Stadtarchiv Werl
Archivgut eigener Herkunft, im eigenen Archiv
Stadt Werl
Inventar des Archivs der Stadt Werl

1918 - 1920
Permalink der Verzeichnungseinheit

Metalle und metallische Produkte im allgemeinen, Wismut (Spez.)

v.num : 4219




1917
Permalink der Verzeichnungseinheit

Aluminium, Antimon, Blei (Spez.)

v.num : 4220

Enthält : An die Kriegsrohstoffstelle Münster sind Oktober 1917 folgende beschlagnahmte
Gegenstände abgeliefert worden.
3 Aluminium- Töpfe aus dem Hotel Kötter
1 Aluminium-Kessel Gasthof Wulf
1 Aluminium-Topf und 2 kupferne Kessel Konditorei Göbel




1917 - 1922
Permalink der Verzeichnungseinheit

Bronze (Glocken), Kupfer, Messing, Rotguß, Platin (Spez.)

v.num : 4221

Enthält : Da in der alten Wallfahrtskirche die Gymnasial-Gottesdienste statt fanden,
konnte die 85 kg schwere Glocke aus dem 19. Jahrhundert als unentbehrliche
Läuteglocke hängen bleiben.
Eine 85 kg schwere Glocke aus dem Jahr 1874 von Humpert in Brilon, die in der
Kapelle in Ostuffeln hing, musste hingegen abgegeben werden, da noch eine 75
kg schwere Glocke als unentbehrliche Läuteglocke dort verblieb.
Glockenausbaukommando des VII. Armeekorps hat vom 19.-29.7. 1917 mit je 4
Mann an 8 Arbeitstagen gearbeitet, dafür musste die Stadtkasse 480 Mark an die
Armeekasse zahlen!
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Im November überwies die Kriegsmetall AG in Berlin über 13000 Mark an die
Stadtkasse wegen der Metallbeschlagnahme von 3563 kg Glockenmetall.
Später bauten Arbeiter der städtischen Gasanstalt die Glocken aus, lagerten sie
bei der Gasanstalt und zerschlugen einige, damit sie transportiert werden
konnten.
Zahlreiche Firmen aus Deutschland boten sich an, die Glocken auszubauen.
Folgende Glocken sind abgeliefert worden:
Kath. Kirchengemeinde 1 Stück 878 kg
Kath. Kirchengemeinde 2 Stück 70 kg und 117 kg
Kloster 3 Stück 3014 kg
evg. Kirchengemeinde 1 Stück 230 kg
v.Mellin¿sche Stiftung 1 Stück 219 kg
Zusammen 4528 kg
Im Februar 1918 bittet der Guardian des Franziskanerklosters Pater Didacus
Falke um Aufschub für die Ablieferung des Kupfers der Blitzschutzanlagen des
Klosters und des Franziskushauses, da sich kein geeigneter Dachdecker zur
Abnahme und Ersatzanlage fand. Der Aufschub wurde nicht genehmigt und Ende
Mai 1918 war die Anlage abgebaut.
Theodor Romberg aus Werl wollte zwei Kupferkessel nicht abliefern, da er sie für
die Rübenkrautbereitung benötigt. Er bekam vom Kriegsamt zu Berlin die
Mitteilung, dass nach dem Urteil von Sachverständigen auch gusseiserne Kessel
zur Krautbereitung eignen, wenn sie sauber gehalten werden.




1918
Permalink der Verzeichnungseinheit

Einrichtungsgegenstände aus Kupfer, Messing etc. (Spez.)

v.num : 4222




1917 - 1918
Permalink der Verzeichnungseinheit

Nickel, Zink und Zinn (Orgelpfeifen), Weißblech, Konservendosen (Spez.)

v.num : 4223

Enthält : 8.9.1917 Aufruf an alle Werler Konservendosen aus Weißblech (kein
Schwarzblech) sollen an der in der Gasanstalt eingerichteten Sammelstelle
abgegeben werden. 50 Mark gab es für 1000 kg.
„Auch die kleinste Menge ist von Wert. Jeder Ablieferer alter Konservendosen
verdient sich, ohne Opfer bringen zu müssen, den Dank des Vaterlandes“.
Villa Wulf wollte Februar 1918 Zink als Ersatz für die ausgebauten kupfernen
Dachfenster



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