Stadtarchiv Münster
E. STADTGESCHICHTLICHE DOKUMENTATION
ZEITUNGSARTIKEL "AUF ROTER ERDE" ZUR STADTGESCHICHTE
Zeitungsartikel 'Auf roter Erde'

(...)
Permalink der Verzeichnungseinheit

Zu Besuch bei Onkel Bläu

v.num : 148

Enthält : Drei Seiten - bitte blättern!!!

Besuch beim Blaufärber.
Der Tag begann früher um vier Uhr morgens. In einer großen Reibschale wurde Indigo gerieben.
1900 ab: Man erhält den Indigo in Teigform. Seitdem steht der Reibbock still.
Indigo wird mit Kalk und Zinkstaub "vergärt"
Weiße Leinen wurde in die Farbe getaucht. Er kam erst gelblich wieder zum Vorscheinen und wurde an der Luft blau.
Es gibt nur noch ganz wenige Handdrucker in Deutschland. Das Handwerk stirbt aus.

weiterer Artikel zu:
- Pädagogenausbildung 1837. Lehrerseminar Büren
- Mittelalterliche Klostergründung. Zisterienser-Abtei Marienfeld

Darin : Erinnerungen an die Heimatkunst der Blaudrucker




(...)
Permalink der Verzeichnungseinheit

Tasse mit goldverklärtem Familienglück

v.num : 150

Enthält : Im Landesmuseum existiert eine Kaffeetasse, auf der sieben Kinder und ihr Vater abgebildet sind. Diese Tasse wurde der Mutter 1820 geschenkt.
Kaffeetassen waren beliebte Geschenke für Frauen, da "Kaffeekränzchen" eine beliebte Beschäftigung waren.
1775 ab: Silhouettieren erfreut sich großer Beliebtheit.
1780: erscheint in Münster das Buch "Beschreibung der Boumagie oder der Kunst Schattenrisse auf und sichere Art zu verfielfältigen". Damit ging von Münster ein Impuls in dieser Kunst aus, die bald überall beliebt war.


Weiterer Artikel zu:
- Bürgerkultur und Vereinsbildung um 1800 (in Warendorf)

Darin : Silhouettendekor und die Kunst des Scherenschnitts




(...)
Permalink der Verzeichnungseinheit

Verlag und Buchhandlung Theissing

v.num : 328

Enthält : Drei Seiten - bitte blättern!

Kaum 20 Jahre nach dem Tod Gutenbergs, erschienen im Jahre 1485 in Münster die ersten Druckwerke des Johann Limburg. Es war eine Sensation, als Schüler erstmals lateinische Übungsbücher im Handel erwerben konnten. Münstersche Verlage zählten zu den ältesten Deutschlands. Im Jahre 1591 gründete Lambert Raesfeld sein "Officium typographicum", das in den heutigen Verlag Regensberg einmündet. Auch der Verlag Theißing geht bis auf das Jahr 1786 zurück. In dem Jahr erhielt Friedrich Christian Theißing vom münsterschen Fürstbischof Max Franz von Österreich die Genehmigung zur Gründung einer Buchhandlung und eines Verlages. Rege war alsbald der Zuspruch der Professoren und Studenten an dem reichhaltigen Bücherangebot der Theißingschen Buchhandlung. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts entfaltete sich das Unternehmen rasch, zumal Friedrich Christian Theißing auch die Genehmigung zur Errichtung einer eigenen Druckerei erhalten hatte. 1818 ging der Waldecksche Verlag an Theißing über, 1845 die Druckerei von Hast und Riese. Ab 1825 zeichnete sich Friedrich Christian Theißings Sohn Conrad für das Unternehmen alleinverantwortlich. Umfangreiche Werke für den Unterricht und das Studium erschienen bei Theißing. In der dritten Generation übernahm Sigismund Theißing den Verlag. Sein Bruder Bernhard heiratete Anna Regensberg und stellte damit eine enge Verbindung zu dem zweiten wichtigen Verlag Münsters her. Der letzte Theißingsche Buchhändler Ludwig starb im zeiten Jahr des Zweiten Weltkrieges. Die Buchhandlung wurde zerstört.

Weitere Artikel zu:
- Annette von Droste Hülshoff italienisch
- Westfälische Kommunalwappen - Regierungsbezirke Arnsberg und Münster
- Klopstock schreibt an Fürstenberg

Darin : Ein Beitrag zur Geschichte des Buchdrucks in der westfälischen Metropole



Anfang  Erweiterte Suche
Warenkorb  Drucken