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Findbuch 211.22.01: Auswanderer aus dem Rheinland (19. Jahrhundert)

 

Von  1975 bis 1995  wurden durch das damalige Nordrhein-Westfälische Hauptstaatsarchiv in Düsseldorf  die dort archivierten Bestände der Bezirksregierungen, der Landratsämter und Polizeibehörden nach Hinweisen auf  Auswanderer  ausgewertet. Die Bestände im Einzelnen:

  • Bezirksregierungen Aachen, Düsseldorf und Köln
  • Polizeipräsidien Aachen, Duisburg und Köln
  • Landratsämter: Bonn, Euskirchen, Grevenbroich, Gummersbach, Heinsberg, Kempen, Kleve, Lennep, Gladbach (d.h. Mönchengladbach), Mettmann, Mülheim/Rhein, Neuss, Rheinbach, Siegkreis und Wipperfürth; den zeitlichen Schwerpunkt bildet das 19.Jahrhundert (Gesamtlaufzeit 1816-1934).

Die Auswanderungsziele sind die benachbarten deutschen Länder sowie  europäische und überseeische Staaten (vor allem Nordamerika).

Ortsnamen wurden der heutigen Schreibweise angepasst ( z .B. Krefeld statt Crefeld).  Dem Sprachgebrauch der Quellen folgend wurden die Zielorte ausschließIich in der im Deutschen geläufigen Form wiedergegeben, also  "Arnheim" statt "Arnhem", "Löwen statt "Louvain" oder "Leeuven", "Straßburg" statt "Strasbourg". Namensänderungen von Städten wurden nur in den beiden Fällen von "Leningrad" und "Stalingrad" nachvollzogen.

Bei der Angabe der Geburts- bzw. der Zielorte der Auswanderer wurde nach Möglichkeit eine Verifizierung der staatlichen Zuordnung versucht.  erschwert wurde dies durch die innerdeutschen Territorialverhältnisse für die Zeit vor 1816 sowie durch die Änderungen der Kriege 1864 bis 1870/71 und schließlich wieder durch die Gebietsveränderungen nach 1918. So ist beispielsweise Kassel bis

1866 "Hessen", abschließend "Preußen", Metz/Lothringen nur 1871 bis 1918 "Elsaß-Lothringen".

 

Die Angaben im Findbuch geben im wesentlichen den jeweiligen Akteninhalt wieder.

Die Fundstellen bestehen aus Bestandsbezeichnung, Aktenbandnummer und Seitenangabe (z.B. BR 0007 Nr. 11972 Bl. 157).

 

Die Blattangabe verweist in der Regel nur auf den formellen Akt der Entlassung aus dem Staatsverband. Der Antrag und die Angaben zu den genannten Personen befinden sich auf der/den vorhergehenden Seite(n). Dies gilt es bei den Reproduktionswünschen zu beachten.

 

Für die Herstellung von Reproduktionen erhebt das Landesarchiv NRW Abt. Rheinland Gebühren. Bitte beachten sie, dass bei Überweisungen aus dem Ausland zusätzliche Bankgebühren anfallen.

 

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