Vereinigte Westfälische Adelsarchive e.V.
Bur Burgsteinfurt, Fürstliches Archiv
Bur.B - Lehensachen, Urkunden und Akten
Bur.B - Archiv Burgsteinfurt, Lehensachen, Urkunden und Akten
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Signatur : Bur.B - Lehensachen, Urkunden und Akten

Name : Lehensachen, Urkunden und Akten

Beschreibung :

Einleitung :

Der Bestand enthält über die eigentliche Lehnregistratur hinaus teilweise auch Akten zur Verwaltung der Lehen.

Weitere Lehnsüberlieferung zur Herrschaft Alpen befindet sich im Landesarchiv NRW Abt, Rheinland zu Düsseldorf (Vgl. Das Hauptstaatsarchiv Düsseldorf und seine Bestände Bd. 2, Siegburg 1970, S. 282f.)

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Der Bestand enthält die Urkunden zu den Lehensakten.

Die Verzeichnung der Hauptabteilung II = Lehnssachen des Fürstlich Bentheim-Steinfurtischen Archivs zu Burgsteinfurt wurde von dem Unterzeichneten im Auftrage des Niedersächsischen Staatsarchivs Osnabrück in den Monaten Oktober und November 1967 durchgeführt. Sie fußt auf der von Döhmann 1907 bearbeiteten Gesamtübersicht über dieses Archiv (Inventare der nichtstaatlichen Archive der Provinz Westfalen, Band I: Regierungsbezirk Münster, Heft IV: Kreis Steinfurt, hrsg. von der Historischen Kommission der Provinz Westfalen, Münster 1907, S. 6ff., die Lehnssachen dort S. 56ff.).

Die bisherige Gliederung des Bestandes wurde grundsätzlich beibehalten. Sie dürfte im wesentlichen auf die alte Ordnung der Lehnsregistratur zurückgehen.

Die Alpener Lehnssachen enthalten auch einen Großteil der weiteren die Herrschaft betreffenden Akten. Weitere Archivalien zu Alpen befinden sich in den Beständen G und D.

Die Geldrischen Belehnungen mit der Herrlichkeit Batenburg (A 5a), die noch bei Döhmann aufgeführt sind, mußten hier jedoch ausgelassen weren. Sie ließen isch nicht, jedenfalls nicht in der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit, feststellen. Im Rahmen des vom Staatsarchiv Osnabrück verfolgten Zieles, das sich auf die Erschließung der geschichtlichen Überlieferung für die Grafschaft Bentheim beschränken muss, konnte der Bestand nur in dem vorgefundenen Umfang verzeichnet werden.

In einer Lehnsregistratur ist die Zahl der Urkunden natürlich sehr groß. Döhmann, der die Urkunden bis 1400 regestierte, hatte die Urkunden in den Akten belassen. Nur ein geringer Teil der Urkunden war in der Zwischenzeit in Kartons umgelagert worden. Die Lagerung der Urkunden in den Akten, die in der Lehnsregistratur zweifellos ihre Berechtigung hatte, erwies sich aus archivalischen und archivarischen Gründen aber als änderungsbedürftig:

Einmal hatte der größte Teil der im Aktenverband eng gefaltet und verschnürt aufbewahrten Urkunden keinen unmittelbaren Zusammenhang mit den Akten, dann waren durch die Lagerung Beschädigungen an Siegeln und Papieren eingetreten. Daher wurden bei der Neuordnung alle besiegelten Urkunden herausgezogen, gesondert gelagert und verzeichnet.

Die Regesten konnten wegen des meist gleichförmigen Inhalts der Belehnungen und Reverse knapp gehalten werden. Die Vornamen wurden normalisiert. Die von Döhmann aus dem Steinfurter Lehnbuch entnommen Regesten sind nicht übernommen worden; einmal war eine Kontrolle wegen der Kürze der Zeit nicht möglich, zum anderen hätte noch weiteres Material ... herangezogen werden müssen.

Osnabrück, Ende November 1967 Dr. Alfred Bruns

Umfang : 16,30

Verweise :

- A. Bruns, Die ältesten Lehenbücher und Lehenregister der Edelherrschaft Steinfurt (1236ff.) 1282-1439, in: Tradita Westphaliae, Münster 1987 (WQA 13), S. 9-112.

- Spiessen: Wappenbuch des Westfälischen Adels 1, 1901 - 1903

- Die westfälischen Siegel des Mittelalters 4, 1900

- Jung, J. H., Codex diplomatum ... comitatus Benthemiensis, 1773

- Döhmann, Karl und Ludwig Schmitz-Kallenberg (Bearb.), Inventare der nichtstaatlichen Archive der Provinz Westfalen, Band 1: Regierungsbezirk Münster, Heft IV: Kreis Steinfurt, Münster 1907



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