Vereinigte Westfälische Adelsarchive e.V.
Hin Hinnenburg
Hin.O - Kapuzinerkloster Brakel
Hin.O - Archiv Hinnenburg, Kapuzinerkloster Brakel
Permalink des Findbuchs


Signatur : Hin.O Kapuzinerkloster Brakel

Name : Kapuzinerkloster Brakel

Beschreibung :

Einleitung :

1645 ließen sich in Brakel mit Erlaubnis des Erzbischofs Ferdinand von Köln als Administrators des Bistums Paderborn die Kapuziner nieder. Der Stadtrat von Brakel wies den Brüdern ein Haus in der Ostmerstraße zu, wo auch das Hospital lag, das wenig später übernommen werden konnte und in deren Kirche zunächst der Gottesdienst abgehalten wurde. In den folgenden Jahrzehnten konnten die Brüder weitere benachbarte Grundstücke und Häuser erwerben und diesen Komplex zusammenfassen. Um 1700 gehörten dem Kloster 30 schatzpflichtige Häuser und Hausstätten in der Stadt.

Anfang des 18. Jahrhunderts erfolgte der Neubau der Kirche, wobei Johann Conrad Schlaun als Baumeister fungierte. 1718 wurde die Kirche geweiht.

Der Konvent umfasste ca. 10 Priestermönche sowie ca. 5 Laienbrüder. Von den Priestern waren einige in der Umgebung stationiert bzw. betreuten dort Gotteshäuser.

Die Einkünfte des Klosters waren gering, weshalb 1807 von einer Aufhebung zunächst Abstand genommen wurde. 1820 erfolgte das Verbot, neue Brüder aufzunehmen, 1833 kam dann die endgültige Aufhebung.

Das Klosterarchiv ist bis auf geringe Reste verloren gegangen. Neben zwei Akten im Stadtarchiv Brakel scheint der übrige Teil in das Archiv Hinnenburg gelangt zu sein, darunter als wichtigstes Stück die zwischen 1645 und 1799 geführten Annalen des Klosters. Vermittler könnten hier Frater Hyazinth gewesen zu sein, der sich 1821 auf der Hinnenburg nachweisen lässt, oder derjenige der Priestermönche, der für die Kapelle auf der Hinnenburg zuständig war.

Der Bestand ist zu zitieren Archiv Hinnenburg, O...

Wolfgang Bockhorst, Münster 2011.

Umfang : 0,2 lfm



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