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Vereinigte Westfälische Adelsarchive e.V.
Die in den Adelsarchiven aufbewahrten historischen Zeugnisse dokumentieren nicht nur die Geschichte der jeweiligen Familien und Güter, sondern auch die westfälische Landes-, Orts-, Familien-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte insgesamt. Der sich hieraus ergebenden Verantwortung für die Allgemeinheit ist sich der westfälische Adel schon vor über 80 Jahren bewusst geworden. Am 11. Dezember 1923 gründeten 23 Vertreter des Adels in Münster den Verein "Vereinigte Westfälische Adelsarchive e.V.". Das erste satzungsmäßige Ziel dieses Zusammenschlusses war, die Erhaltung der Archive zu sichern und deren Erschließung für die Forschung zu fördern. An dieser Zweckbestimmung wird bis heute festgehalten. Seit 1956 wird diese Aufgabe in Zusammenarbeit dem LWL-Archivamt für Westfalen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe durchgeführt. Während die Archiveigentümer die Voraussetzungen für eine dauerhafte und fachgerechte Lagerung der Archive in ihren Häusern schaffen, erfolgt die fachliche Erschließung und Betreuung durch das LWL-Archivamt für Westfalen. Hierdurch wurde es möglich gemacht, dass in Westfalen nahezu alle privaten Adelsarchive für die Wissenschaft sowie die Heimat- und Familienforschung zugänglich sind, ein Zustand, der in diesem Maße wohl in keiner anderen Region Deutschlands erreicht ist.
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Neu als Veröffentlichung 18 in der Reihe der Vereinigten Westfälischen Adelsarchive erschienen:
Friedrich Leopold zu Stolbergs Briefe an seine Ehefrauen Agnes von Witzleben und Sophia von Redern.
Bearb. von Horst Conrad und Sabine Blickensdorf. Münster, 2010, 576 S.: Abb. - ISSN 1618-7377 / 29,80 €
Neuauflage der Veröffentlichung 7 der Reihe der Vereinigten Westfälischen Adelsarchive erschienen:
Empfehlungen für die archivische Bewertung des Schriftgutes in den Registraturen der adeligen Vermögenverwaltungen.
Hg. von Marcus Stumpf. - Münster, 3. Auflage 2010. - 39 S. / 4,- €

