Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe
1. Staatsarchiv Detmold
1.2. Regierungsbezirk Minden (1816-1947), Regierungsbezirk Detmold (seit 1947)
1.2.1. Verwaltung
1.2.1.10. Bauverwaltung
Staatshochbauamt Minden
D 4 C Staatshochbauamt Minden
Permalink des Findbuchs


Signatur : D 4 C

Name : Staatshochbauamt Minden

Beschreibung :

I. Zur Verwaltungsgeschichte

Der Regierungsbezirk Minden war zunächst in vier Baukreise eingeteilt: Bielefeld, Höxter, Minden, Paderborn. Die genannten Orte waren die Amtssitze der den Baukreisen vorgesetzten Bauinspektoren. Minden umfaßte auch die Kreise Rahden und Bünde. 1819 wurde der Kreis Bünde jedoch an Herford abgegeben, das vorübergehend Amtssitz der Bauinspektion Bielefeld war.

Durch die Neugliederung vom 1. Januar 1853 (Amtsblatt Regierung Minden 1852, S. 452 ff) wurden zwei Mindener Baukreise geschaffen:

Minden I für die Kreise Minden (teilweise) und Herford (teilweise)

Minden II für die Kreise Minden (teilweise), Lübbecke (teilweise) und Herford (teilweise).

Die Bauinspektoren waren auch für den Straßenbau zuständig. Der Bauinspektor in Minden betreute zugleich die Wasserbausachen in den Kreisen Minden und Herford (Weser und Werre).

Am 1. Februar 1873 wurde der Sitz des Landbaukreises Minden II nach Herford verlegt. Zum Baukreis gehörten die Kreise Herford (ohne Amt Vlotho) und Lübbecke. Der Baukreis Minden I blieb für den Kreis Minden und das Amt Vlotho zuständig. Nach Abgabe der Zuständigkeit für den Wasserbau wurde 1882 Baukreis Minden I mit Herford vereinigt. 1895 wurde der Amtssitz wieder nach Minden verlegt. Der Baukreis Minden war nun für die Kreise Minden und Lübbecke zuständig. Darüber hinaus gab es im Regierungsbezirk die Baukreise Bielefeld, Höxter und Paderborn. Nach dem 1. Weltkrieg wurden die Baukreise in Hochbauämter umbenannt. 1932/33 wurde der Name in Staatshochbauamt erweitert. Das Staatshochbauamt Minden wurde am 01.08.1973 mit dem Staatshochbauamt Bielefeld vereinigt (SGV NW 2005) (vgl. Vorwort zu M 1 I F).

II. Zur Registraturgeschichte

Aus dem 19. Jahrhundert sind nur einzelne Akten erhalten geblieben. Die Masse der Akten soll nach dem 2. Weltkrieg bzw. bei einem Umzug im Jahre 1958 vernichtet worden sein (vgl. auch Findbuch M 1 I F Vorwort).

Detmold, den 11.12.1974

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