Vereinigte Westfälische Adelsarchive e.V.
Egh Eggeringhausen (AD)
Familiensachen
Egh.Fam.A Nachlässe
Egh.Fam.A.V - Nachlass Adolf von Carlowitz, Kgl. Sächs. Staats- und Kriegsminister a.D. (1858-1928)
Egh.Fam.A.V - Archiv Eggeringhausen, Nachlass Adolf von Carlowitz, Kgl. Sächs. Staats- und Kriegsminister a.D. (1858-1928)
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Signatur : Egh.Fam.A.V - Nachlass Adolf von Carlowitz, Kgl. Sächs. Staats- und Kriegsminister a.D. (1858-1928)

Name : Nachlass Adolf von Carlowitz, Kgl. Sächs. Staats- und Kriegsminister a.D. (1858-1928)

Beschreibung :

Einleitung :

Es handelt sich um den Nachlass des Adolf von Carlowitz (1858-1928), der nach seiner Schulzeit in Grimma und Militärausbildung in Berlin zunächst als militärischer Erzieher der sächsischen Prinzen tätig war, bis er zum Königlich Sächsischen Kriegsminister ernannt wurde. Am Ersten Weltkrieg nahm er anfangs als Kommandierender General des XXVII. Reservekorps teil, wurde nach der Flandernschlacht im Herbst 1914 seines Postens enthoben und danach als Kommandeur der 12. Reserve-Division sowie des III. Reserve-Korps eingesetzt.

Nach dem Kriege schied er aus der Armee aus, schloss sich der Deutschnationalen Volkspartei an und verfasste verschiedene geschichtswissenschaftliche und kriegsgeschichtliche Arbeiten.

Der Nachlass enthält überwiegend Briefe, vor allem von Verwandten und Bekannten, darunter auch König Friedrich August III. von Sachsen. Jedoch sind auch Briefe von anderen Militärs enthalten, die sich zu seiner Kommandoenthebung bzw. dem Wunsch nach einer Wiederverwendung äußern. Zusätzlich sind eine Sammlung von Zeitungsausschnitten mit Erwähnung Adolfs, einige seiner Reden und Anprachen sowie einzelne Dokumente wie Zeugnisse und Bescheinigungen überliefert. Den Abschluss bilden Todesanzeigen und Nachrufe sowie einige wenige Briefe seiner Tochter an Verwandte, die der Nachlassverwaltung dienen.

Da es sich um den privaten Nachlass handelt, sind Akten, die seine Dienststellung als Kriegsminister betreffen, hier bis auf eine Ausnahme nicht zu finden.

Die Nummern Egh.Fam.A.V. 131-147 wurden 1984 von Vera von Carlowitz, der Schwiegertochter von Adolf und Priska von Carlowitz, mit einem Begleitschreiben (Egh.Fam.A.V. 131) an Michael Freiherr von Fürstenberg geschickt.

Anlässlich der Überführung des Archivs Eggeringhausen in das Depot der Vereinigten Westfälischen Adelsarchive e.V. und seiner Erschließung wurden sie zunächst als Nachträge in den Bestand eingeordnet und nun in die bereits bestehende Systematik eingefügt.



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