Mer.Wit - Herrschaft Witten



Signatur : Mer.Wit

Laufzeit : 14.-19. Jh.


Inhalt :
Fußend auf Gerichtsrechten gelang es den Herren von Witten innerhalb der Grafschaft Mark einen eigenen Herrschaftsbezirk mit weitgehenden landesherrlichen Rechten aufzubauen.

Seit dem 15. Jahrhundert wird Witten als kaiserliches Lehen genannt. Hauptsitz war Haus Berge. 1501 ging Witten durch Heirat an Dietrich Stael von Holstein zu Hardenstein. 1510 erbte sein Schwiegersohn Heinrich von Brempt, dessen Nachfahren reichen Besitz in der Soester Börde erwarben. 1628 ging die Herrschaft im Erbgang an die von der Recke zu Scheppen und 1747 an die von Bottlenberg gen. Schirp. Ende des 18. Jahrhunderts wurde Johann Friedrich Wilhelm von Ritz Besitzer, der die Herrschaft 1815 verkaufte.

Der Urkundenbestand ist in einen Wittener und Soester Teil getrennt worden, die Akten bilden einen einzigen Bestand. Es bestehen Überschneidungen mit dem Bestand Scheppen.

(Ein weiterer großer Archivalienbestand befindet sich im Märkischen Museum in Witten.)

Urkunden A Witten: 179 Urkunden (1326-1815);

Urkunden B Soest: 64 Urkunden (1402-1693);

244 Akten (16.-19. Jh. mit wenigen älteren Stücken).

Urkunden A: Familien von Witten, von Hardenberg, von Ense gen. Schneidewind, Stael von Holstein, von Brempt, von Plettenberg, von der Recke; Häuser Witten = Berge, Hardenstein; Wollenamt zu Dortmund.

Urkunden B: Familien von Bockum gen. Dolffs, von Dael, Riemenschneider, von Brempt; Hof Hoynck zu Meiningsen.

Akten: Reichsherrschaft Witten (kaiserl. Belehnungen, Lehnpferde); Güter im Herzogtum Westfalen, in der Soester Börde, im Amt Unna (u.a. Salzhaus auf der Höppen bei Werl); Familiensachen von Brempt; Gerechtsame der Herrschaft Witten: Markenrechte, Jurisdiktion, Bergwerke, Kirchen- und Armensachen; Haus Berge; Prozesse; Ritterschaft der Grafschaft Mark; Stadt Lünen; Jurisdiktion zu Langendreer.

Findbücher: Mer.Wit.Ak, Mer.Wit.Uk 1 - 2.

Umfang : 2 lfm.
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