Vereinigte Westfälische Adelsarchive e.V.
Hin Hinnenburg
Hin.N.Uk - Menzel, Urkunden
Hin.N.Uk - Archiv Hinnenburg, Menzel, Urkunden
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Signatur : Hin.N.Uk - Menzel, Urkunden

Name : Menzel, Urkunden

Beschreibung :

Einleitung :

Die von Berninghausen erwarben anscheinend im 15. Jahrhundert von den von Rüdenberg deren Steinhaus in Menzel und konnten 1508 durch den Erwerb des großen Hofes, der ursprünglich im Besitz der von Langenstrate und von diesen an die Hachtmeister gekommen war, ihre Grundherrschaft in Menzel bedeutend erweitern. Über eine Erbtochter gelangte eine Hälfte von Menzel um 1580 an die von Pentling und von diesen erneut über zwei Erbtöchter an die von Hugenpoth und von Münster. Der Münstersche Teil fiel infolge Kinderlosigkeit dann an die von Hugenpoth, wurde aber erneut unter zwei Erbtöchter Anna Margarethe und Clara Agnes von Hugenpoth, von denen die erstere Eberhard Falk von Galen zum Ermelinghof heiratete.Alhard Jobst von Schorlemer, der schon über seine Großmutter Ansprüche an Menzel erworben hatte, kaufte 1626 den Anteil der von Galen und erwarb einen weiteren Teil durch seine 1633 geschlossene Ehe mit Clara Agnes von Hugenpoet. Als ihm Johann Georg von Berninghausen, Domherr zu Hildesheim, auch die andere Hälfte des Gutes vermachte, konnte er das ganze Gut Menzel wieder vereinen. Ihm gelang es auch, das zersplitterte Gut Eickelborn, das sich ebenfalls ursprünglich im Besitz der von Berninghausen befunden hatte, wieder zusammen zu bringen. Über eine Erbtochter fiel der gesamte Besitz nach dem Aussterben der Linie zu Niederhellinghausen und Menzel 1742 an die von der Lippe zu Vinsebeck. Als 1767 der letzte von der Lippe zu Vinsebeck starb, erbte seine Schwester Theresia verh. von der Asseburg, deren Tochter Menzel ihrem Ehemann Theodor Werner von Bocholtz zubrachte, dessen Sohn Wilhelm Menzel mitsamt den anderen Gütern der Familien von Bocholtz und von Meschede erbte. Sein Enkel verkaufte das Gut 1908 an die Familie Schulze-Hötte.Aufgrund der Besitzgeschichte sind in den Bestand auch Urkunden geraten, die sich auf andere Güter der Besitzerfamilien beziehen, etwa zum Gut Hellinghausen (von Schorlemer) oder Stockum bei Hamm (von Hugenpoet).Die zu den Besitzungen der von Bocholtz-Meschede gehörigen Archive befanden sich zunächst in Alme, wurden aber zwischen 1840 und 1850 nach Münster überführt und dort vom Archivar Peter von Hatzfeld zu Beständen formiert und verzeichnet. 1913 wurde das Gesamtarchiv im damaligen Staatsarchiv Münster deponiert und 1925 an die jüngere Linie zur Hinnenburg verkauft, die die Archivalien 1946 auf die Hinnenburg überführte.Der Urkundenbestand Menzel enthält rund 180 Urkunden zwischen 1386 und 1830, einen großen Teil davon in Abschrift, darunter auch Stücke, die man eher dem Aktenbestand zurechnen würde. Zum Archiv Menzel gehört ein kleinerer Aktenbestand, der verzeichnet wurde, s. Findbuch Hin.KLMN.Bei der jetzigen Verzeichnung sind die Urkunden in Form von Vollregesten aufgenommen worden.Der Bestand ist zu zitieren: A. Hinnenburg, N Urk. ...Münster 2011Dr. Wolfgang Bockhorst

Umfang : 1,2 lfm