Stadtarchiv Münster
E. STADTGESCHICHTLICHE DOKUMENTATION
ZEITUNGSARTIKEL "AUF ROTER ERDE" ZUR STADTGESCHICHTE
Zeitungsartikel 'Auf roter Erde'

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Kaiser Wilhelm und die Universität in Münster

v.num : 33

Darin : "Akademie" hatte zu Beginn lediglich zwei Fakultäten




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Seit 1905 Mediziner aus Münster

v.num : 49

Darin : Aus der Geschichte der Uni




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Andreas Gerhardus Donatus Schnösenberg

v.num : 163

Enthält : Drei Seiten - bitte blättern !!!

21. August 1740: Andreas Gerhardus Donatus Schnösenberg wird in Warendorf geboren.
Mit 19 Jahren trat er in den Orden der Franziskaner von der strengen Observanz ein.
1763: Priesterweihe
1783: Er bekleidet den Lehrstuhl für Moraltheologie an der neugegründeten Universität Münster
1783: Veröffentlichung einer dreibändigen lateinischen "Gotteslehre"
1799: Tod Schnösenbergs
Schnösenberg war der letzte Franziskaner, welcher einen Lehrstuhl an der Universität innehatte.
1811: Auflösung des Klosters

Weitere Artikel zu:
- Zwischen wechselnden Herrschaften Bernhard von Beveren
1285-1313
- Philosophie als Logistik. Professor Heinrich Scholz

Darin : Aus der ersten Professorengeneration der Universität Münster




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Diözesanbischof Augustinus Bludau

v.num : 178

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Nachdem durch die Einverleibung des Ermlands in den preußischen Staat die politische Eigenständigkeit dahin war, sollte die geistige Eigenständigkeit auf jeden Fall erhalten bleiben.
1810: Johann Bernhard Farwick aus Münster-Nienbergewird nach Braunsberg vermittelt. Im Laufe der Jahre folgen weitere geistige und weltliche Erzieher aus dem Münsterland
Ludwig Kayser aus Münster war in den dreißiger Jahren erster Bürgermeister in Braunsberg
1862: Dr. Augustinus Bludau, späterer Bischof von Ermöand, wird in Ostpreußen geboren
1887: Priesterweihe
1889: Freistellung zum Weiterstudium in Münster
20. April 1895: Ernennung zum außerordentlichen Professor
20. Juni 1909: Bischofsweihe
9. Februar 1930: Tod Augustinus Buldaus

Darin : Ermländer wurde im Austausch Professor der Theologie in Münster




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Pädagoge-Zeichner-Forscher

v.num : 184

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29. Januar 1882: Karl Ernst Meier wird in Dettmold geboren
Er lebt in Lemgo bis zum Abitur
1905: Promotion zum Dr. phil in Berlin
1908: Hilfslehrer am Schillergymnasium in Münster
1909: Oberlehrer
1913: Veröffentlichung des Buches "Westfälische Wasserburgen" mit 16 Zeichnungen
1918: Veröffentlöichung seines Buches "Aus Alt-Münster"
1920: Rückkehr als Lehrer nach Lemgo
1922: Herausgabe des Buches "Wanderfahrten durch Lippe"
1926 ab: Beschäftigung mit dem 1651 im Lemgo geborenen Asienforscher Engelbert Kämpfer; zahlreiche Veröffentlichungen über den Forscher
1967: Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen verleiht ihm den Titel "Professor"

Weiterer Artikel zu:
- München wollte ihn nicht mehr. Artikel zum Dirigenten Franz Wüllner

Darin : Vor hundert Jahren wurde Prof. Dr. Karl Ernst Meier-Lemgo geboren




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Töddensohn Bernhard Heinrich Overberg

v.num : 194

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1. Mai 1754: Bernhard Heinrich Overberg wird in Fürstenau geboren;
Sein Vater war wandernder Krämer (Tödde);
Der Sohn sollte den Beruf übernehmen, doch Bernhard wollte studieren;
Er besuchte das Franziskanergymnasium Dionysianum in Rheine;
Overberg entschied sich gegen das Ordensleben und für eine Tätigkeit als Erzieher und Weltpriester;
1774: Studienbeginn in Münster;
1779: Priesterweihe;
1780: Er verfasst eine preisgekrönte Dissertation;
Er lehrt in Münster ;
Seine pädagogischen Schriften finden auch über die Landesgrenze hinaus weite Verbreitung;
9. November 1826: Tod

Weiterer Artikel zu:
- Stationen vom Münsterland ins Emsland. Alte Post- und Reisestrecken sowie Hollandgänger

Darin : Dissertation vor 200 Jahren




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Prof. Karl Theodor Wilhelm Weierstraß

v.num : 200

Enthält : Drei Seiten - bitte blättern!

31.10.1815: Karl Weierstraß wird in Ostenfelde, Kreis Warendorf geboren
1834: Jurastudium in Bonn
1838: Privates Mathematikstudium in Münster unter Professor Gundermann
1841: Oberlehrerexamen
1842: Lehrer in Pommern
1848: Lehrer am Gymnasium in Baunsberg, Ostpreußen
1854: Ehrendoktor der Universität Königsberg für seinen Beitrag "Beiträge zur Theorie der Abel'schen Integrale"
1856: Wechsel nach Berlin. Er erhält den Lehrstuhl der reinen Mathematik an dem damaligen Gewerbeinstitut
12. November 1856: außerordentliche Professur an der Humboldt-Universität in Berlin
1864: Ernennung zum ordentlichen Professor
1886: Ende der Lehrtätigkeit aufgrund einer schweren Erkrankung
1897: Tod von Professor Karl Weierstraß

Weitere Artikel zu:
- Frauen im Wirtschaftsleben der Hansezeit
- Kapläne und Predicanten zur Wiedertäuferzeit

Darin : Der hervorragendste Mathematiker des vorigen Jahrhunderts stammt aus Warendorf




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Aufhebung der Universität Münster 1818

v.num : 304

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Die Aufhebung der Universität Münster im Jahre 1818 stand im Zusammenhang mit der Gründung der Universität Bonn. Bonn wurde nach der Aufhebung der Universität Münster durch eine zweite Kabinettsorder gegründet. Die Auflösung wurde dem Lehrkörper in Münster nur mündlich bekannt gegeben. Neben Münster wurden auch die Universitäten in Duisburg und Paderborn aufgelöst.

Weitere Artikel zu
- Epitaph der hl. Reinheldis in Riesenbeck
- Wertvolle Bücher des Stiftes Borghorst
- Zistersienser-Abtei Marienfeld
- Westfälische Kommunalwappen

Darin : Der Wortlaut der Kabinettsordre Friedrich Wilhelms III. vom 18. Oktoberr 1818




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Schwieriger Neubeginn der Universität nach dem Zweiten Weltkrieg

v.num : 415

Enthält : - Geschichte der Universität in der Nachkriegszeit, u.a. Entnazifizierung, Wiederbeginn des Lehrbetriebs
Lage 1945:
Nur 4 von 39 größeren Universitätsgebäuden nutzbar
250,000 von 430,000 Bücher der Universität zerstört
Universität ausgelagert und somit zerstreut
Professoren hatten Stadt verlassen
NS Kurator Curt Beyer geflohen
Unter Besatzung:
Schnelle Eröffnung geplant, da Universität nützlich für demokratische Umerziehung und die Kliniken notwendig
Rektor blieb vorerst Siegmund, obwohl MdNSDAP
1945.07.16: Wahl Prof. Schreiber zum Rektor, Ministerialrat Steinbicker Kurator
1945.11.03: Feierliche Wiedereröffnung
Ende 1945: 1050 Studenten
Januar 1946: Alle 6 Fakultäten wieder in Betrieb
Es folgt Beschreibung der Studenten und Probleme, Mängel
1946: Einsetzung eines britischen Universitätsoffiziers
1946/1947: Wiederaufnahme internationales Engagement
Bis 1950: Entlassung von 9 von 68 Lehrstuhlinhabern im Zuge der Entnazifizierung
Studienverbot für NS Größen oder freiwillige Mitglieder SS, SA.
Ausführliche Beschreibung der Entnazifizierung, baulichen Tätigkeit und Vertreibung von Dozenten und dem späteren Umgang mit diesen.

Darin : Studienplatz nur nach Ableistung der Trümmerräumpflicht




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Der lange Weg der Frauen zum Studium

v.num : 430

Enthält : 18. Jahrhundert: Promotion der Dorothea Erxleben (1754 in Halle) und Dorothea Schlözer (1787 in Göttingen).
1892 Senat der Königlich Philosophischen Akademie Münster befasste sich erstmals mit dem Thema Frauenstudium.
1893 (ab) Möglichkeiten der Mädchen sind in Gymnasium/gymnasialen Kursen auf das Abitur vorzubereiten.
1894 Einführung des Examens als Oberlehrerin
1896 (ab) Frauen konnten in Einzelfällen als Gasthörerinnen aufgenommen werden.
1896 Die ersten 6 Maturitätsexamen werden von Mädchen abgelegt.
1899 (seit) Zulassung von Frauen zum ärztlichen, medizinischen und pharmazeutischen Staatsexamen.
1902 Erhebung der Königlichen Akademie in den Stadt einer Universität und Wiedereröffnung der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät führt zur erneuten Diskussion im Senat
1905 Die ersten vier Gasthörerinnen in pharmazeutisch-propädeutischen Veranstaltungen. In den Folgejahren jedoch nur einzelne Gasthörerinnen.
1908 (seit) Frauen in Preußen zum Studium an Hochschulen zugelassen.
Es gab früher Bedenken dagegen, da die höhere Ausbildung für Mädchen anspruchsloser war als für Jungen.
1908 Reform des höheren Mädchenschulwesens und Stärkung des mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereichs
1908 schrieben sich sechs Studentinnen ein, danach 32 Studentinnen.
1909 wurde die erste Frau in Münster promoviert.
1920 Habitilation für Frauen erlaubt, erste Habitilation einer Frau jedoch erst nach dem Zweiten Weltkrieg

Darin : In Preußen waren Frauen erst im Jahre 1908 zum Studium zugelassen




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Architektonischer Glanzpunkt der Universität

v.num : 440

Enthält : 1872 Entwürfe des Architekten Hilger Hertel für ein neues Akademiegebäudes wegen Raummangels der Akademie (ehem. Jesuitenkolleg)
Baubeginn 1877, Einweihung als Neue Akademie und später Neue Universität 1880.
1880, 3.08.: feierliche Einweihung und Übergabe des neuen Akademiegebäudes, Rektor August Hosius
1895 Historienmaler Fritz Roeber schmückt West- und Nordwand der Aula mit allegorischen Wandgemälden
1902-1907 Umbaumaßnahmen im und am Gebäude
1907 Namensgebung "Westfälische Wilhelms-Universität" erfolgt
Bei den Bombenangriffen 1944 schwer getroffen und 1951 beseitigt für ein neues Hochschulgebäude (Fürstenberghaus).

Darin : Das Akademiegebäude am Domplatz



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