Historisches Archiv des Erzbistums Köln
C. - Dekanate und Pfarreien
Pfarr-, Stifts- und Klosterarchive der Kölner Innenstadt (inkl. altes Domarchiv)
Pfarrarchiv Groß St. Martin
Bestand Pfarrei Groß St. Martin
Bestand Groß St. Martin

1626 - 1846
Permalink der Verzeichnungseinheit

Armen-, Anniversarien- und Meßstiftung der Armen-Seelen-Bruderschaft aus dem Jahre 1636 (1513), [nach 1740]-[um 1846]


Enthält :
- Obliegenheit und Vermögen der Stiftung (Auflistung: ursprünglich ein Kapital von 9233 1/3 Rtlr u. a. für Anniversarien und Messen für H. Koch, Joh. Decker und Gerhard Klee), [um 1846] - Neugründung der Bruderschaft, 1513, mit erneuter Festlegung der Memorien, Vigilen etc. sowie Aufrichtung einer neuen Bruderschaftsordnung, (1513) [nach 1740] - fälschliche Besetzung einer Stelle "in des sogenanten Sylvesters Aldenhovens Convent auffm Brand" durch den Kirchmeister an Stelle des Provisors der Bruderschaft, um 1770 - Anberaumung der Rechnungslegung der Bruderschaft, 1760 - Streit: Kirchmeister von St. Brigida gegen Bruderschaftsmeister wegen Provisorenwahl, 1761 - Provisorenwahl, 1764-1765 - Verlängerung der Amtszeit des Bruderschaftsmeisters Schulten um ein Jahr, 1783 - Vergleich zwischen Kirchmeistern und Bruderschaftsmeistern wegen des Spendenhäuschens für die Armen, 1792 - Notizen über die Verwaltung der Stiftung während und nach der französischen Zeit, [um 1846]


Altsignatur : GSM259



1522 - 1887
Permalink der Verzeichnungseinheit

Meßstiftung des Tillmann von Upladen aus dem Jahre 1522, (1527) [18. Jh. ]-1887. Bemerkung: Die drei dieser Akte entnommenen Pergamenturkunden siehe unter Nr. 3, 4 und 5.


Enthält :
- Obliegenheit und Vermögen (Auflistung), [um 1846], 1833 - Kopie der Rentenverkaufsurkunde der Stadt Neuss von 1527 Oktober 22 (die Ausf. s. o. Nr. 5), [18. Jh. ] - Rechtsstreit zwischen der Stadt Neuss und dem Kirchenvorstand von Groß St. Martin: Zahlungsrückstand der Stadt und Höhe der Rente, 1854-1857, 1883 - Ablösung der Rentenzahlung durch die Stadt Neuss, 1882-1887


Altsignatur : GSM260



1500 - 1846
Permalink der Verzeichnungseinheit

Meßstiftung der Agnes, Witwe des Hermann von Elpen, aus dem Jahre 1588 (1588), 17. Jh. -[um 1846]. Bemerkung: Die dieser Akte entnommene Pergamenturkunde siehe unter Nr. 7.


Enthält :
- Obliegenheit und Vermögen der Stiftung (Auflistung), [um 1846] - Rentenzahlung für die Stiftung der Witwe Agnes (Auszug aus Liber sententiarum des Schreins Niederich), (1588), [17. Jh. ] - Bau eines neuen Spendenhäuschens für die Kirche St. Brigida, Notizen ab 1652, [nach 1747] - Kopie der Stiftungsurkunde von 1588 Februar 29 (die Ausf. unter Urkunden Nr. 7, die Kopie stammt aus einer anderen Ausf.), [um 1846]


Altsignatur : GSM261



1600
Permalink der Verzeichnungseinheit

Die Stadt Köln verkauft den Kölner Bürgern Dr. iur. Philipp Pingsthorn und dem Mühlenschreiber Andreas Eggeradt als den Testamentsvollstreckern der + Richmodis Schnorenberg, Witwe des Christian Hartmann, die dieses Testament u. a. zugunsten einer ewigen M


Altsignatur : GSM262



1608 - 1846
Permalink der Verzeichnungseinheit

Memorienstiftung mit Armenspende der Eheleute Johann Dalen und Margarete Rumpf aus dem Jahre 1612 mit Erhöhung der Stiftungssumme durch Johann Dalen jun. 1662 (1608-nach 1671), 17. /18. Jh.-[um 1846]


Enthält :
- Obliegenheit und Vermögen der Stiftung Auflistung), [um 1846] - Ausführungen über die in St. Brigida durchzuführenden Obliegenheiten der Stiftung der Eheleute Johann Dall (Dalen) und Margareta Rumptts (Rumpf) von 9 Rtlr erblichen Geldes, fällig an Lichtmeß aus der Hälfte eines Hauses im Pützhof, vom 16. März 1612 sowie eines von Johann Dall 1664 hinzugefügten Kapitals von 100 Goldgulden, aus dem jährlich am 24. Juni 5 Rtlr bezahlt werden. Bestimmungen mit Aufstellungen über die Verteilung der jährlichen Summe von 14 Rtlr, (17. /18. Jh.) - 1662 Oktober 12, vor genannten Schöffen des Gerichts zu Köln und dem Notar Nikolaus Ruidius trifft Johann Dhalen, Lizentiat der Rechte, Verfügungen für den Fall seines Todes, wodurch alle bisherigen Verfügungen ungültig werden: (1.) Der Erzbischof soll zum Unterhalt der Domkirche eine Turnose erhalten. (2.) Für die von seinen + Eltern in der Pfarrkirche St. Brigida gestiftete Memorie verfügt er eine jährliche Rente von 4 Goldgulden, die jährlich mit 5 Rtlr bezahlt werden und auf ein Haus auf dem Eigelstein angelegt sind. Das Vermächtnis, zu dem auch die von seiner Mutter testamentarisch gestifteten 50 Rtlr gehören sollen, soll entsprechend der Stiftungsanordnung seiner Mutter zur Lesung von Messen in St. Brigida verwendet werden. (3.) Die Niederlassungen der Karmeliter, genannt unserer lieben Frauen Brüder, der Patres der strengen Observanz, der Kapuziner und der Discalciaten in Köln erhalten je 10 Rtlr zum Lesen von Messen. (4.) Ferner erhalten die Dominikaner in Köln einen näher beschriebenen Kelch. (5.) Seine Nichte, die Jungfrau Maria Christina Feltmans erhält 1000 kölnische Taler, jeder zu 52 Albus; (6.) sein Vetter Johann Feltman, Kanoniker zu Speyer, erhält alles. was der Testator ihm schuldet samt einer Schilderei, die Prinzipalkirche von Antwerpen darstellend, sowie 50 Dukaten zu je 5 Reichsort; (7.) sein Vetter Jakob Marschall, Regularkanoniker des Augustinerordens in Köln, zeitlebens jährlich 10 Rtlr zu genannten Bedingungen. (8.) Sein Vetter Barthold Feltman, Profeß in Brauweiler, erhält 20 Rtlr, (9.) sein Vetter Johann Vestorff, Pastor in Nettesheim 8 Rtlr, die er ihm schuldet; (10.) seine Nichte Katharina Starckt, Wohnhaft zu Huißback, erhält 50 Rtlr, (11.) sein Vetter Heinrich Dhalen im Bergischen Land 12 Rtlr; (12.) der Doktor der Hl. Schrift und Kanoniker des Stifts St. Severin und Pastor an St. Paul, Gottfried Molano, erhält eine Schilderei, die Allerhöchste Dreifaltigkeit darstellend. (13.) Ferner stiftet er 75 Rtlr für 300 Messen. (14.) Die große Lateinische Mariensodalität bei den Patres der Gesellschaft Jesu in Köln erhält 30 Taler kölnisch, (15.) die Erzbruderschaft zu den Kapuzinern in Köln 10 Rtlr für 40 Messen. (16.) Der Barbaraaltar in Mariengraden erhält eine alte Tafel mit zwei Flügeln, den gekreuzigten Christus darstellend; (17.) die Eheleute Heinrich Sibertz und Maria Ganßen erhalten je einen Goldgulden, (18.) ebenso das Dienstmädchen des erwähnten Pastors zu St. Paul, Adelheid Halffens. (19.) Zu Erben seiner übrigen Güter setzt er Anna Margareta Marschall, genannt Veltmans, Tochter seiner verstorbenen Schwester, Gertrud Veltmans, die bereits die 1000 Taler kölnisch erhält. (20.) Zu Exekutoren des Testaments bestellt er den Kanoniker und Scholaster von Mariengraden, Johann Newman und Paul Veltman, die für ihre Mühe je zwei Severinen und zudem näher spezifizierte Kunstgegenstände (u. a. ein Rubensgemälde) erhalten. Darüber sollen von den Schöffen zu besiegelnde Urkunden ausgestellt werden. 1662 Oktober 12. Unterschrift des Notars, Kopie, 17. /18. Jh. - Schreinsbuchauszüge betr. Stiftung einer Rente von 9 Rtlr aus der Hälfte eines Hauses im Pützhof durch Johann Daall und seine Ehefrau Margareta Rumpffs, 1612, mit Aufzeichnungen der Stiftungsobliegenheit, (1608-nach 1671) 17. /18. Jh


Altsignatur : GSM263



1627 - 1846
Permalink der Verzeichnungseinheit

Armen-, Anniversarien und Meßstiftung der Katharina Ulrich, Witwe des Heribert Wipperfürth aus dem Jahre 1635 (1627-1641), 17. Jh. -[um 1846]


Enthält :
- Obliegenheit und Vermögen der Stiftung (Auflistung), [um 1846] - Urkunde: Vor dem Offizial des Kurfürstlichen Hofgerichts zu Köln bekunden Christian Lindlaer, Bürger und Ratsverwandter der Stadt Köln und Bernhard Lepper, Notar des kurfürstlichen Hofgerichts als Testamentsvollstrecker der Katharina Ulrich, Witwe Herberts von Wipperfürth, daß die Verstorbene testamentarisch verfügt hat, zwei Memorien, am St. Heribertstag [16. März] und am St. Katharinentag, oder bei Verhinderung jeweils einen Tag davor oder danach, in der Pfarrkirche St. Brigida sowie eine Singmesse mit zwei Kaplänen oder Priestern und drei Lesemessen zu stiften; dabei sollen auch die an den Messen teilnehmenden Armen versorgt werden (Präsenz erhalten). Da ihr Mann wünschte, daß ihr beider Grab in der Pfarrkirche St. Brigida nach ihrem Tod nicht mehr geöffnet wird, hat sie folgendes verfügt: Da die Kapläne an St. Brigida keine eigene Wohnung haben, sondern sich neben dem Pfarrer im Pfarrhaus aufhalten müssen, soll ihre Behausung an der Neugasse, genannt zum eisernen Hondt, durch die Testamentsvollstrecker verkauft und dafür ein näher bei der Kirche gelegenes Haus erworben und den Kaplänen als Wohnung zugeteilt werden, unter der Bedingung, daß der Pfarrer samt den Kirchmeistern die beiden Memorien (die sie Zeit ihres Lebens schon halten ließ) ordnungsgemäß halten, dazu Licht, Wein und Brot beschaffen und die Grabstätte nicht mehr öffnen lassen; außerdem sollen von ihrer genannten Behausung 500 Taler in Form einer jährlichen Rente angelegt werden, von der die Armen zu versorgen sind. Des weiteren hat sie angeordnet, den Pfarrer oder einen der Kirchmeister zu bestimmen, der die jährlichen Erträge von den 500 Talern Kapital erhebt und bei der Memorie austeilt; er soll dafür je Memorie ¿ Rtlr erhalten. Dem Inspektteur der Memorie, den die Exekutoren aus den benachbarten Pfarrern auswählen, soll ebenfalls bei jeder Memorie ¿ Rtlr zugeteilt werden; der restliche Ertrag aber soll unter 12 oder mehr Hausarme aus der Pfarrei oder der Stadt verteilt werden, wobei ihren Freunden oder Verwandten bei Bedürftigkeit der Vorrang zu geben ist, und zwar je Memorie der halbe Jahresertrag. Wenn ein Armer stirbt, soll der Ernannte einen Neuen an dessen Stelle setzen und ihn in ein besonderes Verzeichnis einschreiben. Wenn Pfarrer und Kirchmeister in diese Bedingungen nicht einwilligen, sollen die Testamentsvollstrecker die Behausung verkaufen, das Geld in eine sichere Rente anlegen und neben der Stiftung der Memorien nach besonderer Prüfung der Angelegenheit Inspekteure ernennen und ihre Entlohnung besorgen, den restlichen Ertrag zur Zeit der beiden Memorien an die Armen verteilen. Bei Versäumnissen bzgl. der Abhaltung der Memorien sollen diese zusammen mit dem an St. Brigida übertragenen Haus an die Pfarrkirche, deren Pfarrer die Testamentsvollstrecker zu Inspekteuren ernannt haben, transferiert und dort gehalten werden; neuer Inspekteur wird dann der Pfarrer von St. Brigida. Bei erneutem Versäumnis wechselt die Abhaltung wieder an St. Brigida u. s. f. Inzwischen haben die Testamentsvollstrecker das Haus zum eisernen Hondt im Beisein des Pfarrers von St. Brigida für 1300 Taler kölnisch verkauft. Davon wurden 500 Taler auf dem Haus belassen, zu 3 Prozent jährlich, zahlbar jeweils zu St. Johannis [24. Juni] und für die Armen zu Verwenden; die übrigen 880 Taler werden für die Memorie zu 4 Prozent jährlich beim Rat der Stadt Köln angelegt, zahlbar jeweils am 29. August (decollatio Sti. Johannis). Jedoch ergeben sich beim Ankauf des Hauses für die Kapläne Schwierigkeiten. Daher haben sich beide Testamentsvollstrecker mit dem Pfarrer von St. Brigida, Jakob Horns, Doktor der Biblischen Schrift, unter Zustimmung des Abts und Konvents von Groß St. Martin abgestimmt und die beiden Memorien, die Messen mit gewöhnlichen Vigilien an obengenannten Terminen und eine wöchentliche Lesemesse samstags zwischen 9 und 10 Uhr, oder wann es dem Pfarrer genehm ist, so gestiftet, daß dafür vorbehaltlich des weltlichen Patronatsrechts (salvo iure patronatus laicalis), das sich die Testamentsvollstrecker (Exekutoren) für sich und ihre Erben vorbehalten ein geeigneter Priester ernannt wird, der die Messen liest und jeweils anschließend auf dem Grab der Stifterin und ihrer Kinder in näher bezeichneter Weise für die Verstorbenen betet. Bei der Auswahl sind qualifizierte Verwandte der Stifterin vorzuziehen. Der Priester soll von den genannten jährlichen Renten aus den 800 Talern Kapital jedes Jahr 24 Taler kölnisch erhalten und daraus dem Pfarrer die iura altaris entrichten. Es folgen Bestimmungen über die Auszahlung weiterer Beträge an Anwesende, Pfarrer, Ministranten, Schulmeister, Offermann. Es verbleiben noch 12 Taler kölnisch, die je zur Hälfte bei den Memorien an die Armen zu verteilen sind. Entsprechend dem Testament sind 24 Hausarme ausgewählt, die in ein Register einzutragen sind; beim Besuch der Messe erhalten sie je 12 Albus Kölnisch. Die Rente wird vom Pfarrer erhoben, ihr Empfang quittiert und entsprechend verteilt. Falls der Pfarrer für die Kapläne eine eigene Wohnung findet woran der Pfarrer und die Kirche, nicht aber die Kirchmeister und Gemeinde geschrieben werden sollen dann soll die wöchentliche Messe aufgehoben und nach der ursprünglichen Anordnung verfahren werden. Die Testamentsvollstrecker bestimmen den Pfarrer von St. Alban zu Köln zum Inspekteur, der genannte Pflichten zu erfüllen hat. Siegelankündigung: Abt und Konvent des Klosters Groß St. Martin; die Urkunde wird dreifach ausgefertigt und dem Pfarrer von St. Alban als Inspekteur und dem Pfarrer von St. Brigida übergeben. Siegler der Aussteller; 1635 Dezember 7; Vermerk des Notars Konrad Faust, Siegel des Offizials (Offizialatssiegel), Abteisiegel u. Konventssiegel von Groß St. Martin, mehrere Kopien, 18. Jh. - Auszug aus dem Testament der Katharina Ulrich, (1627) [17. Jh. ] - Verwendung der bei der Stadt angelegten Rente von 800 Talern für den Umbau des Pfarrhauses zu St. Brigida, 1789-1790 - Ablösung einer Rente von 18 ¿ Talern der Katharina durch die Testamentsvollstrecker (Schreinsbuchauszug), (1641) - Verwendung einer Rente von 14 Talern der Stifterin, um 1734


Altsignatur : GSM264



1632 - 1846
Permalink der Verzeichnungseinheit

Anniversarien- und Meßstiftung der Katharina von Gaill aus dem Jahre 1632, 1632-[um 1846]


Enthält :
- Obliegenheit und Vermögen der Stiftung (Auflistung), [um 1846] - Urkunde: Vor dem Priester des Predigerordens und Beichtvater der Stifterin, Nikolaus Frölich, bekundet die Jungfrau Katharina Geill, daß sie am 2. Juni 1629 vor dem Notar Christian Adenau (Adenaw) und 2 Zeugen über ihre Möbel, Gerätschaften, Geld und Wertgegenstände Bestimmung für den Fall ihres Todes getroffen hat. Diesen Besitz gibt sie außer jenem Teil, den sie ihrer Nichte Anna Geill vermacht hat, an ihre Nichte Margareta Geill. Jedoch hat sie sich dabei 840 Rtlr vorbehalten, von denen 100 Rtlr ihr Neffe Johann Philipp erhalten soll; davon soll er seiner Möne zu deren Lebzeiten 4 Rtlr geben, die er nach ihrem Tod behalten darf. 100 Rtlr davon hat sie zur Ehre Gottes verwandt, über die restlichen 640 kann sie noch verfügen. (1.) Daher vermacht sie nun 100 Rtlr, die nach ihrem Tod durch ihren Bruder Kaspar sofern dieser die Hauptsumme bis nach ihrem Tod behält zu übergeben sind, dem Pfarrer und den Kirchmeistern der Pfarrkirche St. Brigida in Köln für ein Anniversarium, das diese jährlich an ihrem Todestag oder 8 Tage davor oder danach am Hochaltar mit Gesang, Ministranten, Diakon und Subdiakon, und drei Lesemessen halten sollen. Am Vortag des Anniversariums sollen gemäß der Kirchenordnung von St. Brigida die Vigilien für die Verstorbenen gesungen werden. Nach den Seelenmessen mit den üblichen Gebeten soll das Grab besucht werden; dort sind entsprechende Gebete und der Segen zu verrichten. Der Pfarrer soll Sorge für die Beleuchtung des Grabes durch eine Wachskerze von drei Pfund an den Tagen des Anniversariums und der Seelenmessen tragen. Für Brot, Wein, Kerzen und Messen sollen die Kirchmeister ihm 6 Mark kölnisch, den beiden Ministranten, den Schulmeistern und dem Offermann je 8 Albus geben, für jede Lesemesse 12 Albus, denen, die die Vigilien singen, einen Taler, aufzuteilen unter den Anwesenden, sowie dem Pfarrer für die Grabkerze einen Taler. Wegen des Weihekasels erhält der Offermann 8 Albus; was dann übrig ist, verbleibt der Kirchenfabrik. (2.) Ferner vermacht die Erblasserin der St. Mariae-Ablaß-Kirche 50 Rtlr für eine neue Orgel. (3.) 50 Rtlr sollen unter den Hausarmen verteilt werden. (4.) 60 Rtlr gibt sie den Predigern in Köln [?] für einen neuen Vorhang am Salvatoraltar, (5.) dem Kloster Klein-Nazareth unter Sachsenhausen 25 Rtlr, (6.) den Nachbarn in ihren Häusern in der Gereonstraße 8 Rtlr. Die Bestimmung der verbleibenden 347 Rtlr behält sie sich noch vor. 1632 Februar 28, Unterschriften von Nikolaus Frölich und Catharina Gaill; Ausf., Papier, 1632 - Ausführung der Stiftungsbestimmungen bzgl. St. Brigida durch die dortigen Kirchmeister Hermann Dietrich von Wittgenstein, Anton Biamo, Johann Jakob Hüls u. Heinrich Krahn, 1733


Altsignatur : GSM265



1644 - 1846
Permalink der Verzeichnungseinheit

Meß- und Anniversarienstiftung des Johann von Broich aus dem Jahre 1644, (1644), 1720-[um 1846]


Enthält :
- Obliegenheit und Vermögen der Stiftung (Auflistung), [um 1846] - Urkunde: Die Aussteller [Erben der Familie Broich mit Abt, Prior u. Konvent von Groß St. Martin] bekunden: (1.) + Caspar von Mülheim, Ratsverwandter der Stadt Köln, hat am 13. Januar 1586 mit der Zustimmung seines Schwiegersohnes (eythumbs) Johann Broich, Ratsverwandter der Stadt und Bannerherr des Weinamtes in Köln, aus der strittigen Pflugischen Erbschaft testamentarisch mehrere hundert Taler kölnisch den Armen vermacht. (2.) Am 16. April 1622 hat Johann Broich dieses Vermächtnis auf 1000 Taler erklärt und ihm noch 2034 Rtlr aus seinen anderen Gütern zugeschlagen, außerdem für den Fall, daß seine Tochter Margareta Broich kinderlos stirbt, 1000 kölnische Taler den Hausarmen übertragen. (3.) Am 8. Mai 1621 hat besagte Margareta Broich testamentarisch 5000 kölnische Taler für 2 Messen und für eine Anzahl von Armen vermacht. Ihr Bruder Johann Broich, Sohn des Johann Broich und ebenfalls zeitweilig Ratsverwandter und Bannerherr des Weinamtes, ist gestorben, bevor er den letzten Willen seiner Verwandten vollziehen konnte. Daher errichten sämtliche Kinder und Erben des zuletzt verstorbenen Johann Broich und seiner Frau Katharina Rusterlaes, nämlich Jacob, der Doktor der Rechte, Kanzler zu Molzheim und Geheimer Rat des Kurfürsten von Lothringen (!), Heinrich Andreas Gaill und Margareta Broich, der Haushändler Johann Broich, der Doktor der Rechte und Ratsverwandte der Stadt Köln Johannes Lemgovius und Christina Broich, der Doktor der Rechte und kurfürstliche Rat Jacobus Grass und Sibilla Broich sowie auch Christina Hollandt, die Witwe des verstorbenen Johann Broich und Sibert Strader als Kurator und im Namen des Adam und der Christine Broich, aus zweiter Ehe des Johann Broich mit Christine Hollandt am Mittwoch, den 24. April 1644 [in der Kopie: 27., jedoch aufgrund der Wochentagangabe der 24. ] folgende Stiftung. Sie stiften 3 wöchentliche Lesemessen, ein gesungenes Anniversarium und eine wöchentliche Spendung für 30 Arme; und da nicht alles nach dem Wortlaut des Testaments durchgeführt werden kann, stiften sie es gemäß und geben dazu 10250 Taler kölnisch, von denen aber zuvor 250 Taler gemäß dem Testament des Kaspar Mülheim an die Erben der Frau Bielchen von Mülheim, jetzt Ballendunck und Ellersche Erben, zu zahlen sind. (1.) Die Erben sowie Abt, Prior und sämtliche Konventualen des Klosters Groß St. Martin in Köln, in dessen Kirche unterhalb des Dreikönigsaltares die Vorfahren der BroichErben ihre Grabstätte haben, haben sich geeinigt, daß dort an diesem Altar in näher bezeichneter Weise wöchentlich donnerstags zwischen 7 und 8 Uhr morgens eine Messe mit Totengedenken für die Familie gehalten wird, ferner (2.) eine Singmesse oder Anniversar am selbigen Ort am 24. April [s. o. ] gegen 8 Uhr morgens oder am Folgetag. (3.) Zur Sicherung dieser Stiftung erhalten Abt, Prior und Konventualen ein Kapital von 700 Rtlr jährlich, je zur Hälfte zum 1. Mai und zum Fest Allerheiligen, und zwar im Zeitraum von 14 Tagen oder einem Monat nach dem jeweiligen Termin, wovon die Konventualen am Gedächtnistag eine näher bezeichnete Speisung erhalten. (4.) Ferner sollen am genannten Altar zwei weitere wöchentliche Lesemessen freitags und samstags gegen 7 Uhr morgens von einem besonderen von den Erben ausgewählten Priester gehalten werden. Der Prister erhält dafür ein Kapital von 1000 Rtlr, jährlich zahlbar an den beiden obengenannten Zahlterminen. 5.) Abt, Prior und Konventualen erhalten 200 Rtlr Kapital, zahlbar wie oben. (6.) Nominationsund Präsentationsrecht werden in näher bezeichneter Weise geregelt. (7.) Jeden Samstag sollen in der Kirche Groß St. Martin 30 Arme nach Anhörung der Messe und nach dem Gedenken für die Stifter 8 Albus kölnisch erhalten. Die Armen werden von den Erben Johann Broich, Christina Hollandt verwitwete Broich, Margarete Broich, nun Gail, Christina Broich, nun Lemgovius, Sibilla Broich, nun Grass, Christina Broich und Adam Broich in der näher beschriebenen Weise benannt und als Berechtigte ausgewiesen. (8.) Die Stifter ernennen den Notar Johann Andreas von Nichem zum Verwalter der Stiftung, dessen Aufgaben und Entschädigungen im folgenden aufgezählt werden. Folgt: Verzeichnis angewiesener Gelder: Margarete Broich, verwitwete Gail 1200 Taler kölnisch, Johann Broich 3400, Christina Broich, nun Lemgovig, 1000, Sibilla Broich, nun Graß, 1200, dazu insgesamt 3300; ergibt eine Summe von 10100 Talern kölnisch. (9.) Diese Kapitalien, aus deren Renten die Stiftungsobliegenheiten zu bestreiten sind, haben genannte Personen angewiesen. Sie lassen sich sobald ihnen die elterlichen Güter übergeben sind diese hinsichtlich der Stiftung im Schrein bestätigen; bis dahin werden sie das Geld zu 4 Prozent jährlich anlegen. Dazu haben sie gemeinsam ein [oben bereits genanntes] Kapital von 3300 Talern gegeben, die ihr Vater Johann Broich am 4. Februar 1628 auf das Haus zur Fontein, im Schrein Sivertz (?) genannt, oberhalb des Martores (Marportzen) gelegen zu näher ausgeführten Bedingungen angelegt hat. Die Erben haben versprochen, den Inspektoren 150 Taler kölnisch zu zahlen. Einen etwaigen Überschuß sollen diese für den Dreikönigsaltar oder für die Armen verwenden. Falls ein Kapital gekündigt wird, soll in näher bezeichneter Weise verfahren werden. (10.) Zu Inspektoren haben die Erben den Johann Broich sowie den derzeitigen Abt von Groß St. Martin erwählt; nach dem Tod Johanns soll der jeweils älteste Erbe die Funktion innehaben. Ankündigung der Unterschriften der Erben; Siegelankündigung durch Abt, Prior und Konventualen von Groß St. Martin mit dem Abtsund Konventssiegel; 1644 April 24, Unterschriften: Christina Hollandt, Johannes Lemgovig, Johann Broich, Sibille Graß; Abt Henrich Libler, Senior Arnold Weller, Prior Gerhard Crapolius von Groß St. Martin. Besiegelt mit dem Abtsund Konventssiegel, Kopie 17. Jh. - Notariell beglaubigte testamentarische Verfügung des Hermann Joseph Broich, 1720-1724 - Erneuerung der Stiftung mit teilweise veränderten Bestimmungen, 1727-1732 - Rechnung der Stiftung von April 1784, 1785 - Veränderungen bzgl. Vermögen und Obliegenheiten der Stiftung (Auflistungen), 18. Jh. - Auszüge aus dem Liber Laurentii, [nach 1744] - Status und Aufteilung der Stiftung zwischen der Kirche Groß St. Martin und der Armenverwaltung, 1821


Altsignatur : GSM266



1644 - 1831
Permalink der Verzeichnungseinheit

Meß- und Anniversarienstiftung des Johann von Broich aus dem Jahre 1644, (1644)-1831


Enthält :
- Kopien der zur Stiftung Broich gehörenden Urkunden, (1644-1802) 1812 - Vermögensund Verwaltungsstatus, 1831 - desgl., 1821 - Quittung über gezahlte Kauf-, Erbstandsoder Ablösungsgelder, 1825 - Übertragung des Hauptund Nebenhauses unter Goldschmidt in scrinio Dollendorff an die Broich'sche Stiftung, 1728 - Stiftungsrechnung für die Jahre 1825 bis 1829 des Kirchenrendanten, 2 Ausff., 1830 - Rechnungsrevision bzgl. der Stiftungen Broich, Clouth u. Choisie durch das Generalvikariat, 1831 - Unterlagen zur Verwaltung der Stiftung, 1790-1825

auch:

- Journal Général De Politique, De Litérature Et De Commerce, Nr. 239 vom 10. Fructidor Jahr VI. - Weltund Staatsboth zu Köln, Nr. 122 vom 10. Fructidor Jahr VI.

Altsignatur : GSM267



1648 - 1890
Permalink der Verzeichnungseinheit

Stiftung der Eheleute Winand Schlecht und Gudula geb. Scheiff aus den Jahren 1648 sowie Rente des Wilhelm Wallendahl und seiner Ehefrau Anna Maria geb. Rövenich, (1648), 1650-1890


Enthält :
- Jakob Schorn, Pfarrer, Michael Westenberg, Johann von Lith und Viktor Judendunck, alle Kirchmeister von St. Brigida in Köln, bekunden, daß ihr Kollege Winand Schlecht, weiland ebenfalls Kirchmeister, und seine Ehefrau Gudula Scheiff zwei Wochenmessen dienstags und freitags um 1030 Uhr sowie als Memorie eine jährliche gesungene Reliquienmesse in der Pfarrkirche St. Brigida gestiftet haben, gegen 27 Rtlr jährlicher Abgabe (Fahre); diese sind zu zahlen jeweils am 1. Juni von ihrem Backhaus in der Lintgasse. Die beiden ältesten Kirchmeister als dazu bestimmte Kollatoren und Aufsichtführende über die Stiftung sollen das Geld an diesem Termin oder im Zeitraum von 14 Tagen danach erhalten und davon folgende Teile auszahlen: (1.) Dem Offizianten der Messe jährlich 20 Rtlr, und zwar halbjährlich jeweils die halbe Summe, (2.) dem Pfarrer 3 Rtlr, (3.) den Kaplänen für die allsonntägliche Bitte auf der Kanzel für das Stifterehepaar 1 Rtlr, (4.) dem Offermann ¿ Rtlr, (5.) den beiden ältesten Kirchmeistern zusammen ¿ Rtlr und (6.) für das Jahrgedächtnis (Jahrgezeit) 2 Rtlr, die an den Chor zu verteilen sind, damit daraus auch 3 Lesemessen bezahlt werden, die durch die Kapläne oder Chori socii unter dieser Requiemsmessen gefeiert werden sollen. Freunde und Verwandte erhalten den Vorzug als Offizianten bei Bereitschaft zum Amt und entsprechender Qualifikation. Falls durch das Versäumnis der aufsichtführenden Pfarrer und Kirchmeister die Ausübung der Stiftung gestört wird, haben die Nachkommen der Stifter das Recht, die Stiftung an eine andere Stelle zu transferieren. Aus dem Backhaus der Stifter, zum Seil oder Mindhaus genannt, soll solange die Stiftung besteht und der Bewohner dieses Hauses gute Ware liefert zur Spende der [Arm-] SeelenBruderschaft der Pfarrkirche aufgehendes Brot gegen den jeweiligen Tageswert, der dem Hausbewohner zusteht, geliefert werden. Pfarrer und Kirchmeister gewähren den Stiftern und ihren Nachkommen ein Grab und einen Grabstein im hohen Chor vor dem Altar neben dem Grab des Kanzlers Gailensehl, bezeichnet mit der Nummer 122, über das dieselben, solange die Stiftung besteht, frei verfügen können; jedoch müssen sie es gemäß alter katholischer Ordnung jährlich beleuchten lassen. Sie dürfen darin auch ihre Freunde, Verwandten und guten Bekannten bestatten lassen, jedoch muß bei jeder Übertragung des Grabes auf einen anderen Besitzer per Erbrecht auf andere Weise dem Pfarrer und den Kirchmeistern für die Kirche ein Goldgulden gezahlt werden. Siegler beider Ausfertigungen eine für das Archiv der Pfarrkirche, eine für die Stifter die Aussteller; 1648 Mai 10, 3 Kopien, 18. Jh. [Die eigentliche Stiftungsurkunde vom 10. Mai 1646 befindet sich im PfA St. Brigida Ur kunden (= C I) Nr. 74a.] - Umrechnung der Rente zu 27 Rtlr in preußische Währung, 1863 - Beschwerde des W. Wallendahl über die Erhöhung der Rente von ehemals 27 Rtlr auf dem Haus Lintgasse 5, gen. zum Seil, seitens des Kirchenvorstandes, 1838 - Michael Westenberg, Weinand Schlecht, Johann von Lith und Viktor Judendunck quittieren den Empfang von 100 Talern kölnisch jeder Taler zu 52 Albus vom Pfarrer Jakob Schorn; dieses Geld ist angelegt auf ein Haus an der Stelle des Buttermarktes, die zur Trappen genannt wird, und dient der Beleuchtung der Ampel vor dem Allerheiligsten; vorher bestand eine Abgabe (Fahr) von einer Mark zu 63 Albus kölnisch auf das Haus genannt die Pfaw [?] in der Neugasse. Die Aussteller werden jährlich an St. Michaelis [29. September] dem Pfarrer 4 Taler davon zahlen. Unterschrieben und besiegelt durch die Aussteller. 1650 Januar 3, Ausf., Papier, 4 Siegel der Aussteller aufgedrückt (Nr. 2 beschädigt), 4 Unterschriften der Aussteller - Grundbucheintrag Lintgasse 5 auf den Namen des Heinrich Schmitz, 1890 - Notarielle Anerkennung der Rentenverpflichtung des Johann Gottfried Wallendahl, der Helena Wallendahl und Sibilla Wallendahl, 1853 - Bescheinigungen über die Beurkundung der gestifteten Rente von 27 Rtlr im Schrein Brigida, Nova platea, [18. Jh. ] - Erneuerungen der Rente zu Gunsten der Kirchenfabrik von Groß St. Martin, 1808-1882,


Altsignatur : GSM268



1649 - 1846
Permalink der Verzeichnungseinheit

Meßstiftung der Eheleute Michael Westenberg und Adelheid Kremer aus dem Jahre 1649, (1648)-[um 1846]


Enthält :
- Obliegenheit und Vermögen der Stiftung (Auflistung), [um 1846]; - Vor dem Offizial des erzbischöflichen geistlichen Hofgerichts in Köln stiften die Eheleute Michael Westenbergh, Bürger zu Köln, und Adelheid Kremerß eine Memorie in der Pfarrkirche St. Brigida zu Köln. Dazu sind 350 Rtlr Kapital, wovon jährlich zu Ostern 14 Rtlr Rente anfallen, beim Rat der Stadt wie beurkundet angelegt. Sie verordnen, daß in St. Brigida ein Offizium einer wöchentlichen Messe begründet und ein Priester angestellt wird; die Messe ist samstags morgens um 8 Uhr am Hl. -Kreuz-Altar durch genannten Priester zu lesen, der dafür aus den 14 Rtlr Rente bezahlt wird. Es folgen Bestimmungen zum Nominations- und Präsentationsrecht und zum Verfahren bei zeitweiliger Vakanz. Der Pfarrer von St. Brigida erhält jährlich 2 Taler zu je 52 Albus von den 14 Talern. Jeder Kirchmeister erhält jährlich vom Patron ¿ Taler. Siegler der Offizial mit dem Offizialatssiegel. 1649 Oktober 15; Unterschrift des Notars Michael Jakob Scheiffartz, Kopie 17. Jh. und eine Kopie 18. Jh. - Zusatz zu der Stiftung durch die Jungfrauen Adelheid und Anna Scheffens (1763, 1768)


Altsignatur : GSM269



1677 - 1846
Permalink der Verzeichnungseinheit

Meßund Anniversarienstiftung des Johann Kirchrath aus dem Jahre 1696, (1677-um 1696)-[um 1846]


Enthält :
- Obliegenheit und Vermögen der Stiftung (Auflistung), [um 1846] - vor Arnold Judendunck und Heinrich Arnold Hamblaeh, Doktoren beider Rechte und Schöffen des hohen weltlichen Gerichts zu Köln, und Ludolf Heistermann, kaiserlicher Notar, treffen Heinrich Kirchrath, Ratsverwandter in Köln, und seine Ehefrau Susanna folgende Verfügung für den Fall ihres Todes: Beide sollen in der Pfarrkirche St. Brigida ihrem Stande gemäß begraben werden. Sie benennen ihren gesamten Besitz und widerrufen frühere Verfügungen, soweit sie folgenden Bestimmungen widersprechen. Sie vermachen ein jeder gesondert dem Kölner Erzbischof eine Turnose und zum Bau des Domes eine weitere Turnose. Alle den Kindern gezahlten Heiratspfennige, Aussteuer oder andere Vorschüsse schenken sie diesen derart, daß ein Kind dem anderen gegenüber diesbezüglich keine Forderung mehr erheben kann. Auch ihr Schwiegersohn Hermann Waldtscheidt, Kurfürstlicher Leibschneider, und ihre Tochter Anna, Eheleute, sollen auf alle bestehenden Ansprüche verzichten, bevor ihnen ein Erbteil zukommt. Im Weigerungsfall gilt näher spezifizierte Anordnung. Die Erblasser haben ihr Vermögen in folgende Teile (Lößer) geteilt, wobei Teil (Loß) Nummer 1 ihrem Sohn Johannes zusteht: (1.) zwei Häuser in der Neugasse, das eine ihre jetzige Wohnung zum großen Kessel, jetzt zum Brunnen genannt, mitsamt dem kleinen Kessel auf den Brand ausgehend, das andere in der Niedergasse, genannt zum Kreuz, ebenfalls Wohnung der Erblasser, (2.) zwei Häuser auf einer Hofstatt auf dem Brandt, gebaut von + Paul Außem und Anna Mautrath, Eheleute, (3.) drei Häuser auf dem Pluckhof, (4.) ein Haus auf der Herzogstraße neben dem Herren Meinerzagen, und zwar unter genannter Bedingung. Als 2. Teil bestimmen die Erblasser für ihre Tochter Maria eine Hälfte und für ihre Kinder aus erster oder weiteren Ehen die andere Hälfte folgenden Besitzes: (1.) das Haus zum Hirtz auf dem Brandt, (2.) ein weiteres, über dem Hirtz gelegenes Haus zur Dauben, (3.) zwei Häuser hinter der Dauben im Gäßchen, (4.) ein weiteres Haus über dem Hirtz, (5.) das Haus zum Ritter oberhalb der Mauer, (6.) ein Haus in der Lohrgasse [?], (7.) ein Haus auf dem Pfluckhof, ge nannt zum Geist, (8.) ein Haus unter 16 Häusern gelegen, (9.) ein Haus in der Diepengasse [Thieboldsgasse]. Als 3. Teil bestimmen sie für ihre Tochter Anna die Hälfte und für ihre ehelichen Kinder die andere Hälfte folgenden Besitzes: (1.) das neue Haus auf dem Domhof, (2.) das Nebenhaus zum Moiran, (3.) zwei Häuser in der Bürgerstraße im Kirchspiel St. Brigida, (4.) das Backhaus auf dem Krigmarck [Griechenmarkt], (5.) zwei Häuser darüber. Ein Stamm der Nachkommen soll den anderen nichts von diesen Erbschaften herausgeben. Ferner vermachen die Erblasser ihrem Sohn Johannes das Haus zum Goldgulden in der Bürgerstraße, der schwachsinnigen Enkelin Anna Margareta, Kind ihrer Tochter Maria, das andere dort in der Bürgerstraße zum Platzwart gelegene Haus zum Nießbrauch auf Lebenszeit; nach ihrem Tod soll es an deren Bruder und Schestern fallen. Ihrem Sohn Heinrich, Profeß bei den Discalciaten, der mit Zustimmung des Ordens abgefunden ist, erlassen sie alle Abfindungen und Kosten. Es folgen Bestimmungen zur Ausführung und rechtlichen Sicherung dieses Testamentes. Zeugen: Paulus Joseph Elbertz, Registrator der Stadt Köln, und Viktor Steffens, Vikar im Kapitel. Siegel. Unterschrift des Notars. Kopie, 18. Jh. - Vergleich wegen der testamentarischen Bestimmung einer Wochenmesse durch Susanna Severer, Witwe des Heinrich Kirchrath, aus dem Jahr 1681: 1688, den 15. Januar, wird in Anwesenheit der Exekutoren Kirchrath, Johann Engelbert Wessel und seiner Frau Anna Katharina Weyerstraß, Wilhelm Kesseler und seiner Frau Anna Weyerstraß, Gottfried Strauß als Bevollmächtigter der Maria Kirchrath, Ehefrau des Johann Scheffen, Albert Gronen als Vormund der drei Waldscheidtschen Unmündigen und Bevollmächtigter der Anna Waldscheidt und deren Ehemann Johann Müller, Ignatius Waldscheidt und Christian Marcin als Ehemann der Clara Sibilla Waldscheidt entschieden, daß die Summe von 400 Rtlr, die Susanne Severer, verwitwete Kirchrath in einer Urkunde vom 8. November 1681 für eine Wochenmesse gestiftet hat, aus dem Kapital gleicher Höhe, das die Eltern bzw. Großeltern am 5. Mai 1663 im Schöffenschrein auf ein Haus auf dem Thurnmarkt neben dem Haus zum Thurn für 4 Prozent jährlich angelegt haben, unter Beachtung der im weiteren genannten Bestimmungen übertragen wird. 1677 Juni 14; Kopie, 18. Jh. - Testament des Johann Kirchrath: Nach dem Tod seiner Frau Adelheid Erßers und an genannter Krankheit leidend trifft Johann Kirchrath folgende Verfügungen: Sein Leichnam soll in seiner Pfarrkirche im neu gefertigten Grab auf die gleiche Art wie der seiner Frau beerdigt werden; dem Erzbischof von Köln vermacht er eine Turnose und eine weitere zum Bau des Domes. Bezüglich der am 15. Januar 1688 von allen Erben getroffenen Bestimmung wegen der von seiner Mutter gestifteten 400 Rtlr für eine Wochenmesse und des Kapitals gleicher Höhe, das unter dem 5. Mai 1663 im Schöffenschrein auf sein Haus auf dem Thurnmarkt belegt steht, verfügt er, daß das Kapital und das Aufgeld der Stiftung verbleieben sollen. Der Priester, der die Messe liest, soll ein jährliches Gehalt von 10 Rtlr erhalten. Sechs Arme aus Silvesters [Konvent] und fünf Arme aus dem gegenüber gelegenen Konvent auf dem Brand jedesmal 2 Albus quartalsweise, die Person, die für die Beleuchtung des Muttergottes-Bildes in St. Brigida sorgt, für das Notieren der an der Teilnahme schuldlos Armen 4 Albus. Jährlich im August soll ein Anniversarium, nämlich das Feierliche Hochamt und 6 Lesemessen gehalten, der Betzettel verlesen und 4 Kerzen zu je 1 Pfund zwischen 7 Uhr morgens bis nach dem Gottesdienst brennen. Er stiftet 10 Gulden kölnisch für das Anniversarium und das Verlesen des Betzettels und 40 Albus für die Kerzen. Zur Kontrolle der Durchführung wird der Kirchmeister ersucht, der Messe beizuwohnen, wofür er ihm ¿ Rtlr stiftet. Zum Gedenken an ihn und seine Eltern soll der Pfarrer sonnund feiertags nach der Predigt ihre Namen verlesen, für jährlich 1 Rtlr; am Allerseelentag soll auf dem Grab die Commendatio gehalten werden, für 12 Albus. Die beim Anniversarium anwesenden Hausarmen der Pfarrei sollen für ihre Präsenz jeder 2 Albus kölnisch erhalten. Zur Sicherung der Durchführung der von anderen gestifteten näher bezeichneten Sakramentsmesse am Donnerstag stiftet er 10 Rtlr sowie dem Organisten jährlich 1 Rtlr. Für die teils von seiner Mutter, teils von ihm aufgerichtete Stiftung gibt er (1.) 400 Rtlr; ferner (2.) von seinem auf dem Brand in Köln gelegenen, zum Bäumgen genannten Haus mit dem dahinter liegenden Haus und insbesondere dem Garten zu geannten Bedingungen. (3.) Weiter gibt er ein Kapital von 400 Rtlr à 78 Albus aus seiner Hinterlassenschaft, in Renten anzulegen. (4.) Zum Administrator der Erbschaft und Einnehmer der Zinsen aus dem Kapital bestimmt er den jweils ältesten Brudermeister der Allerseelenbruderschaft zu St. Brigida. Dieser soll die Zinsen erheben, bestimmungsgemäß auszahlen und am Jahresende vor den Kirchmeistern und den Erben des Stifters Rechnung legen. Aus etwaigen Überschüssen nach erfolgter Herauslösung des gestifteten Teils aus seiner Hinterlassenschaft soll er sich jährlich einen Dukaten nehmen, der Rest aber ist durch die Kirchmeister zur Sicherung der Stiftung ad archivum in Verwahr zu legen. Zu Inspektoren der Stiftung ernennt er seine Erben und falls diese nicht in Köln sind, die Prälaten der Abtei Groß St. Martin; bei Mißbrauch dürfen sie die Stiftung in die nahegelegene Hauptkiche [Groß St. Martin] übertragen. Die Prälaten mögen am Anniversarium teilnehmen, wofür sie jedesmal 1 Rtlr erhalten. Über die Stiftung soll der Exekutor eine Pergamenturkunde in dreifacher Ausfertigung ausfertigen lassen für den Prälaten, den Kirchmeister und seinen Erben. (5.) Desweiteren vermacht er der Pfarrkirche St. Brigida 2 näher beschriebene kupferne Kronleuchter. (6.) Ferner stiftet er zur Fertigung zweier näher beschriebener silberner Brustbilder 36 Pfund Weißsilber aus seinem Silberwerk. (7.) Weiter erhält die Pfarrkirche St. Brigida 36 Weißalbus sowie 6 seiner feinsten Stücke Flachstuch à 60 Ellen [?] für die Vorsteher. (8.) Für die gestiftete Messe sollen ein näher beschriebener Kelch, ein silbernes Schüsselchen sowie zwei silberne Pollen gefertigt werden. Dazu soll man ein näher beschriebens Missale kaufen. (9.) Ferner stiftet er der Pfarrkirche 3 näher beschriebene wollene Kaseln. (10.) Zum Zinnrat des Venerabilis zu St. Brigida gibt er das größte Paar goldene Ohrgehänge mit 38 Diamanten besetzt. (11.) Für den zu Ehren des Heiligen Joseph, seines Patrons, in der Kupfergasse bei den Lauretanischen Discalciatissen sub ordinario geplanten Kirchenneubau gibt er den Klosterjungfrauen die Hälfte jener 1000 Taler, die er aus einem auf seinem Haus zum Pferdtgen stehenden Kapital von 1500 Talern erhalten hat. (12.) Seine beiden Nichten, die geistlichen Jungfrauen Agnes und Adelheid Neumann, erhalten zum Gebrauch auf Lebenszeit 2 Brabanter Tapeten [Decken] und ein gebourdertes [mit Borde versehenes ?] Tischkleid mit seidenen Fransen; nach ihrem Tod fallen diese Stücke an St. Brigida. (13.) Seine Nichte Anna Waldtscheidts, gen. Müllers, erhält einmalig einen Goldgulden und einen Rtlr, womit sie von der Erbschaft ausgeschlossen ist. (14.) Die Nichte Clara Waldtscheid, gen Marin [?] erhält für den Bau ihres Hauses in Bonn eine Obligation von 106 Rtlr. sowie die beim Tode des Erblassers ausstehenden Renten. (15.) Nichte Susanne Wallscheits, gen. Königs, erhält die Leibzucht von weiteren 500 Talern Kapital auf dem Haus zum Pferdtgen in der Neugasse. Solange ihr Bruder Maximilian Waldscheidt, Vetter des Erblassers, lebt, soll sie ihm aus der Leibzucht jährlich 10 Taler geben. Das Kapital geht später auf ihre ehelichen Kinder über. (16.) Sein Vetter Ignatius Waltscheidt erhält zur Leibzucht, und seine Kinder zu Eigentum, ein Kapital von 200 Talern kölnisch, die auf das Brauhaus zum Pelican in der Sternengasse angelegt sind. (17.) Sein Vetter Martin Wallscheid erhält eine Obligation von 500 Talern kölnisch; dies Kapital steht ihm in Dostwyler zu [zu. . . außstehendt]; damit soll er sich begnügen. (18.) Von dem Kapital von 200 Talern, die der Stifter einem Korporal (corpori) Graß geliehen hat, erhalten die Klarissen am Neumarkt 50, das Magdalenenkloster auf dem Eigelstein 25, die Wartz-Schwestern an der Marzellenstraße 25, das Kloster zu St. Vinzenz auf der Burgmauer 25, die Kapuzinessen am Kreuzberg 25 und die beiden zum Zeitpunkt seines Todes bei ihm lebenden Mägde [?] neben einem angemessenen Kleid (Rewkleidt) je 25 Taler gegen Quittung. (19.) Seine Confratres in Corpore, Hauptmann, Fahnenträger u. a., erhalten je ein Ratszeichen (Rahtz-); diese verzehren sie gemeinsam bei ihrer ersten Zusammenkunft nach seinem Tode. (20.) Seine Erben, speziell der, der das Haus zum Brunnen es liegt hinter dem Haus zum Bäumgen auf dem Brand erhält, sollen das hinter dem Hause gelegene, der Stiftung inkorporierte Gärtchen gegen einen jährlichen Zins von 4 Talern kölnisch nutzen dürfen. (21.) Der Exekutor soll sich um die Vollendung seines in Marmor zu fertigenden, ca. 70 Rtlr kostenden und in St. Brigida aufzustellenden Grabmals kümmern. (22.) Seine Nichte Anna Weyerstraß soll mit ihrer Familie das Haus des Nachlassers beziehen und in seinem Winkel alle Laden, Kisten, Bettstätten, Tische, Schränke und andere Holzwerke nutzen. Zur Bereitstellung des unter Punkt 5 und 6 genannten Stiftungsvermögens sind sie verpflichtet. Nimmt die Nichte das Erbe nicht an, erhält es der Vetter Henne Weyerstraß. (23.) Sein Vetterchen Willem Weßel erhält seinen Besitz zur Sonne [?] in der Neugasse mit Hinterhaus und zur Erleichterung der Belastungen ein daneben liegendes kleines Haus; stirbt er erbenlos, gehen die Häuser auf seine Geschwister über. Bezüglich der jährlich daraus erfallenden Zinsen wird nach genannten Bedingungen verfahren. (24.) Alle Einkünfte aus den sonstigen Besitzungen werden entsprechend genannten Bedingungen verwendet. (25.) Folgende Verwandte setzt der Erblasser zu Erben im einzelnen bezeichneter Häuser und Besitzungen unter Hinzufügung genannter Bedingungen: seine Nichte Anna Katharina Weyerstraß, gen. Weßels. seine Nichte Anna Weyerstraß gen. Keßeler, seinen z. Zt. noch unverheirateten Vetter Heinrich Weyerstraß; eine Rente auf Lebenszeit erhält seine Schwester Anna Kirchraths mit ihrem schwachsinnigen Kind in näher bezeichneter Weise. (26.) Zum Exekutor bestimmt er Bernhard Kerner. (27.) Ferner erhält sein Vetter Franz Waldscheidt ein Kapital von 250 Talern auf dem Haus in der Wehrgasse; 1696 April 10; Siegel und Unterschrift des Erblassers. Kopie, 18. Jh. - vor genannten Schöffen und dem Notar Bernhard Kerner bezeugt Johann Kirchrath seine testamentarische Verfügung gemäß dem vorgelegten Testament; 1696 April 10; Unterschrift von Johann Kirchrath, Signete bzw. Siegel der Notar und Schöffen, Kopie, 18. Jh. - Auszüge aus dem Testament betr, die Pfarre St. Brigida, (1696) 18,Jh. - vor genannten Zeugen erweitert der kranke Kaufhändler Johann Kirchrath sein Testament. Er regelt (1. bis 5.) die genaue Ausführung des Grabsteines, die Aufbahrung des Leichnams, Totenmessen, Begräbnis; ferner soll (6.) ein Jahr lang morgens um 11 Uhr eine Messe am Altar bei seinem Grab gelesen werden. Er verordnet (7.) ein näher geregeltes Anniversar, (8.) einen neuen Schurz für seine Mägde, anstelle eines Kleides, (9.) für seine Nichte Anna Waltscheidt in Abänderung des Punktes 13 seines Testamentes 250 Taler kölnisch aus genannten Mitteln, (10.) für die Bruderschaft Agonia Christi bei den Jesuiten 25 Taler kölnisch, (11.) für seinen Beichtvater Pfeylstücker 25 Taler kölnisch, (12.) aus seinem Winkel für das Kloster Bödingen zwei kupferne Altarleuchter von 12 bis 14 Pfund und eine Kirchenlampe für ca. 6 Rtlr. (13.) Die den Warths-Schwestern auf der Marzellenstraße in Punkt 18 des Testaments zugesprochenen 25 Taler widerruft er und gibt sie seiner Nichte Cäcilia Severers. (14.) Einen Kamelhaarrock erhält die Jungfrau Maria [?], (15.) seinen Seidenmantel mit genanntem Zubehör Vetter Weyerstraß, (16.) einen Mantel der Notar [Kerner], (17.) verschiedene Kleidungsstücke genannte Personen. (18.) Die im Testament nicht erwähnten Häuser auf der Severinstraße Jahreseinkünfte 40 Taler kölnisch und in der Spielmannsgasse zwei Häuser mit 18 bzw. 15 Taler Zinserträgen stiftet er der Kirche St. Brigida für eine Messe samstags um 11 Uhr und für die in Punkt 4 des Testamentes genannte Stiftung. (19.) Die beiden gestifteten Messen [an St. Brigida] sollen stets bei seinen Erben bleiben. (20.) Der Exekutor soll die Durchführung der Bestimmungen veranlassen; (21.) die Bestimmungen sollen wörtlich in sein Testament inseriert werden. Zeugen: Schneidermeister Bernhard Neuhauß und Faßbendermeister Bernhard Grome. Unterschrift des Erblassers; Unterschrift von Bernhard Grome; 1696 Juni 25; Notariell beglaubigte Kopie [um 1696] - Aufzeichnung über die Errichtung der Stiftung Johann Kirchraths für die Kirche St. Brigida durch Notar Kerner bzw. Frantzen gemäß dem Testament in Erweiterung der durch seine Mutter Susanna Severer am 8. November 1651 gestifteten Wochenmesse montags um 11 Uhr am Altar beim Grab unter genauer Beschreibung der Umstände und Obliegenheiten - Aufzeichnungen der testamentarischen Verfügung der Anna Esser, Schwester der Adelheid Esser, gen. Kirchrath, über die Stiftung von 3 Wochenmessen an St. Brigida im Jahre 1700 bzw. 1701, Anfang 18. Jh.


Altsignatur : GSM270



1695 - 1846
Permalink der Verzeichnungseinheit

Meßstiftung der Agnes Indenhoven aus dem Jahre 1695, 1695-1708- [um 1846]


Enthält :
- Obliegenheit und Vermögen des Stiftung (Auflistung), [um 1846] - Notariell beglaubigter Auszug aus dem Testament der Stifterin betr. die Stiftung von 300 Rtlr für eine Sonntagsmesse im Chor der Muttergottes bzw. am Marienaltar der St. Brigidakirche morgens um 6 Uhr nach der Mette, Einsetzung des Kirchmeisters zur Aufsicht über die Stiftung gegen jährlich ¿ Rtlr, [um 1700] - Aufzeichnungen über die Ausführung des Testaments, 1700-1701 - Verwendung der verfügten Summe durch die Exekutoren für ein Haus in der Ueberstraße, genannt zur Prumen gegen eine jährliche Rente von 12 ¿ Rtlr gemäß Eintrag im Schrein Arsbach porta Pantaleonis unter Juni 1 mit der Bestimmung zur Aufteilung der Rente, 1708 - Stiftungsurkunde 1695 November 13 Der von den verstorbenen Jungfrauen Agnes Indenhoven und Cäcilia Meyen vor ihrem Tode ernannte Vollstrecker des Testamentes bekundet die Stiftung dreier wöchentlicher Messen gemäß dem Testament der Agnes. Punkt 24 des Testamentes bestimmt die Übertragung von 300 Rtlr für die Stiftung einer Sonntagsmesse im Chor der Mutter Gottes morgens sofort nach der Mette um 6 Uhr. Die Summe soll auf ein Unterpfand angelegt werden, von dessen jährlicher Zahlung die Messe bezahlt wird. Als Aufseher dieser Stiftung setzt die Stifterin einen Kirchmeister ein, der dafür jährlich ¿ Rtlr erhält. In Punkt 27 überträgt Agnes ihrer Nichte Margarete Meyen im Kloster St. Maximin eine jährliche Pension von 300 Rtlr, die ihr der Dechant zu St. Mariengraden, Franziskus Gereon Mylius, noch schuldet und die die Nichte nach dem Tode ihrer Schwester Cäcilia Meyen auf Lebzeiten nutzen kann. Nach dem Tode der Nichte soll das Geld für eine Messe in diesem Kloster verwendet werden. Nach dem Willen ihrer Schwester soll aus deren Hinterlassenschaft eine weitere wöchentliche Messe in der Kirche zu St. Maximin gehalten werden, auf die gleiche Weise wie die vorherigen zu Ehren der Hl. Dreifaltigkeit, der seligen Jungfrau Maria und genannter Heiliger. Es folgen (1. -5.) Bestimmungen zur Verrichtung der gestifteten Messen, zur Ernennung und Präsentation der Offizianten, über deren Eignung. (6.) Für ein Stipendium erhält der Rektor der Stiftung Kapitalien und Renten der Erblasserin und ihrer Nichte, 1100 Taler kölnisch aus einem Haus zur Blomen auf der Bach in Köln und aus der davon jährlich zu zahlenden Rente von 38 ¿ Talern kölnisch; dazu eine Rentenverschreibung von 300 Rtlr zu [?] 80 Albus aus 9 Morgen versteuerbaren Landes und aus anderen Ländereien des Bürgermeisters Brewer zu Münstereifel und die daraus jährlich anfallende Rente von 15 Rtlr, was 23 Talern kölnisch, 6 Albus entspricht und somit eine Summe von 61 Talern 30 Albus jährlicher Rente ergibt. (7.) Diese Stiftung soll dem Generalvikar zur Bestätigung vorgelegt werden, auch (8.) sollen über ihre Erklärung zwei gleichlautende Instrumente ausgestellt werden, eines für das Archiv der Kirche zu St. Brigida, das andere mit der Originalrentenverschreibung und anderen Unterlagen für das Archiv des Klosters St. Maximin. Siegler der Aussteller; 1695 November 13; Überschrift des Ausstellers Reiner Vietoris Embkensis, Kanoniker und Scholaster an Mariengraden und Rektor von St. Maximin; Ausf., Papier, Lacksiegel des Ausstellers, 1695


Altsignatur : GSM271



1699 - 1846
Permalink der Verzeichnungseinheit

Meßstiftung des Konrad Westhoven und der Elisabeth Veltmann aus dem Jahre 1699, [18. Jh. ]-[um 1846]


Enthält :
- Obliegenheit und Vermögen der Stiftung (Auflistung) [um 1846] - Auszug aus dem Testament der Stifter: Die Erblasser stiften für eine Wochenmesse 200 Rtlr aus der Hälfte des Inventars des Stifters und 200 Rtlr. aus der Sparbüchse der Stifterin; diese Summe von 400 Rtlr soll der Letztlebende der Eheleute sicher anlegen und daraus dem Priester, der die Messe liest, sein Entgelt sowie eine Summe für Brot, Wein und Wachs bezahlen, 2 Kopien, [18. Jh. ]


Altsignatur : GSM272



1703 - 1864
Permalink der Verzeichnungseinheit

Anniversarienstiftung der Eheleute Georg Etzweiler und Richmod Bolthe aus dem Jahre 1793. Bemerkung: Die dieser Akte entnommene Pergamenturkunde siehe unter Nr. 11.


Enthält :
- Obliegenheit und Vermögen der Stiftung (Auflistung), [um 1846] - Genehmigung der Neuregelung der Stiftung durch den Erzbistumsverweser, 1864 - Schreinsfüße über 100, 300 u. 600 Taler auf ein Haus, gen. Greveroeß, gelegen zum Thumbwahrt, 1703-1728


Altsignatur : GSM273



1703 - 1846
Permalink der Verzeichnungseinheit

Meßstiftung des Georg Kramer und seiner Ehefrau Helena Küpper aus dem Jahre 1709, 1703-[1846]. Bemerkung: Die dieser Akte entnommenen Pergamenturkunden siehe unter Nr. 10, 12 und 13.


Enthält :
- Obliegenheit und Vermögen der Stiftung (Auflistung), [um 1846] - Vertrag zwischen dem Stifter, dem Pfarrer und den Kirchmeistern bezüglich der Einrichtung einer Wochenmesse auf Ersuchen des Verstorbenen Sohnes Johann Vinzenz Kramer: Georg Kramer verspricht für die Bereitstellung von Brot, Wein und Licht der Kirche St. Brigida jährlich am 16. September 1 ¿ Rtlr zu zahlen, 1703


Altsignatur : GSM274



1711 - 1871
Permalink der Verzeichnungseinheit

Anniversarien- und Meßstiftung des Johann Godorf aus dem Jahre 1711, (1711), 1740-1871


Enthält :
- Obliegenheit und Vermögen der Stiftung (Auflistung), [um 1846] - der Priester und derzeitige Kaplan verfügt im Alter von 63 Jahren: Von einer jährlichen Rente von 25 Rtlr aus einem Kapital von 800 Rtlr gemäß Schreinsfuß der Schöffen von St. Martin vom 23. Juli 1698 ein Anniversar, zwei Lesemessen u. sonntägliches Kanzelgebet in St. Brigida, wo er seit 1687 Kaplan ist, in näher bezeichneter Weise. Die Durchführung soll der Ratsverwandte und älteste Kirchmeister von St. Brigida, Bartolomäus Troester, überwachen. Weitere Sicherungsmaßnahmen werden genannt. Köln, Siegel und Unterschrift des Ausstellers, Kopie, 1711 Februar 3, [um 1846] - Verkauf des Weven-Hauses auf dem Heumarkt nahe dem Hause Bensberg für 1400 Rtlr à 78 Albus und ein Verzichtgeld von 2 Kurrenttalern durch den Pfarrer von St. Brigida, Adam Rosell, und den ältesten Kirchmeister Eberhard Sarbourg als Inspekteur der Godorfschen Stiftung an die Eheleute Hermann Joseph Balthasar Odendahl u. Maria Katharina Elisabeth Schallenbach. 1788 Januar 5, Köln, 2 Ausfertigungen, Papier, Notariell beglaubigt, Papiersiegel (Signet des Notars), 1788 - Schreinsbuchauszug über die Zahlung von 3 ¿ Rtlr für ein Kapital von 1200 Rtlr aus der Hälfte eines Hauses gen. zum roten Schild am Rheinufer, später aus dem Haus gen. zum alten Backhaus auf dem Buttermarkt, 1788, 1794 - desgl. über 15 Rtlr, 58 Albus für ein Kapital von 450 Rtlr aus einem Haus gen. Haanen-Greven-Haus und eine Hofstatt am Fischmarkt, 1740 - Urkunde 1765 Mai 1, Köln Verkauf des auf dem Buttermarkt gelegenen Hanengreven-Hauses, das zu den Stiftungen Johann Godorf, Cäcilie Westhoven u. Anna Forsbach gehört, mit einer darauf liegenden, jährlich an St. Remigius an die Pfarrkirche St. Alban zu zahlenden Grundrente von 6 Goldgulden nun gezahlt mit 9 Rtlr für 725 Rtlr durch Pfarrer und ältesten Kirchmeister von St. Brigida an die Eheleute Johann Kaw und Cäcilia Wessel, 1765 Mai 1, Köln, Ausf., Papier, Notariell beglaubigt, Siegel des Notars, 1765 - Schuldverschreibung des Kapitals von 450 Rtlr durch die Pfarrei Groß St. Martin auf das Haus Nr. 1365 am Buttermarkt der Eheleute Jakob Biermann u. Maria Katharina Brunnagel, [vor 1814], 1821 - Ablösung des auf dem Haus Buttermarkt Nr. 39 ruhenden Kapitals von 450 Rtlr durch den Kirchenvorstand von Groß St. Martin (Genehmigung des Generalvikariates), 1871


Altsignatur : GSM275



1742 - 1893
Permalink der Verzeichnungseinheit

Wochenmeßstiftung des Balthasar Schüller aus dem Jahre 1742, (1712-1740), 1742-1893


Enthält :
- Obliegenheit und Vermögen der Stiftung (Auflistung), [um 1846], 1893 - Wiederbegründung der Stiftung, 1893 - Notariell beglaubigte Aufzeichnung über die Durchführung der 1740 erfolgten testamentarischen Bestimmung einer Stiftung von 400 Rtlr für eine Wochenmesse durch den Kölner Priester Balthasar Schüller mit inserierter Testamentsbestimmung, 1742 - vor genanntem Schultheiß des Amtes Porz und den Schöffen des Gerichts Oberzündorf verkaufen die Eheleute Gerhard Becker und Margarete Schurrenbroich dem Balthasar Schüller für eine Summe von 500 Rtlr Kurrent kölnisch, den Rtlr zu 80 Albus eine jährliche Rente, zu zahlen am Tag des Apostels Thomas [21. Dezember]; zur Sicherung verpfänden sie ihm genannte Besitzungen, 1721 Januar 9, Kopie aus einem Gerichtsprotokoll von 1740, (1721, 1740) 1742 - Kopie der Errichtungsurkunde der Stiftung von 1742 Januar 29, (1742) - Revers der Kirchmeister vom selben Tage, (1742) - Beurkundung betr. die Obligation der Eheleute Becker, 2 Kopien, (1747) - Reduktion der Stiftungen Winand Schlecht u. Gudula Scheiff; Conrad Westhoven u. Elisabeth Veltmann; Anna Indenhoven; Cäcilia Westhoven, verwitwete Heistermann; Elisabeth Schmitz und Bestimmungen über die Stiftungen Maria Agnes u. Johannes Greuter; Matthias Mohr; Balthasar Schüller; Eva Greuter, Witwe des Anton Greuter; Odilie Müller u. Maria Agnes Müller; Anna Maria Katharina Hansen; Anna Maria Fischer, verwitwete Gau seitens des Generalvikariates zu Aachen, 1812


Altsignatur : GSM276



1716 - 1860
Permalink der Verzeichnungseinheit

AnniversarienMeßund Armenstiftung des Johann Jacob Dietzinger aus dem Jahre


Enthält :
- Obliegenheit und Vermögen der Stiftung (Auflistung), [um 1846] - Johann Jakob Dietzinger, Ratsverwandter der Stadt Köln u. Kirchmeister zu St. Brigida bekundet, daß er gemeinsam mit seiner nun verstorbenen Ehefrau Maria Olmes ein Testament errichtet und darin die Stiftung einiger genannter Messen aus dem 10. Teil ihres Gewinns verfügt hat. Dafür haben sie auch ein Kapital von 3000 Taler kölnisch im Schreinsbuch St. Brigida am 20. September 1694 angelegt. Für weitere genannte Messen haben sie ein Kapital von 3000 kölnischen Talern im Schrein St. Laurentius, Buch 3 am 2. September 1713 angelegt. Folgende Bestimmungen werden verfügt: (1.) Im Jahr nach seinem Tode soll täglich eine Messe in St. Brigida durch einen von Pfarrer und Kirchmeister zu bestimmenden Priester gelesen werden; den Beteiligten sind genannte Summen zu zahlen. (2.) In näher bezeichneter Weise sollen in St. Brigida ein feierliches Anniversar und 7 Lesemessen gehalten werden und 20 Arme, insbesondere die im Konvent auf dem Brand, eine Spende erhalten; die genannten Summen sollen gezahlt werden. (3.) Die Verwaltung der Stiftung sollen die Vettern Joseph Antonium u. Sebald Stauber in näher bezeichneter Weise wahrnehmen. (4.) Über die Durchführung wachen auch Pfarrer und Kirchmeister. (5.) Zur weiteren Sicherung hat der Stifter eine Kiste für die Aufbewahrung der Einnahmen und der Stiftungsunterlagen im Archiv von St. Brigida erworben. (6.) Bei Mißbrauch wird die Bedienung einem anderen Priester übertragen. (7.) Zur Absicherung hat er ein weiteres Kapital von 800 Rtlr aus seinem Haus in der Rheingasse zu genannten Bedingungen angelegt. (8.) Der Stifter trifft genannte Verfügungen für den Fall einer Ablösung der Kapitalien; 1716 August 20, Köln. Zeugen: Kaspar Backhausen, Jacobus Weller, 2 Ausff., Perg., Libell, Unterschrift und Siegel des Ausstellers, Beglaubigung und Siegel des Notars Franz Heinrich Egmondt, 1716 - der Stifter trifft in Abänderung der Stiftungsurkunde die Verfügung, daß das Kapital von 800 Rtlr, das auf der RiemschneiderGaffel steht und von dem 3 ¿ Rtlr Rente bezahlt werden, für 2 wöchentliche Messen in St. Brigida angelegt werden soll. Zeugen: Pfarrer August Speltz, Kapläne Heinrich Modeman und Heinrich Prall, 1717 Januar 27, Ausf.: auf oben gen. Libell aufgesetzt, Unterschrift und Siegel des Ausstellers, Unterschriften der Zeugen, Beglaubigungsvermerk des Notars Franz Heinrich Egmondt, 1717 - Schreinsbuchauszug über die Ablösung des Stiftungskapitals von 400 Rtlr, 1734 - Erhöhung der Stiftungsmessen gemäß Antrag des Kirchenvorstandes; Genehmigung des Generalvikariates, 1860


Altsignatur : GSM277



1724 - 1846
Permalink der Verzeichnungseinheit

Meßstiftung des Johann Clouth aus dem Jahre 1724, (1724), 18. Jh,-[um 1846]


Enthält :
- Obliegenheit und Vermögen der Stiftung (Auflistung), [um 1846] - beglaubigte Kopie der Stiftungsurkunde, 1724, Kopie 18. Jh., vgl. dazu die Ausfertigung (s. u.). Altsignatur: C II 31 (AHVN 83) bzw. A II 58 (AEK). Die dieser Akte entnommene Pergamenturkunde siehe unter Nr. 14.


Altsignatur : GSM278



1725 - 1846
Permalink der Verzeichnungseinheit

Meßstiftung der Gertrud Tollmann, verwitwete Dietzinger aus dem Jahre 1725, 1725-[um 1846]


Enthält :
- Beglaubigung der Testamentsbestimmung der Gertrud Tollmann, Witwe des Johann Jakob Dietzinger (Titzinger), betr. die Zahlung einer Rente von 28 Rtlr zu je 78 Albus kölnisch aus einem Haus gen. Wardenberg, ablösbar mit einer Hauptsumme von 800 Rtlr, 1725 - Hinweis auf das Fehlen der Stiftungsurkunde, [um 1846]


Altsignatur : GSM279



1732 - 1846
Permalink der Verzeichnungseinheit

Anniversarien- und Meßstiftung des Wilhelm Hackstein aus dem Jahre 1620 bzw. 1732, (1732-1774)-[um 1846]


Enthält :
- Obliegenheiten und Vermögen der Stiftung (Auflistung), [um 1846] - H. F. von Wolfskehl und seine Schwester A. B. C von Wolfskehl bekunden die Stiftung ihres Vorfahren (atavus) + Wilhelm Hackstein, Doktor der Rechte, älterer Bürgermeister der Stadt Köln. Am 23. Juli 1609 hat er eine Stiftung für eine Schwester im Kloster und Gotteshaus zum Lämmchen auf der Burgmauer in Köln begründet; falls das Kloster die Stiftung nicht annimmt, sollte sie der Kirche Mariä Bethlehem in der Römergasse (Reimerßgaßen) zukommen; wenn beide Kirchen sie nicht annehmen, sollte das gestiftete Kapital von 500 Rtlr für ein anderes gottgefälliges Werk dienen. In der Folge haben dann aber beide Kirchen mit Zustimmung des Weihbischofs Franz-Kaspar von Siersdorf, als Kommissar beider Kirchen, auf diese Stiftung und das ihnen daraus zukommende Recht gemäß dem Inhalt zweier eigenhändig unterschriebener und mit aufgedrückten Siegeln versehener Urkunden verzichtet. Daher treffen die Aussteller als Nachfahren und Erbberechtigte Hacksteins folgende Verfügungen: (1.) Das ursprünglich den beiden genannten Kirchen vermachte Kapital von 500 Rtlr soll zu einer wöchentlichen Messe, montags um 8 Uhr, verwendet werden. Weil beide Kirchen eine solchen Wochenmesse aber nicht annehmen wollen, tragen sie sie der Kirche der Ursulinen auf der Makabäerstraße an, die sie mit der Zustimmung ihres Kommissars, des Offizials, Domkapitulars u. Kurköln. Geheimen Rates Johann Arnold de Reux übernehmen soll. (4.) [sic!] Aus dem gestifteten Geld erhält der die Wochenmesse lesende Priester jährlich am 6. Juli 9 Rtlr zu [?] 80 Albus kölnisch, ferner jährl. 3 Rtlr. Den Überschuß aus der jährlich der Kirche [aus dem Kapital von 500 Rtlr] zukommenden Rente erhält der Patron am Tag vor dem in der Folge unter Punkt 12 genannten Anniversarium. (5.) Dieser Überschuß soll zum einen unter den beim Anniversarium Anwesenden sowie den durch Krankheit und Gebrechlichkeit Verhinderten einerseits sowie unter den im Vorsterschen Konvent auf dem Brandt Wohnenden andererseits verteilt werden, und zwar nach dem jeweiligen Anniversarium. (6.) Sind die Einkünfte in einzelnen Jahren geringer, soll die Zuteilung aus dem eingegangenen Teil erfolgen. (7.) Falls die Freitagsrentkammer ihrer Zahlungspflicht wegen außergewöhnlicher Umstände nicht nachkommt, soll das Anniversarium weiterhin gehalten werden. Jedoch soll dann die Zahlung an die im Vorsterschen Konvent Wohnenden und die Feier der Wochenmesse ausgesetzt werden bis wieder Zahlungen eingehen. (11.) Wenn die Familie ausstirbt, soll das Patronatsrecht über die Wochenmesse der Kirche der Ursulinen zufallen, das Vorstersche Konvent der Pfarrkirche St. Brigida inkorporiert werden. Die Einnahme und Verteilung des dem Konvent zustehenden Geldes soll der Kirchmeister übernehmen. Er übernimmt die Pflichten der Aussteller, u. a. indem er beim Tod eines Angehörigen des Konvents die Stelle neu besetzt. Falls der Kirchmeister dafür ein Entgelt wünscht, soll ein solches durch den Generalvikar und mit dessen Zustimmung festgesetzt und dem Kirchmeister aus den jährlichen Konventsrenten angewiesen werden. Diese Verfügung über das Vorstersche Konvent haben die derzeitigen Kirchmeister von St. Brigida, Hermann Dietrich von Wittgenstein, Ratsverwandter und Weinmeister der Stadt Köln, Anton Bianco, Johann Jakob Hüls, beide Ratsverwandte, und Heinrich Krahn, Ratsregistrator, unter der Bedingung angenommen, daß in Zukunft die Kirchmeister weder zum Bau des Konvents, noch zum Unterhalt der Personen über die jährlich eingehenden Renten herangezogen werden. (12.) Die Aussteller haben die Rente von 75 Rtlr, die aus dem seit 5 Jahren nach dem Tod der letzten auf die Stiftung im Lämmchen angenommene Klosterjungfrau Maehs versessenen Kapital am St. Remigiustag [1. Oktober] zu zahlen ist auf die Summe von 100 Rtlr zu [?] 80 Albus erhöht. Für diese Rente, die der Kirche der Ursulinen für dieses Jahr bereits gezahlt wurde, sollen sie jährlich am 5. November in der näher bezeichneten Weise die Hacksteinschen Nachkommen am Vortag einladen. Ein evtl. verbleibender Rest aus der Rente des Kapitals von 100 Rtlr soll zu einer kleinen Erfrischung der geistlichen Klosterfrauen, für ihren Gesang beim Seelenamt, verwendet werden. Unter den Insassen des Vorsterschen Konvents soll ein etwa verbleibender Rest aus den Renteneinnahmen von den 50 Rtlr am Tag des Anniversariums verteilt werden. Weil Wochenmesse und Anniversar unter genannten Bedingungen von den Ursulinen angenommen wurden und darüber drei von allen Vertragsparteien unterschriebene Urkunden ausgefertigt und den beiden Jungfern von Fabri, den Erben von Wolfskehl und Nagel sowie der Kirche der Ursulinen zugestellt wurden, bitten die Aussteller, die Kirchmeister von St. Brigida, die Oberinnen und die ganze Gemeinschaft der Kirche der Ursulinen den Generalvikar um die Bestätigung dieser Stiftung und um die Ernennung der Provisoren über das Vorstersche Konvent auf dem Brandt; 1732 September 24; besigelt durch (1.) M. M. Fabri und A. M. Fabri; (2.) F. von Nagel; (3.) H. F. von Wolfskehl für sich und seine Schwester A. B. C. von Wolfskehl, Kopie [um 1846] - Generalvikar Johannes Andreas von FrankenSierstorff bestätigt den Verzicht der beiden zuerst bedachten Klöster und die Übertragung der Stiftung, 1733 Juni 24, Kopie [um 1846] - Übertragung der Rente durch die Erben Fabri auf die Kirchmeister von St. Brigida zur Verteilung an die Insassen des Kovents auf dem Brand, 1774 (Notiz) Kopie [um 1846]


Altsignatur : GSM280



1734 - 1846
Permalink der Verzeichnungseinheit

Meßstiftung der Elisabeth Schmitz aus dem Jahre 1734, 1734-[um 1846]. Bemerkung: Die dieser Akte entnommene Pergamenturkunde siehe unter Nr. 15.


Enthält :
- Obliegenheit und Vermögen der Stiftung (Auflistung), [um 1846] - Stiftungsurkunde, Kopie (s. u.), (1734)


Altsignatur : GSM281



1739 - 1846
Permalink der Verzeichnungseinheit

Meß- und Armenstiftung der Gertrud Schmitz aus dem Jahre 1739, (1739), [um 1846]


Enthält :
- Obliegenheit und Vermögen der Stiftung (Auflistung), [um 1846] - Auszug aus den Testamenten der Gertrud Schmitz, Witwe des Theodor von Haaren, (1739)


Altsignatur : GSM282



1740 - 1846
Permalink der Verzeichnungseinheit

Stiftung der Josepha Santmeyer aus dem Jahre 1740, [um 1740], [um 1846]


Enthält :
- Obliegenheit und Vermögen der Stiftung (Auflistung), [um 1846] - Auszug aus dem Testament, [um 1740]


Altsignatur : GSM283



1741 - 1846
Permalink der Verzeichnungseinheit

Meßstiftung der Scholastica Valcks aus dem Jahre 1741, 1741-[um 1846]


Enthält :
- Obliegenheit und Vermögen der Stiftung (Auflistung), [um 1846] - Auszug aus dem Testament betr. Stiftung von 300 Rtlr für eine Wochenmesse in St. Brigida und aus der Stiftungsurkunde, 18. Jh. - Schreinsaufzeichnung über die Anlage des auf dem Haus Overstolz in der Linkgasse haftenden Stiftungskapitals sowie über die Bestellung der Äbtissin von Rolandswerth bzw. des Klosters Groß St. Martin als Inspekteur und Kollator der Stiftung, (1741) - Verwaltung zweier Renten der Äbtissin und des Klosters Rolandswerth aus dem Haus Overstolz in der Linkgasse, z. T. aus dem Erbe der Scholastica Valcks, besiegelt durch den Abt von Groß St. Martin als Kommissar des Klosters Rolandswerth, und die Äbtissin des Klosters Rolandswerth, 1741


Altsignatur : GSM284



1743 - 1846
Permalink der Verzeichnungseinheit

Meßstiftung des Victor Schmitz aus dem Jahre 1743, 1743-[um 1846]. Bemerkung: Die beiden dieser Akte entnommenen Pergamenturkunden siehe unter Nr. 8 und 9.


Enthält :
- Testament des Stifters vom 1. Mai 1743 mit Verfügungen zugunsten des Erzbischofs und der Domkirche, des Prälaten zu Deutz, des Großen Armenhauses, der Witwe Odendahl, der Witwe Zanders, Nichte seiner Frau, des Vetters Stusgen und dessen Schwester, des Henrick Hardy, zehn armer Frauen, die wöchentlich 4 Albus erhalten und dafür einer Messe in Groß St. Martin beiwohnen sollen, des Frauenklosters auf der Rohr für 3 Messen jährlich, des Klosters im Lämmchen auf der Burgmauer, der Kapuzinessen, der Pfarrkirche St. Brigida, des Vetters Peter Quirins bei den Minoriten, der Armen in der Pfarrei St. Brigida, 1743 - Auszüge aus dem Testament und der Stiftungsurkunde betr. Groß St. Martin u. St. Brigida, (1743)


Altsignatur : GSM285



1752 - 1846
Permalink der Verzeichnungseinheit

Meßstiftung der Ursula Schiffer, Witwe des Franz Loosen, aus dem Jahre 1752, (1744-1752), 18. Jh., [um 1846]


Enthält :
- Obliegenheit und Vermögen der Stiftung (Auflistung), [um 1846] - Auszüge aus den Testamenten von 1744, beglaubigt durch Exekutor Johann Hermann Troester, (1744) - Die Aussteller errichten gemäß der testamentarischen Verfügung der Stifterin folgende Stiftung: (1.) Wöchentlich am Dienstag soll zu genannten Bedingungen eine Messe am St. Annen-Altar in der Pfarrkirche St. Brigida stattfinden. (2.) In der Stiftskirche St. Aposteln soll wöchentlich sonntags eine Messe bei den 14 Nothelfern zu genannten Bedingungen stattfinden. (3.) In der Domkirche soll wöchentlich freitags eine Messe bei den Heiligen Dreikönigen zu genannten Bedingungen stattfinden. (4.) Die Messen soll ein Priester lesen, dessen Bestellung den Inspektoren vorbehalten ist. (5.) Zur Unterhaltung dieser Messen weisen sie die näher bezeichneten Zinsen aus drei Häusern auf dem Malzbüschel zu Köln, nämlich Herrn Emundts Haus mit Zubehör und zwei Häuser zu St. Marien-Warth bei Emundts-Haus gemäß Schreinseintrag von 1745 November 25 an. (6.) Zu Inspektoren werden die Brüder Hermann u. Joseph Troester ernannt. Können wegen nicht eingehender Zinsen nicht alle Messen gelesen werden, so geht die in St. Brigida vor. Für den Fall des Verkaufs des Stiftungskapitals wird eine genannte Anweisung getroffen, 1752 November 23, Köln, Unterschrift des apostol. Protonotars Peter Frölich, Kopie, (1752)


Altsignatur : GSM286



1747 - 1846
Permalink der Verzeichnungseinheit

Anniversarienstiftung der Familie von Wittgenstein aus dem Jahre 1747, (1747), [um 1846]


Enthält :
- Obliegenheit und Vermögen der Stiftung (Auflistung), [um 1846] - die Kirchmeister von St. Brigida bezeugen die Stiftung der Familie Wittgenstein (Wilhelm Theodor Wittgenstein, Anna Katharina Wittgenstein, Anna Gertrud Wittgenstein) und die Verfügung bzgl. der Verwendung des Stiftungsvermögens, 1747 Februar 27, Kopie[um 1846]


Altsignatur : GSM287



1752 - 1873
Permalink der Verzeichnungseinheit

Meßstiftung der Eheleute Adam Spix und Katharina Witt aus dem Jahre 1753/1758, (1752)-1873


Enthält :
- Obliegenheit und Vermögen der Stiftung (Auflistung), [um 1846] - Erhöhung der Stiftung, 1873 - Änderungen der Obliegenheiten bzw, der Nutzung des Vermögens der Stiftungen der Eheleute Kramer u. der Eheleute Spix durch den Erzbischof, 1860 - Errichtung des Testaments der Eheleute; bedacht werden u. a. die Domkirche, die gen. Stiftung, die jüngste Nichte des Ehemanns, Katharina Evertz, seine Schwestern Maria, Margareta, verheiratet mit Johann Felten, Christina, das Kloster Groß St. Martin, die Halbschwester Anna Katharina Witte, derzeit wohnhaft bei der Stiefmutter, 1753 August 13, Köln, 2 Kopien mit Beglaubigung des Notars J. T. Sieger, (1753) - Einzelbestimmungen der Stiftung, 1819 - Einnahmen und Ausgaben der Stiftung (Rechnung), (1753-1798) - Verkauf eines Kapitals von 150 Rtlr gegen eine Rente durch die Eheleute Spix an Jakob Kauffer und Maria Sibilla Bauers vor dem Hofrat und Rentmeister des Amtes Löwenburg und genannten Schöffen des Amtes Dollendorf mit Benennung mehrer Grundstücke bei Niederdollendorf als Pfand, 1752 April 20, Honnef, Kopie, mit Notizen zur Zahlung der Renten und bzgl. des Kapitals von 1755 und 1843, (1752), 1755, 1843 - Rechnung der Stiftung, 1811-1819 - Vergleich zwischen der Pfarrei Groß St. Martin und den Erben der Stifter, (1812-1818) 1819


Altsignatur : GSM288



1754 - 1893
Permalink der Verzeichnungseinheit

Meßstiftung der Anna Maria Katharina Hansen aus dem Jahre 1754, 1754, [um 1846], 1893


Enthält :
- Obliegenheit und Vermögen der Stiftung (Auflistung), [um 1846], 1893 - Urkunde über die Wiederbegründung (Anzeige und Genehmigung), 1893 - Errichtung einer Wochenmeßstiftung in St. Brigida gemäß genannten Bedingungen mit 300 Rtlr vor den Kirchmeistern der Pfarrei durch Maria Anna Katharina Hansen nach dem Willen ihrer Eltern Mathias Hansen und Gertrud Greuter, 1754


Altsignatur : GSM289



1763 - 1846
Permalink der Verzeichnungseinheit

Stiftung des Gerhard Hüls aus dem Jahre 1763, 1763, [um 1846]


Enthält :
- Obliegenheit und Vermögen der Stiftung (Auflistung), [um 1846] - testamentarische Verfügung des Kaplans Gerhard Hüls über die Abhaltung eines Anniversariums gegen die Stiftung eines Kapitals von 200 Talern, Auszug aus dem Testament, [1763]


Altsignatur : GSM290



1764 - 1846
Permalink der Verzeichnungseinheit

Stiftung des Matthias Mohr aus dem Jahre 1771, 1764-1821, [um 1846]


Enthält :
- Obliegenheit und Vermögen der Stiftung (Auflistung), [um 1846] - Stiftungsvertrag zwischen Matthias Mohr und Eberhard Sarbourg als ältestem Kirchmeister von St. Brigida: Der Stifter verfügt die Abhaltung einer sonntäglichen Wochenmesse zu genannten Zeiten am St. Walpurgisaltar in der Pfarrkirche St. Brigida und stiftet dafür ein Kapital von 425 Rtlr, das in Form einer Rentenverschreibung anzulegen ist (Ausführungsbestimmungen u. a. zur Verteilung der jährlichen Stiftungseinkünfte), Ausf. des Vertrages mit Beglaubigungen auch durch die Kirchmeister, 1771 - Rentenverschreibung über 440 Rtlr durch den Kölner Weinhändler Kaspar Leven für Leonard Rederscheid und seine Frau Maria Hersels, wohnhaft in [Rhein-]Breitbach gegen eine jährliche Rente von 5 Prozent bei Bereitstellung ihrer genannten Grundstücke als Sicherheit, beglaubigte Kopie, 1764, 1799 - Rentenverschreibung über 200 Rtlr durch die Kirchmeister von St. Brigida für Johann Rederscheid und seine Frau Gudula Crings aus Rheinbreitbach gegen jährlich 5 Prozent bei Bereitstellung ihrer genannten Grundstücke als Sicherheit, beglaubigte Kopie, 1799 - desgl. 150 Rtlr durch die Kirchmeister von St. Brigida für Heinrich Kramm aus Rheinbreitbach, beglaubigte Kopie, 1799 - desgl. 90 Rtlr durch die Kirchmeister von St. Brigida für Heinrich Kirchbaum und seine FrauGertrud Reusch, beglaubigte Kopie, 1799 - Neufestsetzung der Stiftungsverpflichtungen 1820-1821


Altsignatur : GSM291



1772 - 1893
Permalink der Verzeichnungseinheit

Meßstiftung der Odilia und Margareta Agnes Müller aus dem Jahre 1772, (1772), 1793-1893


Enthält :
- Obliegenheit und Vermögen der Stiftung (Auflistung), [um 1846], 1893 - Wiederbegründung der Stiftung im Jahre 1893, 1890-1893 - Kopien des Testaments der Odilia Müller sowie der Stiftungsurkunde zweier Wochenmessen, (1772) [um 1846] - Obligation über ein Kapital von 550 Rtlr aus der Stiftung Müller für die Eheleute Fischer in Paffrath, 1793 - Taxation des Gutes zum Seiffen der Eheleute Fischer im Unterkirchspiel Paffrath, 1793


Altsignatur : GSM292



1789 - 1846
Permalink der Verzeichnungseinheit

Anniversarien- und Lesemeßstiftung des Johann Wilhelm Heckhausen aus dem Jahre 1789, (1789)-[um 1846]


Enthält :
- Obliegenheit und Vermögen der Stiftung (Auflistung), [um 1846] - Hinweis auf das Fehlen der Stiftungsurkunde und Kopie der entsprechenden Testamentsbestimmung, (1789) [um 1846]


Altsignatur : GSM293



1744 - 1846
Permalink der Verzeichnungseinheit

Meßstiftung der Rhiemschneider-Bruderschaft aus dem Jahre 1744, 1803-[um 1846]


Enthält :
- Obliegenheit und Vermögen der Stiftung (Auflistung), [um 1846] - Verwaltung der Stiftung, Verwaltung der Bruderschaft, Etat der Bruderschaft, 1803-[um 1812]


Altsignatur : GSM294



1802 - 1846
Permalink der Verzeichnungseinheit

Meßstiftung der Maria Christine Fulgegeb. Thönen aus dem Jahre 1802, 1802-1804, [um 1846]


Enthält :
- Obliegenheit und Vermögen der Stiftung (Auflistung), [um 1846] - Schuldverschreibung zugunsten der Stiftung, 1802-1804


Altsignatur : GSM295



1724 - 1831
Permalink der Verzeichnungseinheit

Meßstiftung des Johann Clouth aus dem Jahre 1724. Bemerkung: Altsignatur: [?] (AHVN 83), A II 57 (AEK)


Enthält :
- Vermögensstatus, 1831 - Rechnungen der Stiftung für 1818-1829


Altsignatur : GSM296



1798 - 1846
Permalink der Verzeichnungseinheit

Meßstiftung der Bürger-Bruderschaft aus dem Jahre 1798, 1826, [um 1846]


Enthält :
- Obliegenheit und Vermögen der Stiftung (Auflistung), [um 1846] - Mitteilung des Präses der Bürger-Bruderschaft C. P Forst über die Geschichte und derzeitige Situation der Bruderschaft, 1826


Altsignatur : GSM297



1655 - 1902
Permalink der Verzeichnungseinheit

Anniversarienstiftung des Johann Walschatz aus dem Jahre 1655, (1829)-1902


Enthält :
- Obliegenheit und Vermögen der Stiftung (Auflistung), [um 1846] - Auszug aus dem Stiftungsbuch von 1837, (1837) 1861 - Streit zwischen Kirchenvorstand und Verwaltungsrat der Gymnasialstudienstiftung um die Zahlung der jährlichen Rente zur Stiftung Walschatz, (1829-1831) 1891-1902


Altsignatur : GSM298



1452 - 1846
Permalink der Verzeichnungseinheit

Stiftung des Johann Stolle aus dem Jahre 1452, [um 1846]


Enthält :
- Obliegenheit und Vermögen der Stiftung (Auflistung: Ursprüngl. durch Bulle des Papstes Innozenz VII. 1405 bewilligt zur Bedienung des Altars B. M. V. in der Kirche St. Brigida für einen oder zwei Priester zur Abhaltung zweier Lesemessen und eines Anniversariums mit Vigil, später Vorbeten des Rosenkranzes in der Frühmesse; Stiftungsvermögen ursprünglich ein Hofgut zu Giesdorf (1807 verkauft) und eine Erbpacht von 7 ¿ Malter Roggen von einem Hofgut in "Diebrath" [nach beiliegenden Urkunden vermutl. Delrath]). Bemerkung: Die drei dieser Akte entnommenen Pergamenturkunden siehe unter Nr. 1, 2 und 6.


Altsignatur : GSM299



1723 - 1846
Permalink der Verzeichnungseinheit

Anniversarien-, Armen[u. a. ] Stiftung der Salve-Regina Bruderschaft aus dem Jahre 1723, [um 1846]


Enthält :
- Obliegenheit und Vermögen der Stiftung (Auflistung) - Hinweis auf den Lagerort der Stiftungsurkunden


Altsignatur : GSM300



1733 - 1860
Permalink der Verzeichnungseinheit

Andachten-, später Anniversarien- und Meßstiftung des Benjamin Choisie aus dem Jahre 1733, [1846]-1860


Enthält :
- Obliegenheit und Vermögen der Stiftung (Auflistung), [um 1846] - Genehmigung der Eingabe des Kirchenvorstandes bzgl. der Stiftung Choisie und Modifizierung der Eingabe bzgl. der Stiftung der Anna Gertrud Müller, verwitwete Elsen durch den Erzbischof, 1860


Altsignatur : GSM301



1738 - 1846
Permalink der Verzeichnungseinheit

Meßstiftung des Gerhard Kohl aus dem Jahre 1738, [um 1846]


Enthält :
- Obliegenheit und Vermögen der Stiftung (Auflistung) - Hinweis auf Fehlen einer Stiftungsurkunde


Altsignatur : GSM302



1742 - 1846
Permalink der Verzeichnungseinheit

Anniversarienstiftung der Elisabeth Egers aus dem Jahre 1742, [um 1846]


Enthält :
- Obliegenheit und Vermögen der Stiftung (Auflistung), mit Hinweis auf das Fehlen einer Textfassung der Stiftungsurkunde


Altsignatur : GSM303



1782 - 1846
Permalink der Verzeichnungseinheit

Stiftung der Rochusbruderschaft aus dem Jahre 1782 zur Abhaltung des Rochusfestes, [um 1846]


Enthält :
- Obliegenheit und Vermögen der Stiftung (Auflistung)


Altsignatur : GSM304



1792 - 1893
Permalink der Verzeichnungseinheit

Stiftung der Eva Greuter, Witwe des Anton Keuter aus dem Jahre 1792, wiederbegründet 1893, [um 1846], 1893


Enthält :
- Obliegenheit und Vermögen der Stiftung (Auflistung), [um 1846] - Urkunde über die Wiederbegründung der Stiftung (Anzeige und Genehmigung derselben), 1893


Altsignatur : GSM305



1796 - 1893
Permalink der Verzeichnungseinheit

Meßstiftung der Anna Maria Fischer verwitwete Gau aus dem Jahre 1796, [um 1846],


Enthält :
- Obliegenheit und Vermögen der Stiftung (Auflistung), [um 1846], 1893 - Urkunde über die Refundierung der Stiftung, 1893


Altsignatur : GSM306



1798 - 1846
Permalink der Verzeichnungseinheit

Stiftung der Benedictus-Bruderschaft etwa aus dem Jahre 1798 (die Datierung ergibt sich aus der Altsignatur, siehe Konkordanz), [um 1846]


Enthält :
- Obliegenheit und Vermögen der Stiftung (Auflistung), [um 1846],


Altsignatur : GSM307


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