Stadtarchiv Werl
Archivgut eigener Herkunft, im eigenen Archiv
Stadt Werl
Inventar des Archivs der Stadt Werl

1683 - 1760er Jahre
Permalink der Verzeichnungseinheit

Eidesformulare der Stadtbediensteten.

v.num : 829

Enthält : Eide von: Weinzapfer, Stadtzeichengelder, Lohngelder, Organisten, Armensiechen-Diener, Ratsdiener, Stadtspielmann, Marktmeister, Mehlwaagen und Kornzeichenbedienung, Stadtmüller, Zehntausnehmer, Landmesser, Feldschäden und Schäden in den Gärten, Kannengießer, Wachthalter, Nachtwächter, Hebamme (Heebe-Mutter), Pförtner und Pförtnerinnen, Weinschenk, Läutemeister, Schornsteinfeger, Holzaufseher, Branntweinzapfer.
Liste der Werler weltl. Richter 1524-1639.




1644 - 1757
Permalink der Verzeichnungseinheit

Ernennungen eines Ratswahlkommissars.

v.num : 830

Enthält : Eid eines Kommissars.

Darin : Vgl. auch B 45 Nr. 51 (1682).




1587 - 1755 (1808)
Permalink der Verzeichnungseinheit

Ratswahlergebnisse 1587-1693 (mit Lücken), 1701-1755 (mit Lücken). Neuwahl des Bürgermeisters nach dem Tode von Bürgermeister Ley 1808.

v.num : 831

Enthält : Vgl. auch C I, Bd. 1-2.




(1609-1665) 1640
Permalink der Verzeichnungseinheit

Replik der Richtleute der Sälzer, Bäcker und Kaufleute gegen die Beschwerde der Bauleute wegen der letzten Ratswahl.

v.num : 832

Enthält : Nebst einer Aufstellung, aus welchem der drei Ämter (Bauleute, Bäcker, Kaufleute) in den Jahren 1609 bis 1665 der Bürgermeister genommen.




1706
Permalink der Verzeichnungseinheit

Einspruch der Richtleute bei der Ratswahl 1706, daß alle Gewählten sich mit dem bisherigen Gehalt weiterhin begnügen sollen.

v.num : 833

Darin: Ratsherrenliste 1706.




1709 - 1710
Permalink der Verzeichnungseinheit

Strittige Richtmannswahl im Bauamt. Tyrell gegen Iskenius und daraus resultierende Gefährdung der Ratswahl.

v.num : 834




1720
Permalink der Verzeichnungseinheit

Schwierigkeiten wegen des Ratswahlkommissars.

v.num : 835




1747
Permalink der Verzeichnungseinheit

Rechtswidriges Verhalten des Josef Clemens Graf v. Plettenberg-Lenhausen als Wahlkommissar bei der Ratswahl 1747.

v.num : 836




1750
Permalink der Verzeichnungseinheit

Ablehnung des Bürgermeisteramtes durch den in absentia gewählten Hofkammerrat Floret.

v.num : 837




1753
Permalink der Verzeichnungseinheit

Vorstellungen des Bürgermeisters Tyrell bei der Ratswahl 1753.

v.num : 838




1753
Permalink der Verzeichnungseinheit

Verschiebung der Ratswahl 1753 wegen Differenzen zwischen den Richtleuten des Bäckeramtes Kämmerer Ferdinand Wrede und Johann Hermann Mönnighoff.

v.num : 839




zwischen 1724 - 1775
Permalink der Verzeichnungseinheit

Zwei Schreiben bzgl. eines Streites um die Richtmannwahl.

v.num : 840




1798
Permalink der Verzeichnungseinheit

Neue Ratswahlordnung des Kurfürsten Max Franz. Replik der Richtleute dagegen.

v.num : 841

Enthält : Text der Ratswahlordnung und Oeconomieordnung (28.12.1797) in 140 §§, in: C I 35 fol. 309-333, vgl. auch B 45 Nr. 76 (1798) sowie B 37 V Nr. 10-17.




1548 - 1658
Permalink der Verzeichnungseinheit

Gravamina der Richtleute bei der Ratswahl.

v.num : 842

Enthält : Mit Lücken.

Darin : StA Werl 24. Februar 1625
B 33f, Bl. 33-34

Gravamina der Richtleute bei der Ratswahl (mit großen Lücken)
Auszüge: "Erstlich dewell Notorium undt genuchsam vor augen, das nicht allein die Statsthor(e)n, undt Vestung, bei Ahnholltischer inlagerung durch dei Wachten, durch brandt undt andere, verderbung devasteret (gänzlich verwüstet); sonder auch Augenscheinlich, das dei fuder mhauren binnen der Statt auch jarlichs undt daglich verfallen; alls wollen dei ahnwesenden, richtleute, undt abgeordnete der vir empter einen erbaren, sittzenden raett underdinstlich ermhanet haben, wo verner muglich sullichem, vorzukommen undt zu remedieren (=Rechtsmittel ergreifen). Undt deviell die richtleuthe, woll abnhemen undt ermessen konnen, das sullichs, die Kemnerie, diser Statt (ahngesien dieselbe, wegen filler beschwerung so darauff geleht undt gewisen werden) nicht alles ausrichten kan. hette ein erbar raett darauff zu denken, das midt den allten schuldenern, deills auß der Kemneri, deills auch auß dem Weinkeller herkomnent, mochte liquidirt, werden, undt do sich dan befinden wurte, das liquidirte, schullde vorhanden, das dieselbe mugligs flieses mochten ingetribben werden. Jedoch die well, dei burgerschafft, nicht allein bie der Ahnholltischen inquartirung villfaltig undt hochlich beschwerett, sonder noch jarlichs midt fillen schatzungen beschwerett werden, das derhalben den bekentligen schuldtners ertraglige termein, zur bezalung, mochten gegibben undt ahngesetz werden, undt als dan sulliche allte restanten, zur reparation dero Statt Vestung, undt andere, der Kemnerie auffligenden beschwerung mochten zu hüllff gegibben werden."
2. Die Straßen und Wege in Werl sind jämmerlich verfallen, Häuser sind z.T. verfallen und ohne Dächer. Dem Rat wird empfohlen, den Ziegelofen und die Steinkuhle besser zu verwalten, die Pfannen nicht nur an reiche Bürger zu verkaufen sondern von der Produktion auch den übrigen Bürgern, welche zur Verfügung zu stellen.
3. Zur besseren "befurderung dero Statt" in diesen beschwerlichen Zeiten solle eine Mehlwaage errichtet werden.


StA Werl 15. März 1647
B 33f, Bl. 36-36v

Gravamina der Richtleute bei der Ratswahl (mit großen Lücken)
Auszüge:
1. Zur Vermeidung aller "Confusion" sollen die Kontributionsregister monatlich von den Rezeptoren und dem Stadtrat berechnet werden und Restanten -auch aus früheren Jahren- "mit ernst beygetrieben werden".
3. Mit dem Drosten solle geredet werden, "daß den Soldaten eingebunden würde, der (...) hergung (verblichen) an Weidezeunen und Hecken, wie auch entfernung der Baum undt Gartenfrüchten bey angedroheter nahmhafften pein sich inßkünfftig zu enthalten".
4. Die Nachtwächter, Straßenwächter, wie auch die Schütterer (=Viehpfänder) sind zu ermahnen, ihren Dienst besser als bisher zu versehen. Gleiches gilt für den Tagwächter im Turm (wohl der Pfarrkirche St. Walburga).


StA Werl 1648
B 33f, Bl. 37-38

Gravamina der Richtleute bei der Ratswahl (mit großen Lücken)
Auszüge:
1. Einige Holzungen, Wiesen, Weiden und Teile der Feldmark sind noch nicht in die Kontribution einbezogen.
2. Von einigen Bürgern, die außerhalb der Feldmark Besitz haben, ist noch keine Kontribution erhoben worden.
3. Von einigen Geistlichen und Weltlichen, Adeligen als Nichtadeligen die außerhalb wohnen, aber hier Besitz haben, ist noch keine (oder nur teilweise) Kontribution erhoben worden.
4. Einige unmündige Besitzer, auswärtige Junggesellen (mit Werler Besitz) und einige andere zahlen bisher keine oder nur teilweise Kontribution.
6. Von einigen, die wüste Plätze und Hausstätten erworben haben ist es versäumt worden Kontribution oder Wachtdienstleistung zu verlangen. Die Kontributionsregister sind bezüglich neuer Besitzer zu vervollständigen.
8. Es sind "Weiber" beobachtet worden, die in Hütten und Gademen wohnen, die zweimal täglich Holz aus der Haar holen und es verkaufen. Sie fehlen in den Kontributionsregistern. Einige haben sich während der Erntezeit auf das Kornlesen verlegt, schneiden jedoch die Ähren von den Garben.
9. Ob nicht auch die (von einigen Steuern) befreiten Personen, wie Schulmeister (=Lehrer), Küster, Ratsdiener, Pförtner und Scharfrichter (abgesehen von Geistlichen) zur hessischen Kontribution herangezogen werden sollten.




1659 - 1742
Permalink der Verzeichnungseinheit

Gravamina der Richtleute bei der Ratswahl.

v.num : 843

Enthält : Mit Lücken.
Gravamina von 1707, in: B 35b,13.
Gravanina von 1726, in: B 44 Nr. 11.




1712
Permalink der Verzeichnungseinheit

Streitsache wegen Wahl der Richtleute des Bauamtes.

v.num : 844

Enthält : Der Arnsberger Wahlkommissar Wilhelm Anton Flöcker tritt als Schlichter auf. Franz Schmitz wird als Interims-Richtmann gewählt.




1711
Permalink der Verzeichnungseinheit

Wahl der Richtmänner des Bauamtes.

v.num : 845



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