Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe
1.2. Regierungsbezirk Minden (1816-1947), Regierungsbezirk Detmold (seit 1947)
1.2.1. Verwaltung
1.2.1.1. Regierung Minden
Regierung Minden, Staatsangehörigkeit und Standesamtsangelegenheiten
M 1 I B Regierung Minden, Sparkassenaufsicht
Permalink des Findbuchs


Signatur : M 1 I B

Name : Regierung Minden, Sparkassenaufsicht

Beschreibung :
Dezernat I B

Das Dezernat I B wurde am 11. März 1898 gebildet für folgende Bereiche: Standesamt, Sparkassen (bisher IL/a), Gefangenenanstalten, Krankenkassen und Unfallsachen (bisher IU/b) und Landrätliche Sachen (aber ohne Personalia). Dazu kamen am 23. April 1898 noch die Etats- und Rechnungssachen der Inneren Verwaltung von Abteilung IE. Noch im gleichen Jahre wurden die Krankenkassen- und Unfallssachen an die Abteilung IU abgegeben und ebenso im Jahre 1903 die Gefangenenanstaltssachen an die neu errichtete Abteilung IA.
An die gleiche Abteilung wurden am 14. Mai 1918 auch die Bearbeitung der Standesamtsangelegenheiten, der Rechnungssachen der Inneren Verwaltung und die Führung der Rittergutsmatrikel (aus der landrätlichen Verwaltung?) abgegeben. Die landrätliche Verwaltung ist spätestens zum gleichen Termin aus dem Geschäftsbereich des Dezernates IB herausgelöst worden und der Präsidialregistratur übertragen worden, so dass seitdem das Dezernat IB sich ausschliesslich auf das Sparkassenwesen beschränkte.

Da die Akten der einzelnen Geschäftsbereiche mit wenigen Aussonderungen - soweit sie nämlich schon reponiert oder gar an das Staatsarchiv Münster abgegeben worden waren - stets von einem Dezernat zum andern mitgewandert sind, erfasst das Repertorium des Dezernates IB nur noch die Akten betreffend Sparkassenwesen und zwar zu einem ganz geringen Teil aus dem alten Bestand "Regierung Minden" und aus zwei Abgaben des Dezernates IB Zugang/ 31 und
IB Zugang 6/48. Die Verluste des Bestandes durch Kassationen sind unerheblich.

Nachdem 1933 die Genehmigung der Sparkassensatzungen dem Regierungspräsidenten übertragen war, hat der bis dahin damit belastete Oberpräsident die bei ihm darüber angefallenen Akten an die Regierungspräsidentin abgegeben (vgl. I B Nr. 60). Provenienzgemäß sind sie zum Oberpräsidenten zurückgebracht worden (ein Verzeichnis von 1933 in I B Nr. 60).

Prinz




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