Stadtarchiv Münster
E. STADTGESCHICHTLICHE DOKUMENTATION
ZEITUNGSARTIKEL "AUF ROTER ERDE" ZUR STADTGESCHICHTE
Zeitungsartikel 'Auf roter Erde'

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Kartograph Prof. Dr. Alois Bludau

v.num : 171

Enthält : Drei Seiten - bitte blättern !!!

13. April 1861: Bludau wird in Braunsberg geboren
1879: Abitur; dann Studium der Geschichte, Erdkunde und Latein in Königsberg
1883: Dissertation
1886-1888: Hilfslehrer in Kulm
1900: Verleihung des Prädikats Professor
1903: Befreiung vom Schuldienst, um sich seinen wissenschaftlichen Arbeiten widmen zu können
1903: Versetzung als Lehrer nach Coesfeld, er lehrte dort auch am Lehrerseminar und gab Gast-Vorlesungen an der Universität
Er erlangte auch bedeutung als Katograph und Geograph
23. September 1913: Tod in der Raphaelsklinik zu Münster

Weitere Artikel zu:
- Die alte Bulderner Kirche
- Unter den Eichen von Angelmodde. Gemälde "Fürstin von Gallitzin im Kreise ihrer Freunde"

Darin : Ostpreußischer Wissenschaftler in Coesfeld




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Seit fünfzig Jahren Droste-Gesellschaft II

v.num : 204

Enthält : Drei Seiten - bitte blättern!

(vgl. auch Nr. 214)
1946: Neugründung der Droste-Gesellschaft;
In der Nachkriegszeit stieß die Gesellschaft auf große Schwierigkeiten, z.B. ließ sich in der zerstörten Stadt Münster keine Geschäftsstelle finden;
1947: Herausgabe des ersten Jahrbuches der Gesellschaft;
23.-26. Mai 1978: Festtage in Meersburg am Bodensee (100. Todestag der Dichterin)
1950: Zweites Jahrbuch erscheint
In den nächsten Jahrzehnten erscheinen weitere Jahrbücher und zahlreiche Puplikationen der Droste-Gesellschaft

Weiterer Artikel zu:
- Die neue Lehre in St. Ludgeri in Münster. Evangelische Inschrift

Darin : 10-12. Januar 1947: Feierlichkeiten und rezitationen zum 150. Geburtstag der Droste




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Seit fünfzig Jahren Droste-Gesellschaft

v.num : 209

Enthält : Drei Seiten - bitte blättern!

Neben privaten Sammler- und Forscherkreisen hat auch an der Westfälischen Wilhelms- Universität in Münster eine intensive Droste-Forschung eingesetzt;
Es kam der Wunsch nach Gründung einer literarischen Droste-Gesellschaft auf;
22. Januar 1928: Erste Versammlung;
Es wurde beschlossen, eine Droste-Gesellschaft und ein Droste-Museum zu gründen;
3. Oktober 1928: erste Mitgliederversammlung, Beschluss der Satzung, Wahl des Vorstandes;
1937: Die Droste Gesellschaft soll auf Wunsch der NSDAP gleichgeschaltet werden. Die meisten Mitglieder widersetzten sich dem Ansinnen. Trotzdem findet die Gleichschaltung statt;
1946: Neugründung der Droste-Gesellschaft

Weitere Artikel zu:
- Levin Ludwig Schücking
- Nienberges alte Küsterei

Darin : Die Gründung unter Prof. Julius Schwering, ihre gewaltsame ,Gleichschaltung' und ihre neue Blüte




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Ein Westfale erforscht den Hadramaut

v.num : 217

Enthält : 14. Oktober 1807: Adolph von Wrede wird in Münster geboren
Schon mit 18 Jahren reist er in den vorderen Orient und verbringt dort die nächsten 25 Jahre seines Lebens
Er hielt sich im damaligen Osmanischen Reich auf und lebet von der Seefahrt
Er besuchte auch verkleidet, als erster Nicht-Gläubiger, die heilige Stadt Mekka
1848: Adolph von Wrede startet seine Einmannexpedition zur Erforschung Hadramauts; wieder war er vekleidet; er untersuchte die geologiosche Zusammensetzung des Geländes und die Pflanzenwelt
In Saafi wurde er jedoch erkannt und festgenommen, konnte jedoch fliehen
Zurück in Deutschland wurde er als Lügner und Aufschneider bezeichnet
Später arbeitete er als Förster in Westfalen

Weitere Artikel zu:
- Prinzipalmarkt in Münster 1911
- Das älteste Arbeiterdenkmal
- Wilhelm Zuhorn Plakette

Darin : Das Leben des vergessenen Arabienreisenden Adolph von Wrede Anfang des 19. Jahrhunderts




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Professor Dr. Johann Bernhard Farwick

v.num : 219

Enthält : Drei Seiten - bitte blättern!

13. April 1772: Geburt Johann Bernhard Farwicks in Nienberge
Dann besuchte er das Gymnasium Paulinum in Münster
Studium der Rechtswissenschaften und Philosophie in Münster, Würzburg und Gießen mit Promotion in der Jurisprudenz
1806-1810: Privatdozent in Münster für Naturrecht
1810: Er hilft beim Neuaufbau des ehemaligen Jesuitenkollegs. An dem neuen Gymnasium wird er Lehrer; es gibt dort insgeamt nur drei Lehrer
1811: Das neue Gymnasium beschäftigte jetzt bereits sechs Lehrer; Farwick ist erster Oberlehrer
1819: Die Akademie in Münster wird wieder eröffnet; Farwick erhält den Lehrstuhl für Philosophie
28. Februar 1830: Tod Dr. Farwicks

Darin : Der aus Nienberge stammende Reorganisator des "Akademischen Gymnasiums" in Braunsberg




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Niels Stensen, Begründer der Geologie

v.num : 291

Enthält : Drei Seiten - bitte blättern!

Der gebürtige Däne Niels Stensen war einer der größten Forscher des 17. Jahrhunderts. Durch naturwissenschaftliche und medizinische Studien gelangten ihm Entdeckungen anatomischer Art, z. B. der muskulösen Natur des Herzens. Nach seiner Bischofsweihe 1677 wurde er zunächst an den Hof in Hannover berufen. Sein größter Ruhm gebührte ihm jedoch als Begründer der Geologie. Stensens kam zu diesem Ruhm durch den Schädel eines gestrandeten Haifischs, der ihm 1666 zur Untersuchung überbracht wurde. Von diesem ausgehend erkannte er die Natur der Schichtgesteine. Bald darauf ergab sich die Erkenntnis, dass die Erdrinde durch eine historische Folge von Ereignissen entstanden sei. Er veröffentlichte diese Erkenntnisse 1669 in der lateinischen Schrift "Prodromus über Festes, das auf natürliche Weise in Festes eingeschlossen ist". Stensen verbrachte die Jahre 1680 bis 1683 als Weihbischof und sehr aktiver und verantwortungsfreudiger Gemeindegeistlicher in Münster.

Weitere Artikel zu:
- Das [köllnische] 'Cöllnische Dorf' Erlinghausen
- - Die Irrfahrten des Franziskus Hoffmann [Siebenjähriger Krieg] - Teil 1
- Westfälische Kommunalwappen
- Pockenschutzimpfung von 200 Jahren

Darin : Im Jahre 1669 erschien "Prodomus über Festes, das in Festes eingeschlossen ist"




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"Der Jugend den Verstand öffnen"

v.num : 406

Enthält : Mädchenbildung im Lotharinger Kloster
- Lehrorden der Lotharinger Chorfrauen widmete sich der Mädchenerziehung
- 1644: sechs Schwestern flüchten nach Münster
- Gründung einer Niederlassung am Hörstertor: Eröffnung einer Freischule für hundert Mädchen
- 1753 Beginn eines Kapellenbaus, der im Siebenjährigen Krieg 1759 abbrannte
- 1768 Fertigstellung eines neuen Klosterbaus, Beendigung der Kapelle erst 1773 nach Plänen Schlauns
- größten Teil der Kosten bestritt der Offizial Dr. Bernhard Anton Deitermann, dess Familienwappen noch heute die Front des Gebäudes schmückt
- Freischule unterrichtete im 18. Jh. rund 200 Kinder jährlich
- Später Ausbildungsstätte für Lehrer - Overbergs Normalschule
- ab 1815 Lotharinger Kloster: preußische Infanteriekaserne

Darin : Mädchenbildung um 1780




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Ende einer langen Ära: Die Jesuiten verlassen Münster

v.num : 407

Enthält : - 1534, 08.15. Gründung des Jesuitenordens durch Ignatius von Loyola in Paris
- 1540: Ordensbestätigung durch den Papst (Aufgaben u.a. Schultätigkeit)
- 1554 Gründung der ersten deutschen Niederlassung in Köln
- 1588, 02.24. erste Jesuiten treffen in Münster ein
- 1588, 10.19. Jesuiten übernehmen den Unterrichtsbetrieb am Paulinum
- 1593: neues Schulgebäude
- 1598: Einweihung der Petrikirche
- 1616: Jesuitenkolleg
- im Laufe der Jahrhunderte mehrmals Auflösungen und Wiederkehr der Jesuiten
- 2002 verlassen die Jesuiten Münster endgültig

Darin : Verdienstvolle Bemühungen um das Bildungswesen der Stadt



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