Westfälisches Literaturarchiv
Schriftsteller
Dr. Hans-Martin Große-Oetringhaus
1055 - Dr. Hans-Martin Große-Oetringhaus
Permalink des Findbuchs


Signatur : 1055 Dr. Hans-Martin Große-Oetringhaus

Name : Dr. Hans-Martin Große-Oetringhaus

Beschreibung :

Einleitung :

Der literarische Vorlass des Schriftstellers Dr. Hans-Martin Große-Oetringhaus wurde aufgrund eines Depositalvertrags vom November/ Dezember 2015 als Bestand 1055 in das Westfälische Literaturarchiv im LWL-Archivamt für Westfalen übernommen. Der Vorlass umfasst 146 Verzeichnungseinheiten mit Unterlagen von 1973 bis 2011. Der Bestand ist benutzbar entsprechend der aktuell gültigen Benutzungsordnung für das Archiv des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe; er ist zu bestellen bzw. zu zitieren als: Westfälisches Literaturarchiv im LWL-Archivamt für Westfalen (WLA), Bestand 1055/Nr. [...].

Biographische Anmerkungen:

Hans-Martin Große-Oetringhaus wurde am 16. Februar 1948 in Klagebach bei Lüdenscheid geboren und wuchs in Unna-Hemmerde auf. Er absolvierte ein Lehramtsstudium und arbeitete von 1973 bis 1974 in einer Obdachlosensiedlung als Diplompädagoge. 1977 wurde Große-Oetringhaus mit seiner Dissertation "Bildung zwischen Apartheid und Widerstand. Das Bildungssystem der nichtweißen Bevölkerungsgruppen in Südafrika" promoviert. Nach der Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter war er Lehrbeauftragter zur Pädagogik der Dritten Welt an der Universität Münster. In Münster war er auch von 1981 bis 1985 in der Redaktion der links-alternativen Zeitung "Knipperdolling" bzw. des "Stadtblatts" tätig. Daneben arbeitete er als freier Journalist und Schriftsteller. Von 1984 bis 2013 war er Referent für Globales Lernen beim Kinderhilfswerk "terre des hommes" in Osnabrück. Große-Oetringhaus reiste mehrmals nach Afrika, außerdem nach Lateinamerika, Asien und Ozeanien. Aus vielen dieser Reisen schöpfte er Anregungen für seine zahlreichen Kinder- und Jugendbücher, die thematisch vor allem von Kindern und Jugendlichen in der "Dritten Welt" handeln. Heute lebt Große-Oetringhaus in Krefeld.

Zum Bestand:

Bei der Übernahme war der Vorlass vorgeordnet. Diese Vorordnung durch den Autor wurde bei der Bearbeitung und Verzeichnung so weit wie möglich beibehalten. Die Unterlagen wurden nach Werken, Korrespondenzen und Sammlungen klassifiziert. Bei der Verzeichnung der Werke wurden die Manuskripte gemeinsam mit der dazugehörigen Korrespondenz verzeichnet, sodass der Sachzusammenhang gewahrt bleibt. War kein Manuskript vorhanden, wurde die Korrespondenz nach Verlagen bzw. Redaktionen unterteilt und alphabetisch sortiert. Die Besprechungen zu den Kinder- und Jugendbüchern wurden als "Sammlungen" alphabetisch nach Werk verzeichnet; weitere Sammlungen sind: Belegexemplare von Veröffentlichungen, Werbung und Rezeptionszeugnisse, Unterlagen zu Lesungen und Projekten, Recherchematerialien.

Im Rahmen eines studiumbegleitenden Praktikums im LWL-Archivamt für Westfalen wurde der Bestand von Sina Stallmeier im August/September 2016 erstverzeichnet; eine Revision der Verzeichnung und Redaktion des Findbuchs wurde im August/September 2017 von der Facharchivarin besorgt.

Literaturhinweise:

Verwiesen sei auf die Einträge im Online-Lexikon Westfälischer Autorinnen und Autoren (www.autorenlexikon-westfalen.lwl.org) sowie in der Datenbank NRW Literatur im Netz (http://www.nrw-literatur-im-netz.de) mit bio-bibliographischen Angaben zu Hans-Martin Große-Oetringhaus, ferner auf die Homepage des Schriftstellers (http://grosse-oetringhaus.de); eine jeweils aktuelle Publikationsliste ist abrufbar über den Online-Katalog der Deutschen Nationalbibliothek.



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