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Die Initiative zur Einrichtung eines kreiskirchlichen Archivs ging von Prof. Dr. Steinberg, dem ehemaligen Direktor des Landeskirchlichen Archivs Bielefeld, aus. Es wurde 1980 ins Leben gerufen und beherbergt die von der Verwaltung des Kirchenkreises nicht mehr benötigten Altakten der Superintendentur. Daneben bietet es Kirchengemeinden, die ihre Archive nicht selbst aufbewahren können oder wollen, eine Verwahrungsmöglichkeit für ihre historische Aktenüberlieferung. Die Bestände werden zentral in Bad Berleburg gelagert und in Zusammenarbeit mit dem Landeskirchlichen Archiv erschlossen und betreut.
Die archivalische Überlieferung der Kirchengemeinden Wittgensteins ist eng verzahnt mit derjenigen der fürstlichen Archive auf Schloß Laasphe, hier werden die Akten des 1824 aufgelösten Sayn-Wittgenstein-Hohensteinischen Konsistoriums aufbewahrt, und auf Schloß Berleburg. Die Akten des ebenfalls 1824 aufgehobenen Sayn-Wittgenstein-Berleburgischen Konsistoriums finden sich allerdings nicht mehr im Schloß. Sie sind bei der Auflösung an das Archiv der Kirchengemeinde Berleburg weitergegeben worden. Reste sind im Archiv der Kirchengemeinde Berleburg und im Superintendenturarchiv erhalten.

Literatur: Johannes Burkardt, Die Archivpflege im Kirchenkreis Wittgenstein. In: Archivmitteilungen der Westfälischen Kirche Nr. 9 (1999), S. 36-46; Bernd Hey, Ein besonderer Freund Wittgensteins: Dr. Hans Steinberg (1920-1997). In: Wittgenstein. Zeitschrift des Wittgensteiner Heimatvereins, Jg. 87 (1999) Heft 2, S. 82-85.

Übersicht über die vorliegenden Findbücher in: Archivmitteilungen der Westfälischen Kirche Nr. 11 (2001), S. 75-77.