Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe
1.1. Land Lippe (bis 1947)
1.1.2. Verwaltung, Justiz
1.1.2.2. Allgemeine und innere Verwaltung
1.1.2.2.4. Städte und Ämter
Amt Lipperode und Stift Cappel
L 35 Amt Lipperode und Stift Cappel

(1366, 1478, 1491), 1537-1546, 1563-1585, 1642-1653, 1709-1738, 1748-1750
Permalink der Verzeichnungseinheit

Auseinandersetzungen der Grafen zur Lippe-Detmold, der Grafen zur Lippe-Alverdissen bzw. der Grafen zu Schaumburg-Lippe mit dem Magistrat der Stadt Lippstadt, dem Fürstbischof von Münster sowie den Amtleuten des Amtes Stromberg bezüglich des Amtes Lipperode

Altsignatur : L 35 Lipperode C Num. I - II

Enthaeltvermerke : enthält u.a.:Grönenhof/Grünenhof bzw. Grönenholz/Grünenholz, Errichtung eines Galgens im Lipper Bruch bzw. Lipperbruch ["Lippbruch"] zwecks Abschreckung von "Zigeunern", Pfändung von Pferden des Lipperoder Konduktors Fritz Brand ["Brandt"] und der Eigenbehörigen des Stifts Cappel aufgrund ausstehender Herrengeldzahlungen, Gerichtsbarkeit im Lipper Bruch bzw. Lipperbruch ["Lippbruch", "Lippischer Bruch" bzw. "Lipperoder Bruch"], Zollstock auf dem Lipper Bruch, Forderung einer Akzise von den Lipperoder Einwohnern seitens des Magistrats der Stadt Lippstadt, Grenzstreitigkeiten ["Schnade-Irrung"], Abhaltung des Freigerichts [am Freien Stuhl], Festnahme der an einer Schlägerei auf dem Kirchweg bei Cappel beteiligten Personen, Festnahme, Misshandlung und Freilassung des wegen Diebstahls inhaftierten Jürgen von Langenberg, gegenseitige Pfändungen, Entwendung des von den Eingesessenen des Kirchspiels Liesborn zur Ausbesserung der Wege am Stift Cappel benötigten Holzes seitens der Lipperoder Einwohner, Misshandlung des Stiefsohns des Schulten zu Herrentrup ["Schulze zu Herrntorff"] auf dem Weg zwischen Lippstadt und Cappel
enthält auch:Bericht über die Grenze und die Hoheitsrechte des Amtes Lipperode in den sogenannten Wendischen Specken ["Wendische Specke"]; Schreiben der Äbtissin des Stifts Cappel, Margaretha von Erwitte, bezüglich der von den im Fürstbistum Münster und im Kurfürstentum Köln gelegenen Gütern des Stifts zu zahlenden Türkensteuer und der von ihr angedachten Abdankung
darin:
Abschrift einer Urkunde vom 19. September 1366 zur Gewährung von freiem Geleit und Zollfreiheit auf der Straße von Paderborn über Delbrück und Anreppen in die Stifte Köln und Münster für die Bürger von Lippstadt seitens des Edelherrn Simon III. zur Lippe, Abschrift einer Urkunde vom 29. Mai 1478 zur Überlassung des Bruchs ["Broik"] auf der Nordseite der Stadt Lippstadt von dem Weg nach Lipperode bis an den Rietberger Weg und auf der Westseite bis an das Ostholz an die Stadt Lippstadt seitens des Edelherrn Bernhard VII. zur Lippe; Abschrift einer Urkunde vom 28. Mai 1491 zur Verleihung der sogenannten "Ströde", des Lipper Bruchs bzw. Lipperbruchs ["Lippebrock"] und des Brockhofs ["Brockhoff"] an den Magistrat der Stadt Lippstadt seitens des Edelherrn Bernhard VII. zur Lippe und seiner Söhne Simon III. und Bernhard zur Lippe




1547, 1558-1559, 1590-1609, 1619-1627, 1653-1668, 1681
Permalink der Verzeichnungseinheit

Auseinandersetzungen der Grafen zur Lippe-Detmold, der Grafen zur Lippe-Alverdissen bzw. der Grafen zu Schaumburg-Lippe mit dem Kurfürsten von Köln bezüglich des Amtes Lipperode, Bd. 1

Altsignatur : L 35 Lipperode C Num. III a - c

Enthaeltvermerke : enthält u.a.:Abbruch und Wiederaufbau der Lipperoder Brücke und Festung, Sicherung des dortigen Passes durch Soldaten, Entfernung von Fährschiffen und Befestigung des Ortes Lipperode zum Schutz des Kurfürstentums Köln vor einfallenden Truppen; Festnahme des Richters von Geseke; Grenzstreitigkeiten; Beanspruchung der Lipperoder Marsch ["Mesche" bzw. "Mersch"] und der Lipperoder Brücke sowie des dort erhobenen Zolls seitens des Kurfürstentums, Pfändung von Pferden; Verlehnung der Holzäcker bei Esbeck an die Familie von Krevet zu Salzkotten und Verne; Truppendurchmärsche und Werbungen im Dreißigjährigen Krieg; geplanter Ankauf des Amtes Lipperode und der Stadt Lippstadt seitens des Kurfürsten von Köln, Vergleich zwischen dem Kurfürsten und dem Grafen zu Schaumburg-Lippe hinsichtlich des Abbruchs und des Wiederaufbaus der Lipperoder Brücke in Kriegszeiten und der Aufteilung der Fischereirechte auf der Lippe
enthält auch:Festlegung der Grenze ["Landschnade"] zum Fürstbistum Paderborn an den sogenannten Wendischen Specken ["Wenden Specke"]; bewaffneter Einfall und Holzdiebstahl des von Hörde im Amt Lipperode; Übereinkunft zwischen dem Amt Lipperode auf der einen Seite und dem Fürstbistum Paderborn und dem Amt Boke auf der anderen Seite hinsichtlich der Grenzziehung ["Schnade"] zwischen den Territorien, der Hude des Stifts Cappel und der Stadt Lippstadt im Lipperbruch ["Lipper Bruch"], eines Zuschlags bei Lipperode und der Fischerei auf der Lippe




1602-1603
Permalink der Verzeichnungseinheit

Auseinandersetzungen der Grafen zur Lippe-Detmold, der Grafen zur Lippe-Alverdissen bzw. der Grafen zu Schaumburg-Lippe mit dem Kurfürsten von Köln bezüglich des Amtes Lipperode, Bd. 2

Altsignatur : L 35 Lipperode C Num. III b

Enthaeltvermerke : enthält nur:Protokolle zur Befragung einzelner Personen über die Rechtsverhältnisse im Amt Lipperode (Haus Lipperode, Lipperoder Marsch und Lipperoder Brücke, Fischerei auf der Lippe, Zollprivilegien, Hoheitsrechte, Gerichtsbarkeit, Grenzen ["Schnade"] etc.)




1602-1603
Permalink der Verzeichnungseinheit

Auseinandersetzungen der Grafen zur Lippe-Detmold, der Grafen zur Lippe-Alverdissen bzw. der Grafen zu Schaumburg-Lippe mit dem Kurfürsten von Köln bezüglich des Amtes Lipperode, Bd. 3

Altsignatur : L 35 Lipperode C Num. III c

Enthaeltvermerke : enthält nur:Protokolle zur Befragung einzelner Personen über die Rechtsverhältnisse im Amt Lipperode (Haus Lipperode, Lipperoder Marsch und Lipperoder Brücke, Fischerei auf der Lippe, Zollprivilegien, Hoheitsrechte, Gerichtsbarkeit, Grenzen ["Schnade"] etc.)




(ca. 1316, 1540, 1665, 1734) 1791
Permalink der Verzeichnungseinheit

Auseinandersetzungen des Fürsten zur Lippe mit dem Kurfürsten von Köln bezüglich des Amtes Lipperode, Bd. 4

Altsignatur : L 35 Lipperode C zu Num. III c

Enthaeltvermerke : enthält v.a.:Grenzstreitigkeiten (v.a. bezüglich der Ländereien des Stifts Cappel), Landeshoheit über den Hof Böbbing bzw. Böbbinghausen ["Bobing"]
enthält auch:Abschrift eines 1540 verfassten Schreibens des Cappeler Stiftsprobstes Johann von Brenken an die Befehlshaber zu Detmold bezüglich Beanspruchung der Fischerei auf der Glenne seitens der Familie von Schorlemer zu Hellinghausen; Abschrift eines Schreibens des Knappen Rennert von Schorlemer an den Grafen Bernhard VII. zur Lippe bezüglich Zugehörigkeit des Hofes zu Neuenbeken ["Nouwenbecke"], des zwischen dem Stift Cappel und der Lippe gelegenen Teils der Glenne und des Grundstücks "Kermisse" zum Amt "Vrederskerken", widerrechtlicher Nutzung eines zu seiner Großen Hufe ["groten hove"] Böbbinghausen ["Bobbinchusen"] gehörigen Stückes Land seitens des Stifts Cappel und Besitzrechten an dem Grundstück Große Marsch ["grote mersch"]; Abschrift des 1665 zwischen dem Kölner Kurfürsten Maximilian Heinrich von Bayern, dem Kölner Domkapitel, dem Grafen Hermann Adolf zur Lippe und dem Grafen Philipp I. von Schaumburg-Lippe abgeschlossenen Vergleichs hinsichtlich der Lipperoder Brücke, der zum dortigen Schloss gehörigen Territorialgerechtsamen über die Lippe und die jenseits derselben gelegenen lippischen Ländereien und Wiesen; Bericht des lippischen Archivrats Christian Gottlieb Clostermeier über den abgeschlossenen Vergleich, die Besitzhistorie des Schlosses Lipperode, die Gerichtsgewalt über den Hof Böbbing bzw. Böbbinghausen und dessen Bewohner sowie über die Auseinandersetzungen zwischen der Familie Schorlemer und dem Stift Cappel hinsichtlich der Fischerei auf der Glenne und der Gerichtsgewalt über die an selbige angrenzenden Grundstücke
darin:Karte zur Lage von Gebäuden und Grundstücken des Stifts Cappel (eingezeichnet u.a. Stiftskrug, Stiftstor, Hof Stratemeyer bzw. Strothemeyer ["Strotemeyer"], Hof Böbbing ["Bobing"], Hof Kranemeyer ["Kranenmeyer"], Popenkamp bzw. Poggenkamp, Strothe, Kamp im Wölen, Große Kermisse ["Klemiß"], Kleine Kermisse ["Kleine Kermiß"], Willebrands Kamp, Fuhr- und Fußweg nach Lippstadt, Lipper Bruch ["das Lippische Bruch"], Cappeler Grund ["Stift Kappelscher Grund"])




(1312, 1366), 1566, 1578-1583, 1593-1616, 1638, 1706-1734
Permalink der Verzeichnungseinheit

Auseinandersetzungen der Grafen zur Lippe-Detmold, zur Lippe-Alverdissen bzw. zu Schaumburg-Lippe mit den Salzsiedern und Erbherren der Salzhäuser in Westernkotten, dem Kurfürsten von Köln, dem Fürstbischof von Münster, dem Grafen von der Mark sowie dem König in Preußen bezüglich des Amtes Lipperode

Altsignatur : L 35 Lipperode C zu Num. IV - VI

Enthaeltvermerke : enthält u.a.:Beanspruchung des Salzwerks in Westernkotten seitens der Grafen zur Lippe; Salzhäuser und Erbsalztage des Stifts Cappel, des Abts des Klosters Liesborn, Lambert Lemme ["Lemmen"], und des Salzsieders Walrabe Brexel ["Brexels" bzw. "Brechsels"] in Westernkotten; Widerstand des Kurfürsten von Köln gegen den Bau eines neuen Salzwerks des Grafen zur Lippe; Aushebung einer Grube an der Landwehr von Westernkotten zwecks Freilegung einer Salzquelle seitens des Grafen zur Lippe; Bewachung der Westernkottener Schanze durch kurkölnische und Paderborner Soldaten; Befestigung des adeligen Hauses Overhagen ["Obernhagen"] der Familie Schorlemer; Befestigung der Dörfer Westernkotten und Erwitte mit Wällen und Gräben zum Nachteil der Stadt Lippstadt und deren Landwehren; Freier Stuhl an den Wendischen Specken; Grenzziehung ["Schnade"] zwischen den Territorien Lippe und Münster am Stift Cappel; Versetzung eines am Baumhof ["Baumhoff"] bei Cappel gelegenen Hauses und Grenzsteins; Verpfändung der Stadt Lippstadt und der Burg Lipperode an den Grafen Engelbert III. von der Mark seitens des Kurfürsten von Köln; Ansprüche des Königs in Preußen auf das Amt Lipperode und deren Widerlegung
enthält auch:Vergleich in einer Streitsache zwischen dem Fürstbischof von Paderborn und dem Kurfürsten von Köln wegen Gerechtsamen des Fürstbischofs im Dorf Westernkotten und am Königshof Erwitte
darin:Abschrift einer Urkunde vom 21. Juni 1312 zur Einigung des Paderborner Bischofs Dietrich II. von Itter mit Renfridus von Schorlemer genannt von Erwitte und Meinhardus Hudelich über ihre Rechte an der Saline zu Westernkotten



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