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Zeittafel zur Mülheimer Geschichte

  • Um 811 wird Menden (Menethinna) in einem Cartular der Abtei Werden zum ersten Mal genannt. Dies ist die erste verlässlich datierbare Erwähnung des Namens eines späteren Mülheimer Stadtteils
  • 883/884 entsteht wahrscheinlich die 1966 ausgegrabene Ursprungsanlage der Burg Broich als Sperrfort zur Sicherung des Ruhrüberganges gegen die Normannen. Im 11. Jh. Umbau der aufgelassenen Befestigung zur Burg
  • 1067 ist Styrum als Reichsgut bezeugt. Aus Teilen des Reichshofes entsteht später die kleine reichsunmittelbare Herrschaft Styrum
  • 1093 wird "Mulenheim" als Gerichtsstätte des Ruhrgaues erwähnt. Es ist die erste datierte Nen-nung Mülheims. In derselben Urkunde sind die Edelherren v. Broich zum ersten Mal im Mülhei-mer Raum belegt
  • Um 1200 wird der erste steinerne Bau der Petrikirche errichtet
  • 1214 wird das Zisterzienserinnenkloster Saarn gegründet
  • 1266 wird die Pfarrei Mülheim erwähnt
  • 1443 wird die Burg Broich zum ersten Mal erobert. In der Folge ändern sich die machtpolitischen Verhältnisse im unteren Ruhrtal erheblich
  • 1554 sind in Mülheim erste reformatorische Änderungen nachweisbar
  • 1591 hat sich die Reformation schließlich in der Herrschaft Broich durchgesetzt
  • 1598 wird Schloß Broich durch spanische Truppen gestürmt und so schwer zerstört, daß die Schäden erst Jahrzehnte später behoben werden können. Wenige Tage nach der Eroberung der Burg wird der Burgherr Graf Wirich VI. von Daun, ein wichtiger Führer der Protestanten im Niederrheingebiet, von den Spaniern ermordet
  • 1644-48 wird Schloß Broich wieder aufgebaut und neu befestigt
  • 1658 stiftet der Graf Wilhelm Wirich v. Daun, Herr zu Broich, die lutherische Pfarrkirche (Pauli-Kirche) an der Delle
  • Ab 1712 wirkt Gerhard Tersteegen (1697-1764), Mystiker und Pietist, in und von Mülheim aus. Tersteegen wird die überragendste Gestalt des rheinischen Pietismus
  • 1745 wird in Mülheim Karl Arnold Kortum (1745-1824) geboren. Er studiert Medizin und läßt sich in Bochum als Arzt nieder. Bekannt wird er als Verfasser der "Jobsiade"
  • 1752 wird in Mülheim eine katholische Mission errichtet, aus der später die katholische Pfarrei St.Mariae Geburt hervorgeht
  • 1780 wird die Schleuse in Mülheim eröffnet. Die Ruhr ist damit von der Mündung ab schiffbar. Der Kohlenhandel erfährt einen weiteren Aufschwung
  • 1787 u. 1791 hält sich Luise von Mecklenburg-Strelitz, die spätere Königin Luise von Preußen, als Gast ihrer Großmutter auf Schloß Broich auf
  • 1795 erhält der Druckereibesitzer Blech die erste Konzession zur Herausgabe einer Zeitung in der Herrschaft Broich, die ab Januar 1797 zweimal wöchentlich erscheint
  • 1806 werden die Herrschaften Broich und Styrum aufgelöst. Napoleon gründet das Großherzogtum Berg und setzt seinen Schwager Joachim Murat als Regenten ein. Beginn der französischen Verwaltung
  • 1808 entsteht die Munizipalität Mülheim. Das Gemeindegebiet umfasst die aufgelösten Herrschaften Broich und Styrum. Zum ersten Mal in der Geschichte ist Mülheim damit eine selbständige Gemeinde (nach französischem Recht)
  • 1808 wird das Kloster Saarn nach fast 600jährigem Bestehen von der französischen Verwaltung aufgehoben. Die Klostergebäude werden versiegelt
  • 1808 gründet Mathias Stinnes (1790-1875) mit Hilfe seiner Brüder eine Firma, die sich mit Schifffahrt und Kohlenhandel befasst und aus der später der Stinnes Konzern hervorgeht
  • 1809 hat die Munizipalität Mülheim 11 949 Einwohner und ist damit eine der bevölkerungsreichsten Gemeinden im Niederrheingebiet
  • 1813 endet die französische Herrschaft an Rhein und Ruhr. Das Großherzogtum Berg wird aufgelöst, die ehemaligen Herrschaften Broich und Styrum gehen nach einer zweijährigen Übergangszeit an das Königreich Preußen
  • 1814 ist Johann Dinnendahl (1780-1849) Bürger in Mülheim und als Inhaber einer Dampfmaschinenbauerei und Eisengießerei. Aus seiner Fabrik geht später die Friedrich-Wilhelms-Hütte hervor
  • 1815 wird im Kloster Saarn die Königlich Preußische Gewehrfabrik eingerichtet (1862 nach Erfurt verlegt)
  • 1835 wird in Mülheim eine private höhere Knabenschule gegründet. Es handelt sich um die erste weiterführende Schule im Stadtgebiet
  • 1838/39 wird die private Aktienstraße von Essen zum Mülheimer Hafen gebaut
  • 1842 wird das erste Rathaus errichtet und die Mülheimer Sparkasse gegründet
  • 1844 wird die Kettenbrücke als erste Brücke über die Ruhr eröffnet. Die Schollsche Fähre verliert damit ihre Bedeutung, der Betrieb wird eingestellt
  • 1846 wird das Gebiet der Bürgermeisterei Mülheim in eine Stadt- und eine Landbürgermeisterei aufgeteilt. Der Stadtbürgermeisterei wird die Revidierte Städteordnung von 1831 verliehen, so dass Mülheim zum ersten Mal in seiner Geschichte Stadt wird (nach preußischem Recht)
  • 1852 entsteht aus der privaten Knabenschule die städtische Höhere Bürgerschule, die erste öffentliche weiterführende Schule. Aus ihr gehen später drei Gymnasien (heute: Karl-Ziegler-Schule, Otto-Pankok-Schule, Luisenschule) sowie die städtische Berufsschule hervor
  • 1857 gelangt Schloß Broich in Privatbesitz. Käufer sind der Verwalter Bilger und sein Schwiegersohn Eduard Stöcker
  • 1862 wird Mülheim an das Eisenbahnnetz angeschlossen, als die Strecken Dortmund-Bochum-Steele-Essen-Mülheim-Duisburg sowie Oberhausen-Mülheim eröffnet werden. Die Ruhrschifffahrt wird in den folgenden Jahren zunehmend durch die Eisenbahn verdrängt
  • 1867 gründet der Mülheimer Kaufmann Wilhelm Schmitz zusammen mit seiner Frau Louise, geborene Scholl, die Firma Wilhelm Schmitz-Scholl, die sich mit dem Import und der Veredelung von Kolonialwaren, vor allem Kaffee und Kakao beschäftigt. Dies ist die Keimzelle der Unternehmensgruppe Tengelmann
  • 1870 wird in Mülheim Hugo Stinnes (1870-1924), ein Enkel des Mathias Stinnes, geboren. Ab 1890 übernimmt er die Leitung der Bergbaubetriebe seiner Familie und treibt mit der Gründung des Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerks (RWE) die Elektrifizierung entscheidend voran. Bei seinem Tode besitzt er mit über 1500 Unternehmen den größten deutschen Konzern
  • 1871 gründet August Thyssen (1842-1926) in der Gemeinde Styrum die Maschinenfabrik Thyssen & Co., die zur Basis eines der größten deutschen Montankonzerne wird
  • 1871 leben auf dem Gebiet der Stadtbürgermeisterei Mülheim 14 718 Einwohner
  • 1873 erscheint als erste Mülheimer Tageszeitung im Verlag Julius Wecker (ab 1880 Verlag Ernst Marks) die "Mülheimer Zeitung", insgesamt 72 Jahre lang bis zum Ende des 2. Weltkriegs
  • 1878 wird die Stadt Mülheim um die Gemeinden Eppinghofen und Mellinghofen vergrößert. Die Landbürgermeisterei Mülheim wird in die Bürgermeistereien Broich, Styrum und Landbürgermeisterei Mülheim (ab 1879 Bürgermeisterei Heißen) aufgeteilt
  • 1879 erhält Mülheim ein Amtsgericht
  • 1881 erscheint als zweite Mülheimer Tageszeitung der "Generalanzeiger für Mülheim". Er wird 1934 mit der "Mülheimer Zeitung" vereinigt
  • 1897 verkehren die ersten elektrischen Straßenbahnen in Mülheim. Die Dampfstraßenbahn von Duisburg nach Broich, die schon seit 1887 existiert, wird ebenfalls auf elektrischen Betrieb umgestellt
  • 1897 errichtet die Reichspost auf dem bis dahin weitgehend unbebauten Schollenfeld, heute Viktoriaplatz, ihr neues Postamt, das 86 Jahre lang bis zum Umzug der Post in ein neues Gebäude genutzt wird. Seit 1994 ist die "Alte Post" Sitz des Städtischen Museums
  • 1899 zieht in die neue Kaserne an der Kaiserstraße das Infanterie-Regiment 159 ein. Mülheim ist damit Garnisonsstadt
  • 1904 werden die Bürgermeisterei Broich sowie die Gemeinden Styrum und Holthausen nach Mülheim eingemeindet. Mülheim wird kreisfreie Stadt
  • 1904 wird Dr.Paul Lembke Oberbürgermeister in Mülheim (bis 1928)
  • 1907 wird die Synagoge am Viktoriaplatz nach zweijähriger Bauzeit eingeweiht. Sie war nach Plänen von Professor Joseph Kleesattel vom Mülheimer Architekten Franz Hagen gebaut worden
  • 1907 wird die Augenheilanstalt auf dem Hingberg eröffnet, gestiftet von Dr. Johann-Hermann Leonhard und seiner Frau Margarethe, geb. Stinnes. Im Jahre 1985 bezieht die Klinik einen Neubau neben dem Evangelischen Krankenhaus
  • 1908 ist die Grenze von 100.000 Einwohnern überschritten. Mülheim wird damit Großstadt
  • 1909 wird auf dem nördlichen Kahlenberg der Bismarckturm als Aussichtsturm eröffnet
  • 1909 wird am Viktoriaplatz das neue Hauptgebäude der Stadtsparkasse eröffnet. Die drei Großbauten des Postamtes, der Synagoge und der Sparkasse bestimmen nun das Erscheinungsbild des Platzes
  • 1909/10 werden im Stadtteil Speldorf gleich zwei Attraktionen eröffnet: 1909 das Solbad Raffelberg, 1910 die Rennbahn Raffelberg
  • 1910 wird der Kreis Mülheim aufgelöst. (Ober-)Dümpten, Heißen, Winkhausen und Fulerum werden nach Mülheim eingemeindet, Nieder-Dümpten, Nord-Styrum und Altstaden an die Stadt Oberhausen übergeben
  • 1910 wird am östlichen Ruhrufer das Stadtbad errichtet
  • 1911/12 nimmt die Kakao- und Schokoladenfabrik in Mülheim-Speldorf unter dem Firmennamen WISSOLL (abgeleitet vom Namen des Gründers Wilhelm Schmitz-Scholl) ihren Betrieb auf
  • 1912 entsteht nach Plänen des Architekturbüros Pfeifer und Großmann aus Karlsruhe das heutige Rathausgebäude, das 1914 im Rohbau fertig gestellt ist
  • 1912 werden die Städtischen Sammlungen eröffnet (ab 1913 als Städtisches Museum bezeichnet)
  • 1914 wird das Kaiser-Wilhelm-Institut (heute: Max-Planck-Institut) für Kohlenforschung eröffnet, für dessen Ansiedlung in Mülheim Oberbürgermeister Lembke große Anstrengungen unternommen hatte
  • 1915 stirbt in Leutesdorf am Rhein der in Mülheim geborene Komponist August Bungert (1845-1915)
  • 1919 wird in Mülheim die Volkshochschule eröffnet
  • 1920 erlebt Mülheim die Auswirkungen des Kapp-Putsches und des Aufstandes der Roten Ruhrarmee. Das in Mülheim stationierte Freikorps Schulz aus Soldaten des ehemaligen Infanterie-Regiments 159 spielt in den Kämpfen im westlichen Ruhrgebiet eine wichtige Rolle
  • 1920 werden Menden und Raadt nach Mülheim eingemeindet
  • 1923 ist das Ruhrgebiet und damit auch Mülheim von französischen und belgischen Truppen besetzt. Die Reichsregierung ruft zum passiven Widerstand auf, der sich durch zahlreiche Sabotageakte zum aktiven Widerstand ausweitet ("Ruhrkampf")
  • 1925 bauen die Städte Essen und Mülheim den Flughafen Essen-Mülheim
  • 1926 wird die Stadthalle eröffnet. Sie wurde errichtet nach den Plänen der Architekten Großmann und Fahrenkamp
  • 1927 wird mit der "Weißen Flotte" die regelmäßige Personenschifffahrt auf der Ruhr aufgenommen. Zugleich wird der Mülheimer Wasserbahnhof auf der Schleuseninsel als Ausgangspunkt aller Ausflugsfahrten eröffnet
  • 1927 werden der neue Hafen und der Ruhrschifffahrtskanal in Betrieb genommen. Die damit verbundenen Hoffnungen erfüllen sich jedoch nicht
  • 1929 werden Selbeck sowie Teile von Mintard und Ickten eingemeindet
  • 1933 wird der langjährige Oberbürgermeister Dr. Alfred Schmidt vom Regierungspräsidenten abgesetzt und Staatskommissar Maerz das Amt des Verwaltungschefs übertragen
  • 1936 wird Edwin Hasenjaeger vom Regierungspräsidenten mit dem Amt des Oberbürgermeisters betraut. Seinem Organisationstalent ist es zu verdanken, dass die Mülheimer Bevölkerung während des Krieges zu den am besten versorgten im Ruhrgebiet zählt
  • 1938 wird die Synagoge am Viktoriaplatz in der so genannten "Reichskristallnacht" durch Brandstiftung zerstört. Ihre Überreste werden im Februar 1939 abgetragen
  • 1943 wird die Mülheimer Innenstadt durch einen alliierten Luftangriff (22. / 23.Juni) schwer getroffen:nur etwa 23 % der innerstädtischen Gebäude weisen keine Kriegsschäden auf
  • 1945 ziehen US-amerikanische Truppen in Mülheim ein (11.April). Damit ist der 2. Weltkrieg für Mülheim beendet. Die Einwohnerzahl beträgt noch 88.000
  • 1947 wird der Mülheimer Graphiker, Maler und Bildhauer Otto Pankok (1893-1966) Professor an der Düsseldorfer Kunstakademie
  • 1953 findet ein Jugendaustausch mit der englischen Stadt Darlington statt. Dieser bildet die Grundlage für Mülheims erste Städtepartnerschaft
  • 1957 wird in Anwesenheit von Bundespräsident Prof. Theodor Heuß die wiederhergestellte Stadthalle eröffnet
  • 1958 wird der Wiederaufbau der bis auf die Umfassungsmauern zerstörten Petrikirche beendet
  • 1963 schließt Mülheim mit der französischen Stadt Tours eine Städtepartnerschaft
  • 1963 erhält Professor Karl Ziegler, seit 1943 Direktor des Max-Planck-Instituts für Kohlenforschung in Mülheim, den Nobelpreis für Chemie
  • 1964 werden die Hochöfen der Friedrich-Wilhelms-Hütte stillgelegt. Mülheim ist die erste Stadt des Ruhrgebiets ohne Hochöfen
  • 1966 wird die Förderung von Kohle auf der Schachtanlage Rosenblumendelle eingestellt. Mülheim ist damit die erste Stadt des Ruhrgebiets ohne Zechen
  • 1971 wird die Pauli-Kirche an der Delle abgebrochen
  • 1972 erreicht die Stadt Mülheim mit 192.937 Einwohnern ihre höchste Einwohnerzahl
  • 1972 schließt Mülheim mit der finnischen Stadt Kuusankoski eine Städtepartnerschaft
  • 1973 wird in Heißen auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Humboldt das Rhein-Ruhr-Zentrum, damals Deutschlands größtes überdachtes Einkaufszentrum, eröffnet
  • 1974 wird das City-Center als innerstädtisches Einkaufszentrum fertiggestellt. Zugleich wird die Schloßstraße zur Fußgängerzone umgestaltet
  • 1975 erhält Mülheim im Zuge der kommunalen Gebietsreform das zur Stadt Kettwig gehörige Dorf Mintard und einen Teil von Breitscheid
  • 1975 wird Schloß Broich, das in den Jahren 1967-1974 restauriert wurde, feierlich wiedereröffnet
  • 1976 finden erstmals die Mülheimer Theatertage statt als Festival deutschsprachiger Stücke, die in den letzten 12 Monaten uraufgeführt wurden. Dem preisgekrönten Autor wird der Mülheimer Dramatikerpreis verliehen
  • 1980 wird das "Theater an der Ruhr" als freies Theater mit Sitz im Raffelbergpark gegründet
  • 1981 erhält Mülheim ein zweites Max-Planck-Institut. Das MPI für Strahlenchemie geht aus der Abteilung Strahlenchemie des Max-Planck-Instituts für Kohlenforschung hervor
  • 1986 wird das "Rheinisch-Westfälische Institut für Wasserchemie und Wassertechnologie" mit Sitz beim Rheinisch-Westfälischen Wasserwerk (RWW) in Styrum gegründet
  • 1989 beginnt die Städtepartnerschaft zwischen Mülheim und dem polnischen Opole
  • 1992 findet die nordrhein-westfälische Landesgartenschau "MüGa" in Mülheim statt. Das Mülheimer Ruhrtal wird hierzu erheblich umgestaltet, vor allem in seinem Kernbereich um die Schloßbrücke
  • 1993 wird die Kultur- und Begegnungsstätte "Ringlokschuppen" eröffnet
  • 1993 nimmt Mülheim eine Städtepartnerschaft mit Kfar Saba in Israel auf
  • 1994 verlässt die Britische Armee nach 48 Jahren Mülheim
  • 1998 wird nach neunjähriger Bauzeit der Ruhrtunnel eröffnet (U-Stadtbahn-Verbindung vom Mülheimer Hauptbahnhof nach Broich)
  • 1999 wird die nach dem Krieg in Nordrhein-Westfalen eingeführte kommunale Doppelspitze bestehend aus Oberstadtdirektor und Oberbürgermeister abgeschafft. Erster hauptamtlicher Bürgermeister der Stadt Mülheim wird Dr. Jens Baganz (CDU)
  • 2003 wird das Leder- und Gerbermuseum in den Räumen der ehemaligen Lederfabrik Abel eröffnet
  • 2006 wird das Museum zur Vorgeschichte des Films (Camera Obscura) in einem alten Wasserturm auf dem ehemaligen Gelände der Landesgartenschau (Müga) eröffnet
  • 2007 nimmt Mülheim partnerschaftliche Beziehungen zum Istanbuler Stadtteil Beykoz auf. Dies ist die sechste Städtepartnerschaft nach Darlington (GB), Tours (FRA), Kuusanskoski (FIN), Opoloe (POL) und Kfar Saba (ISR)
  • 2008 begeht Mülheim sein 200jähriges Stadtjubiläum. Grundlage der Feiern ist die Erhebung zur Munizipalität im Jahre 1808 durch Joachim Murat, Großherzog von Berg. Im Rahmen des Jubiläums wird u.a. das Gründer- und Unternehmermuseum (GuM) im Haus der Wirtschaft eröffnet.
  • 2008 erhält Mülheim von der NRW-Landesregierung den Zuschlag als Standort der neuzugründenden Fachhochschule Westliches Ruhrgebiet.
  • 2009 wird das Medienhaus auf dem Grundstück der ehemaligen Synagoge in der Innenstadt eröffnet. Hauptmieter ist die Stadtbibliothek, die sich dort modern und zeitgemäß präsentiert.
  • 2009 begrüßt Mülheim zum Beginn des Wintersemesters 2009/2010 die ersten Studenten der Fachhochschule Ruhr-West in der Stadt.
  • 2010 wird die Mülheimer SPD-Politikerin Hannelore Kraft zur die ersten weiblichen Ministerpräsidentin in der Geschichte Nordrhein-Westfalens gewählt.
  • 2011 Eröffnung eines Badminton-Leistungszentrums am Standort Mülheim an der Ruhr durch den Bund, das Land NRW und die Stadt Mülheim