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"Unbekannte Quellen: 'Massenakten' des 20. Jahrhunderts", Band 2, erschienen

Nachdem 2010 der erste Band der „Massenakten“ erschien, möchte der vorliegende zweite Band nahtlos daran anschließen. Dargelegt werden die Geschichte des jeweiligen Verwaltungsverfahrens sowie der formale und inhaltliche Aufbau der Akten. Darüber hinaus wird die Forschungslage der jeweiligen Quellengattung erläutert und Angaben zu den Auswertungsmöglichkeiten, zur Überlieferungslage und zur Benutzung gemacht. Die Autoren sind Archivarinnen und Archivare, die in ihrem beruflichen Alltags mit Massenakten beschäftigen. 16 serielle Aktengattungen aus verschiedensten Bereichen der Landesverwaltung werden analysiert:

 

Ordensakten, Kabinettsakten, Haushaltungslisten der Volkszählung 1950, Namensänderungsakten, personenbezogene Kriminalakten, Gestapo-Personenakten, Kurzarbeitergeld-Akten der Agenturen für Arbeit, Expropriations- bzw. Grundentschädigungsakten der Bergverwaltungen, Konkurs-, Vergleichs- und Insolvenzakten, Gefangenenpersonalakten, Zivilprozessakten der Amts- und Landgerichte, Grundbücher, Rückerstattungsakten der Wiedergutmachungsämter, serielle Steuerakten, Vermögenskontrolle und Rückerstattung: die Einzelfallakten der Ämter für gesperrte Vermögen und Personenstandsregister.

 

Unbekannte Quellen: „Massenakten“ des 20. Jahrhunderts. Untersuchungen seriellen Schriftguts aus normierten Verwaltungsverfahren. Band 2. Im Auftrag des Landesarchivs hrsg. von Jens Heckl. Düsseldorf: Landesarchiv Nordrhein-Westfalen 2012. 211 S., 12 farb. Abb., kart. – € 10,00 – ISBN 978-3-932892-30-1 (Veröffentlichungen des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen 43)