Historisches Archiv des Erzbistums Köln
C. - Dekanate und Pfarreien
Pfarr-, Stifts- und Klosterarchive der Kölner Innenstadt (inkl. altes Domarchiv)
Pfarrarchiv Groß St. Martin
Bestand Pfarrei Groß St. Martin
Bestand Groß St. Martin
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1677 - 1846
Permalink der Verzeichnungseinheit

Meßund Anniversarienstiftung des Johann Kirchrath aus dem Jahre 1696, (1677-um 1696)-[um 1846]


Enthält :
- Obliegenheit und Vermögen der Stiftung (Auflistung), [um 1846] - vor Arnold Judendunck und Heinrich Arnold Hamblaeh, Doktoren beider Rechte und Schöffen des hohen weltlichen Gerichts zu Köln, und Ludolf Heistermann, kaiserlicher Notar, treffen Heinrich Kirchrath, Ratsverwandter in Köln, und seine Ehefrau Susanna folgende Verfügung für den Fall ihres Todes: Beide sollen in der Pfarrkirche St. Brigida ihrem Stande gemäß begraben werden. Sie benennen ihren gesamten Besitz und widerrufen frühere Verfügungen, soweit sie folgenden Bestimmungen widersprechen. Sie vermachen ein jeder gesondert dem Kölner Erzbischof eine Turnose und zum Bau des Domes eine weitere Turnose. Alle den Kindern gezahlten Heiratspfennige, Aussteuer oder andere Vorschüsse schenken sie diesen derart, daß ein Kind dem anderen gegenüber diesbezüglich keine Forderung mehr erheben kann. Auch ihr Schwiegersohn Hermann Waldtscheidt, Kurfürstlicher Leibschneider, und ihre Tochter Anna, Eheleute, sollen auf alle bestehenden Ansprüche verzichten, bevor ihnen ein Erbteil zukommt. Im Weigerungsfall gilt näher spezifizierte Anordnung. Die Erblasser haben ihr Vermögen in folgende Teile (Lößer) geteilt, wobei Teil (Loß) Nummer 1 ihrem Sohn Johannes zusteht: (1.) zwei Häuser in der Neugasse, das eine ihre jetzige Wohnung zum großen Kessel, jetzt zum Brunnen genannt, mitsamt dem kleinen Kessel auf den Brand ausgehend, das andere in der Niedergasse, genannt zum Kreuz, ebenfalls Wohnung der Erblasser, (2.) zwei Häuser auf einer Hofstatt auf dem Brandt, gebaut von + Paul Außem und Anna Mautrath, Eheleute, (3.) drei Häuser auf dem Pluckhof, (4.) ein Haus auf der Herzogstraße neben dem Herren Meinerzagen, und zwar unter genannter Bedingung. Als 2. Teil bestimmen die Erblasser für ihre Tochter Maria eine Hälfte und für ihre Kinder aus erster oder weiteren Ehen die andere Hälfte folgenden Besitzes: (1.) das Haus zum Hirtz auf dem Brandt, (2.) ein weiteres, über dem Hirtz gelegenes Haus zur Dauben, (3.) zwei Häuser hinter der Dauben im Gäßchen, (4.) ein weiteres Haus über dem Hirtz, (5.) das Haus zum Ritter oberhalb der Mauer, (6.) ein Haus in der Lohrgasse [?], (7.) ein Haus auf dem Pfluckhof, ge nannt zum Geist, (8.) ein Haus unter 16 Häusern gelegen, (9.) ein Haus in der Diepengasse [Thieboldsgasse]. Als 3. Teil bestimmen sie für ihre Tochter Anna die Hälfte und für ihre ehelichen Kinder die andere Hälfte folgenden Besitzes: (1.) das neue Haus auf dem Domhof, (2.) das Nebenhaus zum Moiran, (3.) zwei Häuser in der Bürgerstraße im Kirchspiel St. Brigida, (4.) das Backhaus auf dem Krigmarck [Griechenmarkt], (5.) zwei Häuser darüber. Ein Stamm der Nachkommen soll den anderen nichts von diesen Erbschaften herausgeben. Ferner vermachen die Erblasser ihrem Sohn Johannes das Haus zum Goldgulden in der Bürgerstraße, der schwachsinnigen Enkelin Anna Margareta, Kind ihrer Tochter Maria, das andere dort in der Bürgerstraße zum Platzwart gelegene Haus zum Nießbrauch auf Lebenszeit; nach ihrem Tod soll es an deren Bruder und Schestern fallen. Ihrem Sohn Heinrich, Profeß bei den Discalciaten, der mit Zustimmung des Ordens abgefunden ist, erlassen sie alle Abfindungen und Kosten. Es folgen Bestimmungen zur Ausführung und rechtlichen Sicherung dieses Testamentes. Zeugen: Paulus Joseph Elbertz, Registrator der Stadt Köln, und Viktor Steffens, Vikar im Kapitel. Siegel. Unterschrift des Notars. Kopie, 18. Jh. - Vergleich wegen der testamentarischen Bestimmung einer Wochenmesse durch Susanna Severer, Witwe des Heinrich Kirchrath, aus dem Jahr 1681: 1688, den 15. Januar, wird in Anwesenheit der Exekutoren Kirchrath, Johann Engelbert Wessel und seiner Frau Anna Katharina Weyerstraß, Wilhelm Kesseler und seiner Frau Anna Weyerstraß, Gottfried Strauß als Bevollmächtigter der Maria Kirchrath, Ehefrau des Johann Scheffen, Albert Gronen als Vormund der drei Waldscheidtschen Unmündigen und Bevollmächtigter der Anna Waldscheidt und deren Ehemann Johann Müller, Ignatius Waldscheidt und Christian Marcin als Ehemann der Clara Sibilla Waldscheidt entschieden, daß die Summe von 400 Rtlr, die Susanne Severer, verwitwete Kirchrath in einer Urkunde vom 8. November 1681 für eine Wochenmesse gestiftet hat, aus dem Kapital gleicher Höhe, das die Eltern bzw. Großeltern am 5. Mai 1663 im Schöffenschrein auf ein Haus auf dem Thurnmarkt neben dem Haus zum Thurn für 4 Prozent jährlich angelegt haben, unter Beachtung der im weiteren genannten Bestimmungen übertragen wird. 1677 Juni 14; Kopie, 18. Jh. - Testament des Johann Kirchrath: Nach dem Tod seiner Frau Adelheid Erßers und an genannter Krankheit leidend trifft Johann Kirchrath folgende Verfügungen: Sein Leichnam soll in seiner Pfarrkirche im neu gefertigten Grab auf die gleiche Art wie der seiner Frau beerdigt werden; dem Erzbischof von Köln vermacht er eine Turnose und eine weitere zum Bau des Domes. Bezüglich der am 15. Januar 1688 von allen Erben getroffenen Bestimmung wegen der von seiner Mutter gestifteten 400 Rtlr für eine Wochenmesse und des Kapitals gleicher Höhe, das unter dem 5. Mai 1663 im Schöffenschrein auf sein Haus auf dem Thurnmarkt belegt steht, verfügt er, daß das Kapital und das Aufgeld der Stiftung verbleieben sollen. Der Priester, der die Messe liest, soll ein jährliches Gehalt von 10 Rtlr erhalten. Sechs Arme aus Silvesters [Konvent] und fünf Arme aus dem gegenüber gelegenen Konvent auf dem Brand jedesmal 2 Albus quartalsweise, die Person, die für die Beleuchtung des Muttergottes-Bildes in St. Brigida sorgt, für das Notieren der an der Teilnahme schuldlos Armen 4 Albus. Jährlich im August soll ein Anniversarium, nämlich das Feierliche Hochamt und 6 Lesemessen gehalten, der Betzettel verlesen und 4 Kerzen zu je 1 Pfund zwischen 7 Uhr morgens bis nach dem Gottesdienst brennen. Er stiftet 10 Gulden kölnisch für das Anniversarium und das Verlesen des Betzettels und 40 Albus für die Kerzen. Zur Kontrolle der Durchführung wird der Kirchmeister ersucht, der Messe beizuwohnen, wofür er ihm ¿ Rtlr stiftet. Zum Gedenken an ihn und seine Eltern soll der Pfarrer sonnund feiertags nach der Predigt ihre Namen verlesen, für jährlich 1 Rtlr; am Allerseelentag soll auf dem Grab die Commendatio gehalten werden, für 12 Albus. Die beim Anniversarium anwesenden Hausarmen der Pfarrei sollen für ihre Präsenz jeder 2 Albus kölnisch erhalten. Zur Sicherung der Durchführung der von anderen gestifteten näher bezeichneten Sakramentsmesse am Donnerstag stiftet er 10 Rtlr sowie dem Organisten jährlich 1 Rtlr. Für die teils von seiner Mutter, teils von ihm aufgerichtete Stiftung gibt er (1.) 400 Rtlr; ferner (2.) von seinem auf dem Brand in Köln gelegenen, zum Bäumgen genannten Haus mit dem dahinter liegenden Haus und insbesondere dem Garten zu geannten Bedingungen. (3.) Weiter gibt er ein Kapital von 400 Rtlr à 78 Albus aus seiner Hinterlassenschaft, in Renten anzulegen. (4.) Zum Administrator der Erbschaft und Einnehmer der Zinsen aus dem Kapital bestimmt er den jweils ältesten Brudermeister der Allerseelenbruderschaft zu St. Brigida. Dieser soll die Zinsen erheben, bestimmungsgemäß auszahlen und am Jahresende vor den Kirchmeistern und den Erben des Stifters Rechnung legen. Aus etwaigen Überschüssen nach erfolgter Herauslösung des gestifteten Teils aus seiner Hinterlassenschaft soll er sich jährlich einen Dukaten nehmen, der Rest aber ist durch die Kirchmeister zur Sicherung der Stiftung ad archivum in Verwahr zu legen. Zu Inspektoren der Stiftung ernennt er seine Erben und falls diese nicht in Köln sind, die Prälaten der Abtei Groß St. Martin; bei Mißbrauch dürfen sie die Stiftung in die nahegelegene Hauptkiche [Groß St. Martin] übertragen. Die Prälaten mögen am Anniversarium teilnehmen, wofür sie jedesmal 1 Rtlr erhalten. Über die Stiftung soll der Exekutor eine Pergamenturkunde in dreifacher Ausfertigung ausfertigen lassen für den Prälaten, den Kirchmeister und seinen Erben. (5.) Desweiteren vermacht er der Pfarrkirche St. Brigida 2 näher beschriebene kupferne Kronleuchter. (6.) Ferner stiftet er zur Fertigung zweier näher beschriebener silberner Brustbilder 36 Pfund Weißsilber aus seinem Silberwerk. (7.) Weiter erhält die Pfarrkirche St. Brigida 36 Weißalbus sowie 6 seiner feinsten Stücke Flachstuch à 60 Ellen [?] für die Vorsteher. (8.) Für die gestiftete Messe sollen ein näher beschriebener Kelch, ein silbernes Schüsselchen sowie zwei silberne Pollen gefertigt werden. Dazu soll man ein näher beschriebens Missale kaufen. (9.) Ferner stiftet er der Pfarrkirche 3 näher beschriebene wollene Kaseln. (10.) Zum Zinnrat des Venerabilis zu St. Brigida gibt er das größte Paar goldene Ohrgehänge mit 38 Diamanten besetzt. (11.) Für den zu Ehren des Heiligen Joseph, seines Patrons, in der Kupfergasse bei den Lauretanischen Discalciatissen sub ordinario geplanten Kirchenneubau gibt er den Klosterjungfrauen die Hälfte jener 1000 Taler, die er aus einem auf seinem Haus zum Pferdtgen stehenden Kapital von 1500 Talern erhalten hat. (12.) Seine beiden Nichten, die geistlichen Jungfrauen Agnes und Adelheid Neumann, erhalten zum Gebrauch auf Lebenszeit 2 Brabanter Tapeten [Decken] und ein gebourdertes [mit Borde versehenes ?] Tischkleid mit seidenen Fransen; nach ihrem Tod fallen diese Stücke an St. Brigida. (13.) Seine Nichte Anna Waldtscheidts, gen. Müllers, erhält einmalig einen Goldgulden und einen Rtlr, womit sie von der Erbschaft ausgeschlossen ist. (14.) Die Nichte Clara Waldtscheid, gen Marin [?] erhält für den Bau ihres Hauses in Bonn eine Obligation von 106 Rtlr. sowie die beim Tode des Erblassers ausstehenden Renten. (15.) Nichte Susanne Wallscheits, gen. Königs, erhält die Leibzucht von weiteren 500 Talern Kapital auf dem Haus zum Pferdtgen in der Neugasse. Solange ihr Bruder Maximilian Waldscheidt, Vetter des Erblassers, lebt, soll sie ihm aus der Leibzucht jährlich 10 Taler geben. Das Kapital geht später auf ihre ehelichen Kinder über. (16.) Sein Vetter Ignatius Waltscheidt erhält zur Leibzucht, und seine Kinder zu Eigentum, ein Kapital von 200 Talern kölnisch, die auf das Brauhaus zum Pelican in der Sternengasse angelegt sind. (17.) Sein Vetter Martin Wallscheid erhält eine Obligation von 500 Talern kölnisch; dies Kapital steht ihm in Dostwyler zu [zu. . . außstehendt]; damit soll er sich begnügen. (18.) Von dem Kapital von 200 Talern, die der Stifter einem Korporal (corpori) Graß geliehen hat, erhalten die Klarissen am Neumarkt 50, das Magdalenenkloster auf dem Eigelstein 25, die Wartz-Schwestern an der Marzellenstraße 25, das Kloster zu St. Vinzenz auf der Burgmauer 25, die Kapuzinessen am Kreuzberg 25 und die beiden zum Zeitpunkt seines Todes bei ihm lebenden Mägde [?] neben einem angemessenen Kleid (Rewkleidt) je 25 Taler gegen Quittung. (19.) Seine Confratres in Corpore, Hauptmann, Fahnenträger u. a., erhalten je ein Ratszeichen (Rahtz-); diese verzehren sie gemeinsam bei ihrer ersten Zusammenkunft nach seinem Tode. (20.) Seine Erben, speziell der, der das Haus zum Brunnen es liegt hinter dem Haus zum Bäumgen auf dem Brand erhält, sollen das hinter dem Hause gelegene, der Stiftung inkorporierte Gärtchen gegen einen jährlichen Zins von 4 Talern kölnisch nutzen dürfen. (21.) Der Exekutor soll sich um die Vollendung seines in Marmor zu fertigenden, ca. 70 Rtlr kostenden und in St. Brigida aufzustellenden Grabmals kümmern. (22.) Seine Nichte Anna Weyerstraß soll mit ihrer Familie das Haus des Nachlassers beziehen und in seinem Winkel alle Laden, Kisten, Bettstätten, Tische, Schränke und andere Holzwerke nutzen. Zur Bereitstellung des unter Punkt 5 und 6 genannten Stiftungsvermögens sind sie verpflichtet. Nimmt die Nichte das Erbe nicht an, erhält es der Vetter Henne Weyerstraß. (23.) Sein Vetterchen Willem Weßel erhält seinen Besitz zur Sonne [?] in der Neugasse mit Hinterhaus und zur Erleichterung der Belastungen ein daneben liegendes kleines Haus; stirbt er erbenlos, gehen die Häuser auf seine Geschwister über. Bezüglich der jährlich daraus erfallenden Zinsen wird nach genannten Bedingungen verfahren. (24.) Alle Einkünfte aus den sonstigen Besitzungen werden entsprechend genannten Bedingungen verwendet. (25.) Folgende Verwandte setzt der Erblasser zu Erben im einzelnen bezeichneter Häuser und Besitzungen unter Hinzufügung genannter Bedingungen: seine Nichte Anna Katharina Weyerstraß, gen. Weßels. seine Nichte Anna Weyerstraß gen. Keßeler, seinen z. Zt. noch unverheirateten Vetter Heinrich Weyerstraß; eine Rente auf Lebenszeit erhält seine Schwester Anna Kirchraths mit ihrem schwachsinnigen Kind in näher bezeichneter Weise. (26.) Zum Exekutor bestimmt er Bernhard Kerner. (27.) Ferner erhält sein Vetter Franz Waldscheidt ein Kapital von 250 Talern auf dem Haus in der Wehrgasse; 1696 April 10; Siegel und Unterschrift des Erblassers. Kopie, 18. Jh. - vor genannten Schöffen und dem Notar Bernhard Kerner bezeugt Johann Kirchrath seine testamentarische Verfügung gemäß dem vorgelegten Testament; 1696 April 10; Unterschrift von Johann Kirchrath, Signete bzw. Siegel der Notar und Schöffen, Kopie, 18. Jh. - Auszüge aus dem Testament betr, die Pfarre St. Brigida, (1696) 18,Jh. - vor genannten Zeugen erweitert der kranke Kaufhändler Johann Kirchrath sein Testament. Er regelt (1. bis 5.) die genaue Ausführung des Grabsteines, die Aufbahrung des Leichnams, Totenmessen, Begräbnis; ferner soll (6.) ein Jahr lang morgens um 11 Uhr eine Messe am Altar bei seinem Grab gelesen werden. Er verordnet (7.) ein näher geregeltes Anniversar, (8.) einen neuen Schurz für seine Mägde, anstelle eines Kleides, (9.) für seine Nichte Anna Waltscheidt in Abänderung des Punktes 13 seines Testamentes 250 Taler kölnisch aus genannten Mitteln, (10.) für die Bruderschaft Agonia Christi bei den Jesuiten 25 Taler kölnisch, (11.) für seinen Beichtvater Pfeylstücker 25 Taler kölnisch, (12.) aus seinem Winkel für das Kloster Bödingen zwei kupferne Altarleuchter von 12 bis 14 Pfund und eine Kirchenlampe für ca. 6 Rtlr. (13.) Die den Warths-Schwestern auf der Marzellenstraße in Punkt 18 des Testaments zugesprochenen 25 Taler widerruft er und gibt sie seiner Nichte Cäcilia Severers. (14.) Einen Kamelhaarrock erhält die Jungfrau Maria [?], (15.) seinen Seidenmantel mit genanntem Zubehör Vetter Weyerstraß, (16.) einen Mantel der Notar [Kerner], (17.) verschiedene Kleidungsstücke genannte Personen. (18.) Die im Testament nicht erwähnten Häuser auf der Severinstraße Jahreseinkünfte 40 Taler kölnisch und in der Spielmannsgasse zwei Häuser mit 18 bzw. 15 Taler Zinserträgen stiftet er der Kirche St. Brigida für eine Messe samstags um 11 Uhr und für die in Punkt 4 des Testamentes genannte Stiftung. (19.) Die beiden gestifteten Messen [an St. Brigida] sollen stets bei seinen Erben bleiben. (20.) Der Exekutor soll die Durchführung der Bestimmungen veranlassen; (21.) die Bestimmungen sollen wörtlich in sein Testament inseriert werden. Zeugen: Schneidermeister Bernhard Neuhauß und Faßbendermeister Bernhard Grome. Unterschrift des Erblassers; Unterschrift von Bernhard Grome; 1696 Juni 25; Notariell beglaubigte Kopie [um 1696] - Aufzeichnung über die Errichtung der Stiftung Johann Kirchraths für die Kirche St. Brigida durch Notar Kerner bzw. Frantzen gemäß dem Testament in Erweiterung der durch seine Mutter Susanna Severer am 8. November 1651 gestifteten Wochenmesse montags um 11 Uhr am Altar beim Grab unter genauer Beschreibung der Umstände und Obliegenheiten - Aufzeichnungen der testamentarischen Verfügung der Anna Esser, Schwester der Adelheid Esser, gen. Kirchrath, über die Stiftung von 3 Wochenmessen an St. Brigida im Jahre 1700 bzw. 1701, Anfang 18. Jh.


Altsignatur : GSM270