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Vom „Theater-Experiment“ zum „deutschen Spitzeninstitut“

60 Jahre Theatergemeinschaft Düsseldorf-Duisburg

 

Im September 1956 wagten die Städte Düsseldorf und Duisburg ein Projekt, das in seiner Art einzigartig in der deutschen Kulturlandschaft war: eine musikalische Theatergemeinschaft, die Oper, Operette und Ballett in einer Gesellschaft vereinigte, jedoch zwei Spielstätten betrieb. Was zunächst als reine Zweckgemeinschaft aus finanziellen Erwägungen begonnen hatte, erwies sich zunehmend als Erfolgsgeschichte. Schon bald nach Beginn der ersten Spielzeit  1956/57 wurde von der Fachwelt eine „bedeutende künstlerische Leistungssteigerung“ bescheinigt. Zwei Jahre später zählte die „Deutsche Oper am Rhein“, wie sich die Theatergemeinschaft fortan nannte, bereits zu den fünf renommiertesten Opernbühnen Deutschlands. Heute ist sie fest im Kulturbetrieb des Rheinlands etabliert und verfügt über das größte Ensemble einer Oper in der Bundesrepublik. Dem Erfolg schadet auch das stete Bangen um den Fortbestand der liebevoll als „Opernehe“ bezeichneten Gemeinschaft  nicht; vielmehr ist die Freude beim Publikum jedes Mal groß, wenn die finanziellen Schwierigkeiten wieder einmal überwunden werden konnten.

 

Das Landesarchiv NRW nimmt das 60jährige Jubiläum dieses „Theater-Experiments“ zum Anlass, um in einer Gesprächs- und Vortragsreihe und einer kleinen Begleitausstellung gemeinsam mit der Deutschen Oper am Rhein an deren spannende Geschichte zu erinnern:

 

- 4.10.2016:

Professor Michael Custodis (Universität Münster) "Deutsche Musik in Trümmern.Der Komponist Walter Braunfels 1945"

 

- 31.10.2016:

Ralph Bollmann (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung und Buchautor) "Walküre in Detmold. Die NRW-Opernlandschaft im deutschen und europäischen Kontext"

 

- 15.11.2016:

Professor Arnold Jacobshagen (Hochschule für Musik und Tanz Köln) "Die Niederrheinischen Musikfeste: von der „provinciellen Nationalfeier“ zum internationalen Musikfestival (1818 – 1958)"

 

[- 22.11.2016:]

[Wolfgang Enck (Ballettmeister i. R.) "(Spitzen-)Tanz – Erinnerungen an 60 Jahre Ballett am Rhein"]

Vortrag entfällt ersatzlos!

 

- 1.12.2016:

Thomas Thorausch (Deutsches Tanzarchiv Köln) " »Bravissimo – jetzt wird es klappen …« Tanzträume in Düsseldorf und Essen"

 

- neu: 31.01.2017

 PD Dr. Yvonne Wasserloos (Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf) "Felix Mendelssohn Bartholdy und das bürgerliche Musikleben Düsseldorfs 1833 – 1835"

 

Beginn der Vorträge: 18:00 Uhr

 

Vor den Vorträgen besteht jeweils die Möglichkeit, in einer halbstündigen Führung das Landesarchiv kennenzulernen.Treffpunkt für die Führungen ist jeweils um 17:30 Uhr das Foyer des Landesarchivs.

 

Nähere Informationen finden Sie hier

 

 

 

 



Rahmenprogramm im Herbst 2016