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Quellen zur Nachkriegsgeschichte
im Unternehmensarchiv der
Bertelsmann SE & Co. KGaA



Inhalt :

Für die frühe Nachkriegsgeschichte bis zur Gründung der Bertelsmann AG (1971) und der Bertelsmann Stiftung (1977) umfasst der Quellenbestand weitgehend die bereits von der Unabhängigen Historischen Kommission gesammelten Unterlagen. Dazu kommen die seinerzeit von der Kommission unbeachteten Schriftstücke mit Entstehungsdatum nach 1962 (ca. 6 lfm).
Ergänzt werden die Akten durch Unternehmenspublikationen, die sich ebenfalls teilweise bereits im Bestand der Unabhängigen Historischen Kommission befanden.

Im einzelnen umfassen die Materialien vor allem folgende Unterlagen:


Vorstand, Geschäftsleitung:

  • Unternehmensmitgliedschaften und Kontakt zu verschiedenen Organisationen des Buchhandels
  • Unterlagen zu Gründung und Etablierung des Leserings, Korrespondenz mit Betreuungsfirmen und Börsenverein, Übernahmen und Erweiterungen
  • Unterlagen zu Buchhändlertagen Quellental, Management Kongresse

 

Unternehmensorganisation und –entwicklung:

  • Unterlagen zur Geschäftsorganisation, Organigramme
  • Internationalisierung des Unternehmens, Ausbau Club-Geschäft
  • Jahresberichte, Geschäftsberichte, Bilanzen zu Bertelsmann AG und einzelnen Konzerneinheiten

 

Unternehmenskultur:

  • Entwicklung der Unternehmensgrundsätze
  • Unterlagen zu Darlehensbeteiligung für Mitarbeiter, Gewinnbeteiligung, betriebliche Altersversorgung, Mitarbeiterumfragen
  • Management-Entwicklung, Weiterbildung

 

Lesering:

  • Gründung der Vertriebsfirma VG Rheda; Unterlagen zu Lesering, Jugendlesering, Schallplattenring, Europaring
  • Chronik Europäische Bildungsgemeinschaft
  • Gutachten, Meinungsumfragen zu Leseverhalten und Buchgemeinschaften
  • Rechtsprozesse im Zusammenhang mit dem Lesering
  • Unterlagen zu Buchclub, internationalen Clubs, Spezialclubs

 

Sammlung Unabhängige Historische Kommission

  • Fremdarchivalien aus staatlichen Archiven, Kirchenarchiven und privaten Nachlässen (Schwerpunkt 1921-1951)
  • Forschungsmaterial zum Verlagsprogramm von C. Bertelsmann im Nationalsozialismus (Rezensionen, Anzeigen u.a.)
  • Transkripte von Zeitzeugen-Interviews

 

Die Unternehmenspublikationen umfassen:

  • Verlagsverzeichnisse
  • Interne Medien verschiedener Unternehmensbereiche, etwa die Bertelsmann Illustrierte (1949/50 und 1955-1964) und den Bertelsmann Report (ab 1970), Spot (ab 1978)
  • Einzelschriften und Broschüren zur Selbstdarstellung des Unternehmens
  • Einzelschriften und Zeitschriften zu Medienpolitik und Medienwissenschaft (etwa die Bertelsmann Briefe)
  • Werbebroschüren, –zeitschriften und Kataloge
  • Infomaterialien / Graues Schrifttum

 


Die Einsicht der Bestände ist unter Berücksichtigung gesetzlicher und interner Sperrfristen möglich.