Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe
1.3. Organisationen, Güter, Familien, Personen
1.3.5. Nachlässe
Nachlass Herbert Gehlen
D 72 Gevekot, Nachlass Familie Gevekot

(1564), 1658 - 1779
Permalink der Verzeichnungseinheit

Grundstück (und Wohnhaus) am Ostertor in Salzuflen

Enthält:
1) 1564 Januar 14
Abschrift der Urkunde (17. Jh. )

2) 1658 Juni 7
Auf Anordnung des Richters Albert Vogelsang (Salzuflen) vorgenommene Schätzung der innerhalb und außerhalb Salzuflens gelegenen Güter des Jobst Wilm von Exterde.

Unterzeichner: Henrich Klöpper, Johan Pottharst, Robert Wulffert, Balthasar Dipelius, Henrich Remmert, Henrich Schurmann, Bartold Plock

3) 1659 Juli 23
Agnes Maria von Friesenhausen quittiert für sich, ihre Mutter Anna Maria von Exterde, Frau von Friesenhausen, und ihre Familie den Erhalt von 10 Talern von Bürgermeister Hermann Barckhausen und Johann Meyer als Abfindung.

4) 1659 August 2
Anna Maria von Exterde, Frau von Friesenhausen überträgt als Erbin ihres Bruders Anton Heidenreich von Exterde, gewesener Droste zu Sternberg, dem Bürgermeister Hermann Barckhausen und Johann Meyer dessen in Salzuflen gelegenen Hof, sowie das dazugehörige Hollmann'sche und Stölting'sche Haus, da ihr Bruder Schuldner der beiden Genannten war und sie als sein Erbe diese Schulden nicht begleichen kann.
Barckhausen und Meyer zahlen dafür jährlich 20 Goldgulden dem Pfarrer von Wüsten für das Hessermann'sche Benefizium.
Hermann Kudrupp fungierte als Rechtsbeistand.

5) 1667 Februar 4
Bernhard Simon von Exterde verkauft im Beisein von Dr. Schmackpfeffer dem Bürgermeister Hermann Barckhausen einen Hof in Salzuflen für 500 Taler. Anstelle der Zahlung übernimmt der Käufer zwei Obligationen der Stadt Herford aus den Jahren 1637 und 1648 nebst den fälligen Zinsen. Den Restbetrag von 48 Talern zahlt der Käufer zu Ostern.

6) 1667 Juli 2
Bernhard Simon von Exterde bestätigt den Verkauf des zwischen dem Besitz von Jobst Voigt und Jürgen Dieckmeyer gelegenen Hofs in Salzuflen (1667 - Februar - 4) und quittiert die abschließende Zahlung.
Unterschrift und Petschaft des Ausstellers.

7) 1706 Mai 8
H. (?) Barman verkauft seinen von seinem Schwiegervater Hermann Barckhausen, in der Stadt Salzuflen zwischen dem Besitz von Witwe Vogts und Heinrich Dieckmeyer gelegenen Hof mit Zubehör, fünf Blöcke im Rippentrupper [Ribbentrupper] Gehölz und Grabstätten für 800 Taler an den Syndikus und Schreiber der Stadt Salzuflen, Hermann Eberhard Vogeln.
Unterschriften und Petschaften von Käufer und Verkäufer.

8) 1706 Mai 8
Regelung der Zahlungsmodalitäten zwischen Hermann Eberhard Vogeln als Käufer, Drost Barman als Verkäufer und Dr. jur. Barckhausen, in dessen Schuld Barman steht. (2 Schreiben, Quittungen)

9) 1755 April 7
Die Erben des Kommissionsrates Vogel verkaufen ihrem Miterben, Bürgermeister Vogel, den sogenannten "Hoff" für 1000 Taler, sodass jeder der drei übrigen Erben (Vogts (?), Krecke, Barckhausen) 250 Taler erhält.
Unterschriften und Petschaften der drei Verkäufer.

10) 1776 - 1779
Streitigkeiten betreffend einer Abortanlage in Salzuflen beim Hause des verstorbenen Kommissionsrates Vogeln.





1734, 1744, 1798, 1860
Permalink der Verzeichnungseinheit

Garten vor dem Ostertor in Salzuflen

Enthält:
- Kaufbriefe (Henrich Arnold Hasse, Johann Christoph Hasse) über drei Parzellen, aus denen der Garten vorher bestand.
- Vertrag zwischen Herm. Phil. August Gevekot und Heinrich Rieke, wegen dessen Hausbau auf einem Nachbargrundstück.




1807 - 1817, 1858 - 1870
Permalink der Verzeichnungseinheit

Wohnhaus in der Osterstraße in Salzuflen

Enthält:
- Kauf des Hauses durch Dr. Herm. Adolf Daniel Gevekot von Kaufmann Hermann Eberhard Krome
- Erwerb des Hauses durch weitere Mitglieder der Familie bis Herm. Phil. August Gevekot
- Abtretung der Mistgrube an die Stadt Salzuflen




1812 - 1839
Permalink der Verzeichnungseinheit

Grundstück "Alfermanns Böge" in der Marsch

Enthält:
- Kauf einer Hälfte des Grundstücks durch Anna Sophia Wilhelmina Hasse von Simon August Kleine;
- Teilung des bislang gemeinsam besessenen Grundstücks zwischen Justine Wilhelmine Gevekot und Stadtsyndikus Antze (Salzuflen)




1821 - 1860
Permalink der Verzeichnungseinheit

Garten "An der Salze"

Enthält:
- Erwerb des Grundstücks durch Anna Sophia Wilhelmina Hasse von der Stadt Salzuflen im Tausch gegen den Garten "Hinter dem Schießhofe"
- Übertragungen des Grundstücks an Johann Theophil Arnold Hasse, an Justine Wilhelmine Gevekot und Hermann Philipp August Gevekot




1836 - 1840
Permalink der Verzeichnungseinheit

Grundstück am Hellweg

Enthält:
- Korrespondenzen betreffend den Verkauf an Justine Wilhelmine Gevekot durch Landrätin Lehmann (Halberstadt)




1845 - 1851
Permalink der Verzeichnungseinheit

Grundstück "Am untersten Gröchterweg"

Enthält:
- Kauf des Grundstücks durch Justine Wilhelmine Gevekot von Bernhard Kottmann [Cothmann?];
- ältere Schriftstücke betreffend die Vermögensverhältnisse des Kottmann




(1841-) 1854
Permalink der Verzeichnungseinheit

Grundstück "Vor der Ahlkenbrede"

Enthält:
- Kauf des Grundstücks durch Justine Wilhelmine Gevekot von Conrad Heinrich Heumüller;
- ältere Quittungen und Quittungsbuch des Heumüller




1854
Permalink der Verzeichnungseinheit

Grundstück "Auf der Brede" und der sogenannten " Schützenbrede"

Enthält:
Kauf der Grundstücke durch Justine Wilhelmine Gevekot von Simon Heinrich Strathmann




(1830-) 1861, 1877
Permalink der Verzeichnungseinheit

Grundstücke " Am Breitenphulerweg"

Enthält:
- Kauf des Grundstücks durch Herm. Phil. August Gevekot von Glasermeister Stakelbeck (Salzuflen)
- Schriftwechsel betreffend die auf dem Grundstück lastenden Schuld
- ältere Schriftstücke betreffend den Besitz des Stakelbeck
- Quittungen über Zinszahlungen des Gevekot




(1817 - 1862), 1888
Permalink der Verzeichnungseinheit

Grundstücke in der Salzufler Feldmark

Enthält:
Kaufbriefe (Anna Sophia Wilhelmina Hasse, Justine Wilhelmine Gevekot, Hermann Philipp August Gevekot) über diese Grundstücke




19. Jh. / 20. Jh.
Permalink der Verzeichnungseinheit

Karten

Darin:
Flurkarten, Gemarkungspläne, Katasterauszüge, Parzellenzeichnungen, Stadtpläne (meist handgezeichnet, z. T. stark beschädigt, viele Bruchstücke)



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