Stadtarchiv Münster
E. STADTGESCHICHTLICHE DOKUMENTATION
ZEITUNGSARTIKEL "AUF ROTER ERDE" ZUR STADTGESCHICHTE
Zeitungsartikel 'Auf roter Erde'

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Permalink der Verzeichnungseinheit

Wie Liudger den Sachsen predigte

v.num : 404

Enthält : Beschreibung des Wirkens des Liudgers und der röm. kath. Kirche im Sachsen des 8. Jahrhunderts
Der Artikel beschreibt die Ausbreitung von Islam und Christentum und das finden der Kernbereiche. Nachdem dieser grobe Rahmen gesteckt ist, wird die Person des Liudger eingeführt.
Liudgers Großvater Wursing war ein friesischer Hochadliger gewesen, der zum Christentum übergetreten war. Liudger trat in das Kloster eines befreundeten Abtes in Utrecht ein und studierte in York.
Er trat in die Mission ein und missionierte in Deventer, Dokkum und ab 793 auch im Münsterland.
Seine Arbeit im Münsterland erwies sich als äußerst schwer. Auf den Christenkönig Karl war man nach seinen Zwangstaufen und dem Massaker in Verden, bei dem laut damaligen Dokumenten 4,500 in Wahrheit wohl aber eher 400 - 500 Menschen enthauptet worden nicht gut zu sprechen. Hier musste er Brücken bauen.
Zum Schluß beschreibt der Autor die starken Gegensätze zwischen der harten germanischen und der römisch-christlichen Gesellschaft und wie die Umstellung in allen Bereichen des Lebens erfolgen musste.

Darin : Missionar seit 793




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Permalink der Verzeichnungseinheit

Er verkündete den Sachsen die frohe Botschaft

v.num : 410

Enthält : Missionierung der Sachsen - Biographie Liudgers
792 wird Liudger Missionsleiter
845: Biographie Liudgers von Altfried, später Abt des Klosters Werden und dritter Bischof von Münster
Biographie:
742(um): Liudger wird in der Gegend um Utrecht geboren
754: Liudger kommt im Martinskloster in Utrecht in die Schule des Abtes Gregor
755: Grundstudium der "artes liberales"
767: Nach erfolgreicher Beendigung des Studiums reist er nach York. Hier lebt er bei Alkuin. In York nimmt er das Theologiestudium auf
Nach seiner Diakonsweihe geht er zurück nach Utrecht
769 bis 772: Rückkehr nach York und Beendigung seines Studiums
Nach dem Studium Aufenthalt in Utrecht und beitritt zur Missionsarbeit
776: Erster Einsatzort in Deventer.
777: Priesterweihe in Köln
Versetzung nach Dokkum
784: Sachsenaufstand und Flucht aus Dokkum, da die Friesen mitgerissen wurden.
784 bis 787: Romfahrt und anschließender Aufenthalt im Kloster von Montecassino, welchen er zum Studium nutzt
787: Rückkehr nach Dokkum
791/792: Erneuter Aufstand; Karl bietet ihm den Bischofssitz in Trier an, Liudger lehnt ab
793: Liudger geht nach Westsachsen. Hier übernimmt er die Mission in Mimigernaford (heute Münster)
Hauptarbeit hier ist die Katechese und das Predigen. In Münster sind nämlich fast alle schon getauft. Über die Infrastruktur können nur Vermutungen angestellt werden. Ebenso über den Personalbestand des Liudger.
799: Liudger wird die Bischofsmütze für Münster angeboten aber er streubt sich.
Zudem gründet er in Werden (heute Essen-Werden) ein Kloster, dessen Abt er wird
805: Liudger akzeptiert die Bischofsehre und wird in Köln zum Bischof von Münster geweiht.
809: Liudger stirbt 67-jährig in Billerbeck.

Darin : Über das Wirken des heiligen Liudger



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