Vereinigte Westfälische Adelsarchive e.V.
Coe Coesfeld, Fürstliches Archiv
Coe.D - Kloster Marienborn in Coesfeld
Coe.D.Uk - Kloster Marienborn Urkunden
Coe.D.Uk - Fürstliches Archiv Coesfeld, Kloster Marienborn, Urkunden
Permalink des Findbuchs


Signatur : Coe.D.Uk Kloster Marienborn Urkunden

Name : Kloster Marienborn Urkunden

Beschreibung :

Einleitung :

Durch den Reichsdeputationshauptschluss wurden die aus ihren linksrheinischen Stammlanden verdrängten Wild- und Rheingrafen zu Salm-Grumbach im Hochstift Münster mit dem größten Teil des Amtes Horstmar und den darin liegenden geistlichen Anstalten entschädigt. Die Besitznahme der neuen Grafschaft geschah 1802. Schon 1806 erfolgte die Eingliederung in das Großherzogtum Berg, Ende 1810 in das Kaiserreich Frankreich.

Da die Archive der ehemaligen rheinischen Herrschaften der Wild- und Rheingrafen, nämlich Salm-Grumbach mit Rheingrafenstein sowie Dhaun und Kyrburg, 1921 im Archiv des Fürsten zu Salm-Salm in Anholt deponiert wurden, enthält das fürstliche Archiv Coesfeld nur noch Archivalien der westfälischen Entschädigungslande sowie später erworbener Besitzungen.

45 Akten der Salm-Horstmarschen Regierung in Coesfeld sind im Staatsarchiv Münster.

Zu diesen Entschädigungsgütern gehörte auch das 1230 in Lippramsdorf gegründete Frauenkloster Marienborn. Seit 1235 ein Zisterzienserinnenkloster wurde es bereits 1243/44 in die Stadt Coesfeld verlegt. 1803 erfolgte die Aufhebung zugunsten des Grafen von Salm-Horstmar.

Verzeichnet liegen ca. 150 Urkunden (1230-1756) und ca. 60 Akten (14.-18. Jhdt.). Ein bisher geordneter Rest von Urkunden und Akten ist bisher unbearbeitet und deswegen unbenutzbar.

Seit 1838 existiert für alle Bestände des Fürstlichen Archivs Salm-Horstmar in Coesfeld ein 2 bändiges Repertorium. Den Bestand E Marienbrink1967 Dr. Kohl 1967 neu. 1973 wurde als Bestände von Dr. Bruns geordnet und verpackt, bzw. neu durchsigniert. Bruns verzeichnete neu den Bestand F Archidiakonat Billerbeck. Mit einer Neuverzeichnung für die Bestände B Varlar und K Borghorst ist durch Dr. Werner Frese in neuster Zeit bereits begonnen worden. Auch für restlichen Bestände des Archivs wäre eine Neuverzeichnung wünschenswert. Zumindest eine Retrokonversion aller 15 Bestände (A-Rs) ist dringend notwendig, um den Zugang zu den Beständen dieses zentralen Archivs zu erleichtern.

Beim vorliegenden Findbuch handelt es sich nicht um eine Neuverzeichnung. Vielmehr wurde das Repertorium vom Anfang des 19. Jahrhunderts für den Bestand Coe D Marienborn retrokonvertiert und damit der Forschung und Benutzung viel besser zugänglich gemacht. Die Urkunden sind bisher nicht vollständig erfasst.

Zitierweise: Vereinte Westfälische Adelsarchiv, Fürstlich Salm-Horstmarsches Archiv Coesfeld, D. Kloster Marienborn Urkunden, Sig.

Kurzzitat: VWA, Fürstl. Archiv Coesfeld, D. Urkunden, Nr

Die

04.Juni 2010

Umfang : 3 lfm.



Anfang  Erweiterte Suche
Warenkorb  Drucken