zu seinem 200. Geburtstag




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Justus Lyra, der komponierende Pastor

v.num : 208

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23. März 1822: Justus Lyra wird in Osnabrück geboren;
Studium der vergleichenden Sprachwissenschaften in Berlin;
Zusätzlich nimmt er Unterricht in der Kompositionslehre;
1843: Es erscheint sein erstes Liederbuch mit einer Reihe von Kompositionen aus seiner Berliner Zeit;
Es folgt das Studium der Theologie;
6. Mai 1846: Justus Lyra besteht sein erstes Examen;
1846: Hausleherer der Familie Schwietering auf Gut Sandfortbei Osnabrück, Ausbruch einer Nervenkrankheit;
1851 (bis): Aufenthalt in der Heil- und Pflegenastalt Hildesheim;
1861: Ablegung des zweiten theologischen Examens;
1863 Aushilfspfarrer in Osnabrück und Wittlage;
1865: Lehrer an der protestantischen Bürgerschule in Lingen;
1867: Hochzeit mit Isabella Lührs, der Tochter des Superintendenten in Peine;
Weitere musikalische Betätigungen;
1876: Versetzung nach Hannover;
30. Dezember 1882: Tod

Weiterer Artikel zu:
- Von der Wehr zur Feier. Aufgabenwandlung im Schützenwesen

Darin : Als Student bereits schrieb er die volkstümliche Melodie zu "Der Mai ist gekommen"




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Dramaturg Julius Lothar Schücking

v.num : 210

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1. August 1904: Julius Lothar Schücking wird in Osnabrück geboren;
Er studiert Germanistik, Anglistik und Geschichte in Münster;
1926: Sein Erstlingswerk, das Drama "Robespierre" kommt im Stadttheater Braunschweig zur Aufführung;
1927: Promotion über das Thema "Das Geistesleben des Münsterlandes im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts";
Er wird vorübergehend Hilfsleherer an der Reichswehr-Unteroffiziersschule in Münster;
Anschließend wird er Dramaturg der vereinigten Stadttheater von Barmen und Elberfeld;
1930: Das Stadttheater muss schließen, Arbeitslosigkeit;
1931: Referendarzeit in Hagen;
1933: Redakteur der "Westfälischen Zeitung" in Bielefeld;
1936-1944: Schücking veröffentlicht eine Reihe von Novellen;
1940: Abkommandierung an die Wehrkreis- Bücherei Münster zur Bearbeitung einer Truppenstandortsgeschichte;
Arbeit bei der Zensur mehrerer Wehrmachtstheater und Soldatenkinos im besetzten Gebiet Frankreichs;
1945: russische Kriegsgefangenschaft;
1950: Tod

Weitere Artikel zu:
- Grimmelshausen und das Münsterland
- Artikel zu einer lateinischen Inschrift am Schloss
- Das größte Osterfeuer (Brauchtum)

Darin : Der Urenkel des Droste-Freundes Levin Schücking in seinen Beziehungen zu Münster




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Gründer münsterischen Kirchengesanges

v.num : 213

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742 (um): Liudger wird in Friesland, vermutlich in der Nähe von Utrecht geboren
754: Er wird Schüler der Utrechter Stiftschule
767: Er geht nach York und erhält als Schüler Alkuins eine umfassende Bildung
776: Er erhält seinen ersten Missionsauftrag in Deventer
777: Weihe zum Priester in Köln
787: Er übernimmt auf Veranlassung Karls des Großen die Missionierung der fünf friesischen Gaue
804: Er wird Bischof von Münster
809: Er stirbt am 25. oder 26. März bei Billerbeck
Er war der Begründer römischer Gesangspraxis im Bistum Münster

Weitere Artikel zu:
- Eine Anthologie für Friedrich Wilhelm Grimme
- Landesforschung. Wissenschaftliche Hauptstelle des Provinzialinstitutes
- Peter Paul Althaus - der arme Poet aus Münster

Darin : Bischof Liudgers musikalische Bildung und Kompositionen zur Ehre seines Namens




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Theodor Däublers Freunde in Münster

v.num : 216

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17. August 1876: Geburt des Expressionisten Theodor Däubler
Er besuchte häufig die Stadt Münster und unterhielt hier einen großen Freundeskreis; dazu zählte besonders Martin Wackernagel, Ordinarius für Kunstgeschichte an der Universität
12. Februar 1928: Die "Literarische Gesellschaft" veranlasste in der Aula des Städtischen Gymnasiums einen Abend mit dem Dichter
1930: Der Geburtstag des Dichters wurde von seinen Freunden in Soest ausgerichtet
1931: In diesen Jahren machte ihm eine schwere Zuckerkrankheit zu schaffen
13. Juli 1934: Tod Theodor Däublers

Weitere Artikel zu:
- Anton Aulke: Selbstzeugnisse in Briefen
- Auswanderung ins Banat und Denkmalbau

Darin : Erinnerungen an die persönlichen Beziehungen des Expressionisten zur Metropole Westfalens




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Luise Hensel zu ihrem 100. Todestag

v.num : 221

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1798: Geburt Luise Hensels
Luise Hensel hat einige Eheanträge ausgeschlagen und ist unvermählt geblieben;
1821: Luise Hensel kommt nach Münster. Sie besucht die Mutter des Philosophen Christoph Bernhard Schlüter;
Seit dieser Zeit besucht sie Münster immer wieder;
Sie erzieht und unterrichtet Kinder;
Später widmet sie sich der Pflege von Kranken
Ihre lyrischen Ergrüsse sind in die Weltdichtung eingegangen;
18. Dezember 1876: Todestag Luise Hensels

Weiterer Artikel zu:
- Anton Schlemanns Kirchenmusikschule

Darin : Die Dichterin in der Darstellung ihres münsterschen Freundes, des blinden Philosophen Christoph Bernhard Schlüter




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"Dem Stande angemessener Unterhalt"

v.num : 238

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Ende des 19. Jahrhunderts: Erste Bemühungen bei Rechtsanwälten und Notaren, gegenseitige Verpflichtungen gegenüber der Verwandtschaft vertraglich festzulegen;
Besonders auf Bauernhöfen musste das erbberechtigte Kind dem verwitweten Elternteil Wohnung und Essen zugestehen;
Es existiert ein Vertrag zwischen einer verwitweten Bäuerin und ihren Sohn, der die Absicht hat zu heiraten;
Sohn und Schwiegertochter verpflichten sich, der Mutter einen "dem Stande angemessenen Unterhalt" zu zahlen;
Die Mutter hat Wohnrecht im Haupthaus, muss mit Ehrehrbietung behandelt werden und erhält ein Taschengeld. Von ihr können keine Dienstleistungen verlangt werden.

Weitere Artikel zu:
- Westfälische Rompilger 1575
- Die Zeppelin-Katastrophe von 65 Jahren

Darin : Mutters Platz an Tisch und Herd: Vertrag über die Versorgung der verwitweten Bäuerin




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Eine Seelenfreundschaft im Biedermeier

v.num : 257

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Im Nachlass des münsterschen Professors Christoph Bernhard Schlüter befinden sich 26 Briefe von Henriette von Hardenberg
20. 02. 1788: Geburt der Henriette von Hardenberg
Sie war mit der Familie Schlüter in herzlicher Freundschaft verbunden
Henriette von Hardenberg wurde unter dem Pseudonym Wendal und Walden als Jugendschriftstellerin bekannt
Besonders befreundet war sie mit Schlüters Mutter, der sie eine Reihe von Briefen aus Dresden schickte
1840 (ab): Henriette von Hardenberg hielt sich oftmals in Münster auf und lebte dort bei der Familie Schlüter
Frau von Hardenberg stand weiterhin im Briefwechsel mit dem Domherrn Bernhard Georg Kellermann, der 1846 zum Bischof gewählt wurde
Henriette von Hardenberg lebte als Oberhofmeisterin bei der Königin in Sachsen
1868: Tod der Henriette von Hardenberg

Weitere Artikel zu:
- Verschüttete Pingen auf dem Altenberg
- Ihr Nachtgebet wurde zum Volkslied [zu Luise Hensel, Freundin von Clemens Brentano]

Darin : Henriette von Hardenbergs Briefwechsel mit der Familie Professor Schlüter, Münster




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Die Orgelbauerfamilie Bader

v.num : 341

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Die Bader müssen zu den bedeutendten Orgelbauern in Nordwesteuropa gezählt werden. Aus der Familie sind in drei Generationen 7 Orgelbauer hervorgegangen. Der kurfürstlich Kölnische Orgelmacher Daniel Bader erweiterte 1610/12 die Domorgel zu Münster. Er arbeitete mit seinem Sohn Ernst zusammen, der nicht als selbstständiger Orgelbauer auftritt. Arnold Bader reparierte 1625 die Domorgel in Münster, gleichzeitig begann er den Neubau für die Petrikirche. Der bedeutenste unter den Badern ist neben Daniel dessen Sohn Hans Heinrich. Er arbeitete z.B. im Paderborner Dom. Sein Sohn Tobias führte 1681 den Umbau der Domorgel aus. Conrad Bader baute 1658 für die große Kirche in Burgsteinfurt. Daniel Bader stammte aus Westdeutschland. Seine Schüler waren zuerst seine Söhne, später ist noch Cordt Krüger bekannt. Andere Schüler sind nicht nachzuweisen.

Weitere Artikel zu:
- Das Stundenbuch der Katharina von Lochhorst
- Westfälische Münzen in russischen Museen
- Wilhelm Grimm in Höxter und Bökendorf



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