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Wie ein Gemeinderat zu einem „Pickert-Club“ wurde

Das stadtgeschichtliche Projekt zur kommunalen Gebietsreform um 1970 (die LZ berichtete darüber) ist erfolgreich gestartet. Nach einem Einstiegsreferat von Prof. Dr. Sabine Mecking hat der Historiker David Merschjohann seine Masterarbeit über „Die kommunale Gebietsreform in NRW (1966 – 1975) am Beispiel Detmold“ einem interessierten Publikum vorgestellt.

Dabei ist deutlich geworden, wie teilweise heftig umstritten dieser Prozess gewesen ist, bei dem 25 dahin selbstständige Gemeinden um Detmold ihre kommunale Selbstverwaltung verloren haben. Widerstand formierte sich damals besonders stark im Detmolder Süden. Heiligenkirchen und Berlebeck versuchten mit allen Mitteln, eine Eingemeindung in die Stadt Detmold zu verhindern.

 

Am Donnerstag, dem 9.2., 15.30 Uhr im Stadtarchiv, Willi-Hoffmann-Straße 2 wird Günter Schütte, der bis Ende 1969 Ratsherr in Berlebeck war, darüber erzählen und u.a. das Rätsel über den Pickert-Club auflösen.

 

Der Initiator des Projektes, Altbürgermeister Friedrich Brakemeier, hat darüber hinaus mit Rolf Bender, Erhard Friesenhan, Burkhard Mühlenhoff und Peter Kotsch vier ehemalige Führungskräfte der Stadtverwaltung gewinnen können, die aus der Sicht der Verwaltung über die Zeit vor und nach der Neugründung der Stadt Detmold am 1.1.1970 berichten werden. Alle waren bereits damals im Dienst der Stadt.

 

Die Leiterin des Projektes Stadtarchivarin Dr. Bärbel Sunderbrink:

„Wir haben schon viele Informationen zusammengetragen, sind aber an weiteren Geschichten um die Gebietsreform interessiert und bitten daher alle, die dazu beitragen können, sich bei uns zu melden.“

Sunderbrink: 05231 766110; Brakemeier: 05231 59920

Die weiteren Termine: 9.3./11.5./8.6./13.7.2017