Stadtarchiv Münster
E. STADTGESCHICHTLICHE DOKUMENTATION
ZEITUNGSARTIKEL "AUF ROTER ERDE" ZUR STADTGESCHICHTE
Zeitungsartikel 'Auf roter Erde'

(...)
Permalink der Verzeichnungseinheit

Tagebuchnotizen des Apostolischen Nuntius Fabio Chigi in Münster

v.num : 2

Darin : Die Entdeckung einer einzigartigen Quelle




(...)
Permalink der Verzeichnungseinheit

Erziehung auf christlichem Fundament

v.num : 360

Enthält : Am 27. November 1922 wird im Rathausfestsaal zu Münster "Das Deutsche Institut für wissenschaftliche Pädagogik" als e. V. feierlich gegründet. Die beiden Ziele der Arbeit des Instituts sind die pädagogische Forschung und die Weiterbildung der Lehrkräfte. Es gilt auch wissenschftlich zu begründen, dass religiöse Erziehung die freien Entwicklung des Kindes nicht einengt, sondern hilfreich ist für ein gelingendes Leben. Religiöse Bildung wird in der Weimarer Republik als Gefahr für die Freiheit angesehen. Die Forschung des Instituts beginnt mit der Herausgabe der "Vierteljahresschrift für wissenschaftliche Pädagogik". Die Zeitschrift erreicht eine hohe Auflage bis sie 1933 verboten wird. Ebenso großes Interesse findet das "Handbuch der Erziehungswissenschaften". Zur Weiterbildung bietet das Instut viele Lehrgänge für Lehrkräfte an. Ab 1924 werden Zweigstellen in Trier, Breslau, Düsseldorf etc. gegeründet. An dem Institut unterrichtet ab 1932 auch Edith Stein. Ab Januar 1933 hat das Institut mit zahlreichen Schwierigkeiten durch die NSDAP zu kämpfen. So muss z.B. Edith Stein kündigen, öffentlichen Zuschüsse werden eingestellt und es dürfen keine Kurse mehr durchgeführt werden. Am 4. Januar 1938 wird das Institut dann als "staatsfeindliche Organisation" aufgelöst. Im Jahre 1950 wird das Institut wiedereröffnet. In den folgenden Jahren kommen zahlreiche Aufgaben hinzu, die über das ursprüngliche Anliegen der Leherverbände hinausgehen.

Darin : Das Deutsche Institut für Wissenschaftliche Pädagogik



Anfang  Erweiterte Suche
Warenkorb  Drucken