Landesarchiv

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Umzug

Freilich war der Verursacher nicht um eine (gute?) Ausrede verlegen. 

Aber: Ende gut - (heraldisch fast) alles gut. 

Epilog: Zum neuen Haus gehörte natürlich auch eine neue Flagge - schlecht, wenn diese im benachbarten Ausland hergestellt wird. Das Ergebnis war ein grober heraldischer Schnitzer. 

Das neue Haus bekam natürlich neues Mobiliar. Wohin aber mit dem alten? Richtig: In der Verwaltung findet alles Verwendung! 

Unter Zuhilfenahme modernster Technik des Regierungspräsidiums in Detmold - Meldung an das zuständige Ministerium: Mission erfüllt! 

Ein weiteres Problem: Schutz vor Schmutz. 

Zunächst sah es nach einer befriedigenden Lösung aus ... 

Nach dem Bau kommt der Umzug - wenn ausreichend Geld für Verpackungsmaterial vorhanden ist. 

Unter Hinweis auf die Dienstpflicht und - natürlich - die Haushaltslage konnte Beamten keine gesonderte Schmutzzulage gewährt werden. 

... aber offenbar war der Archivarsberuf damals ein besonders schmutziges Geschäft. 

Es folgt die Mehrbedarfsplanung ... 

 ... zunächst handschriftlich ... 

... dann als Antrag an das zuständige Ministerium ... 

... zur Bereitstellung neuer Haushaltsmittel. 

Auch an neues Verbrauchsmaterial wurde gedacht. Handelte es sich dabei etwa auch um unerlaubte Mittel zur Vervielfältigung? 

'Inflation ist, wenn eine Schachtel Zigaretten fünf Mark kostet' (H. Schmidt) - Der Umzug in den Rechnungen. 

Früher versuchte man, angelegentlich eines Archivumzuges weitere Beschaffungen durchzubringen - heute undenkbar! 

Schließlich kann der eigentliche Umzug beginnen: logistisch-archivische Ausnahmesituation damals wie heute. 

Sicherheit geht Alle an! 

... insbesondere beim Brandschutz. 

... und dem Verlassen des Hauses zum Transport in den Neubau. Man beachte die Pausenversorgung im Fensterbrett 

Auch der Chef des Hauses packt mit an: Dr. Kittel mit der - öffentlich inszenierten - Entnahme des 'letzten' Kartons aus dem Regal ...