Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe
1. Staatsarchiv Detmold
1.1. Land Lippe (bis 1947)
1.1.2. Verwaltung, Justiz
1.1.2.7. Justiz
1.1.2.7.1. Zentrale Gerichtsbarkeit
Lippische Justizkanzlei
Lippische Justizkanzlei, Appellationen des Lippstädter Samtgerichts
L 83 G Justizkanzlei - Schulden und Depositen
Permalink des Findbuchs


Signatur : L 83 G

Name : Justizkanzlei, Schulden und Depositen

Beschreibung :
Einleitung

Der Bestand L 83 G "Justizkanzlei / Schulden und Depositen" ist eine willkürliche Teilprovenienz des Gesamtbestandes der Justizkanzlei.

Durch die gesonderte Ordnung der Prozessakten (L 83 A und B), der Appellationen des Samtgerichts Lippstadt (L 83 C) sowie der Freilassungen und Konkurssachen (L 83 D und E) in Teilbeständen blieb neben den erhaltenen jüngeren Generalakten (L 83 F) ein Restbestand, der die sonstigen Kompetenzen der Justizkanzlei vor 1800 umfasst. Als Teilbestand ist er wohl nur durch die Lagerung entstanden und bildet keine organisch gewachsene Teilprovenienz. So enthält dieser Bestand Reste der älteren Generalakten (Protokolle etc.), vornehmlich aber die Überlieferung des Schulden- und Depositenwesens. Da sich hierin auch Teile des landesherrlichen Schuldenwesens aus der Zeit Graf Simons V. und Simons VI. befindet, bietet dieser Bestand eine bedeutsame finanzpolitische Quelle.

Mit diesem Restbestand wurde der von Archivrat Knoch 1799 verzeichnete Bestand L 53 Registratura et Repertorium super Confirmatoria Iudicialia (L 83 G Nr. 324-337) vereinigt, der provenienzmäßig dem Aufgabenbereich der Justizkanzlei entstammt.

Das bisherige Repertorium L 53 wird jetzt als Bd. 2 weiterbenutzt, da eine Neuverzeichnung die einzelnen Vertragsbestätigungen nicht so genau erfasst hätte, wie es die Knochsche Verzeichnungsmethode tut. Der Index zu diesem Band entspricht nicht den Anforderungen. Aus dem Bestand L 84 IV wurden die Hyopthekenbuchbelege übernommen, da sie der Provenienz nach hierher gehören. Registraturordnungen waren bei den vorliegenden Akten nur in Ansätzen erkennbar.

Mögliche Zusammenhänge wurden aber bis auf eine chronologische Ordnung gewahrt, was jedoch bei den Schuldverschreibungen zu wiederholten Überschneidungen führt.

Es ist zu zitieren: L 83 G Nr. …

Detmold, Oktober 1971
gez. Sagebiel


Im Zuge der Digitalisierung der Findmittel wurde das maschinenschriftliche Findbuch aus dem Jahr 1971 in V.E.R.A. abgeschrieben.

Detmold, im Januar 2009
gez. Wolfgang Seemund




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