Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe
1. Staatsarchiv Detmold
1.3. Organisationen, Güter, Familien, Personen
1.3.5. Nachlässe
Nachlass Dr. Martin Stiewe
D 72 Stiewe Nachlass Dr. Martin Stiewe
Permalink des Findbuchs


Signatur : D 72 Stiewe

Name : Nachlass Dr. Martin Stiewe

Beschreibung :
Einleitung

Der Bestand umfasst verschiedene Blombergensia aus den Jahren 1522-1819 vorzugsweise zu den dort ansässigen Familien Höcker und Meyer. Dr. Stiewe hat ihn über seine Mutter, eine Tochter des Geh. Sanitäts- und Medizinalrats Dr. Karl Theopold, erworben (vgl. Deutsches Geschlechterbuch Bd. 72 (1931), S. 509). Über die Familie Theopold bestanden wiederum verwandtschaftliche Beziehungen zu den Familien Böhmer, Piderit und Höcker.

Die Stücke wurden nach inhaltlichen und quellenkundlichen Kriterien zu folgenden Gruppen zusammengefasst:

A Urkunden
B Kaufbriefe
C Kirchliche Angelegenheiten
D Varia.

Einziges Stück ohne Blomberger Bezug ist ein Gesellenbrief der Lemgoer Barbierzunft von 1832. Bei den Urkunden handelt es sich ausnahmslos um Lehnbriefe für die alte Blomberger Familie Höcker. Hierzu ist als wichtige Parallelüberlieferung die Lehnkammerakte StA Detmold Best. L 6 Nr. 298 zu konsultieren, die Abschriften der Lehnbriefe bis ins 19. Jahrhundert sowie einen Stammbaum der Familie enthält. In ihr ist freilich die Urkunde Nr. 2 von 1559 Oktober 28 nicht berücksichtigt, aus der hervorgeht, daß aus dem ursprünglichen Höckerschen Lehnskomplex bereits drei Jahre später einige Stücke abgetrennt wurden; die Behauptung auf f.1v der Höckerschen Lehnkammerakte, sie seien in der Erstbelehnung von 1556 nur irrtümlich aufgeführt, ist daher zurückzuweisen.

Ein weiterer Stammbaum der Familie Höcker befindet sich in StA Detmold Best. D 69 Nr. 17. Zu dem bekannten Höckerschen Familienstipendium vgl. noch folgende Literatur: Fr. Strunck: Die Höckersche Familienstiftung, in: Lippische Blätter für Heimatkunde 1950, Nr. 11, S. 44.

Es ist nach der Bestell- Nr. zu zitieren: D 72 Stiewe Nr. ...

Detmold, im Oktober 1991

(gez. Dr. Flesch)


Das Findbuch von 1991 wurde im Jahr 2003 nach VERA konvertiert.

gez. Robert Gahde


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