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Stadtarchiv Gütersloh: Wir bewahren Stadtgeschichte

Das Stadtarchiv wurde 1984 unter hauptamtlicher Leitung eingerichtet und steht zur kostenlosen Nutzung für stadt- und familiengeschichtlich Interessierte zur Verfügung. Es übernimmt und verwahrt das nicht mehr für den Verwaltungsbetrieb benötigte, aber zur dauerhaften Aufbewahrung bestimmte Schriftgut der Stadtverwaltung und anderer städtischer Einrichtungen. Die als Archivgut bezeichneten Akten und Protokolle werden zur Rechtssicherung und geschichtlichen Forschung konservatorisch aufbereitet, falls erforderlich restauriert und fachgerecht gelagert. Auf die verzeichneten und inhaltlich erschlossenen Aktenbestände kann über Findbücher oder Online-Recherchen rasch zugegriffen werden.

 

Ansicht Hohenzollernstraße

 

Die Überlieferung der städtischen Akten beginnt, von wenigen Ausnahmen abgesehen, mit dem Jahr 1809 und enthält Schriftgut des ehemaligen Amtes Gütersloh von 1842 bis 1910 und die Protokolle der städtischen Gremien  einschließlich der eingemeindeten Stadtteile ab 1832. Die Archivalien umfassen insgesamt 8 mit Buchstaben gekennzeichnete Aktenbestände.

Neben den Archivalien gibt es 10 bestandsergänzende  Sammlungen, zu denen in jeweils eigenen Datenbanken recherchiert werden kann und die zahlreiche Informationen zur Geschichte von Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Kirche, Landwirtschaft, Kultur und gesellschaftlichem Leben der Stadt beinhalten.

Die Präsenzbestände der Archivbibliothek sind im Katalog der Stadtbibliothek verzeichnet und können online abgerufen werden.

Die Fotosammlung umfasst zur Zeit über 34.000 Aufnahmen, die auch in digitaler Form vorliegt. Abzüge können vor Ort bestellt, auf Datenträger kopiert oder zugesandt werden (0,50 € je Aufnahme).

Kopien der verfilmten Lokalzeitungen ab 1890 (Gütersloher Zeitung, Neue Gütersloher Zeitung, Gütersloher Tageblatt, Westfälische Zeitung, Neueste Westfälische Nachrichten, Freie Presse, Neue Westfälische, Westfalen Zeitung, Gütersloher Morgenblatt, Westfalenblatt) und Die Glocke (nur im Original) sind im Stadtarchiv erhältlich und werden zum Preis von 2,00 € (DIN A 3) bzw. 1,00 €  (DIN A 4) angefertigt.

 

Archivar Stephan Grimm und Mitarbeiterin Anneliese Stüker

 

Für familiengeschichtliche Forschungen stehen zur Verfügung:

  • Einwohnerbücher der Stadt und Umgegend von 1903 bis 1999
  • Altkartei des Einwohnermeldeamtes mit den Meldepflichtigen von ca.1909 bis 1978 (kostenpflichtig)
  • Standesamtsregister einschließlich Namensindex (kostenpflichtig):
  • Geburten älter als 110 Jahre, Eheschließungen älter als 80 Jahre, Sterbfälle älter als 30 Jahre
  • Kopien der Kirchenbücher der evangelischen Gemeinde Gütersloh: Taufbuch 1675 bis 1732, Traubuch 1675 bis 1732, Totenbuch 1712 bis 1732
  • Monat-, Dienst- und Wächtergeldregister von 1783
  • Kopien von Archivalien des Fürstlichen Archivs Rheda (u.a. Manuale [handschriftliches Denkbuch] des Richters Ottonis Gütersloh von 1578 (u.a. Aufzählung aller Einwohner), Amtsstuben-Protokolle 1722 -1727, 1728-1743, Hüsseten-Register von 1738, Leibeigentumsbuch von 1787 mit Nachträgen bis 1836, Genealogische Datenbank mit ca. 60.000 Personen, darin 348 Genealogien Gütersloher Familien für das 17. und 18. Jahrhundert

 

Blick ins Magazin

 

Die Benutzung der Archiv- und Sammlungsbestände richtet sich nach der geltenden Benutzungsordnung vom 23. Mai 1986. Wichtigste Bestimmung: 20 Jahre nach Aktenschluss kann amtliches Archivgut von Dritten eingesehen werden. Personenbezogene Unterlagen können 20 Jahre nach dem Tod des Betroffenen eingesehen werden.