Stadtarchiv Münster
E. STADTGESCHICHTLICHE DOKUMENTATION
ZEITUNGSARTIKEL "AUF ROTER ERDE" ZUR STADTGESCHICHTE
Zeitungsartikel 'Auf roter Erde'

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Monumentale mittelalterliche Uhren

v.num : 29

Darin : Bedeutendes Kalendarium im Dom zu Münster / Astrologie und Astronomie bildeten eine Einheit




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Rekonstruktion einer barocken Domorgel

v.num : 385

Enthält : Die Orgel J.P. Möllers wurde um den 4. Juli 1755 fertiggestellt und stand fortan im Westchor des Doms zu Münster. Sie umfasste 54 klingende Register und war damit ungewöhnlich groß und wohl über 16 m hoch. Sie stand bis 1867 im Dom, wurde bis dahin aber mehrfach umgebaut. Die Empore der Orgel wurde von mehreren Säulen getragen, von denen einige bis 1850 Standbilder (Sybillen) trugen. Dem Leiter der Orgelwissenschaftlichen Forschungsstelle der WWU Rudolf Reuter sowie dem Architekten Franz Fischer gelang nun eine Rekonstruktion.

Darin : Johann Patroklus Möllers Westchor-Orgel des münsterischen Doms an Hand von Archivalien nachgebildet




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Repräsentative Grablege für Münsters Bischöfe

v.num : 409

Enthält:
- Belagerung der Stadt durch Bischof Christoph Bernhard von Galen
- 1661 endgültiger Sieg über die Stadt
- Bau der drei Chorkapellen am Dom: die so genannten Galenschen Kapellen

Die Belagerung:
1643: wegen Verhandlungen über den Westf. Frieden erhält die Stadt Münster durch kaiserl. Privileg das Recht ihrem Herrn, dem Bischof von Münster den Gehorsam zu verweigern
1650: Im November wird Christoph Bernhard von Galen zum Bischof gewählt. Die Stadt möchte hierauf ihren Sonderstatus auch nach dem Westf. Frieden behalten. Verbot an von Galen gesandt Truppen in Münster zu stationieren.
1655: Vertrag von Schöneflieth soll den Konflikt beilegen, stellt aber keine der beiden Seiten zufrieden
1657: Erneutes Ausbrechen des Konfliktes. Von Galen belagert Münster. Zehntägige Beschießung, danach doch Kompromiss.
1657 - 1660: Münster bleibt auf Unabhängigkeitskurs. Versucht calvinistische Niederlande als Verbündeten zu gewinnen.
1660: Bischof belagert daraufhin erneut Münster und gräbt der Stadt durch einen Damm bei Haus Kump im Aatal das Wasser ab. Im Dezember bricht der Damm allerdings und überschwemmt ein Drittel der Stadt.
1661: Im Januar muss die Stadt kapitulieren und wird dem Bischof übergeben.
1661.03.30: Siegesparade bei Haus Geist (heute Clemenshospital)
1661.07.10: Einzug in die Stadt
1663: Der Bischof lässt drei Kapellen zu seines Sieges Ehren an den Dom anfügen: Josefskapelle, Ludgeruskapelle, Maximuskapelle

Die Kapellen:
1512: Erster spätgotischer Anbau an den Chorumgang. Diente als Domherrensakristei. Sie bekam den noch aktuell gültigen Namen: Kreuzkapelle.
1663: Die neuen Kapellen werden im gleichen Stein und nach den gleichen Entwürfen wie die Kreuzkapelle gebaut. Baumeister ist ein Mann namens Spoede.
Der Bischof macht die Josefskapelle zu seiner Grabstätte und lässt noch zu Lebzeiten sein Grabmal von Johann Mauritz Gröninger schaffen.
Die Kapellen werden zur Grabstätte weitere Geistlicher aus dem Hause von Galen:
1748: Domdechant Friedrich Christian Joseph von Galen findet seine letzte Ruhe in der Maximuskapelle
1908: Weihbischof Maximilian Gereon von Galen wird ebenfalls in der Maximuskapelle beigesetzt
1946.03.28: Kardinal Clemens August von Galen wird in der Ludgeruskapelle bestattet.
1987.05.01: Papst Johannes Paul II besucht Münster und betet am Grabe des Kardinals von Galen in der Ludgeruskapelle.

Der Artikel enthält viele Details zur Belagerung und vor allem zum Bau und zur späteren Gestaltung und Umgestaltung der Kapellen.

Darin : Die Galenschen Kapellen im Dom




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Zur Geschichte der Domglocken in Münster

v.num : 421

Enthält : 2006: 50. Jahrestag der Weihe des Münsterschen Doms 1956, nach seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg
Hauptgeläut:
1264: Stiftung von 2 großen Glocken durch Bischof Gerhard von der Mark (laut Dokument aus dem 14. Jhdt.)
Vermutlich die 1945 im Kriege zerstörten Petrus- und Andreasglocke.
Damit dann vielleicht auch Paulusglocke teil jener Stiftung
Vermutlich von Jacobus de Croisilles gegossen, da Kontakte über Osnabrücker Dom.
5 Glocken im 14. Jahrhundert
4 in späterer Zeit: Paulus, Andreas, Petrus und Johannes
Paulus größte Glocke aber schadhaft
Andreas und Petrus große Glocken
Johannes kleine Glocke, wohl Apostelglocke
Keine für Kathedrale übliche Marien(fest)glocke
Aber übertragen der Aufgabe dieser Glocke wohl auf Johannesglocke (laut Inschrift 1675)
Da schlechte Glockengießerkunst zu der Zeit üblich wohl lieber auf neue Glocke verzichtet worden als schlechter Klang
Evtl. auch 1759 verkauft, da überflüssige Glocke veräußert wurde
Das Chorgeläut:
3 Glocken welche in schneller Folge läuteten, daher "schnelle Jagd" genannt. Bestanden seit Wiedertäuferzeit. Gegossen durch Wolter Westerhues zu Münster 1538.
Zwei Uhrschlagglocken von 1397 und 1696
1932: Glockenspiel mit 10 Glocken hinzugefügt
1890: Wiederbeschaffung einer Marienglocke und Gedenkglocke für Bischof Brinkmann
Marienglocke im Ersten Weltkrieg abgegeben, Bernardusglucke im 2. Weltkrieg zerschlagen (abgegeben)
Alle Glocken überlebten 2 Weltkrieg bis zum Luftangriff vom 25. März 1945. Dabei alle Glocken außer dem Glockenspiel abgestürzt und zerstört.
Nach dem Krieg Glocken unter Verwendung der Trümmer der alten Glocken neu gegossen.

Darin : Überlieferung reicht bis in das 14. Jahrhundert zurück




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Ein Instrument astrologischer Information

v.num : 439

Enthält : 1540-1542: Bau der astronomischen Uhr
Zusammenhang zwischen Planeten und Wochentagen
Horoskoperstellung und was dabei zu beachten ist
Astrologie und Kirche

Darin : Die historische Domuhr in Münster



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