Stadtarchiv Münster
E. STADTGESCHICHTLICHE DOKUMENTATION
ZEITUNGSARTIKEL "AUF ROTER ERDE" ZUR STADTGESCHICHTE
Zeitungsartikel 'Auf roter Erde'

(...)
Permalink der Verzeichnungseinheit

Seltene Schätze in ehemaligen Klöstern

v.num : 57

Darin : ULB kümmert sich um historische Buchbestände




(...)
Permalink der Verzeichnungseinheit

Geistiger Schatz blieb bis heute erhalten

v.num : 145

Enthält : 2./3. August 1803: Es marschierten in die Fürstbistümer Münster und Paderborn preußische Truppen ein und vollzogen eine Annexion durch den preußischen König.
Dies führte zu einem Verlust vieler klösterlicher Kunstschätze.
Von den 2860 Titeln der Cappenberger Stiftsbibliothek lassen sich heute nur noch ca. 200 Titel nachweisen.
1122: Der Stift Cappenberg wird gtegründet
1721: Ferdinand Goswin Mauritz von Ketteler legt die Profess ab und beginnt mit dem Aufbau der Bibliothek.
Eine Systematik ist bei den Erwerbungen nicht auszumachen.
Bemerkenswert sind die vielen Bände zur Dichtung und Kunst.

Darin : Die barocke Stiftsbibliothek zu Cappenberg




(...)
Permalink der Verzeichnungseinheit

Geschichte der Universitätsbibliothek

v.num : 249

Enthält : Drei Seiten - bitte blättern!

1588: Eine Jesuitenbibliothek bildet den Grundstock für die heutige Universitätsbibliothek
1588-1589: Die Universität erhält erste Schenkungen
1608 (ab): Die Bibliothek befindet sich in der Pferdegasse
1770: Freiherr von Fürstenberg gründet eine Universität in Münster
1823: Die Jesuitenbibliothek wird mit der Dombibliothek vereinigt und wird zu einer öffentlichen Bibliothek. Jedes in Westfalen verlegte Buch gibt es dort mit mindestens einem Exemplar
1877 (ab): Die Bibliothek dient hauptsächlich der Akademie, sie war für immer mehr Ausbildungssparten zuständig
2. März 1903: Der "Königlichen Paulinischen Bibliothek" wird der Name "Königliche Universitätsbibliothek" verliehen
1918: Sie wurde umbenannt in "Universitätsbibliothek zu Münster in Westfalen"
1930 (seit): Bezeichnung Universitätsbibliothek Münster

Weitere Artikel zu:
- St.-Maria-Himmelfahrt Haus Dyckburg
- Keine Bälle vor Kirchenfesten
- Gefechtskalender der Truppen des Fürstbistums Münster

Darin : Von der Jesuiten-Bücherei zum Haus am Krummen Timpen/ Mehr als 1 Millionen Bücher




(...)
Permalink der Verzeichnungseinheit

Bibliotheken des westfälischen Adels

v.num : 300

Enthält : Drei Seiten - bitte blättern!

Die Töchter und Söhne der umliegenden Bauernhöfe dienten auf den Schlössern und erhielten hier auch ihre Ausbildungen. Um also die bäuerliche Denkweise richtig einschätzen zu können, muss man die Bestände der Bibliotheken beurteilen. Die Bücherbestände zeigen, dass der Adel an den geistigen Bewegungen der Zeit teilnahm. Die Bildungswelt blieb jedoch eine häusliche Angelegenheit der Adelsfamilien. Man beschäftigte sich mit Wissenschaft und Kunst, aber es bildete sich keine geistige Elite, die Gelehrte und Künstler angezogen hätte. Der Grund liegt darin, dass der Glanz eines vornehmen Hoflebens fehlte. In einer fürstlichen Residenz, z. B. in Detmold, wo ein Hofleben gepflegt wurde, war das anders. Dort weilten oft Künstler und Dichter von europäischem Range.
In den Bibliotheken finden sich viele Unterrichtsbücher für die Kinder und auch vilee Koch-, Ackerbau-, Viehzucht und Waldwirtschaftsbücher, die zu Unterrichtung der Bediensteten benötigt wurden. Auffällig sind auch die vielen Werke über die Volksfrömmigkeit.

Weiterer Artikel zu:
- Die Reform der Universität Münster [Denkschrift vom 22. Oktober 1804 des Karl Freiherr vom Stein]

-

Darin : Unausgeschöpftes Material zur Erforschung des geistigen Lebens in Westfalen



Anfang  Erweiterte Suche
Warenkorb  Drucken