Westfälisches Literaturarchiv
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Ingrid Kreuzer (Angelika Jakob bei fiktionalen Texten)
1024 - Ingrid Kreuzer (Angelika Jakob bei fiktionalen Texten)
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Signatur : 1024

Name : Ingrid Kreuzer (Angelika Jakob bei fiktionalen Texten)

Beschreibung :
Vorwort:

Der Nachlass von Ingrid Kreuzer (als Schriftstellerin Angelika Jakob) wurde 2007 und 2010 in das Westfälische Literaturarchiv im LWL-Archivamt für Westfalen übernommen.

Er umfasst 255 Verzeichnungseinheiten mit Unterlagen von 1897 bis 2004. Der Bestand ist uneingeschränkt benutzbar im Lesesaal des LWL-Archivamtes und zu bestellen bzw. zu zitieren als: Westfälisches Literaturarchiv im LWL-Archivamt für Westfalen (WLA), Bestand 1024/Nr. [...].

1. Biographische Anmerkungen

Ingrid Kreuzer wurde am 21. März 1926 als Tochter des Kaufmanns Paul Oßmann in Pethau (Sachsen, Oberlausitz) geboren. Aufgewachsen ist sie in Schlesien; sie besuchte das Oberlyzeum in Reichenbach im Eulengebirge, bestand 1943 das Abitur an der Städtischen Oberschule für Mädchen in Glogau. Ihr von Kriegseinsatz, Fluchtjahren und Berufstätigkeit - darunter eine Fotografenlehre - unterbrochenes Studium der Kunstgeschichte, Germanistik und Archäologie begann sie im Sommersemester 1944 an der Universität Breslau, setzte es ab Wintersemester 1946/47 in Halle/Saale, danach in Göttingen und Tübingen fort, wo sie 1953 mit einer kunsthistorischen Arbeit zu Winckelmanns Ästhetik der plastischen Kunst promovierte. Im gleichen Jahre heiratete Ingrid Oßmann in Tübingen cand. phil. Helmut Kreuzer, dessen germanistische Laufbahn - zunächst die Promotion bei Paul Kluckhohn über die Tragödien Friedrich Hebbels, Tübingen 1956 - sie fortan begleitete und mit ermöglichte.

Nach ihrem Studienabschluss war sie zunächst weiterhin kunsthistorisch tätig: Von 1955 bis 1957 erforschte sie als Stipendiatin der Deutschen Forschungsgemeinschaft zusammen mit Prof. Dr. Georg Weise, ihrem Doktorvater, die Plastik der Renaissance und des Frühbarock im nördlichen Spanien. Seit 1958 arbeitete Ingrid Kreuzer an eigenen wissenschaftlichen und publizistischen Vorhaben; dabei verlagerte sich ihr Interesse von der Kunstgeschichte zur Literatur und Literaturgeschichte. Erste Prosatexte entstanden: ein Entwurf zu der autobiografisch motivierten Erzählung "Amie" (veröffentlicht 1982), zuvor schon - eher als Freizeitbeschäftigung - ein Kriminalroman (vgl. 1024/94), um 1960 der Roman "Pierino oder Die Narren im Weinberg" (vgl. 1024/96, 1024/97, 1024/98).

1960 zog sie mit ihrem Mann von Tübingen nach Stuttgart, wo Helmut Kreuzer eine Assistentenstelle bei Fritz Martini an der Technischen Hochschule, der späteren Universität Stuttgart erhielt und sich 1965 habilitierte. In die Stuttgarter Zeit reicht u.a. eine enge Freundschaft mit Käte Hamburger zurück; diese war von Fritz Martini aus dem schwedischen Exil geholt worden und lehrte in Stuttgart noch viele Jahre Vergleichende und Allgemeine Literaturwissenschaft (vgl. die Briefe Käte Hamburgers an Ingrid und Helmut Kreuzer, 1024/161). Auch die weiteren Lebensstationen Ingrid Kreuzers waren ausgerichtet an der Hochschulkarriere ihres Mannes, der 1967 einen ersten Ruf an die Universität Saarbrücken bekam, 1970 für kurze Zeit Benno von Wiese in Bonn nachfolgte und schließlich 1972 in den Gründungssenat der Universität-Gesamthochschule Siegen gewählt wurde.

Sicherlich befördert durch die Lebens- und Arbeitsgemeinschaft mit dem Germanisten Helmut Kreuzer erschienen zunächst literaturwissenschaftliche Arbeiten: 1968 eine Darstellung zum Werk Martin Walsers, 1972 eine Studie über die Literatur der Angry Young Men im England der 1950er Jahre, die auch in anglistischen Fachkreisen Beachtung fand. Trotz weiterer literaturwissenschaftlicher Publikationen - teilweise zusammen mit Helmut Kreuzer wie die 1981 erschienene Rezeptionsgeschichte zu Hermann Lenz - vermisste Ingrid Kreuzer den Austausch mit dem Leser, mit den Fachkollegen und Studenten, da sie nie in den Lehrbetrieb einer Universität eingebunden war. Diesen Kontakt suchte und fand sie erst als Schriftstellerin Angelika Jakob seit Beginn der 1980er Jahre. Ihren Schriftstellernamen entlieh sie einer Lieblingstante ihres Mannes, der ihr geraten hatte, die Autorenschaft von wissenschaftlicher und belletristischer Produktion getrennt zu halten. Die Tante sei "ein wunderbarer Mensch [gewesen]: krumm, bettelarm, gütig, selbstlos, Bibelforscherin und Krankenschwester", so ihre Charakterisierung in einem Brief an Karl ("Kalli") Riha, geschrieben 1981 während eines Gastaufenthalts im texanischen Houston (vgl. 1024/163).

Als erste Veröffentlichungen Angelika Jakobs erschienen 1982 die bereits 1958 geschriebene Erzählung "Amie", die ein mit der eigenen Biografie verknüpftes Kindheitsmuster nachzeichnet; im selben Jahr die Lyriksammlung "Zwölf Gedichte", herausgegeben vom Fachbereich 3 - Sprach-, Literatur- und Medienwissenschaften - der Universität-Gesamthochschule Siegen.Literarische und literaturwissenschaftliche Arbeiten standen fortan in einem produktiven Kreislauf, in dem die selbst (belletristisch) Schreibende ihren Forschungsgegenstand anders wahrnahm als zuvor. So ist die Untersuchung von Strukturen des romantischen Kunstmärchens bei Ludwig Tieck von dem Interesse geleitet, dem kreativen Prozess bei Tieck auf die Spur zu kommen; zeitgleich veröffentlichte Angelika Jakob ihre ersten gesammelten Erzählungen "Flieg, Schwesterlein, flieg" (Siegen: Machwerk Verlag, 1984), die Menschen, vor allem Frauen, in existentielle Grenzsituationen stellen und stilistisch experimentieren. In einem Fragebogen zur Mitgliedschaft im Westfälischen Literaturbüro Unna gibt Ingrid Kreuzer 1988 Auskunft zu den methodischen bzw. poetologischen Prämissen ihres Schreibens: "Die wissenschaftlichen Arbeiten (Ingrid Kreuzer) erforschen formal v.a. Ministrukturen, die an das Kunstmärchen erinnern [...]. Die fiktionalen Arbeiten (Angelika Jakob) setzen teilweise solche Formen und Inhalte in neue Texte um" (vgl. 1024/144).

Ihre erzählenden und essayistischen Texte sind auch beeinflusst von den vielen Reisen, die sie gemeinsam mit ihrem Mann unternahm und die oft verbunden sind mit Gastprofessuren und Vortragsreisen Helmut Kreuzers. Die Erzählungen "Die Lady und der Boy" (Eggingen: Edition Klaus Isele, 1989) sind geprägt von der langjährigen "Heimat auf Zeit" in Houston/Texas, wo Helmut Kreuzer von 1977 bis 1985 Lehrverpflichtungen hatte; sie sind im texanischen Milieu angesiedelt, viele Motive von dort übernommen. Die Kunsthistorikerin und Archäologin entdeckte auf ihren Reisen früh- und vorgeschichtliche Kulturen, über die sie in Essays schreibt und diese auch in überregionalen Zeitungen und Zeitschriften veröffentlicht (vgl. 1024/175, 1024/177).

Die Gedichte Angelika Jakobs sind erschienen in zwei Sammelbänden "Grauer Stein und Gelbe Flügel" (Siegen: Affholderbach & Strohmann, 1986) und "Meine Flügel im Rucksack" (Paderborn: Igel Verlag, 1996); zahlreiche Einzelabdrucke von Gedichten, erzählenden und wissenschaftlichen Texten in Zeitschriften, Anthologien, Festschriften und Jahrbüchern.

In der westfälischen Literatur und Literaturforschung fand große Beachtung Angelika Jakobs poetische Annäherung an die Biographie der Droste (Paderborn: Igel Verlag Literatur, 1994; zwei weitere Auflagen 1995 und 1997), deren Eingangskapitel zuvor schon im "Westfalenspiegel" (1/1990) abgedruckt worden war. Anknüpfend an diese Arbeit wurde sie eingeladen, zu einem Band mit Zeugnissen der literarischen Droste-Rezeption beizutragen ("Dichterschwestern: Prosa zeitgenössischer Autorinnen über Annette von Droste-Hülshoff." Hrsg. v. Walter Gödden. Paderborn [u.a.]: Schöningh, 1993; vgl. die Korrespondenz mit W. Gödden in 1024/159).

Nur wenige Monate nach dem Tod Helmut Kreuzers am 3. August 2004 ist auch die "Schriftstellerwissenschaftlerin" (vgl. ihren Beitrag auf einem Siegener Symposium, 1024/85) Ingrid Kreuzer alias Angelika Jakob am 24. Dezember in Siegen gestorben. Ein Nachruf der "Siegener Zeitung" würdigt in ihr "zwei Identitäten, eine Person, zwei Biographien", einen ganz besonderen, schöpferischen Menschen (1024/169).

2. Hinweise zur Struktur und Bearbeitung des Bestandes

Der Nachlass Ingrid Kreuzers wurde im Dezember 2007 und Juli 2010 (Nachlieferungen) von Priv.-Doz. Dr. Doris Rosenstein, Köln - die zusammen mit Prof. Dr. Karl Prümm, Marburg, und Prof. Dr. Peter Seibert, Kassel, auch den wissenschaftlichen Nachlass von Helmut Kreuzer verwaltet - übergeben. Der Bestand war grob vorgeordnet in: 1. Manuskripte; 2. Briefwechsel, Tagebücher; 3. Publikationen; 4. Fotos, Bilder (v.a. Plakate, Grafiken).

In der Bestandsklassifikation wurden die Unterlagen zum Werk vorangestellt, unterschieden nach den vorwiegend literatur- und kunstwissenschaftlichen Manuskripten Ingrid Kreuzers und den belletristischen Angelika Jakobs.

Als weitere Klassifikationsgruppen schließen sich Korrespondenzen, Lebensdokumente und Sammlungen an. Die Korrespondenzen widerspiegeln u.a. langjährige Freundschaften von Helmut und Ingrid Kreuzer, die zunächst im akademischen Bereich entstanden sind (vgl. die Briefe von Fritz und Ruth Martini, 1024/162, und die schon genannten von Käte Hamburger, 1024/161). Briefwechsel, die von Ingrid Kreuzer sachthematisch abgelegt waren (z. B. zu ihren Veröffentlichungen), wurden in dieser Ordnung belassen. Sowohl bei den Lebensdokumenten als auch den Sammlungen ist der Nachlass angereichert um Schrift- und Sammlungsgut - hier vor allem Fotos und Fotoalben - der Familie Oßmann, insbesondere der Eltern Paul und Hildegard Oßmann geb. Fritzsching sowie des Onkels Ernst Richard Oßmann. Da die Bindung an die Eltern und deren Familien sehr eng war und durchaus prägend für Biographie und Werk Ingrid Kreuzers ist diese Überlieferung im Nachlass belassen und entsprechend in die Klassifikation eingefügt worden.

3. Bibliographische Hinweise

Die wichtigsten bio-bibliographischen Angaben enthält der Eintrag zu Ingrid Kreuzer (Angelika Jakob) in der Datenbank "Lexikon Westfälischer Autorinnen und Autoren" (www.lwl.org/literaturkommission/alex/index.php) auf der Grundlage und in Fortführung des vierbändigen "Westfälischen Autorenlexikons 1750-1950", im Auftrag des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe hrsg. und bearbeitet von Walter Gödden und Iris Nölle-Hornkamp. Paderborn: Schöningh Verlag, 1993-2002.

Für den Nachweis sowohl der wissenschaftlichen als auch der belletristischen Veröffentlichungen sei eine Auswahlbibliographie angefügt:

3.1. Selbständige Veröffentlichungen und Herausgaben Ingrid Kreuzers

- Normativität und historisches Bewußtsein in Winckelmanns Aesthetik der plastischen Kunst. Phil. Diss., Universität Tübingen, [1953]

- Studien zu Winckelmanns Aesthetik. Normativität und historisches Bewußtsein. Berlin: Akademie-Verlag, 1959 (Jahresgabe der Winckelmann-Gesellschaft Stendal 1959) [überarbeitete Fassung der Dissertation]

- Georg Weise und Ingrid Kreuzer (Mitwirkung): Die Plastik der Renaissance und des Frühbarock im nördlichen Spanien. 2 Bde. Tübingen: Hopfer, 1957 und 1959

- Entfremdung und Anpassung. Die Literatur der Angry Young Men im England der fünfziger Jahre. München: Winkler Verlag, 1972

- Über Hermann Lenz. Dokumente seiner Rezeption (1947-1979) und autobiographische Texte. Hrsg. v. Ingrid und Helmut Kreuzer. München: Fink, 1981

- Märchenform und individuelle Geschichte. Zu Text- und Handlungsstrukturen in Werken Ludwig Tiecks zwischen 1790 und 1811. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 1983

- Literatur als Konstruktion. Studien zur deutschen Literaturgeschichte zwischen Lessing und Martin Walser. Frankfurt/Main [u.a.]: Peter Lang, 1989 (Forschungen zur Literatur- und Kulturgeschichte. Hrsg. v. Helmut Kreuzer und Karl Riha. Bd. 21) [Aufsatzsammlung]

- Deutsche Gedichte zwischen 1918 und 1933. In Zusammenarbeit mit Ingrid Kreuzer hrsg. v. Helmut Kreuzer. Stuttgart: Reclam, 1999 (Reclams Universal-Bibliothek Nr. 9711)

3.2 Unselbständige Veröffentlichungen Ingrid Kreuzers

- Alonso Berruguete, in: Atlantis, 4/1956, S. 168-170

- Hebbel als Novellist, in: Hebbel in neuer Sicht. Hrsg. v. Helmut Kreuzer. Stuttgart: W. Kohlhammer, 1963, S. 150-163

- Nachwort zu: G. E. Lessing: Laokoon oder Über die Grenzen der Malerei und Poesie. Stuttgart: Reclam, 1964 (Reclams Universal-Bibliothek Nr. 271/71a/b), S. 215-232

- Nestroyanisches Pferd in Stuttgart [zu Martin Walsers "Überlebensgroß Herr Krott"], in: Frankfurter Hefte, Jg. 19, H. 2, 1964, S. 133-136

- Ein Flußpfad auf dem texanischen Mond. Stippvisite in Houston, in: Stuttgarter Zeitung, 23.07.1966 [Reiseessay]

- Martin Walser, in: Deutsche Literatur seit 1945 in Einzeldarstellungen. Hrsg. v. Dietrich Weber. Stuttgart: Kröner, 1968, S. 435-454 (2. Aufl. Stuttgart: Kröner, 1970; 3. Aufl. u.d.T. Deutsche Literatur der Gegenwart in Einzeldarstellungen, Stuttgart: Kröner, 1976)

- Strukturprinzipien in Goethes Märchen, in: Jahrbuch der Deutschen Schillergesellschaft, XXI/1977, S. 216-246

- Robert Müllers "Tropen". Fiktionsstruktur, Rezeptionsdimensionen, paradoxe Utopie, in: Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik (LiLi), Beiheft 8: Erzählforschung 3, 1978, S. 193-222; wieder in: Expressionismus - Aktivismus - Exotismus. Studien zum literarischen Werk Robert Müllers (1887-1924). Hrsg. v. Helmut Kreuzer und Günter Helmes. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 1981, S. 101-145

- Novalis: "Die Lehrlinge zu Sais" - Fragen zur Struktur, Gattung und immanenten Ästhetik, in: Jahrbuch der Deutschen Schillergesellschaft, XXIII/1979, S. 276-308

- Nachwort zu: Martin Beradt: Die Verfolgten. Novellen. Königstein/Ts.: Scriptor, 1979 (Reihe Q. Quellentexte zur Literatur- und Kulturgeschichte. Hrsg. v. Helmut Kreuzer. Bd. 9), S. 277-303

- Identität im Widerspruch. Impressionen von einem Japan-Aufenthalt, in: Stuttgarter Zeitung, 11.12.1982 [Reiseessay]

- Auflösung und Individuation. Zu Hebbels Gedicht "An den Tod", in: Gedichte und Interpretationen. Bd. 4. Vom Biedermeier zum Bürgerlichen Realismus. Hrsg. v. Günter Häntzschel. Stuttgart: Reclam, 1983 (Reclams Universal-Bibliothek Nr. 7893), S. 121-130; wieder in: Friedrich Hebbel. Hrsg. v. Helmut Kreuzer unter Mitwirkung von Roland Koch. Darmstadt: Wiss. Buchgesellschaft, 1989 (Wege der Forschung. Bd. 642), S. 422-429

- Garten Eden oder Fremdenparadies? Tradition und Tourismus auf Bali, in: Stuttgarter Zeitung, 09.06.1984 [Reiseessay]

- Steinerne Gigantengötter 1000 Jahre alt? Auf der chilenischen Osterinsel, in: Siegener Zeitung, 03.03.1990 [Reiseessay]

- Angelika Jakob an Ingrid Kreuzer - Ingrid Kreuzer an Angelika Jakob, in: Schriftstellerwissenschaftler. Erfahrungen und Konzepte. Hrsg. v. Peter Gendolla und Karl Riha. Heidelberg: Carl Winter, 1991, S. 81-87

3.3 Selbständige Veröffentlichungen Angelika Jakobs

- Amie. Erzählung. Frankfurt/Main: Rita G. Fischer, 1982

- Zwölf Gedichte. Siegen: Fachbereich 3 der Universität-Gesamthochschule Siegen, 1982

- Flieg, Schwesterlein, flieg. Erzählungen. Siegen: Machwerk Verlag, 1984

- Grauer Stein und Gelbe Flügel. Gedichte. Siegen: Affholderbach & Strohmann, 1986

- Die Lady und der Boy. Erzählungen von Hier und Dort. Eggingen: Edition Klaus Isele, 1989

- Rosinas Kostgänger. Erzählungen. Eggingen: Edition Klaus Isele, 1991

- Muss wandeln ohne Leuchte. Annette von Droste-Hülshoff - eine poetische Biographie. Paderborn: Igel Verlag Literatur, 1994 (2. Aufl. 1995; 3. Aufl. Siegen: Carl Böschen Verlag, 1997)

- Labans Lernen. Amie. Zwei Erzählungen. Paderborn: Igel Verlag Literatur, 1995

- Meine Flügel im Rucksack. Gedichte. Paderborn: Igel Verlag, 1996

- Liebe im falschen Schuh. Erzählungen. Paderborn: Igel Verlag, 1997

- Stirb oder lies! Und andere Erzählungen. Oldenburg: Igel Verlag Literatur, 2001

3.4 Unselbständige Veröffentlichungen Angelika Jakobs

- Martas Heimholung, in: Litfass, Zeitschrift für Literatur, Jg. 8, H. 30, April 1984, S. 55-64 [Erzählung]

- Augen der Liebe, in: Westermanns Monatshefte, 7/1985, S. 51-54 [Erzählung]

- Der Parkplatz, in: Traumtanz. Ein berauschendes Lesebuch. Hrsg. v. Klaus Modick. Reinbek: Rowohlt, 1986, S. 109-116 [Erzählung]

- Ein strenger Blick aus Götteraugen, in: Rheinischer Merkur, Nr. 47, 24.11.1989 [Reiseessay zur Osterinsel]

- Spiegelungen, in: Westfalenspiegel, Jg. 39, Nr. 1, 1990, S. 43-48 [Eingangskapitel der Droste-Biographie]

- Spargelbeete, in: Westfalenspiegel, Jg. 41, 1992, Nr. 4, S. 28-30 [Erzählung]

- Sultanat Oman. Vorgestern und übermorgen: Aufbruch im Morgenland, in: Siegener Zeitung, 08.08.1992 [Reiseessay]Weitere Erzählungen und Gedichte Angelika Jakobs in Zeitschriften, Zeitungen und Sammelbänden (vgl. die Bibliographie von Dr. Doris Rosenstein in l. Num. 173).

3.5 Unveröffentlichtes

- Kriminalroman o.T., ca. 1955-1960 [vgl. 1024/94, 1024/95]

- Pierino oder Die Narren im Weinberg. Roman, um 1960 [vgl. 1024/96, 1024/97]

- Auf der Flucht. Roman, vor 1987 [vgl. 1024/99, 1024/100, 1024/101, 1024/104]

Zitierweise: Westfälisches Literaturarchiv, Best. 1024/lfd. Nr.


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