Stadtarchiv Werl
Archivgut eigener Herkunft, im eigenen Archiv
Stadt Werl
Inventar des Archivs der Stadt Werl
Permalink des Findbuchs


Signatur : INA

Name : Inventar des Archivs der Stadt Werl

Beschreibung :

Vorwort :

Das Findbuch zur A r c h i v a b t e i l u n g B des Stadtarchivs Werl wurde 1952 von Staatsarchivrat Dr. Müller erstellt. Zwischen 1999 und 2001 ist das Findbuch durch den heutigen Stadtarchivar Michael Jolk digitalisiert worden und wird nun 2012 durch ihn online veröffentlicht.

Als J. S. Seibertz die Materialsammlung zu seiner Landes- und Rechtsgeschichte des Herzogtums Westfalen durchführte und zu diesem Zwecke im Jahre 1832 auch das Archiv der Stadt Werl besuchte, fand er, wie er berichtet, eine "totale Unordnung" vor (Archivabteilung E Kaps. 9 Nr. 4). Auf Veranlassung des Landrats zu Soest trat deshalb der damalige Bürgermeister Fickermann zu Werl mit dem Oberlehrer Dr. Tross in Hamm, der zu dieser Zeit gerade das Archiv des Erbsälzer-Collegiums zu Werl neu ordnete, in Verhandlungen wegen Neuordnung auch des städtischen Archives ein. Tross begann im nächsten Jahre mit der Arbeit. Im Jahre 1877 wurden die Urkunden unter Zugrundelegung der Tross¿schen Regesten neu repertorisiert, wobei eine Anzahl weiterer Urkunden die Nummern des Repertoriums vermehrte. Der Bearbeiter des Verzeichnisses war Dr. Giefers. Eine andere Hand trug später weitere Urkunden nach und verzeichnete -anscheinend erstmals- auch die ältesten Akten bis zum Ende der hessischen Zeit, die als Abteilung B bezeichnet wurden, und als Abteilung C die Protokolle und Amtsbücher der Stadt bis 1816.

Die damals geschaffene Ordnung dieser Akten wurde bei der im Jahre 1948 von Staatsarchivrat Dr. Kausche begonnenen Archiv-Neuordnung unverändert gelassen. Im Rahmen des gesamten Archivs behielt die Abteilung die Bezeichnung Archivabteilung B. 1952 wurden vom Unterzeichneten größere, nachträglich aufgefundene Bestände eingeordnet. Wo sich innerhalb der Pakete noch ältere Inhaltsverzeichnisse finden, können diese Akten keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben; vor allem stimmt die dort angegebene Stückzahl der Einzelblätter bzw. Faszikel nicht mehr. Besonders bemerkenswerte Stücke wurden im Repertorium in den intus-Vermerken hervorgehoben, wobei die bei den Nr 27a und b, 39, 42 und 45 ausgeworfenen Betreffe fast einer Einzelverzeichnung gleichkommen.

Die bei der alten Ordnung verwendeten verwendeten römischen Nummernbezeichnung wurden durch arabische Ziffern ersetzt.

Werl, den 10. Juli 1952 (Dr. Müller) Staatsarchivrat z. Wv.
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Ab B 27a neu geordnet.

Werl, den 23 Mai 1972 Preising
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1992 erstellte Michael Jolk privat ein Register zu den Akten, dass 1998 und 1999 aktualisiert wurde. Von Dezember 1999 bis 1.2.2001 sind die Akten nach den Titelblättern in ein Archivprogramm eingetippt worden. Preising hatte nur verkürzte Titel ins Findbuch übertragen und viele Namen kamen dadurch nicht ins Register!

Sicherungsverfilmung dieses Bestandes vgl. Akte 6692 StA Werl und Findbuch Kleiner Bestand 21.

A r c h i v a b t e i l u n g C " A m t s b ü c h e r a u s v o r p r e u s s i s c h e r Z e i t "

Digitalisiert im April 2012 von Stadtarchivar Michael Jolk. Zahlreiche Ergänzungen stammen von Stadtarchivar a. D. Heinrich Josef Deisting.

Vorwort von 1952 von Dr. Wolfgang Müller, der den Bestand erstmals ordnete:

Von der 1877 geschaffenen Ordnung dieser Abteilung wurde nur die Unterabteilung I "Protokollbücher" unverändert gelassen; für diese stellt das vorliegende Repertorium eine Abschrift des alten Verzeichnisses dar. Geändert wurde nur die Signatur insofern, als jetzt die Hauptgruppen mit römischer Ziffer, die einzelnen Nummern mit arabischer Ziffer bezeichnet wurden.
Da eine größere Anzahl bisher unverzeichneter Amtsbücher in die Archivabteilung C zu übernehmen war, empfahl es sich, die bisherige Unterabteilung 2 in die neuen II-IV unterzuteilen.



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