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Archiv von Bodelschwingh-Geretzhoven

 

Das aus mehreren Beständen bestehende Archiv des Hauses Bodelschwingh zu Bodelschwingh (circa 10 Kilometer nordwestlich vom Zentrum Dortmunds gelegen) befindet sich heute zum Teil als Depositum im Stadtarchiv Dortmund.

 

Für den Rhein-Kreis Neuss ist der nach 1945 durch Zerstörung und Plünderungen stark dezimierte Bestand des Hauses Geretzhoven von Interesse, das einige Besitzungen im Rhein-Kreis Neuss hatte. Haus Geretzhoven selbst liegt in Hüchelhoven im Rhein-Erft-Kreis.

 

Haus und Archiv Geretzhoven kamen durch die 1688 geschlossene Ehe der Alstein Almuth von Ketzgen mit Wessel Wirich von Bodelschwingh an dessen Familie. Die nicht unbedeutende Familie Ketzgen bekleidete das Erbtürwärteramt des Erzstifts Köln.

 

Die Regesten des ursprünglich 241, jetzt nur noch 93 Urkunden zählenden Bestands nennen bei Güter- und Rentenverkäufen vereinzelt Besitzungen der früher auf Geretzhoven sitzenden Familie Ketzgen in Vanikum, Gill, Dötzdorf, Rommerskirchen und Nettesheim (siehe hierzu die Nachweise in der Digitalen Westfälischen Urkunden-Datenbank). http://www.lwl.org/urkunden_datenbank

 

Von den Akten, die noch stärker als die Urkunden unter Verlusten gelitten haben, kann hier nur eine einzige (vormals viel umfangreichere) Akte mit drei von 21 Schriftstücken vorgestellt werden, die sich auf Nettesheim beziehen.

 

Die Erschließung der Akte wurde durch Herrn Dr. Werner Frese (Münster) realisiert. Herr Dr. Volker Helten (Neuss) und die Mitarbeiter des Archivs im Rhein-Kreis Neuss haben die Erschließungsinformationen formal überarbeitet.

 

Die Benutzung der Unterlagen erfolgt im Stadtarchiv Dortmund.

 

Weiterführende Literatur: Adelsarchive in Westfalen, bearbeitet von Wolfgang Bockhorst, 3. aktualisierte Auflage, Münster 2012.

 

Findmittel Archiv von Bodelschwingh-Geretzhoven.pdf