Stadtarchiv Münster
E. STADTGESCHICHTLICHE DOKUMENTATION
ZEITUNGSARTIKEL "AUF ROTER ERDE" ZUR STADTGESCHICHTE
Zeitungsartikel 'Auf roter Erde'

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Permalink der Verzeichnungseinheit

Feines Porzellan aus Münster

v.num : 366

Enthält : August Roloff, geboren am 11. Oktober 1897 in Fürstenberg, arbeitete ab 1918 in der Porzellanmal-Werkstatt von Fritz Vorhauer in Münster. Fritz Vorhauer starb 1919 unerwartet. Am 19. März dieses Jahres eröffnete August Roloff eine Porzellanmanufaktur an der Steinfurter Straße 101 und errichtete später an der Kinderhauser Straße 104 eine große Fabrik. Durch das gezielte Aufkaufen älterer Porzellane von sächsischen und südlichen Porzellanfabriken entwarf Roloff eigene Formen, die er dort für sich herstellen ließ. Roloff starb im Oktober 1931. Der Prokurist der Firma, Henze übernahm kurzzeitig die Leitung, später ging sie auf Roloffs Schwiegersohn über. 1949 wurde die Firma in eine OHG umgewandelt, deren Gesellschafter die Witwe Ida Roloff und Edith Wiesner, geb. Roloff waren. Zu Beginn der 50er Jahre gingen Lieferungen nach Belgien, Norwegen, Schweden etc. Dennoch meldete die Firma 1955 Konkurs an.

Darin : Manufaktur Roloff weltweit vertreten




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Porsen, Vehsen, Scharpetangen

v.num : 387

Enthält : Wasser wurde oft aus gesundheitlichen Gründen gemieden. So waren in weinlosen Gegenden Bier, Met oder Apfelwein dankbare Alternativen. Das Bierbrauen war zunächst in klösterlicher, schon bald aber auch in städtischer Hand. Auch der medizinischer Charakter des Bieres war bedeutsam. Oft wurde das Bier gewürzt - so etwa mit Gagelkraut (Porsen), Dinkel (Vehsen), "weisser Enzian" (Scharpetangen), aber auch Nelken, Lavendel oder Salbei.

Darin : Die Geheimnisse alter Bierbrauer



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