Stadtarchiv Münster
E. STADTGESCHICHTLICHE DOKUMENTATION
ZEITUNGSARTIKEL "AUF ROTER ERDE" ZUR STADTGESCHICHTE
Zeitungsartikel 'Auf roter Erde'

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Die historische Kommission Westfalens

v.num : 279

Enthält : Drei Seiten - bitte blättern!

Der Erste Vorsitzende der Historischen Kommission Westfalens, Prof. Dr. Wilhelm Kohl, gab auf dem Festakt zum 75jährigen Bestehen der Kommission eine Charakterisierung deren Arbeitsweisen: Die Kommission stellt eine Vereinigung von Wissenschaftlern dar, die sich an einer für die landesgeschichtliche Forschung bedeutender Stelle hierfür qualifiziert haben. Die ordentlichen Mitglieder wählen selbst neue Mitglieder hinzu. Hauptsächlich widmet sich die Kommission der Veröffentlichung landesgeschichtlich bedeutsamer Quellen. In zunehmendem Maße hat sie sich in letzter Zeit auch Gegenständen der neueren und neusten Geschichte zugewandt. Aber auch das Mittelalter rückt dabei nicht aus dem Blickfeld. Von dem Institut für vergleichende Städtegeschichte gehen bedeutende Impule für die Kommission aus. Doch hat die Kommission auch finanzielle Sorgen. Grund dafür sind besonders die steigenden Druckkosten. Ein weiters Problem der Kommission ist ein stetig zurückgehendes Interesse der Öffentlichkeit an der Geschichte. Es erfolgt eine Forderung an Historiker, sich in den Schulen für eine Neuausrichtung des Geschichtsunterrichts einzusetzen.

Weitere Artikel zu:
- Alte Formen des Ortsnamens Gimbte
- Westfälische Kommunalwappen

Darin : Situationsbericht des Ersten Vorsitzenden Prof. Dr. Wilhelm Kohl anlässlich des 75jährigen Jubiläums




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Historische Kommission Westfalens

v.num : 288

Enthält : Drei Seiten - bitte blättern!

Die Historische Kommission hat die Aufgabe, sich der westfälischen Landesgeschichte anzunehmen. Die durch die Hauptversammlung gewählten Mitglieder sollen geeignet sein, durch ihre wissenschatliche Arbeit oder berufliche Stellung an dieser Aufgabe mitzuwirken. Die Kommission wurde 1896 gegeründet. Die Arbeitsgebiete erstrecken sich zeitlich vom frühen Mittelalter bis in die neueste Zeit hinein. In den letzten Jahren ist eine thematische Hinwendung zu wirtschafts- und sozialgeschichtlichen Stoffen zu beobachten. Die älteste und vornehmste Aufgabe der Kommission ist die Edition aller westfälischer Urkunden bis zum Jahre 1325. Auch bilden Themen zum Reformationszeitalter einen Schwerpunkt in der Arbeit der Kommission. Die landesgeschichtliche Forschung der neueren Zeit hat erneut zwei Akzente erhalten: Es ist einmal eine Arbeit über Franz von Fürstenberg und zum anderen eine Arbeit über das Domkapitel zu Münster im 18. Jahrhundert. Auch ist die Herausgabe historischer Karten geplant. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Topographie des 19. Jahrhunderts.

Weitere Artikel zu:
- Maria Himmelfahrt in Appelhülsen II
- Die ältesten menschlischen Zeugnisse in Westfalen. Eröffnung des Museums für -vor- und Frühgeschichte
- Westfälische Kommunalwappen

Darin : Überblick über die Arbeiten der letzten Jahre und Planungen des Provinzialinstituts




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Die Historische Kommission

v.num : 331

Enthält : Drei Seiten - bitte blättern!

Der Hauptaufgabenbereich der Historischen Kommission ist die Veröffentlichung urkundlicher und darstellender Quellen. So wurde z. B. mit dem Druck eines neuen Bandes des Westfälischen Urkundenbuches (Kreis Paderborn) begonnen und ein neues Urkundenbuch für das Siegerland wurde in Angriff genommen. Auch wurde eine Minderner Chronik aus dem 16. Jahrhundert erstellt. Das Täufertum übte besondere Anziehungskraft aus, so dass z. B. Schriften des münsterschen Predigers Rothmann veröffentlicht wurden. Einen neuen Schwerpunkt im Rahmen des Arbeitsprogramms der Kommission stellt die Herausgabe von Quellen vorwiegend bevölkerungs- und besitzstatischen Charakters dar (Höfeverzeichnisse, Lagerbücher, Kataster etc.). An den Lehnbüchern des Bistums Münster wird zur Zeit gearbeitet. Zusätzlich werden Stoffe aus dem Kreis der Fürstin von Gallitzin und Fürstenbergs publiziert. Ein weitere Band umfasst Goethes Verhältniss zu diesem "Kreis von Münster".

Weitere Artikel zu:
- Das Chorgestühl der Liesborner Klosterkirche
- Vier unbekannte Bilder von Johann Christoph Rincklake

Darin : Ein Rückblick auf das letzte Jahrfünft




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Neuere Geschichte in Westfalen

v.num : 332

Enthält : Drei Seiten - bitte blättern!

In Westfalen scheint die Geschichte mit 1815 zu enden, als das Land seine politische Selbstständigkeit einbüßte. Dennoch fördert die Historische Kommission für Westfalen nicht nur mittelaterliche Geschichte, sondern auch die Geschichte der modernen Zeit. So enthalten z.B. die neun Bände "Westfälischer Lebensbilder" zur Hälfte Biographien der letzten beiden Jahrhunderte. Es fehlt nicht an Gegenständen, die sich zur Untersuchung anbieten. Die regionale Sonderentwicklung der Provinz Westfalen im Königreich Preußen bietet sehr viel Forschungsstoff. Zu nennen wären hier beispielsweise eine Untersuchung des Schul- und Hochschulwesens der Stadt Münster oder die Politisierung der Katholischen Kirche während des Kulturkampfes. Auch bietet die Entfaltung von Wirtschaft und Industrie im 19. Jahrhundert reichhaltige Themenschwerpunkte. In den entwickelteren Landesteilen hinterließ die Industrielle Revolution tiefe Spuren. Im engen Zusammenhang damit stehen auch grundlegende Veränderungen in der Bevölkerungsstruktur.

Weitere Artikel zu:
- Aus der Geschichte der Wiedertäufer
- Drei Kreuze im Wappen - Burg Dinklage in Oldenburg

Darin : Ein Programm der Historischen Kommission



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