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Die Stadt Duisburg ging aus einem fränkischen Königshof hervor. Im Jahr 1361 wird erstmals ein Rathaus erwähnt, das an der Stelle des südlichen Teils des heutigen Rathauses stand. Dort befand sich auch eine Aufbewahrungsstätte für das rechtlich bedeutsame Schriftgut, aus der sich später das Stadtarchiv entwickelte.

 

Seit 1834 brachten zwei Lehrer am Duisburger städtischen Gymnasium eine gewisse Ordnung in das damals ungeordnete Archiv, jedoch gingen im Zuge des Rathaus-Neubaues von 1843 viele Verwaltungsakten aus alter Zeit verloren. Erster hauptamtlicher Betreuer des Stadtarchivs war Dr. Heinrich Averdunk (1840–1927), der 1911 zum städtischen Archivar ernannt wurde, nachdem er als Studienrat am Gymnasium in den Ruhestand getreten war.

 

Zwischen 1905 und 1929 wuchs der Bestand des Stadtarchivs durch die Übernahme des Archivgutes der eingemeindeten Städte Ruhrort, Meiderich (beide 1905) und Hamborn (1929) sowie von Teilen des Archivs der aufgelösten Bürgermeisterei Angermund beträchtlich an. Dank rechtzeitiger Auslagerungen der Bestände in luftkriegssichere Örtlichkeiten traten im Zweiten Weltkrieg keine größeren Verluste ein. 1975 gingen die Archive der damals mit Duisburg vereinigten Städte und Gemeinden Rheinhausen, Homberg, Walsum und Rumeln-Kaldenhausen in die Obhut des Stadtarchivs über, womit sich der Gesamtumfang der Bestände verdoppelte.

 

Im November 1982 zog das Stadtarchiv aus dem Rathaus aus und nahm sein jetziges Domizil in einem umgebauten Getreidespeicher am Innenhafen in Besitz.