Historisches Archiv des Erzbistums Köln
C. - Dekanate und Pfarreien
Pfarr-, Stifts- und Klosterarchive der Kölner Innenstadt (inkl. altes Domarchiv)
Pfarrarchiv Groß St. Martin
Bestand Pfarrei Groß St. Martin
Bestand Groß St. Martin

1349
Permalink der Verzeichnungseinheit

1349 September 24Reinhard von Uedesheim (Vdesheym) und seine Ehefrau Gertrud verkaufen dem Reinhard von Raylzhoven und dessen Ehefrau Irmgard für eine bereits gezahlte Geldsumme 2 Hufen Ackerland, die zu ihrem Hof in Delrath (Deydilroyde) gehören und wovon (des) 76 Morgen thuschen Meyensayle in dem Busch Stuytge liegen, vor 44 Morgen hinter dem Hof in Delrath (Deydilroyde). Die Verkäufer haben auf ihre Rechte daran verzichtet, mit Halm und Mund, und mittels nachgenannter Zeugen von den Käufern Verzichtspfennige eingenommen. Reinhard und Gertrud, die Verkäufer, nehmen die beiden Hufen von den Käufern in erbliche Pacht. Sie übergeben den Verpächtern Reinhard und Irmgard jährlich am sentermeys dach des busschayfz in Köln 20 schwere kleine Gulden von Florenz oder einen entsprechenden Wert. Widrigenfalls fallen die beiden Hufen zurück an die Verpächter. Zeugen: Adolf (Aylve) Ruver, Amtmann des Landes von Hülchrath (Hylkeroyde), Arnold von Uedesheim (Vdesheym), Bruder Richards von Uedesheim, Konrad von der Hurnen, Tillmann von Meyensayle, Konrad von der Hoyven, Elias von Roselden, Nikolaus Calf, Tillmann von Welde, Hermann von Lubreychtroyde, allesamt Schöffen zu Hülchrath (Hylkeroyde).Siegler der Aussteller; Siegelankündigung des Aylve Ruver und des Arnold von Uedesheim (Vdesheym) auf Bitten der Aussteller und der Schöffen, wegen Siegelkarenz mit dem Siegel des Amtmannes.Ausf., Perg., alle ehemals anhängenden Siegel ab; RV: 1349, Littera de bonis conversis ad altare beate Marie Virginis. (um 1500); bb 3 (jünger)Die Urkunde wurde entnommen aus Nr. 299.


Altsignatur : GSM001



1407
Permalink der Verzeichnungseinheit

1407 Mai 4Heinrich von Norbisrath [?] (Norbetroide) genannt [?] Weiskorn (dem man spricht weyskorn), und seine Ehefrau Meyt verkaufen dem Johann Stolle, Kanoniker zu St.Mariengraden in Köln und Inhaber (in urber) [?] des Marienaltares in der Kirche St. Brigida vor dem Chor in Köln 3 Hofstätten in Delrath (Dedelroide), von denen jährlich der Kirche zu Nievenheim (Nyvenheym) 3 Sümmer Hafer als erbliche Abgabe neben den üblichen Kirchenabgaben zu zahlen sind, sowie 2 Hufen Ackerland im Gericht und Kirchspiel Nievenheim (Nyvenheym). Die Güter sind freies Eigen und niemandem abgabenpflichtig, ausgenommen den Zehnt. Dafür hat der Käufer eine Summe Geldes gemäß der Bestimmung der von Johann Stoll besiegelten Haupturkunde gezahlt. Die Verkäufer geloben dem Käufer und den Altaristen des Altars U.L.F., Währschaft binnen Jahresfrist zu leisten und setzen als Bürgen dafür die Brüder Cilis von Syggenhoyven und Heinrich von Syggenhoyven, wohnhaft zu Anstel. Verkäufer und Bürgen verpflichten sich zum Einlager je eines Knechtes mit Pferd in Köln. Bei Tod oder Wegzug eines Bürgen werden sie binnen 14 Tagen einen neuen Bürgen einsetzen, der sich mit dem besiegelten Transfixbrief zu dieser Urkunde zur Einhaltung genannter Bedingung verpflichtet. Siegler der Aussteller; Siegelankündigung der beiden Bürgen.Ausf.; Perg., alle 3 ehemals anhängenden Siegel ab.RV: Nyvenheim; Quod venditores prestabunt warandiam bonorum; 1407; 1407, 4. maii; Apud c[...]a) sancte Brigide ad unsera) altariste [...]a); Heinrich weyskern vendicat nunca) 51; Eyn halff van der guete [...]a) rente altar [...]a beate Marie virginis 1407 (alle 15./16.Jh.); Henrich van Norbetroide verkauft an Johann Stoll ein eigenthum zu Dielrode bey Nivenheim, 1407, concernit altare beate Marie virginis ad sanctam Brigidam (18.Jh.)Die Urkunde wurde entnommen aus Nr. 299.a) Lesart unsicher)


Altsignatur : GSM002



1521
Permalink der Verzeichnungseinheit

1521 Juni 28Der Kölner Offizial genehmigt nach näher beschriebener gerichtlicher Ladung der Herren Heinrich thoe Ross, Heinrich Gruwell (Gruell), Andreas von Laubach und Christian von Upladen - alle Bürger der Stadt Köln und Testamentsvollstrecker weiland Tillmanns von Upladen, mit Beinamen Haichen, Kölner Bürger und in St.Brigida wohnhaft - und nach Abwicklung der notwendigen gerichtlichen Handlungen auf Antrag des mit dem Fall betrauten Magisters Heinrich von Anholt - baccalarius decretorum sowie Geschworener und Prokurator am Offizialatsgericht - und nach Erwägung der Umstände die Ausführung des Testaments Tillmanns. Siegler der Aussteller mit dem Offizialatssiegel. Ausfertigungsvermerk des Notars Gisbert von Amsteliedama)Ausf., Perg.; lat., Reste des Siegels anhängend.RV: Approbatio testamenti domini Tilmanni van Vpladen per reverendissimum dominum officialem (17./18.Jh.)Die Urkunde ist entnommen aus Nr. 260.a) Lesart unsicher.


Altsignatur : GSM003



1522
Permalink der Verzeichnungseinheit

1522 April 5Johann von Ryndorp, Johann Clemoit und Johann von Kempen alle drei derzeit Kirchmeister der Pfarrkirche St.Brigida in Köln bekunden, daß sie von Heinrich Ros (Roeß), Heinrich Gruwell und Andreas von Loebruch als Treuhänder des Testaments +Tillmanns von Upladen zur Ausführung der Testamentsbestimmungen aufgefordert worden sind. Tillmann hat testamentarisch bestimmt, daß die Treuhänder (1.) das Geld, das sie gegebenenfalls durch einen Verkauf seines Rechts an dem Haus zum [?] Bongardt am Altermarkt, in dem er wohnte, einnehmen, ferner, daß sie (2.) die aus anderen seiner Güter stammende Erbrente von 16 oberländischen Gulden - den Gulden zu 24 Rader Weißpfennige gerechnet - sowie (3.) jene 12 Gulden kölnischer Währung, die er in Form einer Erbrente von Bürgermeister und Rat der Stadt Köln innehat für eine Messe verwenden. Diese soll täglich in der Pfarrkirche St.Brigida durch einen Priester in der Art eines Offiziums und nicht in der Art eines Benefiziums für seine Eltern, Hermann Hachen, seine Ehefrau vur syne synnre alderen Herman Hachen synre huysfrauwe), seiner und ihrer Freunde und Verwandten Seelenheil gelesen werden. Der Priester, der diese Messe liest, soll stets anschließend zum Grab des Engels, +Ehefrau des Hermann Hachen, gehen, segnen und die Psalmen Misere und De profundis mit den üblichen Kollekten lesen. Falls jemand aus seinem oder aus Hermann Hachens Geschlecht diese Messe zu lesen wünscht (dair zo beqweme wurde der vurgenanter missen begerten), soll man ihn gegenüber Anderen [Bewerbern] vorziehen. Die Treuhänder sollen diese Stiftung in bestmöglicher Form begründen und den Kirchmeistern übergeben. Ferner hat Tillmann den Ausstellern für diese Messe seinen neuen silbernen und mit Gold überzogenen Kelch übergeben sowie einen Erbrentenbrief über 12 oberländische rheinische Gulden - den Gulden zu 4 Mark Kölner Währung - die Tillmann jährlich von Bürgermeister und Rat der Stadt Köln gemäß dem Inhalt der Rentenverschreibung und beigefügter Urkunden (wilbrive) [zukommen].Die Urkunden haben folgenden Inhalt:(1.)Bürgermeister, Rat und andere Bürger der Stadt Köln mit allen Räten und 44 Schöffen des Gerichts verkaufen dem Johann von Lendrinhuyssenn und seiner Ehefrau Elisabeth eine Erbrente von 12 oberländischen rheinischen Gulden - den Gulden zu 4 Mark Kölner Währung - für 300 bereits bezahlte, ebensolche Gulden; die Rente werden sie jährlich an 2 Terminen, je zur Hälfte am 24.Juni (so sant Johans myssen baptisten zo mytzsumer) und am 25.Dezember (up dat helige hogetzidt Christmyssenn doch), und zwar jeweils im Zeitraum von 4 Wochen nach diesen Terminen bezahlen. Dafür verbürgt sich der Rat, und falls sie dennoch ihr Geld nicht erhalten, dürfen sie sich an den Bürgern schadlos halten. Die Verkäufer halten sich das Rückkaufrecht für 300 genannte Gulden vor. Siegler die Aussteller. Datum 1480, 20. Dezember (up sant Thomas avent des heligenn apostells).(2.)Vor Gottfried (Godart) Eickheister und Gumprecht Meinersclacha), Schöffen zu Köln, bekunden Costyn Fuydenerb), Bürger zu Köln, und Gertrud (Druytgin) von Lendrynckhuyssenn als Erbberechtigte (erffgenamen), Schwiegersohn und Tochter +Johanns von Lendrynnckhuyssenn, daß ihren Mitberechtigten Poirtzgin und Agnes von Lendrynckhuysenn - Schwager und Schwester, bzw. Schwiegersohn und Tochter des Erblassers - bei der Teilung, die sie untereinander durchgeführt haben, eine Erbrente von 12 oberländischen rheinischen Gulden - jeder Gulden zu 4 Mark Kölner Währung - sowie noch eine Erbrente von 12 ebensolchen Gulden zugefallen sind. Für diese Renten hatten der erwähnte Johann und seine Frau Elisabeth gemäß dem Inhalt zweier Rentenverschreibungen an Bürgermeister und Rat der Stadt Köln entsprechende Kaufsummen bezahlt. Aussteller beider Urkunden sind Bürgermeister, Rat und andere Bürger der Stadt Köln, die eine datiert von 1480, 20.Dezember (up sant Thomas avennt des heligen apostels), die andere von 1480, 30.September (up sant Remeyß avennt). Winand Portgen und Agnes sollen diese Erbrenten mit allen zugehörigen Rechten nutzen und behalten. Siegler: die beiden Schöffen als Aussteller. Datum: 1508, 21.März(3.)Vor Konrad von Elner und Johann von Lanck, Schöffen zu Köln, verkaufen Winand Poetzgin und seine Ehefrau Agnes von Lendrynckhuyssenn dem Tillmann von Upladen, Bürger zu Köln, eine Erbrente von 12 oberländischen rheinischen Gulden - den Gulden zu 4 Mark Kölner Währung -, die die Eheleute einer Rentenverschreibung (rentbrieffs) zufolge innehaben. Diese Urkunde ist ausgestellt von Bürgermeister und Rat der Stadt Köln und datiert von 1480, 20.Dezember (up sant Thomas avent des heligen apostels). Darüber geben auch 3 weitere Urkunden (wilbrive) Auskunft, in denen den Eheleuten diese und andere Rechte zugeteilt und aufgetragen worden sind. Letztere Urkunden sind den Ausstellern zur Kenntnis gebracht worden. Der Verkauf [der Rente im Jahr 1480] geschah für eine Summe, die die Eheleute nun auch von Tillmann erhalten haben. Die Verkäufer übergaben die Erbrente mit den zugehörigen Urkunden an den Käufer [Tillmann] und verzichten darauf; sie versprechen Währschaft zu leisten. Siegler die beiden Schöffen als Aussteller. Datum 1511, 28.April. Eine weitere Rentenverschreibung über eine Erbrente von 16 oberländischen rheinischen Goldgulden kurfürstlich-rheinischer Münze rührt vom Dechanten und Domkapitel der Domkirche zu Köln:(4a.)Dechant und Kapitel des Domstiftes Köln verkaufen an Tillmann von Upladen, Sohn des Andreas (dreis son), Bürger zu Köln, eine Erbrente von 16 oberländischen rheinischen Goldgulden, kurfürstlich-rheinischer Münze aus den aus allen Gütern, Höfen, Zehnten, Wäldern, Weiden und Wiesen des Kapitels und der Domkirche anfallenden Einkünften, Renten, Zinsen und Pachten. Diese Rente verkaufen sie ihm für 400 solcher Goldgulden, die ihnen der Käufer bezahlt hat. Mit diesem Geld und anderem, das sie dazugetan haben, haben sie ihrer und der Domkirche Zehnt und Renten zu Freialdenhoven (Vredenaldenhoven) im Lande von Jülich abgelöst, die an Johann von Hambach, Vogt zu Willensteyn (Wilhelmstein [?]) für 2120 Goldgulden verpfändet waren. Die Rente werden sie dem Tillmann jährlich an zwei Terminen - eine Hälfte am St.Remigiustag [1.Oktober], die andere zu Ostern - zahlen; davon befreien sie auch nicht etwaige Unglücke wie Krieg, Raub, Brand. Dazu haben sie sich verpflichtet Kraft der Urkunde des Gerichts des Hofes zu Köln und des Offizials dieses Hofes, vor dem sie auch alle Punkte mittels ihres Syndikus und Prokurators Bernhard von Harderwick gerichtlich bekannt haben; bei Nichtbezahlung wird der Offizial das Geld von ihnen gerichtlich eintreiben; wenn auch dies erfolglos bleibt, dürfen Tillmann oder seine Erben sich an den Gütern des Domstifts schadlos halten. Bei Bedarf werden sie dem Tillmann eine neue, gleichlautende Urkunde ausstellen. Die Verkäufer behalten das Rückkaufrecht für 400 Goldgulden und alle etwa noch bestehenden Zahlungsrückstände. Siegler die Aussteller mit dem Geschäftssiegel (segel gnant ad causas) ihrer Kirche. Siegelankündigung des Offizialatssiegels durch den Offizial, der den Verkauf bestätigt. Datum: 1521, 8.April.Ferner: (4b.)Der Offizial des Hofes zu Köln bestätigt auf Bitten des Bernhard von Harderwick, Syndicus und Prokurator, den rückseitigen Vertrag über den Verkauf einer Erbrente durch Dechant und Kapitel der Domkirche zu Köln, die diesbezüglich seiner richterlichen Gewalt unterworfen sind, und genehmigt ihn. Ankündigung der Unterschrift des Notars des Hofes. Siegler der Aussteller mit dem Offizialatssiegel. Datum: Am erzbischöflichen Hof vor dem Gericht des Offizials 1521, 10.April; Zeugen die Magister und Geschworenen des Gerichts Johannes Crupc), Dietrich von Dyngen, bestellt durch den Notar Cratho (Crathonen)d) von Wetter.Ferner bekunden die obengenannten Aussteller [Johann von Ryndorp, Johann Clemoit und Johann von Kempen] von den genannten Treuhändern folgende Gegenstände erhalten zu haben: 2 Meßgewänder mit allem Zubehör, 1 silbernen mit Gold überzogenen Kelch, 1 Korporal mit Zubehör, 2 silberne Pollen zu zusammen 1 Mark Silber, 2 Pollen aus Zinn, 1 kupfernen Leuchter; alles wird nun in einer Kiste verwahrt, die in der genannten Kirche am St.Annenaltar steht, an dem die Messe und Memorie gehalten werden sollen. Die Kirchmeister verpflichten sich zur Einhaltung des Inhalts der testamentarischen Bestimmung und zur entsprechenden Verwendung der Renten. Sollte die Erbrente einmal abgelöst werden, dann sorgen sie dafür, daß das empfangene Geld unverzüglich wieder für die Memorie angelegt wird, damit der Priester dennoch die Messe weiterhin hält, solange bis das Geld angelegt ist. Will er das nicht tun, dann werden die Treuhänder zusammen mit den Kirchmeistern - nach dem Tod der Treuhänder die Kirchmeister alleine - einen neuen geeigneten Priester einsetzen. Siegler die drei Aussteller. Siegelankündigung des Melchior von Kerpen und des Georg von Breuwiller, beide Schöffen zu Köln.Ausf., Perg., Siegel 1, 3, 4 und 5 ab; ein Bruchstück von Siegel 2 anhängend.RV: Fundatio Tilmans van Vpladen sampt den erffrentbrieffen (16./17.Jh.); E 1, 15, 2 (alle jünger).Die Urkunde ist entnommen aus Nr.260.a) Lesart unsicher, möglicherweise: Monersclach.b) Lesart unsicher.c) Lesart unsicher, möglicherweise: Cerp.d) Lesart unsicher, möglicherweise: Crathenem.


Altsignatur : GSM004



1527
Permalink der Verzeichnungseinheit

1527 Oktober 22Bürgermeister, Schöffen und die ganze Gemeinde der Stadt Neuss verkaufen an Heinrich Ros, Heinrich Gruwell und Andreas (Dries) von Lobbroick, Testamentsvollstrecker und Treuhänder +Tillmanns von Upladen (Vpladen), Bürger zu Köln, eine erbliche Rente von 16 rheinischen Goldgulden - 26 Rader Weißpfennige für jeden Goldgulden - oder einen entsprechenden Wert. Diese Rente hat der +Tillmann für eine erbliche Messe am St.Annenaltar in der Pfarrkirche St.Brigida zu Köln gestiftet. Der Erbkauf geschieht für 400 rheinische Goldgulden kurfürstlicher Münze, die ihnen die Käufer bezahlt haben und die die Verkäufer zum eigenen Nutzen, u.a. zur Ablösung anderer Renten, benutzt haben. Die Rentensumme ist jährlich am St.Remigiustag [1.Oktober] vom nächstfolgenden St.Remigiustag an gerechnet, oder in den 14 Tagen danach in Köln zu zahlen. Für diese Verpflichtung haften sie mit allen ihren Gütern. Sie verpflichten sich, falls diese Urkunde beschädigt oder das Siegel zerbrochen würde, eine neue auszustellen. Die Verkäufer haben das Recht, die Rente jederzeit mit 400 rheinischen Goldgulden abzulösen; dies müssen sie ein Vierteljahr vor dem St.Remigiustag ankündigen. Siegler die Aussteller mit dem Stadtsiegel. Datum 1527 up sent Severynsavent des heiligen busschoffs.Ausf., Perg., Bruchstücke des Stadtsiegels (vgl. Ewald Bd.III Tafel 20 Abb.4) anhängend bzw. lose beiliegend.RV: Rentbrief van Nuyß van Tylmann van Upladen. 16 G(old)g(ulden) (16.Jh.); Anno 1527 S.Severini abent; fol.12; N.31a); E 3 (alle jünger).Urkunde ist entnommen aus Nr.260.a) Lesart unsicher.


Altsignatur : GSM005



1548
Permalink der Verzeichnungseinheit

1548 Januar 7Vor dem päpstlich autorisierten Notar Johannes Reynen beenden Cornelius Borß a), Priester und Vikar des Altares U.L.F. in der Pfarrkirche St.Brigida in Köln, und Heinrich zu der Engen, wohnhaft zu Delrath (Dedelradt) im Kirchspiel Nievenheim (Nyuenhem) ihren Streit wie folgt: Cornelius Barß verpachtet dem Heinrich zu der Engen sein Hofgut und Ackerland auf 12 Jahre zu folgenden Bedingungen: Heinrich und seine Erben liefern dem Cornelius aus dem Gut jährlich 14 Malter Roggen, die sie am St.Remigiustag [1.Oktober] nach Köln zu dessen Behausung liefern. Sie bebauen das Gut, wie dies üblich ist. Mißernten, Hagel und Schatzung werden als Entschuldigung nicht anerkannt. Bei Nichtbezahlung der Pacht fällt das Gut wieder an den Verpächter zurück. Nach Ablauf der 12 Jahre fällt es an den Verpächter zurück, der es nach freiem Ermessen weiterverpachten kann. Dabei sollen Heinrich und seine Erben bei regelmäßiger Pachtzahlung bevorzugt werden. Das Haus und die Scheune, die früher auf dem Gut standen und die durch die Nachlässigkeit Heinrichs und seines Vaters verfallen sind und zum Teil abgebrochen wurden, soll Heinrich binnen 12 Jahren auf seine Kosten wieder errichten und in den alten Zustand versetzen. Für die Verpflichtung zum Wiederaufbau setzt er als Pfand seine 5 Morgen Land an einem Stück an der dürren Stätte (an der dorren steiden), das mit einem Ende (vurhoufft) an Reifferscheidter (Rifferscheitten) 6 Morgen und mit dem anderen an den Busch angrenzt. Wird der Bau in den 12 Jahren nicht vollendet, so kann Cornelius, oder seine Erben, die 5 Morgen schätzen lassen, verkaufen und mit dem Geld den Bau vollenden. Heinrich trägt den Schaden und die Gerichtskosten, die dem Cornelius während des Streits vor dem Offizial des geistlichen Hofes zu Köln um das Gut und Land, das Heinrich ehemals zur Pacht besaß und nun wieder erhält, entstanden sind. Die Einigung vor dem Notar und die Abfassung dieses Notariatsinstruments fand statt in Köln im Haus des Heinrich Roß. Zeugen: Heinrich Roß, Thomas von Merhen, beide Ratsherren von Köln. Aufzählung der Morgen Land, die Heinrich in Pacht erhält: (1.) 3 Hofstätten, nämlich den Bergerhof, gelegen beim Hof Gobbels von Diedelrat, genannt der Kreinhofb); die beiden anderen Höfe liegen gegenüber (dair entgegen), jenseits des Weges [?] (over den wech), ebenfalls beim Hof Gobbels, (2.) 2 Hufen Ackerland im Kirchspiel und Gericht Nievenheim (Nyvenhem); die Güter sind freies Eigen und niemandem zahlungspflichtig, ausgenommen den Zehnt. Allerdings sind von den 3 Höfen jährlich an die Kirche von Nievenheim (Niuenhem) 3 Sümmer Hafer erblich zu entrichten sowie die üblichen Kirchenabgaben. Die 2 Hufen Land setzen sich wie folgt zusammen: 21 Morgen an einem Stück hinter dem Bergerhof zwischen der Fuhre (an voren) der Armen und dem Weg zu Dormagen warth; 3 Morgen bei der Fuhre (by voren) der Minoriten zu Neuss; 2 Morgen bei der Fuhre (by voren) der Armen, mit einem Ende (vurhoifft) an das Land der Kirche von Nievenheim (Nyuenhem) und mit dem anderen an das Armenland grenzend, mit einem Ende (vurhoifft) an das Land der Minoriten; 10 Morgen vor dem Dorf entlang dem Armenland, durch die der Weg von Delrath (Dedelradt) zur Neunburg (Neuwenburch) führt; 64 Morgen, genannt die Grenzhufe (grenßhoeue) an der Fuhre der Minoriten, durch die der Weg von Delrath (Dedelradt) nach Uedesheim (Udeßhem) führt; ein kleines Stück von weniger als einem halben Morgen an der Fuhre der Minoriten, mit einem Ende (vurheufft) an das Land der Kirche von Nievenheim (Nyuenhem) und mit dem anderen an die 21 Morgen [s.o.] grenzend; 5 Morgen zwischen (tusscher) dem Land der Minoriten, mit einem Ende (verheufft) an die Grenzhufe stoßend; 13 Morgen an der dürren Stätte (dorren Steiden), mit einer Seite entlang dem Land der Minoriten, mit einem Ende (vurhoifft) an den Erbbusch (Erffbusch) und mit dem anderen an die Heide grenzend; 1 Morgen, der zu klein ist, mit einem Ende (vurheufft) an das Land der Kirche (up die Kirche) von Nievenheim (Niuenhem) und mit dem anderen auf die 5 Viertel der Beginen von Holzheim (Holtzem) stoßend.Ausf., Perg., Notariatsinstrument mit Signet.RV: Eyn instrumentum locationis oder ußdoenung des guetz und hoeffs zu Dedelroede unden sonß gelegen thut jairs 14 malder roggen zu behoiffe zu zweier erbnusse (16.Jh.); Daß instrument der gereichticheit der vicarien Briggede sprechende (16./17.Jh.); b4 (jünger); regist.pag.532 (18.Jh.).Urkunde ist entnommen aus Nr. 299.a) Lesart unsicher; möglicherweise: Barß.b) Lesart unsicher; möglicherweise: Kremhof.


Altsignatur : GSM006



1588
Permalink der Verzeichnungseinheit

1588 Februar 29Johann Wickrath (Wickraith) von Dorth, derzeit Pfarrer der Pfarrkirche St.Paul zu Köln, Elias Biegell von Helbrun und Augustin Hoffacker, alle Treuhänder und Vollstrecker des Testaments der verstorbenen Agnes, Witwe des Hermann Elpen bekunden: Agnes hat testamentarisch festgelegt, daß die Durchführung einer allsonntäglichen Messe und jährlichen Memorie in ihrer Pfarrkirche St.Brigida mit 200 Talern Hauptsumme aus ihren Gütern fundiert werden soll. Dies ist seit ihrem Tod befolgt worden. Um die weitere Durchführung jeden Sonntag um 6 Uhr, unmittelbar nach der Mette, in der Kirche St.Brigida durch einen durch die Treuhänder beauftragten Priester zu sichern, verordnen sie - was bisher nicht getan wurde - den derzeitigen und allen folgenden Offizianten, zur genannten Zeit die Messe und das Grab der Eheleute mit Psalmen und Kollekten zu besuchen. Versäumt ein Offiziant seine Pflicht, indem er 3 Sonntage nacheinander die Messe nicht liest, so werden sie ihn entlassen und einen neuen einsetzen, es sei denn, er ist aus gesundheitlichen Gründen verhindert; dann soll ihn ein anderer Priester ersetzen. Gleiches gilt, wenn er aus anderen Gründen verhindert ist. Als Entgelt für diesen Dienst fundieren sie für den jeweiligen Offizianten ein jährliches Benefizium von 6 Talern, den Taler zu 52 Albus kölnisch. Ferner erhält der Pfarrer der Kirche für die Darreichung von Brot, Wein und Kerzen jährlich einen Taler zu 52 Albus. Bezüglich des im Testament genannten Jahrgedächtnisses setzen sie fest, daß in St.Brigida jährlich die Memoria umb trintt zu Halbfasten mit gesungenen Vigilien und einer Seelenmesse abgehalten werden soll. Die chori socii erhalten dafür einen Taler, den sie zu gleichen Teilen untereinander aufteilen. Jedoch sollen dem Pfarrer 2 Rader Alben für eine auf das Grab zu stellende Kerze verbleiben. Damit auch während der Messe in den Fürbitten oder in der Predigt den Seelen der Eheleute gedacht wird, sollen die beiden jeweiligen Kapläne der Kirche jeden Sonn- und Feiertag auf der Kanzel und vor dem Chor unter dem Amt der hohen Singmesse des Ehepaares gedenken. Dafür erhalten sie jährlich 13 Rader Alben. Ferner sollen die chori socii jährlich am Allerseelentag deren Grab besuchen und erhalten dafür 6 Rader Alben. Der Pfarrer soll an Allerseelen vor den gesungenen Vigilien eine angemessene Wachskerze auf das Grab stellen und erhält dafür aus der Rente 7 Rader Alben. Beim Tod der Treuhänder werden ihre Pflichten der Ein- und Absetzung des Offizianten und ihre Rechte als Kollatoren und Stifter auf die Kirchmeister von St.Brigida Übergehen. Dafür sollen sie jährlich einen Taler zu gleichen Teilen untereinander aufteilen. Zur Sicherung der Stiftung geben die Treuhänder deshalb eine Summe (haubtsumma) von 200 Talern - den Taler zu 52 Albus - aus einer Erbrente sowie 300 Goldgulden einer weiteren Summe, die auf dem Ufer [?] (Offer) auf dem Ort der Goldgasse (auff dem offer uff der goltgaßen orth), genannt zu Lummel, angelegt und im Schrein Niederich im Liber sententiarum unter dem 17.Januar 1587 vermerkt ist; sie bestimmen die Verwendung von jährlich 10 Talern für die Messe und Memorie. Wenn die Summe von 300 Goldgulden abgelöst sein sollte, soll die Summe von 200 Talern wieder alleine angelegt [?] und von den daraus fließenden Erträgen die Messe und Memorie gehalten werden. Die restlichen Pfennige sollen mit der verbleibenden Rente, die zu Linß rückständig ist, jährlich 50 [!] Goldgulden, für die Bedürfnisse der Hausarmen angelegt werden. Zur Vorbeugung gegen Nachlässigkeiten in der Durchführung der Stiftung setzen sie als zusätzliche Aufsichtsperson den Pfarrer der Pfarrkirche St.Brigida ein, mit der Vollmacht, als Kollator eine andere Person einzusetzen, die 200 Taler Hauptsumme zu empfangen, für die Durchführung des Dienstes zu sorgen und den Rest von der Jahresrente von 10 Talern für seine Person zu nützen, ohne daß Offizianten und Kirchmeister ihn daran hindern können. Die Treuhänder bestimmen, daß die genannte Erbrente von 200 Talern Hauptsumme und jählicher Rente fortan stets für die Messe und Memorie verwendet werden und der Stiftung verbleiben. Da nach ihrem Tod die Kirchmeister als Kollatoren fungieren sollen und der Schreinsbuchauszug (documentum schrinii) und die besiegelte Urkunde über die Erbrente (erbbrieff) von ihnen sicher verwahrt werden sollen, haben sie diese Urkunde (erbbreiff) noch ohne Siegel und Schrift den Kirchmeistern mitsamt dieser besiegelten Stftungsurkunde übergeben, zur Hinterlegung in der Kirchenkiste, was auch geschehen ist. Die Empfänger haben ihnen und dem Pfarrer darüber ein besiegeltes Revers mit einem Transsumpt der Erbrentenurkunde ausgestellt, um sie zu überzeugen. Mit den Kirchmeistern haben sie sich aber geeinigt, daß sie, die Treuhänder, zu Lebzeiten die 10 Taler Erbrente unter ihren besiegelten Quittanzen erheben und daraus die Messe usf. ausrichten. Nach ihrem Tode besorgen dies die Kirchmeister. Sollten aber die 10 Taler oder 15 Goldgulden oder die Hauptsumme abgelöst werden, so werden sie oder später die Kirchmeister die Hauptsumme an sich nehmen, sichern und erneut in Renten anlegen. Falls dem Transsumpt kein Glauben geschenkt wird, so müssen ihnen die Kirchmeister sooft wie nötig eine erneute Ausfertigung ausstellen. Es wird nicht geduldet, daß die Offizianten ihre verlehnten officia eigenmächtig in andere Hände geben. Sie sind dann abzusetzen und ein neuer Priester einzusetzen. Nachdem die Jahresrente, wie oben erwähnt, lösbar und wiederkäuflich ist und diese im Falle einer neuen Verschreibung gemindert würde, sollen die Einkünfte der Beteiligten je nach ihrer Höhe anteilmäßig gemindert werden. Siegler die drei Aussteller; Siegelankündigung der Kirchmeister Jakob von Siberch, Stegmeister des Rates, Johann Pastoir, Kaspar von Mullim, Engelbert zum Krantz sowie Joergen Volckwein und Johann Westenburgh, Schöffen, mit ihren Schöffensiegeln. Aus., Perg., Siegel 1 und 8 anhängend, von 2 und 4 Reste, 3, 5, 6, und 7 ab.RV: Fundation fraw Agneißen erbmiß (16./17.Jh.); Fundationsbrieff viduae Hermanni van Elpen (17.Jh.); H 1 (später).Urkunde ist entnommen aus Nr. 261.


Altsignatur : GSM007



1590
Permalink der Verzeichnungseinheit

1590 Mai 18Wilhelm Ross, Lizentiat der Rechte und seine Ehefrau Elsbeth Eiffler sowie Johann ther Lann und seine Ehefrau Buetgen Eiffler verkaufen dem Raimund Rugat und seiner Ehefrau Katharina Jeheux ihre näher bezeichneten Anteile des Hauses zum Einhorn auf dem Altermarkt gemäß Eintrag im Schrein Birgida, Buch Neugasse (nova platea) und geloben Währschaft. Siegelankündigung: Heinrich Volckqwein und Jakob von Bedburg (Bedtbur). Datum: 18.Mai anno neunzigh.Ausf., Perg., 2 Siegel (Reste) anhängend.RV: Betrifft das hauß zum Einhorn auf dem Altenmarkt zu Köln (18.Jh.); [...] Raimundt Rugat (16./17.Jh.); Erfbryf van myn haus genampt zum Einhorn (17.Jh.); Schreins werschafft uber die erbschafft zum Einhorn; Nr.22 (beide 17./18.Jh.).Urkunde ist entnommen aus Nr.285.


Altsignatur : GSM008



1599
Permalink der Verzeichnungseinheit

1599 Dezember 22Vor den Schöffen des hohen weltlichen Gerichts zu Köln, Kaspar Andreae genannt Sittardt und Andreas Brug, bekundet Rembold Rongoldt: Seine Frau und er haben in ihrem gemeinsamen Testament von 1591 September 6 festgesetzt, daß der zuletzt lebende Teil solange er im Witwenstand verbleibt über den Besitz der Eheleute frei verfügen kann. Er braucht darüber nicht Rechenschaft abzulegen; erst bei erneuter Eheschließung muß er ein Inventar des übriggebliebenen Besitzes anfertigen lassen. Nun, da seine Frau gestorben ist, fällt der Besitz in besagter Weise an Rembold. Er verkauft aus diesem Besitz an seinen Schwager Jost Julians und dessen Ehefrau Katharina Jeheux das Haus zum Einhorn auf dem Altenmarkt mit allem Zubehör für 2000 Rtlr. Die Käufer bestätigen die Inbesitznahme des Hauses. Siegler die Aussteller. Ausgefertigt durch den öffentl. Notar Reiner Bauschen (apud ... senatum Coloniensem admissus).Ausf., Perg., 2 Siegel ab (Reste anhängend).RV: Kauffbrieff des [...]ulden ein haus auffm Aldenmart, 1599-22.Decembris; N° 15 (17.Jh.).Urkunde ist entnommen aus Nr. 285.


Altsignatur : GSM009



1612
Permalink der Verzeichnungseinheit

1612 Mai 16Jost Julians und seine Ehefrau Katharina Jeheux verkaufen den Eheleuten Heinrich Immenradtt a) und Beatrix von Stommell ihr Haus zum Einhorn auf dem Altermarkt mit Zubehör, gemäß Eintrag im Schrein Brigida, Buch Neugasse (nova platea); sie geloben den Käufern Währschaft. Siegelankündigung: Johann ther Lann, genannt Lennep, ältester Bürgermeister der Reichsstadt Köln, und Heinrich Andreas Geill, Doktor der Rechte und derzeit Schreinsmeister.Ausf., Perg., 2 Siegel ab (Reste anhängend).RV: Ausführliche Rückvermerke über die Ablösung von Teilen eines auf dem Haus angelegten Kapitals und zu späteren Besitzern aus den Jahren 1613 bis 1621 (17.Jh.); N: 14 (17.Jh.).Urkunde ist entnommen aus Nr. 274.a) Lesart unsicher.


Altsignatur : GSM010



1703
Permalink der Verzeichnungseinheit

Köln, 1703 Juli 3Vor dem Notar [Adam Orley] bekunden der Meister Georg Etzweiler und seine Frau Richmod Bolthe folgendes: Zur Durchführung und Absicherung einer von Georgs +Schwester Ursula gen. Bechems geplanten und von seinem vor etwa einem Jahr verstorbenen Bruder Adolf, Vikar des Stifts St.Maria im Kapitol, mit Geldmitteln ausgestatteten, aber nicht auf Dauer gesicherten Meßstiftung stiften sie eine Messe in der Pfarrkirche St.Brigida, wöchentlich dienstags 10 Uhr zu halten. Dafür geben sie 18 Taler zu je 52 Albus kölnisch von ihrem Eigentum - verzeichnet im Schrein Laurentius im Buch 2 unter dem 5.April 1703 - einem von zwei Häusern, genannt Greveroß gelegen zum Thumbwart, mit dem Steinwegelchen und Hintergeschoß, das sie an diesem Tag gegen 3 Prozent jährlicher Rente, zahlbar zum 1.Mai, also mit 600 Taler kölnisch belasten ließen. Davon erhält der Offiziant 15, der Pastor für Wein und Brot 1 1/2 Taler, für die Fabrik u. Paramente 39 Albus, der Offermann ebenfalls 39 Albus. Bei der Auswahl des Offizianten ist gegebenenfalls ein Verwandter der Stifter vorzuziehen. Die Stifter behalten sich das Nominationsrecht vor. Falls die 600 Taler einmal abgelöst werden, soll das Geld erneut in einem Kölner Schrein angelegt werden. Verhandelt zu Köln, in dem vor den Dominikanern gelegenen Wohnhaus in der unteren, klosterwärts gelegenen großen Stube. Zeugen: Michael Schade und Johannes Odendahl. Beurkundet durch den kaiserl. Notar Adam Orley. --Ausf., Perg., Notariatsinstrument mit Signet und Unterschriften der Zeugen.RV: N53,N1 (18./19.Jh.).Urkunde ist entnommen aus Nr. 273.


Altsignatur : GSM011



1709
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Köln, 1709 Oktober 30Vor dem Notar [Christian Breuer] bekundet der Bürger und Händler Georg Cramer, daß er zu Lebzeiten seiner Ehefrau Helene geborene Küppers den Entschluß gefaßt hat, eine samstägige Messe in der Pfarrkiche St.Brigida zu fundieren. Dies hat er am 16.September 1703 eingerichtet und eine Vereinbarung mit Pastor und Kirchmeister getroffen, 300 Rtlr anzulegen. Dies hat er aber bisher nicht getan, obwohl die Messe bereits gelesen und genannte Personen entschädigt wurden. Nun erhöht er das Fundationskapital auf 483 Rtlr und 26 Taler kölnisch, da die 300 Rtlr vermutlich nicht ausreichen. Die Summe hat er seinem Schwiegersohn Gerhard Erven und dessen Frau, seiner Tochter, Margareta Cramers, auf deren Bitte vorgeschossen, was diese vor dem Notar bezeugt haben. Dafür bürgen die Eheleute mit ihrem Haus in der Müllengasse, gen. zum Ahren, das im Schrein belastet wird; sie zahlen dafür jährlich an St.Michaelis [29.September] 2 1/2 Rtlr pro hundert Rtlr für den bedienenden Priester mit 10 Rtlr für die Messe, für den Pfarrer zu St.Brigida mit 1 Rtlr, den Offermann mit 19 als 6 Heller. Die Messe soll samstags um 8 Uhr am Altar des Winand Schlecht (Schlegt) gelesen werden; anschließend soll am Grab des Schwiegersohns und der Tochter für die Familie gebetet werden. Das Nominationsrecht für die Stelle verbleibt der Familie des Stifters; ein Familienmitglied ist anderen Bewerbern vorzuziehen. Die Verwaltung der Einkünfte obliegt, wenn kein Familienmitglied mehr für diese Aufgabe gefunden wird, dem ältesten Kirchmeister, wofür er 1/2 Rtlr 6 Albus erhält. Er hat das Recht, den Priester ein- und abzusetzen. Verhandelt zu Köln. Zeugen: Jonas Schorn und Wilhelm Disteler. Beurkundet durch den apostol. und kaiserl. Notar Christian Breuer.2 Ausff., Perg., Notariatsinstrument mit Papiersiegel.RV: Ausf.1: Fundatio h(errn) Georgii Cramer einer wöchentlichen meßen; F1 (beide 18.Jh.) Ausf.2: N 50 (18.Jh.).Urkunde ist entnommen aus Nr. 274.


Altsignatur : GSM012



1709
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1709 Oktober 31Schrein Brigida Nova Platea: In Sachen einer vom Bürger und Weinhändler Georg Cramer gestifteten, samstags um 8 Uhr in der Pfarrkirche St.Brigida an dem unteren, im Eingang der Kirche stehenden Mutter-Gottes-Altar zu haltenden Messe wird bestätigt, daß gemäß der Stiftungsurkunde bei Ablösung des nachgenannten Kapitals die Hauptpfennige aus diesem Schrein nur dann verwendet werden sollen, wenn sie in einem Kölner Schrein wieder angelegt werden. Im Schrein sind 12 Rtlr und 6 Albus - den Rtlr zu 78 Albus kölnisch - eingetragen, zu zahlen jährlich am 29.September oder in den 14 Tagen danach, aus dem Haus, genannt zum kleinen Ahren in der Mühlengasse neben dem Haus zum Ahren, von dem es abgeteilt ist. Näheres ist im Schrein vermerkt. Die Ablöse hat mit 483 Rtlr und 26 Albus Hauptgeld - ein Vierteljahr vorher anzukündigen - zu erfolgen.Ausf., Perg., Unterschrift des Schreinsbeamten Adam Orley.RV: Schreinsfueß von 483a) Rtlr undt 26 albus haubtgeldts in scrinio Brigidae; Nova platea, den 31 octobris 1709 wegen einer jahrmeßen, fundiert von h(errn) Georg Cramer seelig (18.Jh.); F 2 (18.Jh.).Urkunde entnommen aus Nr. 274.a) Verbessert aus 383.


Altsignatur : GSM013



1724
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Köln, 1724Die untengenannten Exekutoren bekunden: Der +Brückenmeister Anton Clouth, seine Tochter, die Jungfrau Anna Katharina Clouth, und sein Sohn, der +Brückenmeister Johann Clouth haben testamentarisch - die Tochter im Testament vom 3.März 1714 - verfügt: Falls sie vor ihrem Vetter Anton Clouth stirbt, wird dieser ihr Erbe mit eingeschränktem Verfügungsrecht; Universalerben werden Johann und Heinrich Clouth sowie die Schwester von deren Frauen, Maria Elisabeth Clouth gen. Wachendorffs. Der genannte Herr Kanoniker [Anton Clouth?] erhält nichts aus dem Bergwerk, aus allen übrigen Gütern Anteile auf Lebenszeit; letzteres gilt auch für die Schwester der Erblasserin. Die Erben sollen vom Antritt des Erbes an wöchentlich eine Messe lesen lassen. (11.) [sic] sollen als Exekutoren der Syndicus Schram und der Schöffe Sandt gegen je 100 Taler fungieren. Am 25.Mai 1720 verordnete dann der gen. Anton Clouth in Artikel 5 seines Testamentes, eine Summe von 2.000 Rtlr in Renten anzulegen, zur Abhaltung von 4 oder 5 Wochenmessen, und zwar in der Pfarrkirche St.Brigida am Sonntag, Dienstag, Donnerstag, Freitag und Samstag, wobei der Priester, der möglichst aus seiner Familie stammen soll, 10 Rtlr, Pfarrer und Kirchmeister 1 Rtlr, der Offermann 2 1/2 Rtlr, die Inspektoren - der älteste aus seiner Familie - und der älteste Kirchmeister je 1 Rtlr pro Messe erhalten. Der Erblasse hat ferner Näheres über die Verwahrung des Geldes und die Ausfertigung einer Stiftungsurkunde durch die beiden Inspektoren angeordnet. Am 9.Oktober 1722 hat dann Johann Clouth u.a. eine tägliche Messe zu St.Brigida um 11 Uhr morgens testamentarisch verfügt. Zu Exekutoren ernannte er den hochedlen und hochgelehrten Syndicus der kurkölnischen Ritterschaft, Cornelius Schram und den Hofgerichtskommissar Stoll, statt des letzteren aber in einer am 22.Oktober ausgestellten Urkunde den Gerichtsprokurator Winckens. Gemäß dem Willen sämtlicher Stifter soll folgendes gelten: (1.) Für die von Anton Clouth gestifteten 2.000 Rtlr sollen in St.Brigida 6 Messen, für die von der +Jungfrau gestifteten 300 Rtlr à 80 Albus eine weitere täglich um 1130 Uhr und die von +Johann Clouth gestiftete Messe täglich um 11 Uhr von mindestens 2 Priestern gelesen werden. (2.) Die Priester, die die beiden täglichen Messen lesen, erhalten jährlich je Messe 15 Taler, der Pfarrer 1 Rtlr; die Priester sollen an den beiden Pfarrprozessionen teilnehmen. (3.) Nach dem Tod der dazu berechtigten Familienmitglieder soll die Nomination durch Pfarrer und Kirchmeister mehrheitlich erfolgen. (4.) Auch wenn die Verwandten binnen 6 Wochen ihr Nominationsrecht nicht ausüben, sollen Pfarrer und Kirchmeister vorübergehend einen Priester benennen. (5.) Ein geeigneter Kandidat aus der Verwandtschaft soll vorgezogen werden. (6.) Die Stelle soll ein reines Offizium, kein Benefizium sein, so daß der Priester u.a. jederzeit absetzbar ist und keinen anderen Priester substituieren darf. Die jährlichen Renten erhebt der Patron. (7.) Alle 3 Jahre, am Montag nach der kölnischen Gottesdracht, kommen Pfarrer, ältester Kirchmeister und Patron zusammen, erstellen eine Abrechnung und planen ggf. erneute Anlage des Kapitals, wofür sie je 2 Ratszeichen und 1 Viertel Ratswein als Präsenzvergütung erhalten. (8.) Ein eventueller Überschuß ist zum Nutzen der Stiftung zu verwenden und bei der nächsten Abrechnung zu berücksichtigen. (9.) Der Patron erhält für seine Mühewaltung auf Verlangen 4 Rtlr jährlich, und zwar von der Stiftung der Jungfrau Clouth 2 Rtlr, von den beiden anderen je 1 Rtlr (10.) Kommt der Patron nicht zu dem alle drei Jahre stattfindenden Treffen, so erhalten Pfarrer und Kirchmeister auch diese 4 Rtlr Die Stiftungsunterlagen und etwaige Überschüsse werden in einem Kästchen ad archivum St.Brigidae verwahrt, dessen 3 Schlüssel gen. Verwalter der Stiftung erhalten. (11.) Die Kapitalien sind möglichst gut in Renten anzulegen. (12.) Neben den Messen sind die näher beschriebenen Gebete und die Beleuchtung am Grab nicht zu vergessen. (13.) Der Offermann, der das Abhalten der Messe überwachen soll, erhält 4 Rtlr; für jede nicht gelesene Messe werden dem Priester 26 Albus abgezogen, von denen der Ofermann 10 erhält. (14.) Die Fabrik von St.Brigida erhält ebenfalls 4 Rtlr (15.) Bei Vernachlässigung der Amtspflicht kann der Patron den Offizianten sofort absetzen. Die Kapitalien sind in folgender Weise angelegt worden: 1.000 Rtlr á 80 Albus zu 3 3/4 Prozent auf ein Haus des Herrn von Hertmann unter Fettenhennen, 1.000 Rtlr zu 3 1/2 Prozent auf ein Haus in der Rheingasse, das ehemals den Erben Holtzappels und nun dem Doktor und Schöffen Stattlohe gehört; ferner wurden für die von +Johann Clouth gestifteten 7 Messen 2.500 Rtlr und 300 Rtlr à 80 Albus für die von der +Jungfrau Clouth gestiftete Messe in einem Kapital von 3.000 Rtlr bei dem Freiherrn von Roist zu Glehn auf dabei näher spezifizierte 100 Morgen Land zu 3 3/4 Prozent angelegt, wobei jedoch den Erben des +Johann Clouth die restlichen 2.000 Rtlr, die für die Anlage beim Freiherrn von Roist zugeschossen werden mußten, als ihr Eigentum verbleiben. Siegler und Unterzeichner die Aussteller. Ankündigung von Siegel und Unterschriften von Pfarrer und Kirchmeistern.2 Ausff., Perg., Libell mit 4 Lacksiegeln, Unterschriften: Heinrich Clouth, Kanoniker zu Münstereifel, H.Schramß und Johannes Stephan Sandt als Exekutoren der Anna Catharina Clouth, J.Winckens als Exekutor des Johannes Clouth, Johannes Wilhelm Brandt, Älterer Kaplan (sacellanus senior), als derzeitiger Administrator, Hermann Dietrich von Wittgenstein, Älterer Kirchmeister, J.Jakob Hüls und Heinrich Krahn, beide Kirchmeister.RV: Litterae fundationis herren Anton, Johann und jufferen Clouth, Ausf.B: Cluth; d (nur Ausf.A) 1 (nur Ausf.B) (alle 18.Jh.).Urkunde ist entnommen aus Nr. 278.


Altsignatur : GSM014



1734
Permalink der Verzeichnungseinheit

1734 Mai 20Der Exekutor des Testaments der geistlichen Jungfrau Elisabeth Schmitz bekundet: Elisabeth Schmitz verfügte testamentarisch 3 Wochenmessen, 2 davon in St.Brigida, eine sonntags um 9 Uhr, eine donnerstags um 11 Uhr; die dritte soll mittwochs in der Kirche der armen Klarissen am Neumarkt gehalten werden. Zum Exekutor bestellte sie nach dem Tod des ursprünglich vorgesehenen Ratsverwandten, Weinmeisters und Kaufmanns Hermann Dietrich von Wittgenstein den kurfürstl. Gerichtsschreiber Johann Winckens. Gemäß ihrem Willen wird folgendes festgelegt: (1.) Die Messen sind zu den genannten Zeiten zu lesen. (2.) Nach den Messen soll der Priester in St.Brigida am Fuß des Altars und bei den Klarissen am Grab der Stifterin genannte Gebete sprechen. (3.) Das Kollationsrecht soll nach dem Tod der Mutter auf die Nachkommen des Johann Velden und seiner Frau Anna Gertrude Boose, falls nicht vorhanden, auf die Bossische Verwandtschaft zu Köln, oder, falls ebenfalls ohne Kinder, auf den ältesten Kirchmeister und ältesten Provisor an St.Brigida übergehen; bei Vakanz der Priesterstelle sorgt der Kollator für geeigneten Ersatz; er zieht die Stiftungsrenten ein. (4.) Bei Versäumnissen des Priesters ist in näher genannter Weise zu verfahren. (5.) Vorrang bei der Besetzung der Stelle soll gegebenenfalls ein Weltgeistlicher aus der Stifterfamilie haben. (6.) Für die Stiftung hat Elisabeth testamentarisch ein Kapital von 600 Goldgulden, niedergelegt in einer Rentenverschreibung von 1626 Juli 25 (altera sti.Jacobi apostoli) für die Stadt Zülpich bestimmt, wofür jährlich 34 Rtlr, 36 Albus bestellt werden; ferner hat sie ein Kapital von 200 Rtlr angewiesen; darüber wurde 1731 März 14 eine Urkunde vor dem Gericht der Herrschaft Gleuel ausgefertigt; jedoch wurde 1732 November 10 infolge Abtretung von Ansprüchen (cession) mit Stephan Lammerhierdt und dessen Frau aus Gleuel eine Vereinbarung getroffen und das Kapital auf ein belastetes Pfand in Form einer höheren Summe für 3 1/2 Prozent am 14.März angelegt. Einkünfte der Beteiligten aus dem Stiftungsgeld werden in näher bezeichneter Weise genau festgelegt. (7.) Ferner hat die Stifterin ein Kapital von 100 Rtlr gestiftet. Es ist per Pfandverschreibung von 1733 Juli 21 auf die Ländereien des Ferdinand Kirchherten angelegt worden. Die Bestimmung dieser Einkünfte wird im einzelnen genannt. (8.) Die Stifterin hat ein Kästchen angeschafft und dieses mit den drei Originalobligationen und dieser Gründungsurkunde dem Archiv der Pfarrkirche St.Brigida übergeben; darin sollen bei Ablösung der Kapitalien auch die Hauptsummen gelagert werden; die Gelder sollen sodann sinnvoll wieder angelegt werden; die Obligationen sind wieder in der Kiste zu deponieren. Diese Urkunde wird dreifach ausgefertigt, für die Kiste der Stifterin, die Mutter der Klarissen und die Witwe Veldens.Ausf., Perg. Siegel aufgedrückt, Unterschrift des Exekutors der Jungfrau Elisabeth Schmitz, J.Winckens.RV: Fundationsbrieff jungferen Elisabethae Schmitz seelig (18.Jh.); B 1 (18.Jh. oder später).Urkunde ist entnommen aus Nr.281.


Altsignatur : GSM015



1869
Permalink der Verzeichnungseinheit

Rom, 1869 Oktober 1Papst Pius IX. verleiht auf Anregung des Kölner Erzbischofs Paulus [Melchers] der an der einstigen Abtei und jetzigen Pfarrkirche Groß St.Martin zu Köln bestehenden St.Rochus-Bruderschaft, die bereits durch seinen Vorgänger Innozenz XI. mehrere Ablässe erhalten hatte, verschiedenen Ablässe. Einen vollständigen Ablaß erhalten u.a. alle Gläubigen, die in die Bruderschaft eintreten, am Tag ihres Entritts beim würdigen Empfang der Hl.Eucharistie sowie alle Teilnehmer an der jährlichen Prozession der Rochus-Bruderschaft von Köln nach Balkhausen, wenn sie in einer Kölner oder Balkhausener Pfarrkirche beten.Ausf., Perg., lat.; in roter Tinte aufgedrücktes Siegel des Ausstellers, Gegenzeichnung, Publikationsvermerk Baudris vom 28.Oktober 1869.Altsignatur: A I


Altsignatur : GSM016



1877
Permalink der Verzeichnungseinheit

Rom, 1877 Juni 15Papst Pius IX. gewährt allen Gläubigen einen vollständigen Ablaß für die Teilnahme an dem samstags nach dem Herz-Jesu Fest in der Pfarrkirche Groß St.Martin gefeierten Marienfest mitGebet für die Einheit der Christenheit und die Kirche.Ausf., Perg., lat., in roter Tinte aufgedrücktes Siegel des Ausstellers, Gegenzeichnung.RV: Acquistapace L 913 L. 19.Urkunde ist entnommen aus Nr. 85.


Altsignatur : GSM017



1879
Permalink der Verzeichnungseinheit

Rom, 1879 Februar 14Papst Leo XIII. gewährt allen Gläubigen einen Ablaß für die Teilnahme an den Gottesdiensten, die während der neun dem Fest des hl. Josef (19.März) vorangehenden Wochen jeweils mittwochs in der Pfarrkirche Groß St.Martin gefeiert werden, und zwar bei Teilnahme und Kommunionempfang am ersten und dritten Mittwoch und Gebet für die Einheit der Christenheit und die Kirche.Ausf., Perg., lat., Gegenzeichnung.RV: Acquistapace 803 L. 19.Urkunde ist entnommen aus Nr. 85.


Altsignatur : GSM018



1894
Permalink der Verzeichnungseinheit

Rom, 1894 April 28Papst Leo XIII. gewährt allen Gläubigen, die das demnächst in der Kirche Groß St.Martin aufgestellte Marienbildnis am Tag der Errichtung, am jeweiligen Jahrestag der Errichtung sowie am Sonntag vor oder nach dem Fest der Geburt Johannes des Täufers oder 7 Tage danach besuchen und dort eine Umkehr von ihren Sünden erreichen, einen vollständigen Ablaß, denen, die das Bild mit reuigem Herzen besuchen, einen Ablaß von 300 Tagen.Ausf., Perg., lat., in roter Tinte aufgedrücktes Siegel des Ausstellers, Gegenzeichnung, Publikationsvermerk des Generalvikars Kleinheidt vom 25.Mai 1894.RV: 1465 Monsign(ore) Gratzfeld L. 19.Altsignatur: A I.


Altsignatur : GSM019



1903
Permalink der Verzeichnungseinheit

Rom, 1903 Dezember 7Papst Pius X. gewährt allen Gläubigen, die die Kirche Groß St.Martin am Titularfest oder einem der 7 folgenden Tage besuchen und dort eine Umkehr von ihren Sünden erreichen, einen vollständigen Ablaß.Ausf., Perg., lat., in roter Tinte aufgedrücktes Siegel des Ausstellers, Publikationsvermerk vom 16.Dezember 1903 und Siegel des Kardinals Fischer.RV: Pelozi 770192 [?].Altsignatur: A I.


Altsignatur : GSM020


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