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Verfügbar sind fast 2000 Urkunden aus Mittelalter und Früher Neuzeit, Rats- und Gerichtsprotokolle, Kämmereirechnungen, Steuerregister, Zunftbücher, Testamente, Kriminalprozesse usw. Für die Neuzeit erweitert sich das Angebot auf die gesamte Bandbreite städtischen Handelns von der beginnenden Industrialisierung im 19. Jahrhundert, über Kaiserreich, Erster Weltkrieg, Weimarer Republik und NS-Zeit und Zweiter Weltkrieg bis zur Nachkriegszeit und den raschen gesellschaftlichen Veränderungen in den 60er und 70er Jahren.

 

Das Stadtarchiv verwahrt auch Fotos (Abzüge, Negative, Dias) zu Gebäuden, Ereignissen und Personen. Hinzu kommt eine umfangreiche Karten- und Plansammlung. Vorhanden sind auch Ton- und Filmaufnahmen sowie Plakate.

 

Neben der amtlichen Überlieferung gibt es auch Nachlässe von Personen, Parteien und Verbänden, die jedoch nach unterschiedlichen Kriterien genutzt werden können. Auskünfte dazu erteilt das Stadtarchiv.

 

Nichtstädtisch ist auch die alte Gymnasialbibliothek mit rund 670 Bänden aus dem 13. bis 19. Jahrhundert. Die Hand- und Druckschriften stammen noch aus den während der Reformation aufgelösten Lemgoer Klöstern. Thematische Schwerpunkte sind Theologie, Jura, Geographie und Naturwissenschaften.

 

Insgesamt ergibt sich so eine Strecke von über 800 Metern, wenn man das gesamte Archivgut aneinander reihen würde. Und die Strecke wird jedes Jahr länger…