Hintergrundgrafik

Willkommen beim Portal der Archive in NRW

u

Navigationen


Micronavigation

 

Einleitung:

 

Die Unterlagen in Archiven und so auch im Stadtarchiv Dülmen sind nach einer so genannten „Tektonik“ geordnet.

 

Die einzelnen Dokumente werden hierbei anders als Bücher in Bibliotheken nicht nach verschiedenen Themen gegliedert, sondern finden sich in so genannten „Beständen“. Ein Bestand besteht in der Regel aus Unterlagen einer Provenienz, also eines Schriftgutproduzenten. Dies kann eine einzelne Behörde, ein Verein oder auch eine Privatperson sein.

 

Zu jedem Bestand finden sich in dieser Übersicht folgende Informationen:

-         Bezeichnung des Bestandes (in der Regel Name des Schriftgutproduzenten)

-         Kurze Angabe zum Inhalt und zum Schriftgutproduzenten

-         Anzahl der Verzeichnungseinheiten (Akten, Urkunden, Bände)

-         Umfang in lfd. m. („laufende Meter“, die in Archiven übliche Maßeinheit = Regalmeter)

-         Erschließungsstand: Die Unterlagen des Stadtarchivs sind in der Archivdatenbank „FAUST“ verzeichnet und können dort recherchiert werden. Für viele Bestände existieren so genannte „Findbücher“, d.h. detaillierte und thematisch geordnete Übersichten zu den einzelnen Dokumenten, die zur Recherche in der Bibliothek des Stadtarchivs ausliegen. Für zahlreiche Bestände liegen bereits Online-Findbücher im HTML-Format vor, welche die Möglichkeit bieten, an Rechnern außerhalb des Archivs im Internet nach einzelnen Dokumenten zu suchen.

 

Die im Stadtarchiv verwahrten Unterlagen stehen den Interessierten zur Einsichtnahme offen. Für Akten der letzten 30 Jahre und für personenbezogene Akten zu Personen, die noch keine 10 Jahre lang tot sind, gelten so genannte Schutz- oder Sperrfristen. Unter bestimmten Voraussetzungen, namentlich bei wissenschaftlichen Anliegen,  können diese Fristen jedoch verkürzt werden.

 

Hingewiesen sei an dieser Stelle auch auf andere Archive mit für die Dülmener Geschichte relevanten Beständen: das Croy’sche Archiv in Dülmen (Stift St. Viktor; Augustinnerinnenkloster Agnetenberg; Kartaus Marienburg in Weddern; Haus Merfeld; Haus Rorup), das Landesarchiv NRW, Abt. Westfalen in Münster (Fürstbischöfliches Amt Dülmen; Fürstbischöfliches Amt Horstmar [mit Rorup]; Haus Buldern) sowie das Bistumsarchiv in Münster und das Landeskirchliche Archiv in Bielefeld mit Unterlagen zu den Kirchengemeinden (v.a. mit den für die Familienforschung wichtigen Kirchenbüchern).